
In Spanien musste seit 1. Jänner 2008 durchschnittlich jeden dritten Tag eine Frau sterben. Maria de los Angeles, 28, wird in Murcia von ihrem Exfreund umgebracht und verbrannt. Laura M., 22 Jahre, wird in Madrid von ihrem Freund erstochen. Maria M., 44, wird in Valladollid auf der Terrasse eines Cafés von ihrem Ex-Mann erschossen. Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen.
Seit 1999 ist die Zahl der so genannten "Femizide" in Spanien ständig gestiegen. 2004 erreichte sie mit 72 Todesopfern einen Höchststand, vergangenes Jahr wurden nach offiziellen Angaben 71 Frauen ermordet. Die Täter: Ehemänner, Lebenspartner, Exfreunde.
In den 15 alten EU-Mitgliedstaaten starben jährlich zwischen 700 und 900 Frauen durch die Hand ihrer Partner oder Ex-Partner. Diese Zahlen veröffentlichte die EU-Kommission 2005.
Zwar liegen bis dato keine aussagekräftigen Vergleichszahlen vor, Spanien dürfte mit seiner Opferbilanz allerdings im europäischen Spitzenfeld liegen - wie Frankreich, wo alle vier Tage eine Frau umgebracht wird.
Gesetz gegen Geschlechtergewalt
Im Juni 2004 ist unter der sozialdemokratischen Regierung von Ministerpräsident Jose Luis Zapatero ein Gesetz gegen Geschlechtergewalt in Kraft getreten. Auch ein Wegweisrecht soll Frauen helfen, sich vor ihren Peinigern zu schützen - die Zahl der Frauenmorde bleib seither trotzdem konstant hoch.
"Das Gesetz braucht Zeit", sind sich viele Frauenorganisationen einig. "Es kann Frauen nicht davor schützen, umgebracht zu werden, weil sie ja deshalb zu Opfern werden", schreibt etwa Montserrat Boix, Koordinatorin der feministischen Internetplattform "Frauen im Netz". Ein weiteres Problem: "Frauen als Opfer des Macho-Terrorismus hatten in unserer Gesellschaft nie den gleichen Stellenwert wie die Opfer des ETA-Terrors."
Kein Generationenproblem
Vor einem Monat wurden in Spanien innerhalb von 24 Stunden vier Frauen umgebracht. Soledad Gallego Dias, Gründerin des Ressorts „Frauen", das jeden Sonntag in der spanischen Tageszeitung El País erscheint, schreibt anlässlich der Februar-Morde: "Das erschreckende an der ausufernden Gewalt ist, dass sie sich nicht auf eine bestimmte Altersklasse beschränkt: Von den vier ermordeten Frauen waren drei jünger als 50 Jahre - wie ihre Angreifer. Es liegt also nicht daran, dass eine Männergeneration um die 60 oft nach wie vor glaubt, Frauen als ihr Eigentum betrachten und ungestraft die Hand gegen sie erheben zu können."
Die Ergebnisse einer Studie des Spanischen Instituts für die Frau - einer Regierungsorganisation - unterstreichen Gallego Dias Vermutung: Danach müssen 8,9 Prozent der spanischen Frauen zwischen 18 und 29 Jahren als misshandelt eingestuft werden. 3,6 Prozent in derselben Altersgruppe bezeichnen sich selbst als misshandelt.
Laut der NGO "Observatorium für Gewalt" liegt die Ursache für die steigenden Zahlen der Frauenmorde daran, dass die Opfer immer weniger dazu bereit sind, ihre Peiniger zu ertragen und ihnen entkommen wollen.
"Der Aggressor würde die Frau lieber ihr Leben lang tyrannisieren - zum Mord kommt es, wenn die Frau versucht, vom Aggressor los zukommen", unterstreicht Andrés Montero Gomez, Direktor der Spanischen Gesellschaft für die Psychologie der Gewalt in Valencia diese These. In einem Beitrag in der Tageszeitung El Correo versucht er darzulegen, warum Männer Frauen töten: "Mit Gewalt versucht der Aggressor, die Persönlichkeit der Frau auszulöschen, aus ihr ein neues Wesen mit einer neuen Identität zu machen, das seinen Wünschen entspricht und ihm gehorcht. Ein Mord passiert dann, wenn der Mann versagt, sich die Frau unterzuordnen."
Bei Trennung Mord
Mehr als 80 Prozent der Morde passieren in der Folge von Trennungen oder Scheidungen. Dabei wird selten im Affekt gehandelt: "Was der Peiniger sucht, ist eine Sklavin. Niemand ist so dumm, seine Sklaven zu töten. Einen Sklaven bringt man nur dann um, wenn er zu entkommen versucht", schreibt auch José Ignacio Paz Ruiz, Psychologe des Instituts für Frauen in Andalusien, in der Tageszeitung El País.
Derzeit werden etwa 84.000 Frauen in Spanien vom Staat vor der Gewalt ihrer Partner geschützt. Hinter dieser Zahl stehen aber auch zehntausende Frauen, die der gleichen Gefahr ausgesetzt sind, sie aber nicht zur Anzeige gebracht haben. (Nicole Bojar, dieStandard.at, 30.3.2008)
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Er sieht nur anders aus, kälter http://tinyurl.com/2tumcc
.... ist leider nicht nur in Spanien noch nicht überwunden. Sie wird auch nicht überwindbar werden, solange die Kirchen (Mehrzahl!) nicht endlich ihren falschen Bildern und Riten abschwören. Unmittelbar damit zusammenhängend wäre auch eine Änderung des Bildungssystems zu fordern, das Religionen grundsätzlich als prägende Norm ausschliesst.
Hallo,
mich würde interessieren, wie viele Frauen ihre Männer umbringen, nur so als Vergleich.
Ich will keinesfalls die Gewalt von Männern gegen Frauen in Abrede stellen, ich mag nur keine einseitige Berichterstattung die keine Vergleiche zulässt..
slap
dann sollten die jungen mädels halt ein bißchen mehr auf den charakter ihrer männer schaun und nicht glauben "einen mann ändern zu können".
die frauen sollten es halt nicht cool finden,wenn er in der disco einem anderen eine aufs maul haut oder andere leute grundlos anstänkert.
bei so einem verhalten das auf mangelnde kontrolle der aggression schließen läßt, wäre es das intelligenteste sofort den mann stehen zu lassen.
aber nein - er ist ja sooooo lieb und wenn er eine reinhaut das 1.mal "das war nur ein ausrutscher und er wirds nie wieder machen".
hunderttausende liebe und nette männer finden keine frauen,weil sie ihnen nicht sexuell attraktiv genug erscheinen.
bitte fakten. ich halte das für eine extreme fehlwahrnehmung. es stimmt zwar, dass macho-typen oft sehr beliebt bei frauen sind, aber das liegt meiner ansicht nach nicht daran, dass sie gewalttätigkeit oder frauenfeindlichkeit zeigen, sondern am selbstbewusstsein. meiner erfahrung nach sind selbstbewusstsein, humor und VERBALE schlagfertigkeit neben dem aussehen die ausschlaggebenden kriterien, nach denen männer ausgesucht werden. wenn das manchmal mit macho-gehabe zusammentrifft, darauf zu schließen, frauen stünden auf machos, ist das ein trugschluss.
denn ihre annahme mit selbstbewußtsein und verbaler schlagfertigkeit ist nämlich genau richtig...nur,daß es nicht manchmal sondern sehr oft zusammenfällt.
natürlich sagt die frau nicht:der sieht gewalttätig aus,denn will ich - aber in der konsequenz nimmt sie unterbewußt solche männer, weil ihre sexuellen triebe sie zu solchen männern hinführen.
hat es besonders cool empfunden, einen 22jährigen von 4 burschen niederschlagen zu lassen. dieser leidet seither an den locked in syndrom, von den augen abwärts gelähmt, kann nur sein augenlid bewegen. kann mir gut vorstellen, wieviel fanpost diese schläger, jetzt eingesperrt, von div. frauen und mädchen erhalten. "endlich richtige kerle".
solche typen sind besonders bei damen beliebt, welche oberhalb der gürtellinie kein leben haben, wobei diese noch den vorurteil anhängen, dass nur brutalos potent seien.
andererseits gibt es schon grosse teile der welt, in der frauen schon "höher" entwickelt sind.
ist natürlich eine sehr schlimme sache und zeigt,daß manche frauen einfach kein hirn haben.
auch sind mir noch die bilder von ted bundy(hat über 100 frauen umgebraucht) im kopf wo dann hunderte frauen vor dem gefängnis mit schildern "ted we love you" und "i will marry you ted" usw. herumgelaufen sind.
alles geistesgestörte
2. april 2008 14:41
Überschrift:
Fünf Schuldsprüche: Nach Überfall gelähmt und sprechunfähig
Textanfang:
22-Jähriger wurde von Jugendlichen nach Discobesuch in Hainburg attakiert
Korneuburg - Fünf Schuldsprüche und einen Freispruch hat ein Schöffensenat am Mittwoch am Landesgericht Korneuburg gefällt. Der Prozess behandelte die eine brutale Attacke gegen einen 22-Jährigen nach einem Disco-Besuch in Hainburg an der Donau im November 2007. Das Opfer ist seit der Tat völlig gelähmt und sprechunfähig.
Jene vier Jugendliche, die den 22-Jährigen zusammengeschlugen, wurden zu je zwei Jahren Freiheitsstrafe verurteilt, die 17-JÄHRIGE ANSTIFTERIN zu zweieinhalb Jahren... ...
...
Meinem Ex-Freund, jener der mir die Nase gebrochen hat, war übrigens nix anzumerken. Nur soviel zu Ihrer "Theorie": Ein lieber, netter und zurückhaltender Psychologiestudent. Bis er eines Tages seine Faust in meinem Gesicht versenkt hat (nach 2 Jahren Beziehung).
???
jaja, eine frau, die ihr mann ermordet ist auch noch selber schuld. jetzt stellst du (und alle in diesem forum die dir auch noch zustimmen) dir einmal vor, das opfer ist deine tochter, deine mutter, deine schwester.
mich wundert dann bald wirklich nichts mehr.
und die von ihren frauen ermordeten männer, die haben sich halt auch die falsche frau gesucht oder was.
da haben es die netten, ruhigen männer bei uns im raum 76xxx aber besser. bei uns kommt es sogar oft vor, das machos selbst von teenies ausgelacht werden. innerhalb deutschlands sind mir die meisten macho-liebhaberinnen in NRW begegnet. sind vorallem solche, die als sextouristinnen in afrika, karibik und ähnliche patriache kulturen anzutreffen sind.
nun weiss ich, warum ich so vielen frauen hier in wien (noch bis ca mitte mai) den kopf verdrehe. ich schaue hin, sie drehen ihren kopf weg. dürfte meine austrahlung nicht brutal genug sein. wenigstens rennen mir die kellnerinnen nach (wenn ich mich anschicke, ohne bezahlen zu gehen). nur'n scherz!
ich habe Ihre antwort auf 'neenee wir deutsche'...als e-mail (9:27), obwohl ich diese funktion nicht aktiviert habe, dafür nichts hier.
vielleicht kennt Ihr freund wien besser als ich, hat somit einen freundeskreis. ich bin hier nur wegen einer erbangelegenheit für'n paar wochen. meine erfahrungen gelten den wiener in lokalen, öffis, strasse, etc. oder: sind münchner am ende noch steifer? vl. haben wir beide irgendwie recht. noch was: dtl nicht gleich dtl, womit mein "wir deutsche" hier nicht greift. bin aus raum karlsruhe, wobei ich mir vorstellen kann, dass wir wiederum bei anderen unbeliebt sind. bis jetzt könnt ich mir leben in wien nicht vorstellen. aber: eure kult. einrichtungen: 1 A!
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