Oralsex erhöht Risiko auf Krebs im Mund- und Rachenraum

21. März 2008, 10:53

Vergleichsstudie: Zahl der Tumorfälle hat sich seit 70er Jahre verdoppelt - HPV-Viren in Rachenraum übertragen

Frankfurt/Main - Die Zahl der Krebserkrankungen im Mund- und Rachenraum hat sich seit Anfang der 70er Jahre verdoppelt. Als eine Ursache für diese Entwicklung gilt die Zunahme oraler Sexualpraktiken, mit deren Hilfe das Humane Papillomvirus (HPV) von den Genitalien auf die Schleimhäute des Mundes übertragen werden kann, wie der Berufsverband der FrauenärztInnen unter Berufung auf eine US-Studie berichtet. Eine HPV-Infektion ist bisher vor allem als wichtiger Faktor bei der Entstehung von Gebärmutterhalskrebs bekannt.

Vergleichsstudie

Die WissenschafterInnen hatten 45.000 Krebserkrankungen im Mund- und Rachenraum auf Basis mehrerer Datenbanken analysiert. Darunter waren rund 17.600 Erkrankungen, die mit dem HP-Virus verbunden waren und mehr als 28.000 Tumorfälle, bei denen HPV scheinbar keine Rolle spielte.

Die Analyse machte den Angaben zufolge Unterschiede im Profil der PatientInnen mit der einen oder anderen Krebsvariante deutlich: Betroffene mit einer Krebserkrankung, an der HP-Viren beteiligt waren, hatten im Gegensatz zu den anderen PatientInnen mehr orale SexualpartnerInnen, öfter ungeschützten Sex mit häufig wechselnden PartnerInnen und eine höhere Zahl an weiteren sexuell übertragbaren Erkrankungen.

Risikofaktoren für Krebsformen

"Bei diesen Faktoren handelt es sich jeweils um Verhaltensweisen und Einflüsse, die dafür bekannt sind, bei Frauen eine Krebserkrankung am Gebärmutterhals zu fördern", erklärt der zweite Vorsitzende des Berufsverbandes, Klaus König. "Es überrascht daher keineswegs, dass sie auch im Zusammenhang mit oralen Krebserkrankungen zu finden sind, die durch HPV verursacht werden." Grundsätzlich erhöhten sie die Wahrscheinlichkeit, sich mit einem gefährlichen Typen aus der Virenfamilie anzustecken und dauerhaft infiziert zu bleiben. Weitere Risikofaktoren für Krebs im Mund- und Rachenraum sind vor allem langjähriges Rauchen und exzessiver Alkoholkonsum. (APA/AP)

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Jürgen Rembremerding
03
29.3.2008, 02:27
Der Papst sagt es Euch eh immer!

Aber ihr wolltet es ja nicht glauben...

krosser pruter
01
23.3.2008, 15:06

muss ich mir jetzt einen warnhinweis aufs ding tätowieren?

presonic
11
25.3.2008, 17:18

wenn sie HPV haben, könnten sie sich auch behandeln lassen. wär gscheiter. auch für sie.

Böses Beelzemädchen
04
26.3.2008, 11:48
Das ist wie bei Herpes, wenn man die Viren in sich

trägt, dann für immer, die kriegt man nicht mehr weg.

syber
00
sie ist ja

das böse beelzemädchen, mann! - freilich verschwinden die wieder, aber sie sollten im falle der unwissenheit den arzt konsultieren.

presonic
10
26.3.2008, 14:03

sicher?
ich hab gehört, man kann sich behandeln lassen und die viren verschwinden wieder.

Böses Beelzemädchen
01
28.3.2008, 08:32
http://www.krebsinformation.de/themen/ri... en/hpv.php

Teil 2)-In den Medien ist zunehmend von humanen Papillomviren (HPV) als Auslöser bösartiger Tumorerkrankungen die Rede. Tatsächlich können einige dieser zumeist harmlosen Warzenviren unter bestimmten Bedingungen zur Tumorentstehung führen. Die meisten Menschen, die mit Papillomviren infiziert sind – fast jeder Erwachsene ist irgendwann damit in Kontakt gekommen – müssen jedoch keine Angst vor den Viren haben. In der Regel siegt das Immunsystem über den Fremdling - das Virus verschwindet unbemerkt von selbst wieder. Nur in Ausnahmefällen führt die Infektion zu Gebärmutterhalskrebs, der häufigsten durch HPV hervorgerufenen Tumorerkrankung.

Böses Beelzemädchen
01
28.3.2008, 08:31
http://www.krebsinformation.de/themen/ri... en/hpv.php

Teil 1)-Humane Papillomviren, abgekürzt als HPV, sind Erreger, die Zellen der Haut- u./oder der Schleimhaut infizieren; meistens symptomslos. Einige der bislang über 100 bekannten HPV-Typen sind für die Entstehung von gewöhnlichen Hautwarzen (Papillome) in Gesicht, an Händen und Füßen verantwortlich. Ca. 40 HPV-Typen (genitale HPV-Typen) befallen vorrangig Geschlechtsteile u. After. Je nach Virustyp kann eine Infektion mit diesen hauptsächlich sexuell übertragbaren Erregern zu harmlosen Genitalwarzen od. zu auffälligen Gewebeveränderungen an Gebärmutterhals, Vulva, Penis od. After führen. Nur selten entsteht ein bösartiger Tumor. Die häufigste durch HPV hervorgerufene Krebserkrankung ist Gebärmutterhalskrebs.

presonic
12
28.3.2008, 13:47

was sie hier posten, wusste ich. nur dass die spontane heilung die einzige möglichkeit ist, die viren loszuwerden, nicht.

nicht in der gegend rumv. hilft zum glück.

Colette
00
27.3.2008, 18:18

ich hab wieder gehört, sie können praktisch nur von selber wieder weggehen (Immunsystem)

presonic
10
27.3.2008, 19:41

ah. interessant. das ist aber doch bei herpesviren nicht so, nicht? die bleiben.
ich weiß nur von fällen, wo frauen HPV hatten und danach nicht mehr. dass dies ohne behandlung verschwunden ist, wusste ich nicht.

Herr Schmirl
01
25.3.2008, 11:08
Nein, wird wohl über Branding laufen.

Böses Beelzemädchen
211
23.3.2008, 15:00
Es wird höchste Zeit, dass die Männerärzte eingeführt werden.

Wir Frauen gehen 1 - 2x jährlich zum Frauenarzt. Männer gehen nur, wenn sie ernsthaft etwas spüren. Dabei spüren Männer sehr viele Geschlechtskrankheiten überhaupt nicht, die für Frauen sehr gefährlich sind. (Clamydien, Trichomonaden, Pilze, Papilloma Viren, etc.) Oralsex mit Gummi? Wenn Paare sich kennenlernen, ab wann können sie sicher sein, dass der andere gesund ist. Wieso gibt es zusätzlich zur Gesundenuntersuchung nicht eine mind. jährliche Untersuchung auf Geschlechtskrankheiten? Männerärzte müssen her.

presonic
12
25.3.2008, 17:18

arzt für haut- und geschlechtskrankheiten steht auf dem schild.... sie dürfen also jederzeit hingehen.

María José
13
25.3.2008, 09:06
Wenn Ihr Kurzzeitpartner vor 11 Monaten das letzte Mal untersucht wurde, und inzwischen viel "unterwegs" war, hilft Ihnen das nicht viel.

Sie müssen auch bedenken, dass ca. 50% der Männer gar nicht sexuell aktiv sind (darunter v.a. unterste Einkommensschichten, jüngste und ältere, sowie länger verheiratete M.), und weitere 30 % wohl nur mit einer fixen Partnerin.

Es würde reichen, die 20% "Frauenhelden", die sich die Aufmerksamkeit der gesamten Frauenwelt unter sich aufteilen, und mehrmals jährlich die Partnerin wechseln, regelmäßig zu untersuchen. Der Rest ist Zeit- und Geldverschwendung. Bedenken Sie, dass jeter Euro, der für Männer ausgegeben wird und nicht indirekt auch Frauen zugute kommt, im f€min!stischen Sinne eine grob fahrlässige Ressourcenverschwendung darstellt.

Alternative: Ein wenig das Hirn einsetzen und s@fer s€x praktizieren.

Rote Zecke
11
27.3.2008, 15:53
Wie kommen Sie darauf, dass Männer aus unteren Einkommensschichten weniger Sex haben?

Gerade die haben doch viel mehr Zeit dafür ... ;-)

Jürgen Rembremerding
25
29.3.2008, 02:26
Ja, aber Frauen möchteh dafür bezahlt werden

Entweder direkt und ehrlich wie im Puff oder etwas komplexer wie im realen Leben. Also z.B. durch Teilhabe am sozialen Status des Partners.

Rote Zecke
11
31.3.2008, 09:28
Ha, ha, ha!


Ich weiß, es ist für die Männer hier im Forum schwer zu glauben (was tief blicken lässt) - aber IRL gibt es tatsächlich jede Menge Männer, die für Sex nicht zahlen müssen ;-)

Herr Schmirl
13
31.3.2008, 23:11
Das ist nicht dasselbe. Jeder Mann kennt solche Frauen.

Böses Beelzemädchen
23
25.3.2008, 17:10
Wenn Du wirklich "guten" Sex hast,

dann hast Du nachher alles, was der Partner hat. Wer legt schon beim Vorspiel einen Gummi an? Wenn man sich gegenseitig anfasst u. sich dann selber wieder anfasst oder gar oral verwöhnt... Also bitte, welches Paar legt sich gepflegt ins Bett, zieht sich Gummi drüber und rammelt solange ineinander ohne sich anzufassen, bis sich die höchste Erfüllung einstellt. Das mit dem "safer Sex" ist ein reines Ärzte-Märchen, was normale Geschlechtskrankheiten angeht, es schützt rein gegen Aids. Ich habe meinen Frauenarzt eh schon geschimpft, was er meint mit dem safer Sex, und ob er nicht weiß, wie guter Sex geht und wie man sich da pflegt anzufassen, da gibt es kein safer mehr. Da ist er nur rot geworden.

María José
23
26.3.2008, 09:55


schön langsam wird mir klar, warum Hepatitis C so weit verbreitet ist bei uns.

SSKM, wie überall im Leben.

MaxiMassimiliano
00
27.8.2008, 15:56

Hep C wird hauptsächlich durch Blut-Blut, Blut-Schleimhautkontakte übertragen. Es kann auch
durch Sex übertragen werden, ist lt. Netdoktor eher selten. Aber das Hep C Rate steigt simmt natürlich auch, wobei ich nicht weiß, ob es mehr Infektionen gibt, oder ob mehr Leute getestet werden. Bis vor 15J war der Virus ja noch unbekannt.

bixente uhudla
 
00
31.7.2008, 12:13

woe sie recht hat,hat sie recht...guter sex und safer sex schliessen einander aus wenn man es genau nimmt...

Rote Zecke
21
27.3.2008, 15:51
Sie tragen Gummihandschuhe und Zungenschutz beim Sex?

Herr Schmirl
23
27.3.2008, 15:58

So wie (viele) Frauen heutzutage aussehen wird das bald ein "muss"!

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