Rauchen begünstigt Gebärmutterhalskrebs

28. März 2008, 12:30

Patientinnen mit HPV-Infektion haben mehr Ablagerungen von Abbauprodukten des Tabakrauchs in Schleimhaut

Frankfurt/Main - Rauchen erhöht zusätzlich das Risiko für Gebärmutterhalskrebs bei Frauen, die mit Humanen Papillomviren (HPV) infiziert sind. Bei Raucherinnen lagerten sich vermehrt Abbauprodukte des Tabakrauchs in der Schleimhaut des Gebärmutterhalses ab, erklärt der Präsident des Berufsverbandes der Frauenärzte, Christian Albring: "Dies führt vermutlich dazu, dass der Körper schlechter in der Lage ist, die Viren in den unteren Zellschichten der Gebärmutterhals-Schleimhaut zu bekämpfen."

Die Infektion bleibe daher mit größerer Wahrscheinlichkeit dauerhaft bestehen, was wiederum die Voraussetzung für die Entstehung eines bösartigen Tumors durch HP-Viren sei, so der Gynäkologe. Je früher die betroffenen Frauen mit dem Rauchen begonnen haben und je mehr Zigaretten sie pro Tag konsumieren, desto größer ist laut Albring auch ihr Krebsrisiko.

In Deutschland erkranken jedes Jahr rund 6.500 Frauen an dem sogenannten Zervixkarzinom. 1.750 Patientinnen sterben im gleichen Zeitraum an den Folgen. Neben dem Konsum von Tabak gebe es weitere Einflüsse, die die Entstehung von Tumoren am Gebärmutterhals begünstigten. Dazu zählten hohe Geburtenzahlen, ein geschwächtes Immunsystem, eine Infektion mit Chlamydien sowie häufiger Geschlechtsverkehr mit wechselnden Sexualpartnern. "Daneben spielen offenbar auch genetische Faktoren eine Rolle, die es dem Immunsystem nicht erlauben, eine HPV-Infektion abzuwehren oder zu überwinden", sagt Albring. (APA/AP)

 

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10 Postings
syber
00
da rauch ich mir gleich eine an

was fuer eine neuigkeit... mich interessiert beispielweise mehr, welche neuen heilmittel es gibt, oder wie sich die forschung im bereich gynaekologie entwickelt, etc.

krendl
00
31.7.2008, 00:26
Ohne dem Satz

"da rauch ich mir gleich eine an" könnte ich Sie ernst nehmen.

Rosa Stahl
00

Die Männer sind schuld.

Mann40
10
29.3.2008, 10:10

Überraschung - Rauchen ist also gesundheitsschädlich, na so etwas

Nostrax
 
00
29.3.2008, 08:07
Bisserl eine abweichung vom eigenlichen Thema.

Wenn man es genau nimmt, hört man jeden Tag "Das ist nicht gesund, und das nicht, und das nicht".

Früher hätte man da noch eher "hingehört und befolgt". Heute tut man das nicht mehr um sich selbst zu schützen. Ansonsten kann man sehlisch davon auch Krank werden.

Zuviel des guten ist auch zu schlecht.

PS: Wollte das nur mal loswerden.

presonic
00
31.3.2008, 16:26

ja, ängste machen nämlich auch krank - nicht nur seelisch.

danke für ihren beitrag.

AlBundyFan
 
20
28.3.2008, 15:49
und das werden noch viel mehr werden

bei den jugendlichen mädels herrscht eine raucherdurchdringung von ca. 80-90%...das heisst in den nächsten 20-40 jahren werden die krebsfälle bei frauen rapide zunehmen.

wenn man mal irgendwo ein mädl von 15-25 sieht,das innerhalb von 20 minuten nicht eine zigarette anzündet,dann ist das leider schon eine seltenheit geworden.

presonic
00
31.3.2008, 16:27

rauchen und hungern - das ist modern.
wir sollten unseren mädchen mehr selbstbewusstsein mitgeben.

Rosa Stahl
00

ja, ein bisserl mehr Selbstbewußtsein hinsichtlich ihrer Weiblichkeit wäe für manche Mädchen und Frauen durchaus gut.


Zm Beispiel, dass Frau auch als mehrfache Mutter etwas wert ist. Sogar dann, wenn sie dafür eine aaaach so tolle Karriere "opfert".

Oder auch Selbstbewußtsein für junge Mädchen, dass sie nicht nur etwas wert sind, wenn sie schon als 12jährige an'schmiert wie die Huren im Mini rumrennen.

Oder dass sie gar noch etwas wert sind, wenn sie sich nicht quer durch die Jungs v*geln....

syber
00
opferwahn

- das haben die meisten christen ...

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