Von "Sex doesn't sell" bis "Arbeit ist Emanzipation": Die GewinnerInnen des ÖH-Kärnten-Fotowettbewerbs "This is what a feminist looks like" in einer Ansichtssache
Das Buch "Das F-Wort" sammelt aktuelle Definitionen von Feminismus -
In "Stichwortgeberinnen" werden Vorbilder für Frauen vorgestellt und einem "konservativen Feminismus" das Wort geredet
Die MinisterInnen Buchinger, Bures, Plassnik und Pröll stellten sich der Herausforderung, das "F-Wort" für sich zu definieren
Vielfalt und Notwendigkeit, Grundhaltung und Infragestellen: Heimische Fraueninstitutionen beschreiben ihr Verständnis von Feminismus
LeserInnen von dieStandard.at haben uns ihre Feminismus-Definitionen geschickt - eine Auswahl
Carola Meier-Seethaler plädiert in ihren "Essays zur Aufkündigung patriarchaler Denkmuster" für eine Abkehr von Geschlechterpolaritäten - ein Buchtipp
These 1:
Weil sie gegen die Gleichberechtigung der Geschlechter sind (Gleichheit nur wenn es zum Vorteil der Frau ist, siehe Diskussion unten über einseitige Quotenregelungen)
These 2:
Weil sie für die Abschaffung rechtsstaatlicher Prinzipien eintreten (Stichwort Beweislastumkehr)
These 3:
Weil sie von einem autoritärem Weltbild und einem fundamentalischem Missionierungsdrang geleitet werden (z.B. der Versuch die Genderschreibweise aufzuzwingen, Zensur der Medien zu erreichen)
Wenn diese 3 Theses richtig sind, dann hat der Feminismus zu Recht einen schlechten Ruf.
Ich lade alle herzlich ein diese 3 Thesen mit Sachargumenten zu widerlegen bzw. zu bekräftigen.
Beleidigung/Unsachlichkeit unerwünscht!
werfen, wenn´s heiß ist“,u.v.m. dieser Art. Nun weg von den derben Affen. „Ne Frau soll das machen? Wieso habt´s kan Mann für so was?“ Natürlich gab es schon weitaus schlimmeres. Mal weg von der primitiven und der Komplexwelt mancher Männer ( - ich brauch eine unter mir, damit ich wer bin). Nach alle den harten Kämpfen und Errungenschaften, das das keiner mehr ungestraft darf, scheitert die absolute Gleichberechtigung nur an einer Sache: die allgemeine sexuelle Verfügbarkeit der Frau. Jetzt macht man(n) das nicht mehr offiziell, jetzt kriecht man(n) den Damen oberflächlich in den Hint*ern: „es ist ja (gut) für dich, du tust es ja freiwillig“ (Prostitution, Porno, usw.) Ein paar ewiggestrige oder naive Frauen glauben das auch noch.
Die, die mit manchen Männern in die sexuelle Revolution gestürmt sind, haben eine Sache übersehen, genauer gesagt, sie haben wieder brav Danke gesagt. Die Herren Revolutionäre erfreuten sich an der devoten und dankbaren Freizügigkeit der Damen. Gott sei Dank waren sie eine Minderheit, nur hinsetzen darf man sich da nicht, denn mir scheint, dass jene Frauen durch die tragische klerikale Geschichte Europas eine Grund für Selbstkasteiung suchen. Hauptsache gegen alles was aus Religion kommen kann, weil sie die Einkerkerung fürchten und deswegen für alles herhalten, die Wüstlinge nützen das aus, diejenigen Frauen sagen auch noch Danke. Aber anständige Männer hat es immer gegeben, damals wie heute. Ihr braucht die Wüstlinge nicht. Seid selbst.
waren nicht mitspracheberechtigt, haben an der äußeren Gestaltung der Gesellschaften nicht teilgenommen, sie wurden nicht angehört, hatten eben nicht die selben Rechte, sie wurden „weggesperrt“. Seit Jahrhunderten kämpften Frauen dagegen, und in manchen Teilen der Welt immer noch. Nie ging es um sexuelle Freizügigkeit, sondern um die Gleichberechtigung, insbesondere auch darum, die sexuelle Ausbeutung der Frauen zu beenden, sie nicht zu fördern. Manche haben das vergessen oder nie gesehen, sie sind immer noch das fremdbestimmte Sexualobjekt und wollen das zunichte machen wofür andere Frauen Jahrhunderte schwer gekämpft haben. Sie machen den Feminismus damit lächerlich und ziehen einen sinnvollen Kampf durch den Schmutz.
Heuchlerin!!!
Sie sind die erste, die jene frauen (und männer), die sich von vorgetretenen (und ausgetretenen) religiösen pfaden verabschieden, um endlich "sie selbst" zu sein, als apostaten und sünder geißeln!
Sie haben das wiederholt getan, also erzählen Sie hier nichts von "selbstsein"!
da KRIEG ich einen grant, wenn jemand derart heuchlerisch daherkommt!!!
Betrachten wir die spannende Frage ob eine Feministin nur für Gleichberechtigung oder für Bevorzugung der Frauen am konkretem Beispiel.
Nehmen wir die Quotenregelung.
Ist eine Frau die dafür eintritt dass das unterrepräsentierte Geschlecht gefördert wird - unabhängig davon ob das im Einzelfall Mann oder Frau ist - eine Feministin oder nicht?
Nach meinem Verständnis nach eigentlich nicht, da sie ja für Gleichberechtigung eintritt.
Eine Feministin müsste meinem Verständis nach dann für die Quote eintreten wenn sie Frauen nützt, und dagegen sein wenn sie Männern nützt.
Welche von beiden ist aber nun wirklich die Feministin? Die die für Gleichheit ist oder die die für Bevorzugung eintritt?
Können Sie nicht differenzieren? Bevorzugung ist Mittel zum Zweck, Zweck ist eine annähernde 50:50 Stellung.
Glauben Sie etwa, dass Feministinnen a priori gegen Männer sind, oder was? Was glauben Sie, wie leicht es für junge Mädchen ist als Lehrling bei Siemens, der ÖBB, oder zB. im Metallgewerbe unterzukommen!
Es gibt zahlreiche Gegenden in Österreich, da gibts keine anderen Jobs, aber die Mädels werden dazu gezwungen, als Frisörin oder Billa-Halbzeit zu arbeiten- und das zu schlechterem Lohn UND weil sie dem 'falschen' Geschlecht angehören!
Das nennt man dann STRUKTURELLE Unterdrückung- und behaupten Sie jetzt blosz nicht, es gäbe diese Mädchen nicht ...
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