Was tun bei Anorexie und Bulimie?

13. April 2008, 17:00
  • September 2007 in Mailand: Plakat des Fotografen Oliviero Toscani
    alberto pellaschiar
    September 2007 in Mailand: Plakat des Fotografen Oliviero Toscani

Bewegungsanalytikerin Gabriele Haselberger, Mitarbeiterin von intakt, hat für dieStandard.at einen Katalog an möglichen Maßnahmen zusammengestellt

"Bei Ess-Störungen geht es ja nicht bloß ums Essen oder Nichtessen", betont Gabriele Haselberger, Expertin von intakt, dem Therapiezentrum für Menschen mit Ess-Störungen, im Gespräch mit Dagmar Buchta. "Vielmehr ist das Essen oder die Verweigerung desselben so etwas wie ein Symptomträger, ein Symbol für das tatsächliche Problem. In Wirklichkeit geht es um die eigene Kreativität, um Gefühle, Liebe und Selbstliebe, die Lebensgestaltung insgesamt". Um das sich selbst Nähren, um Verzicht, ums Einverleiben und Loslassen, darum, was (noch) nicht gelebt werden kann, um Ersatz, Kompensation, Sublimierung.

Und da die Probleme sehr different sein können, sei es "ganz wichtig, zu sagen, dass es DIE Lösung schlechthin nicht gibt, um aus einer Ess-Störung herauszukommen", erklärt Haselberger. Aber es gibt einige Punkte, die frau/man bzw. die Angehörigen beachten sollte/n. Im folgenden wird auf die beiden häufigsten Ess-Störungen Anorexie und Bulimie eingegangen. Die ebenso weit verbreitete Binge-Eating-Disorder wird zu einem späteren Zeitpunkt behandelt.

Woran frau/man erkennt, ob sie/er gefährdet ist, eine Ess-Störung zu entwickeln

Untrügliche Zeichen sind ständiges Beschäftigtsein mit den Themen Essen, Nicht-Essen, Zunehmen und Abnehmen. Tägliche ängstliche Blicke auf die Waage, Kalorienzählen. Selten wird nur das gegessen, was wirklich gemocht wird, sondern das, was "schlank" macht oder hält. Der Umgang mit Nahrung und mit dem Körpergewicht wird immer zwanghafter. Ein weiteres Signal kann der Umstieg auf eine anscheinend gesunde, oft auch fleischlose Ernährung sein. Das ist mit Sicherheit dann der Fall, wenn von den gesunden Nahrungsmitteln immer weniger gegessen wird. Lebensmittel werden in "erlaubte" und "verbotene" eingeteilt. Desöfteren werden auch Appetitzügler, Abführmittel oder Entwässerungstabletten eingenommen. Nach dem Essen erfolgt manchmal oder immer der Gang auf die Toilette, um zu erbrechen.

"Das Essen bzw. der Verzicht auf Essen wird benützt, um Gefühle zu unterdrücken oder Konflikte zu vermeiden", erklärt Gabriele Haselberger, "Schritt für Schritt wird alles, außer die Kontrolle über das Essverhalten unwichtig, FreundInnen, Spaß haben, etwas zusammen unternehmen … Schöne Dinge werden auf einen Zeitpunkt verschoben, an dem man schlank ist und ein neues Leben beginnt".

Woran Außenstehende erkennen, dass es sich um Bulimie handelt

Das Essverhalten in der Öffentlichkeit ist meist unauffällig, eher kontrolliert und gesund, kalorienbewusst und fettarm. Auffällig wird es, wenn große Mengen gegessen werden, aber die- bzw. derjenige dennoch abnimmt. Wenn sie/er nach dem Essen aufs Klo verschwindet. Ein Rückzug von sozialen Kontakten erfolgt. Die Person sehr leistungsorientiert ist und aufgrund dessen oft auf andere Freizeitaktivitäten verzichtet wird. Die Stimmung ist öfters gedämpft und der Umgang mit sich selbst weist starke Selbstkritik und Selbstzweifel auf. Wegen der enormen Mengen an Lebensmitteln, die bei Essanfällen verschlungen werden, kann es zu erhöhtem Geldbedarf kommen.

Besonders auffällig sei der Perfektionismus der Betroffenen, egal ob es sich um hohe schulische bzw. berufliche Leistungen oder perfektes Aussehen handelt, das nie "perfekt" genug ist. Oft wird exzessiv Sport betrieben. Außerdem bestehen Veränderungen im emotionalen Erleben der Betroffenen, die oft zwischen Extremen schwanken. "Sie haben scheinbar viele FreundInnen scheuen aber vor wirklicher Intimität zurück, und haben keine wirklich nahen FreundInnen. Perfekte Fassade, innen nagen Selbstzweifel und sie hassen ihren Körper" fasst Haselberger zusammen.

Woran Anorexie erkennbar ist

Erstes Erkennungszeichen: wenn jemand in kurzer Zeit sehr viel abgenommen hat. Das Gefühlsleben ist starr und die Betroffenen wirken emotionslos. Fehlende Krankheitseinsicht, Schwierigkeiten werden abgestritten. Sozialer Rückzug, depressive Verstimmungen bis schwere Depressionen sind möglich. Kontrolle bestimmt ihr Leben. "Anorexie ist als Autonomiebestreben zu verstehen. Ein Ablösungsprozess vom Elternhaus, der in der Pubertät normal ist, wird durch die Magersucht vollzogen. Es bestehen viele unterschiedliche Ursachen und unterschiedliche Auslöser", erklärt Gabriele Haselberger.

Ein ritualisiertes Essverhalten, nicht nur bei der Auswahl, sondern auch beim Umgang mit den Nahrungsmitteln ist typisch. Zumeist beschränkt sich die Nahrungsaufnahme auf ganz spezielle Lebensmittel. Das Interesse am Einkaufen, Essen und Kochen ist groß, jedoch essen sie selbst wenig oder gar nicht. Mit anderen gemeinsam zu essen, wird vermieden mit Aussagen wie "Ich habe keinen Hunger, ich habe schon gegessen". Mit der Zeit verändert sich die Persönlichkeit. Das Augenmerk auf das Äußere wird immer wichtiger - öfter in den Spiegel schauen, auf die Waage stellen, sich abwiegen - das Leben reduziert sich immer mehr auf das Äußere. Der Körper wird als Last erlebt und die- oder derjenige erlebt sich trotz sichtbarer Dünnheit noch immer als zu dick und unförmig vor allem am Bauch, am Gesäß und den Oberschenkeln.

Wie die ersten Schritte aussehen können

Auf jeden Fall das Gespräch suchen. Es ist wichtig, die bzw. den Betroffene/n in ihrer Krankheit zu respektieren und ernst zu nehmen. Zum Beispiel: "Ich sehe, dass du immer mehr abnimmst; ich sehe, wie du immer wieder dein Gewicht kontrollierst; ich habe den Eindruck, dass du immer weniger mit deinen Freundinnen unternimmst; ich erlebe dich als sehr zurückgezogen ...". Im Gespräch ist darauf zu achten, nicht zu bewerten und zu kommentieren. Es sollte nicht gedrängt werden, keine Vorwürfe gemacht oder mit Aggressionen und schon gar nicht mit Panik reagiert werden.

Falls tatsächlich eine Ess-Störung vorliegt, sollte die- bzw. derjenige dazu angehalten werden, professionelle Hilfe anzunehmen. Informationen können gegeben und Kontaktadressen zur Verfügung gestellt werden, möglicherweise kann auch mit einem Arzt oder Ärztin des Vertrauens gesprochen werden. "Es ist auch möglich, selbst bei Beratungsstellen anzurufen, um sich selbst Hilfe zu holen, aber nicht hinter dem Rücken der oder des Betroffenen Termine ausmachen. Immer offen und nachvollziehbar sein. Verschiedene Zentren bieten auch Beratung für Angehörige oder Bezugspersonen an", erklärt Haselberger.

Den ersten Kontakt herstellen

Es gibt einige Websites von Therapiezentren, die email-Beratung bzw. Foren zum Austausch anbieten und die interessante Informationen zum Thema Ess-Störungen anbieten: Links, informative Artikel, Literatur usw. finden sich auf dieStandard.at. Die Stadt Wien hat eine Hotline - http://www.essstoerungshotline.at/ - eingerichtet, die ebenfalls erste Hilfestellung anbietet und - wenn notwendig - an Beratungsstellen und ProfessionalistInnen weitervermittelt. Das Therapiezentrum intakt bietet ebenso telefonische Beratung sowie email-Beratung an.

Und wie's weiter gehen kann

Wenn ein erster Kontakt hergestellt bzw. Informationen eingeholt wurden, gilt es zu entscheiden, welche Behandlung die beste für die Betroffene oder den Betroffenen ist. "Eine Behandlung von Essstörung sollte sowohl medizinische als auch psychotherapeutische Betreuung beinhalten. Wichtig ist - aufgrund der vielfältigen körperlichen Schäden, die eine Essstörung verursachen kann, dass eine medizinische Abklärung verschiedener FachärztInnen sowie regelmäßige Kontrollen durchgeführt werden. Das Therapiezentrum intakt bietet einen interdisziplinären Behandlungsplan bei Essstörungen an, der individuell auf die bestimmte Situation der Betroffenen abgestimmt ist. Aufgrund dessen kann eine weitere Vorgangsweise geklärt werden: ob die oder der Betroffene eine stationäre Behandlung oder eher eine ambulante Behandlung wählen soll", so Haselberger.

Stationären Behandlungen werden angeboten in: AKH, Wilhelminenspital (Kinder- und Jugendliche), Barmherzigen Schwestern, Eggenburg, bzw. weitere Zentren in Deutschland. Meist handelt es sich dabei um Aufenthalte von mehreren Wochen, in denen die KlientIn dort ist. Vorteil dabei: weg von allen, erlernen eines neuen Essverhaltens, medizinische und psychotherapeutische Behandlung, intensive Betreuung rund um die Uhr; Gruppe etc. Vor allem für Magersüchtige, die sehr wenig Gewicht haben, ist es notwendig, wieder zuzunehmen, da der Verlauf von Magersucht ohne Behandlung schwere körperliche Schäden zur Folge haben und sogar tödlich enden kann.

Ambulante Behandlung erfolgt in einer Tagesklinik oder verschiedenen Zentren, die ambulante Behandlung anbieten. Neben der regelmäßigen medizinischen Betreuung - es gibt mittlerweile ÄrztInnen, die mit der Problematik vertraut sind - ist die psychotherapeutische Betreuung wichtig und essentiell - regelmäßig heißt idealerweise einmal pro Woche. Im Schnitt dauert der Prozeß mindestens zwei Jahre, meistens länger. Dafür gibt es unterschiedliche Therapieformen. (dabu/dieStandard.at 13.04.2008)

Informationen:
http://www.intakt.at
office@intakt.at
g.haselberger@intakt.at

Buchtipp:
Silvia Baeck:
Essstörungen - Was Eltern und Lehrer tun können
Balance Buch- und Medienverlag
Bonn 2007
ISBN 978-3-86739-009-5

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was im artikel vergessen wurde:
magersucht ist die mit abstand tödlichste psychische krankheit, die wir kennen.

Da muss man bei den Müttern ansetzen


Beate Wimmer-Puchinger getraut sich das Tabuthema anzusprechen.

http://tinyurl.com/57vv8e

ah, jetzt isses gegangen.

mütter? medien meinten sie, nicht? davon spricht die frau. überall hört man nur diät, diät, diät.
DIE einstiegsdroge in die magersucht.

sehr sympathische frau. die weiß, wovon sie spricht.
danke für den interessanten link!! :-)

kann den link leider nicht öffnen...

Sie können aber auch an Plapperdauerposten sterben...


Ich freu' mich für Sie, das ganze Forum freut sich - da haben sich ja zwei gefunden...Gratuliere Ihnen und dem Peter. :-)

übrigens: ihre meinung zum thema könnten sie doch auch preisgeben.

na bitte. und einen leser haben wir auch schon gefunden. das ist doch was! ;-))

das tabu brechen. magersucht ist DIE sucht des 21. jahrhunderts

das gefährliche daran:
der schlankheitwahn ist "in".
man braucht kein suchtmittel dafür.
die sucht erhält an ihrem beginn bestätigung.

artikel wie dieser machen betroffenen und angehörigen mut

bitte mehr davon!

Ich finde es erschütternd und traurig, daß immer nur an den Symptomen herumgebastelt wird, weil man sich weigert,erkennen zu wollen,

daß die Entwicklung des Selbstwertgefühles der Menschen in frühester Kindheit gestört, von "ach so gut meinenden" oder auch selbst genervten und überforderten oder selbstgerecht manipulierenden Eltern behindert, verbogen wird.

Würde man in Therapien diese Knoten aus der Kindheit in den Seelen der Betroffenen lösen, die Problem würden sich von selbst auflösen, weil die Ursache endlich bewältigt wäre.

Aber so müht sich die Psychiatrie heute mit Verhaltenstherapien und sonstigen, nachhaltig nie wirklich wirksamen Methoden herum, vergeudet Energien und die wertvolle Lebenszeit der Leidenden...

Liest man dann an anderer Stelle von "Verführung" zur Magersucht, die unter Strafe gestellt werden soll, kann einem nur Übel werden...

na, dann lassen sie uns doch auch alle drogen legalisieren.

na klar !

ist ja das Gleiche wie schlanke Models und Idealfigur...gell ??

könnens den Unterschied wirklich nicht erkennen ?
:(((

damit wir besser wissen, wovon wir reden. hab ich hier einen link.
lesen sie das bitte mal und sagen mir, was sie davon halten.
http://www.netzwerk-essstoerungen.at/content/07.html

Beginnt so schön und klar.

Aber die Ursachen der psychischen Störungen werden erst ausgeblendet, und dann kommts :
"Die Hauptursachen für die Häufigkeitszunahme sind v.a. das durch den gesellschaftlichen Schlankheitswahn bedingte Diätverhalten, sowie die Rolle der Frau und widersprüchliche Rollenerwartungen an Frauen. Es werden auch genetische Faktoren vermutet, wurden bisher aber nicht bewiesen"
Na klar, die Frauen sind ja so blöd, daß sie nicht erkennen, daß Idealgewicht und Schönheitswahn nur Äußerlichkeit ist (achtung, Sarkasmus!!)
Und wenn es eben nicht der Schlankheitswahn ist, dann ists die GENETIK - da raste ichfast aus, denn das ist die schlimmste Ausrede der Therapeuten die ich kenne, wenn deren Latein am Ende ist.
Aber in der Kindheit sucht KEINER.

weil die kindheit nur ein teil des lebens ist. den viel größeren teil verbringt man selbstbestimmt und erwachsen.
magersüchtige haben oft probleme damit, erwachsen werden zu wollen. wenn man denen jetzt auch noch sagt: deine eltern sind schuld, fühlen sie sich in ihrer sucht bestätigt!!
und: die eltern sind nicht schuld. sie haben uns auf die welt gebracht. das war ihre aufgabe. nicht mehr.

"Sie haben uns auf die Welt gebracht"

Und dafür müssen wir ihnen dankbar sein, auch wenn sie uns vernachlässigen, schädigen, für ihre Bedürfnisse mißbrauchen, disziplinieren, unseren Willen brechen, um uns später vorwerfen zu können, was für Memmen wir sind...

Margit Schreiner "heißt lieben" :unsere mütter haben uns nie gesehen wie wir wirklich sind.
unsere mütter haben uns nie erkannt.
manchmal denken wir, alles war ihnen wichtiger als wir, jeder nachbar war ihnen wichtiger, jede familienfeier, jeder eindruck, den andere von uns hatten, wir denken, jeder eindruck, den jeder einzelne lehrer von uns hatte war ihnen wichtiger als wir. der eindruck, den wir auf irgendeinen arzt machten, war ihnen wichtiger als unser wohlbefinden.
es war ihnen wichtiger was ander dachten...

war das denn so?
ich glaube nicht.

Die Gehirnforschung weiß,daß gerade beim Kleinkind JEDER kleine Klaps, jeder kleine Schock des Erschreckens, Angebrüllt werdens, jede heftige Reaktion der Eltern

im Gehirn SPUREN in Form von SCHÄDEN hinterläßt.
Maßregelungen vor der Möglichkeit der Einsicht machen Kinder OHNMÄCHTIG, daher aggressiv.Die Synapsen stellen andere Verbindungen her als in der "normalen" Entwicklung.
Kinder, die z.B. die Wahrheit erzählen und dafür dann gemaßregelt werden, lernen nur LÜGEN, täuschen.
Die Wahrheit tut weh, ist die Botschaft, wenn Eltern ihre Kinder strafen für etwas, was sie gerade gern getan haben, es gibt soviele Beispielsmöglichkeit von ach so "harmlosen" Handlungen der Eltern gegen die Kinder, die, verdrängt und vergessen werden, weil man ja nur im hier und heute lebt, im Körper aber weiterwuchern...
Abe Sie glauben, daß ist ja alles vorbei...
Erschütternd...

lügen ist ein teil unseres kommunikationsschatzes.
kinder MÜSSEN also lügen lernen, um in unsere gesellschaft zu passen.
kritisieren sie von mir aus unsere gesellschaft, aber nicht die eltern deswegen.

ich habe nicht gesagt, dass man in dieser zeit nichts lernt. klar lernt man da viel. aber es gibt genügend kinder, die wurden misshandelt, geschlagen etc. und sind trotzdem gesunde erwachsene geworden. ohne aggression, ohne depression, ohne sucht.

auch wenn sie´s nicht wahrhaben wollen: es gibt eine zeit nach der kindheit und das gehirn hört NIE auf zu lernen. man ist selber dafür verantwortlich, dass das hirn das richtige lernt.

Sie WOLLEN offensichtlich mißverstehen.

Weil Sie total verwirrt sind.
NATÜRLICH sind wir verantwortlich, für was wir tun.
Das hat doch nichts damit zu tun, daß die Eltern an deren unreflektierter Weitergabe IHRER Schädigungen an uns schuld sind !
Was soll dieser Unsinn ?
Können Sie das nicht unterscheiden ?
Keine Untat meiner Eltern entschuldigt MEINE Untaten, das ist ja gerade, warum es so wichtig ist, die Schuld der Eltern zu erkennen, sich klar zu machen. Denn erst dann kann ich meine eigenen Untaten erkennen und vermeiden, sonst mach ich ja, was meine Eltern getan haben, weil es ja RICHTIG war...

LÜGEN IST gesellschaftlich NOTWENDIG ?
Na Bumsti.
Daß ich meine Zeit mit Ihnen verplempert habe, tut mir schon leid.

untaten.... taten.... schuld... unschuld....diese schwarz-weiß-malerei kenne ich sonst nur aus fanatischen religiösen gruppen.

glauben sie mir: jeder reflektiert über das verhalten seiner eltern und versucht, es selber besser zu machen. bis er oft draufkommt, dass die eltern es gar nicht so schlecht gemacht haben.

ich beuge mich der Einfalt.

Jaja, so ist es. All die zahllosen Menschen, die psychologische Hilfe brauchen, unter Depressionen leiden, an sonstigen psycischen und psychisch verursachten physischen Befindlichkeitsstörungen leiden haben sich eben irgendwo angesteckt oder sind so geboren, oder selber schuld, na klar.

Schön, daß Ihnen nicht bewußt ist, daß Sie über Dinge "Expertisen" abgeben, von denen jeder, ders liest und nur ein bisserl informiert ist, erkennen muß, daß Sie keine Ahnung haben...
Aber was solls...

sie befinden sich schon in der einfalt.

noch einmal: sie reden über was, von dem sie gehört haben. ich rede aus erfahrung.

si tacuisses...

Diese Meldung streich ich jetzt aus meinem Gedächtnis, denn sie ist die Offenbarung der völligen Ahnungslosigkeit...

sie können von außen leicht dinge beurteilen, die sie noch nicht selbst erlebt haben.

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