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"Sie" und "er" bekommen Zuwachs: "Hen" soll Diskriminierungen aufgrund des Geschlechts eliminieren helfen
Auf die Anrede "Mademoiselle" soll verzichtet werden - Frauenrechtlerinnen fordern das seit langem
Ein Wissenschaftsblog seziert genauestens und mit kühlem Kopf ein Thema, das selten unaufgeregt debattiert wird, und erklärt, warum die männliche Form für alle schlichtweg falsch ist
Eine Kampagne fordert, dass die Behörden nicht mehr zwischen der verheirateten Madame und der ledigen Mademoiselle unterscheiden
Wegen Ressourcen-Knappheit und massiven Protesten wird es keine Unterlage zum Thema "Gendering in der schriftlichen Kommunikation" geben
Ein Tool für MS Office soll beim geschlechtergerechten Schreiben helfen – dieStandard.at hat’s getestet und festgestellt: Den guten Willen ersetzt es nicht
"Das Maskulinum ist nicht mehr das, was es mal war," sagt die Pionierin der feministischen Sprachkritik Luise F. Pusch im dieStandard.at-Interview
Das Binnen I bekommt Konkurrenz: Der _ stellt Unsichtbarkeit und sprachliche Repräsentation jenseits von "er und "sie" zur Debatte
Eine Replik auf den Leserbrief eines Users, der sich an politisch korrekter Schriftsprache stößt, in Form eines amüsierten Kommentars
Karin Eichhoff-Cyrus fordert zu mehr Kreativität beim Sprechen auf
Unterdrückung von Frauen in Sprechsituationen - Eine Analyse nach Senta Trömel-Plötz
Kommentar zur hohlen Argumentationslogik der Sprachreform-VerweigerInnen
Feministischer Sammelband zeigt die tägliche Vergewaltigung von Frauen in Gesprächen auf
Für ihr Beharren auf patriarchalem Sprachgebrauch bekommt F. H. Jourda eine saftige Zitrone
was müssen diese armen frauen nicht alles erlebt haben, um so zu werden ... niemand wird paranoid geboren.
die forderung nach einer "feminisierung" der sprache beruht meist auf einer profunden unkenntnis der sprache; und von allem, was man nicht versteht, fühlt man sich angegriffen (das gilt natürlich nicht nur für frauen, sondern auch gür männer). ein ausweg aus dem "gender-dilemma" wäre es, das bildungssystem zu verbessern, um solche angstbeißreflexe bildungsferner frauen zu vermeiden.
Die reaktionen der männer beweisen mir einmal mehr, wie ungern sie auch heute noch frauen in der sprache sichtbar machen wollen.
Dafür beschäftigen sich einige umso lieber mit dem äußeren erscheinungsbild von frauen und meinen, dieses hämisch bewerten zu müssen. Einfach ekelig und frauenverachtend.
"Fragen sie ihren arzt oder apotheker" - ein standardsatz i.d.fernsehwerbung - deutlicher kann mann die sprachliche `ausmerzung von frauen` nicht betonen.
Daß die `gerechte` sprache längst nicht überall gehandhabt wird, zeigt mir z.b. `amazon-online-buchhandel`in deutschland, hier werden alle schriftstellerinnen aus `autor` bezeichnet. Scheint bislang i.d. übersetzung niemanden aufgefallen zu sein, daß es auch autorinnen gibt
http://www.ulrichdevries.de/frauensprache.html
Interessanterweise wird auf die Argumente in diesem Artikel (in dem Frau Pusch nicht sehr gut wegkommt) in keiner Weise eingegangen. Ich würde mir wünschen, daß Sie, werte Standard-Redaktion, die alten Argumente nicht immer stur und gebetsmühlenartig wiederholen, sonder darauf einmal eingehen!
heute nicht mehr
heut sagt man nicht einmal mehr Neger - sondern Schwarze, oder Afroamerikaner, oder Schwarzafrikaner
weil diese Bevölkerungsgruppe so angesprochen werden will.
Und ich möchte als Bürgerin, Technikerin, Eigentümerin, Fahrerin, Kollegin, Freundin etc. angesprochen werden.
Und ich werde weiter drauf bestehen - auch wenn mir noch hunderte Leute mit Brühlmeier daherkommen.
Wenn ich sage Feuerwehrmann sage entsteht im Kopf ein anderes Bild als wenn ich sage Feuerwehrfrau.
"... wenn ich sage Feuerwehrfrau"
Dann denkt man daran, dass man neben jede Feuerwehrfrau einen Feuerwehrmann als Assistenten stellen muss. http://tinyurl.com/3al3t5
Wären Feministinnen Männer; zu einem großen Teil wären sie unbekannt und unbedeutend. In vielen Fällen würden sie wohl aufgrund anderer wirrer Ideen und Meinungen belächelt werden.
Aber da sie Frauen sind, sind sie so wenigstens nicht völlig arbeitslos.
Die Ansichtssache ist ein gutes Beispiel. Neben durchaus richtigen Aussagen finden sich auch einige ausgeprägte intellektuelle Schwachheiten.
In aller Bescheidenheit mein Standpunkt zur leidigen Sprachdebatte:
Um Himmels willen, redts und schreibts wie ihr wollt. Aber BITTE keine weiteren Schritte in Richtung Unleserlichkeit a la Binnen-I, Schrägstriche und Klammern!
Warum nicht einfach einmal die weibliche, einmal die männliche Form verwenden, z.b. kapitelweise? Beispiel: Eine Wohnbroschüre der Hochschülerschaft. Im ersten Teil mit dem Thema Mietwohnungen ist es eben "der Mieter". Im zweiten Teil über Eigentumswohnungen ist es eben "die Bewohnerin". Das funktioniert hervorragend. Beispielsweise ist das Regelwerk zur vierten Edition des deutschen Rollenspielssystems "Das Schwarze Auge" so verfasst. Entspannend zu lesen, gleichberechtigt bis zum A****!
wenns bloss so wäre, dass Männer das abwechselnd beherrschen wuerden, aber die prinzipielle Weigerung mit dem abstrusesten Argumenten macht diese Sache erst so richtig heiss.
Ansonsten wäre abwechselnd nicht blöd, aber abwechselnd heisst dann dennoch in den meisten Fällen die männliche Form und einmal halt pro forma die weibliche. Das ist einfach zu wenig.
v.a. das diskriminiert je nach satz wen anderen.
der feminismus will aber das die diskriminierung in jeder richtung aufhört. (deshalb mag ich auch die beamtInnen nicht, weil ich kein weiblicher macho bin und die männer genausowenig diskriminieren will.)
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