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Die Bewegungsanalytikerin und Mitarbeiterin des Vereins intakt, Gabriele Haselberger, empfiehlt folgende Arten der Therapie als Möglichkeiten, um dem Teufelskreis Essen - Nichtessen- Erbrechen entkommen zu können:
Systemisch Familientherapie
Als Systemische Therapie (auch: Systemische Familientherapie) wird eine psychotherapeutische Fachrichtung beschrieben, die systemische Zusammenhänge und interpersonelle Beziehungen in einer Gruppe als Grundlage für die Diagnose und Therapie von seelischen Beschwerden und interpersonellen Konflikten betrachtet.
Klientenzentrierte (oder personenzentrierte) Gesprächstherapie
Wurde von Carl R. Rogers entwickelt. Die Psychotherapie-Theorie ruht im Wesentlichen auf zwei Säulen: einer wissenschaftlich überprüften Aussage über wirkungsvolles Eingehen von PsychotherapeutInnen und BeraterInnen auf ihre KlientInnen (die sechs notwendigen und hinreichenden Bedingungen zur psychologischen Veränderung) und die Grundannahmen über die Natur des Menschen ("Aktualisierungstendenz" sowie "Bedürfnis nach bedingungsloser positiver Wertschätzung"). Sie basiert auf drei Säulen: bedingungslose positive Wertschätzung, Empathie, Kongruenz.
Integrative Gestalttherapie (nach Fritz Perls)
In der Integrativen Gestalttherapie wird von der Hier und Jetzt-Situation des betreffenden Menschen ausgegangen. Dabei wird darauf vertraut, dass alle für den Beginn und Fortgang der Psychotherapie wesentlichen Informationen nicht nur am Inhalt des Gespräches, sondern auch an der Stimmlage, dem Sprechtempo, der Mimik, der Gestik, dem Atemmuster, der Körperhaltung, etc. erkennbar und bearbeitbar werden.
Deswegen wird in der Integrativen Gestalttherapie neben dem Gespräch, das der primäre Ausgangs- und auch Endpunkt jeder therapeutischen Sitzung ist, auch nonverbaler Ausdruck mit Hilfe verschiedener Techniken (wie zum Beispiel kreative Techniken) gefördert, um ihren unbewussten Gehalt für den Patienten/die Patientin zugänglich, erlebbar, verstehbar und integrierbar zu machen. Siehe http://www.gestalttherapie.at.
Katathym imaginative Psychotherapie
Die Katathym Imaginative Psychotherapie ist ein anerkanntes, tiefenpsychologisch fundiertes Verfahren. In dieser wissenschaftlich gesicherten Behandlungsmethode werden Vorstellungen, innere Bilder - Imaginationen - zur Erreichung des therapeutischen Ziels nutzbar gemacht. Die therapeutische Praxis beruht auf der Anregung zu bildlichen Vorstellungen, für die eine Anzahl von feststehenden Motiven (z. B. Blume, Haus, Weg) entwickelt wurden. Die Katathym imaginative Psychotherapie ist als ein ausdifferenziertes methodisches Vorgehen zur Handhabung der Tagtraumtechnik zu definieren, das auf dem theoretischen Fundament der Psychoanalyse aufgebaut ist, deren wesentliche Parameter wie Übertragung und Widerstand berücksichtigt, symbolischen Prozessen besondere Aufmerksamkeit widmet und dabei der Arbeit mit Imaginationen in Form von Tagträumen einen essentiellen Stellenwert einräumt. Das Beiwort "katathym" soll deutlich machen, dass diese Vorstellungen "aus dem Gefühl heraus", also nicht willentlich gesteuert werden.
Psychodrama (Begründer Jakob L. Moreno)
Psychodrama ist eine gruppen- wie auch eine einzelpsychotherapeutische Methode. Psychodrama als "Einladung zur Begegnung": Der Psychodrama-Therapeut / die Psychodrama-Therapeutin organisiert im Gruppensetting heilsame Begegnungsmöglichkeiten zwischen den Gruppenmitgliedern. Der prozessorientierte Einsatz psychodramatischer Techniken dient der Förderung von Spontaneität und Kreativität. Zentral sind dabei Szenenaufbau, Doppeln, Rollenwechsel und Rollentausch, sowie die klar strukturierenden Techniken der Nachbespechung, welche die Reflexion des Prozesses und Integration des neuen Erlebens ermöglichen.
Den psychodramatischen Techniken liegt eine differenzierte Entwicklungs- und Handlungspsychologie zu Grunde. Ausgehend vom Prinzip der Begegnung wird der Mensch im Psychodrama gesehen als „role-giver" und „role-receiver" in seinen zwischenmenschlichen Beziehungen, als Mitverantwortlicher innerhalb der menschlichen Gemeinschaft und als eigenverantwortlicher Mitschöpfer des Kosmos. Ziel psychodramatherapeutischer Arbeit ist die Entfaltung und Erhaltung der Spontaneität als Voraussetzung für Kreativität in der Gestaltung der Lebensrollen und der Szenen des Lebens.
Das Psychodrama ist auf Grund seiner Settingsvariablen und seiner differenzierten szenischen Darstellungsmöglichkeiten äußerst vielfältig einsetzbar und wird in den unterschiedlichsten Zielgruppen sowohl im ambulanten als auch im klinischen Bereich mit Erfolg angewendet bei Kinder, Jugendlichen, Erwachsenen, alten Menschen. Siehe http://www.psychodrama-austria.at.
Bewegungsanalyse (nach Cary Rick)
Die Methode der Bewegungsanalyse fasst Bewegung nicht als Sprache, sondern als Handlung auf. Sie basiert auf der Annahme, dass die innere Vorstellung, die ein Mensch von seinem Körper hat, die individuelle Art und Weise, sich zu bewegen, also sich motorisch auf die Umwelt zu beziehen, d.h. zu handeln, prägt.
Die Analyse dieser individuellen Bewegungsmöglichkeiten erschließt einen Zugang zum Unbewussten des Sich-Bewegenden. Sie setzt bei den vorhandenen motorischen Handlungsmöglichkeiten an und leitet methodisch gezielt einen Prozess ein, in dem mit neuen Bewegungsmöglichkeiten experimentiert werden kann. Deren Integration führt zu einem erweiterten Selbstverständnis und erschließt neue Handlungsspielräume. Neue Wahrnehmungsmöglichkeiten des eigenen Körpers werden angeregt und ein Zugang zum persönlichen, kreativen Potential geschaffen. Der theoretische und diagnostische Beobachtungsfilter der Bewegungsanalyse ist die Motorik. Die Bewegungsnotation, ein standardisiertes Zeichensystem, ist das Diagnoseinstrument, um diese motorischen Phänomene zu erfassen. Siehe http://www.bewegungsanalyse.net.
Musiktherapie
Die Unterscheidung zwischen aktiver und rezeptiver Musiktherapie bezieht sich auf den Aspekt der musikalisch-gestaltenden Teilnahme der PatientientInnen. In der aktiven Musiktherapie ist der /die PatientIn, im Gegensatz zur rezeptiven Musiktherapie, durch Spielen am Instrument, aktiv beteiligt.
Die Musikinstrumente, mit denen der/die PatientIn musikalisch (meist) improvisiert, geben ihm/ihr neben dem verbalen und nonverbalen eine weitere, nämlich musikalische Möglichkeit des Ausdrucks. Die Auswahl des Instruments bzw. der Instrumente wird meist auf die konkrete Therapiesituation abgestimmt, d.h. sie steht im engen Zusammenhang zu aktuellen Themen/der Situation des/der PatientIn. Eine musikalische bzw. instrumentale Vorbildung des/der PatientIn ist nicht nötig, da die musiktherapeutische Musik keinerlei Ansprüche an Fähigkeiten oder Virtuosität stellt. Siehe http://www.musiktherapie.at.
Die verschiedenen Methoden sind im Internet zu finden, meist mit Kontakten zu den verschiedenen TherapeutInnen. Es gibt einige Therapiezentren, an denen unterschiedliche Therapieformen angeboten werden. Aber oft ist nicht die Methode entscheidend, sondern der Kontakt zur Therapeutin oder zum Therapeuten. Das heißt, bei der Wahl des oder der Therapeutin ist auch immer darauf zu achten, ob Sie mit dem oder der Therapeutin arbeiten können. (red)
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Sogar fast alles oben Beschriebene ist verhaltenstherapeutisch.
Und kein einziger Punkt geht auf die Ursachensuche in der frühesten Kindheit ein. Das ist das Drama der heutigen Psychiatrie....
Miller wird zwar von den meisten gekannt, geachtet, aber jeder nimmt sich, was er meint, daß brauchbar ist, keinem fällt auf, wie kontraproduktiv und therapiezerstörend die Tendenz ist, nicht konsequent bei Millers Erfahrungsberichten zu bleiben, andere Ansätze, die der Aufarbeitung zuwiderlaufen, miteinzubeziehen.
im Grunde leidet die gesammte Psychiatrie unter Elternschonung...
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