"Nach Sexisten-Maß hysterische Xanthippen"

3. Dezember 2007, 14:44
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tobias schwarz
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Alice Schwarzer,deutsche Journalistin, Autorin und EMMA-Herausgeberin

"Je mehr wir von der Männergesellschaft 'hysterisch' geschimpft werden, umso mehr sollten wir wissen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir sollten stolz darauf sein! wir nehmen uns das Recht, nicht länger weiblich zu sein, sondern menschlich".
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Posting 1 bis 25 von 938
MarioV
44
7.12.2007, 12:53
Warum haben Feministinnen einen schlechten Ruf?

These 1:
Weil sie gegen die Gleichberechtigung der Geschlechter sind (Gleichheit nur wenn es zum Vorteil der Frau ist, siehe Diskussion unten über einseitige Quotenregelungen)

These 2:
Weil sie für die Abschaffung rechtsstaatlicher Prinzipien eintreten (Stichwort Beweislastumkehr)

These 3:
Weil sie von einem autoritärem Weltbild und einem fundamentalischem Missionierungsdrang geleitet werden (z.B. der Versuch die Genderschreibweise aufzuzwingen, Zensur der Medien zu erreichen)

Wenn diese 3 Theses richtig sind, dann hat der Feminismus zu Recht einen schlechten Ruf.
Ich lade alle herzlich ein diese 3 Thesen mit Sachargumenten zu widerlegen bzw. zu bekräftigen.

Beleidigung/Unsachlichkeit unerwünscht!

a.jones
14
8.12.2007, 10:34

ihre thesen zeigen nur, dass sie offenbar noch nie einer lebendigen feministin begegnet sind.

PC
 
32
8.12.2007, 18:38
Sie meinen man hat es mit zombies zu tun...hmmm?

Kosmos 100001
21
7.12.2007, 17:11
Die aufrichtigen Feministinnen haben keinen schlechten Ruf. Ich erinnere an die ersten, die haben sage und schreibe unter solchen Umständen durchgekämpft: „Auf den Titt*en kann ich das Kaffeeheferl abstellen. Mit dem Ar*sch sie mir einen Schatten

werfen, wenn´s heiß ist“,u.v.m. dieser Art. Nun weg von den derben Affen. „Ne Frau soll das machen? Wieso habt´s kan Mann für so was?“ Natürlich gab es schon weitaus schlimmeres. Mal weg von der primitiven und der Komplexwelt mancher Männer ( - ich brauch eine unter mir, damit ich wer bin). Nach alle den harten Kämpfen und Errungenschaften, das das keiner mehr ungestraft darf, scheitert die absolute Gleichberechtigung nur an einer Sache: die allgemeine sexuelle Verfügbarkeit der Frau. Jetzt macht man(n) das nicht mehr offiziell, jetzt kriecht man(n) den Damen oberflächlich in den Hint*ern: „es ist ja (gut) für dich, du tust es ja freiwillig“ (Prostitution, Porno, usw.) Ein paar ewiggestrige oder naive Frauen glauben das auch noch.

szetschi1
23
7.12.2007, 13:14
"Informieren Sie sich bevor Sie posten!"


So oder so ähnlich werden die Antworten lauten.

PC
 
10
7.12.2007, 18:01
ich glaub' der mann hat einfach nichts verstanden...

Kosmos 100001
24
5.12.2007, 20:06
Das schöne an den Feministinnen, die es verstanden haben, sich nicht wieder von den üblen Männern überrumpeln zu lassen, ist, dass sie immer noch kämpfen und nicht aufgeben.

Die, die mit manchen Männern in die sexuelle Revolution gestürmt sind, haben eine Sache übersehen, genauer gesagt, sie haben wieder brav Danke gesagt. Die Herren Revolutionäre erfreuten sich an der devoten und dankbaren Freizügigkeit der Damen. Gott sei Dank waren sie eine Minderheit, nur hinsetzen darf man sich da nicht, denn mir scheint, dass jene Frauen durch die tragische klerikale Geschichte Europas eine Grund für Selbstkasteiung suchen. Hauptsache gegen alles was aus Religion kommen kann, weil sie die Einkerkerung fürchten und deswegen für alles herhalten, die Wüstlinge nützen das aus, diejenigen Frauen sagen auch noch Danke. Aber anständige Männer hat es immer gegeben, damals wie heute. Ihr braucht die Wüstlinge nicht. Seid selbst.

a.jones
00
8.12.2007, 10:37

keine religion kann irgendetwas zur emanzipation beitragen. oder zur erlangung von autonomie, wenn ihnen das besser gefällt.

MarioV
00
7.12.2007, 12:55

[...<]dankbaren Freizügigkeit der Damen[>...]
Sind Frauen also von Natur aus asexuell?

Kosmos 100001
00
7.12.2007, 16:50
Es geht eben nicht um die Sexualität, das ist die Sache. Feminismus diente der Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau. Frauen waren/sind unterdrückt in vielen Kulturen der Welt,

waren nicht mitspracheberechtigt, haben an der äußeren Gestaltung der Gesellschaften nicht teilgenommen, sie wurden nicht angehört, hatten eben nicht die selben Rechte, sie wurden „weggesperrt“. Seit Jahrhunderten kämpften Frauen dagegen, und in manchen Teilen der Welt immer noch. Nie ging es um sexuelle Freizügigkeit, sondern um die Gleichberechtigung, insbesondere auch darum, die sexuelle Ausbeutung der Frauen zu beenden, sie nicht zu fördern. Manche haben das vergessen oder nie gesehen, sie sind immer noch das fremdbestimmte Sexualobjekt und wollen das zunichte machen wofür andere Frauen Jahrhunderte schwer gekämpft haben. Sie machen den Feminismus damit lächerlich und ziehen einen sinnvollen Kampf durch den Schmutz.

Timagoras
 
17
5.12.2007, 23:25
"Seid selbst."


Heuchlerin!!!

Sie sind die erste, die jene frauen (und männer), die sich von vorgetretenen (und ausgetretenen) religiösen pfaden verabschieden, um endlich "sie selbst" zu sein, als apostaten und sünder geißeln!

Sie haben das wiederholt getan, also erzählen Sie hier nichts von "selbstsein"!

da KRIEG ich einen grant, wenn jemand derart heuchlerisch daherkommt!!!

szetschi1
10
6.12.2007, 15:28
Grün! Grüngrün!

Raimund Manzarek
00
6.12.2007, 13:24

absolute zustimmung

jumpingjack flash
50
6.12.2007, 13:15

wow, ein emotionaler ausbruch und ein wort grossgeschrieben - alle achtung

PC
 
10
6.12.2007, 17:42
schrammt haarscharf an gewaltausübung vorbei...

MarioV
11
5.12.2007, 17:44

Betrachten wir die spannende Frage ob eine Feministin nur für Gleichberechtigung oder für Bevorzugung der Frauen am konkretem Beispiel.
Nehmen wir die Quotenregelung.
Ist eine Frau die dafür eintritt dass das unterrepräsentierte Geschlecht gefördert wird - unabhängig davon ob das im Einzelfall Mann oder Frau ist - eine Feministin oder nicht?
Nach meinem Verständnis nach eigentlich nicht, da sie ja für Gleichberechtigung eintritt.
Eine Feministin müsste meinem Verständis nach dann für die Quote eintreten wenn sie Frauen nützt, und dagegen sein wenn sie Männern nützt.
Welche von beiden ist aber nun wirklich die Feministin? Die die für Gleichheit ist oder die die für Bevorzugung eintritt?

safoe
00
10.12.2007, 19:35
Welche von beiden ist aber nun wirklich die Feministin? Die die für Gleichheit ist oder die die für Bevorzugung eintritt?


Können Sie nicht differenzieren? Bevorzugung ist Mittel zum Zweck, Zweck ist eine annähernde 50:50 Stellung.
Glauben Sie etwa, dass Feministinnen a priori gegen Männer sind, oder was? Was glauben Sie, wie leicht es für junge Mädchen ist als Lehrling bei Siemens, der ÖBB, oder zB. im Metallgewerbe unterzukommen!
Es gibt zahlreiche Gegenden in Österreich, da gibts keine anderen Jobs, aber die Mädels werden dazu gezwungen, als Frisörin oder Billa-Halbzeit zu arbeiten- und das zu schlechterem Lohn UND weil sie dem 'falschen' Geschlecht angehören!
Das nennt man dann STRUKTURELLE Unterdrückung- und behaupten Sie jetzt blosz nicht, es gäbe diese Mädchen nicht ...

MarioV
00
11.12.2007, 09:12

Das ist keine Antwort auf die Frage.

Susi Stattnam
01
6.12.2007, 12:07
na sehen Sie, endlich geben auch Sie zu, dass Sie

sich mit dem Begriff nicht wirklich auskennen und daher unverschämterweise Frauen ver- und beurteilen, obwohl Sie sich nicht auskennen.

MarioV
01
7.12.2007, 08:38

Welche ist nun die Feministin?
Jene die für Gleichheit ist oder jene die für Bevorzugung ist? Die Antwort ist noch ausständig.

jumpingjack flash
11
7.12.2007, 10:00

jene die gleich für die bevorzugung ist :-)

presonic
12
6.12.2007, 13:41
dabei hat gerade die quotenregelung

sogar den männern viel gebracht. z.b. auch lehrer dürfen heute halbtagsarbeiten... war vor 15 jahren noch nicht so...

aber am lautesten krähen ja sowieso immer die, die nichts zu sagen haben....

PC
 
10
6.12.2007, 17:44
womit, sagten Sie, verdienen Sie Ihre brötchen? :-)

presonic
01
6.12.2007, 19:29
lesen sie schon wieder wo was raus

das dort nicht steht. ach ja, darin sind sie ja meister.

PC
 
11
6.12.2007, 20:13
das war eine frage, kein rauslesen.


wurde heute nicht gesagt daß mädchen besser lesen...am verstehen scheint es dann aber doch zu hapern.

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