
In spielerischer Weise thematisiert Monika Herschberger nunmehr zum zweiten Mal - dieStandard.at berichtete - die Vagina in ihrer erotischen sowie symbolischen Kraft und möchte mit einem Augenzwinkern für neue Einsichten bei Mann und Frau sorgen. Ein wesentliches Ziel dabei ist, ein starkes weibliches Körperbild zu transportieren und einen offenen Zugang zur Sexualität zu fördern.
Inspiriert wird die Künstlerin von Jahrtausende alten Mythen und Symbolen, welche die Vagina als Ursymbol für Fruchtbarkeit und Mutter Erde, aber auch für den Tod darstellen. "Besonders humorvoll ist die Figur der Göttin Baubo, die durch die Entblößung und Berührung ihrer Vagina die unglückliche Fruchtbarkeitsgöttin Demeter zum Lachen brachte, wodurch das Land wieder erblühte", erläutert Monika Herschberger.
Mit ihren dreidimensionalen "Glücksmuschis" sollen verschiedene Facetten der Weiblichkeit widergespiegelt werden. Aus mit Ölfarbe bemalten Stoffen wie Leinwand oder Seide, die auf verschiedene Holzformen montiert und mit Engelshaar, Stroh, Fell, Federn, Schmuck, Schellack, Rinden, Pigmenten kombiniert werden, entstehen Hexenmuschis, Halbseidene, freche Früchtchen und Zimtzicken, Schwarze Witwen und Erdmütter.
Virtuell zu hören unter www.qubik.info ist ab 16. Februar auch das Lexikon der Münder: zahlreiche Synonyme und Metaphern wie Muschi, Möse, Vulva, Köstliche, Feige, Büchse, Perle, Dose, gilt es zu entdecken.
Termin
Installation "Höhlenwanderung"
Bis 15. März 2008
Qubik Space
2700 Wiener Neustadt
Wienerstrasse (Ecke Deutschgasse - Augustingasse)
www.qubik.info
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Eine Frau, die Ihre Weiblichkeit auf die Muschi eingrenzt. Na zum Glück hat das kein Mann gemacht, denn sonst wärs in der ZIB1 und würde für einen Aufschrei bei den Alice Schwarzer Klons sorgen.
Abgesehen davon: gäähhhhhn - es gibt wirklich nichts was man heutzutage nicht als Kunst bezeichnet - und sei es nur ein Scheisshaufen im Gelände...
danke:)
und hier gibt es das tourbook dazu: http://www.qubik.info/installation18.html
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