
Hamburg - Für Schauspielerin Iris Berben ist das Älterwerden kein Vergnügen. "Ich werde jetzt 58, da hüpft man nicht mehr vor lauter Begeisterung und Vorfreude durch die Gegend", sagte Berben der Hamburger Illustrierten "Gala". Die eigene Endlichkeit anzunehmen und zu akzeptieren, sei ein zuweilen schmerzhafter Prozess.
"Schlimmer als den schleichenden körperlichen Verfall finde ich allerdings die Tatsache, dass einem die Zeit immer schneller zwischen den Fingern zerrinnt." Zu den größten Glücksmomenten zählten für Berben die Geburt ihres Sohnes Oliver sowie die mit der eigenen Großmutter verbrachte Zeit. "Ich brauche mich nur an die Nachmittage zu erinnern, die ich auf dem Schoß dieser dicken Frau mit den großen Brüsten saß, wie sie mir dann Geschichten erzählt hat - und sofort habe ich ein Lächeln auf dem Gesicht. Das war Geborgenheit pur", sagte Berben dem Blatt. (APA)
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