Die erfreuliche Entmannung der Gesellschaft

02. Juli 2008, 15:17

In einem versteckten Dorf in Kolumbien entsteht unter weiblicher Führung unbemerkt eine unabhängige Parallelwelt

Der Volltext dieses auf Agenturmeldungen (z. B. APA und REUTERS) basierenden Artikels steht aus rechtlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.

James Cañón
"Der Tag, an dem die Männer verschwanden"
Ullstein, Berlin 2008

ISBN: 3-550-08729-2
EUR 20,50

 

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Alter Knacker 
13.05.2008 18:56

wie es in Kolumbien ist, da kenne ich mich nicht aus, aber bei uns kommt wahrscheinlich das Matriarchat deshalb, weil die Frauen immer weniger Kinder bekommen werden. Weil bei sovielen materiellen Gütern, die der Mensch braucht, nur damit er ein Mensch ist, kann man nicht soviele Kinder haben. Und sowohl die Scheidung, wie auch der Geldmangel wegen dem hohen Güterbedarf, das sind ja Formen der Empfängnisverhütung, die wurden ja eigens geschaffen, damit sich nur die Tüchtigen vermehren. Und das Matriarchat wird solang andauern, bis die Bevölkerungszahl zurück geht.

Junaka 
13.05.2008 14:49

ich finde den artikel interessant und werde das buch sicher lesen. nicht aus feministischen gründen, sondern einfach weil mich interessiert, wie der autor sich eine welt ohne männer vorstellt.
bloß, weil es um ein leben ohne männer geht heißt das noch lange nicht, das das buch auch feministisch ist, wohl eher ziemlich konstruiert.

Taschenlampe
12.05.2008 17:31
Genau so sieht Feminismus aus,

wenn er die heuchlerische Hülle fallen läßt.

floehli
13.05.2008 16:19

DER feminismus ist eine ungültige bezeichnung, was zeigt, dass sie sich mit feminismus gar nicht auskennen! es gibt verschiedenste formen und strömungen von feminismus. bevor sie solche parolen hinausbrüllen, sollten sie etwas informiert sein!

alles neu macht der mai
12.05.2008 20:36

ich bezeichne mich als feministin und finde den artikel ablehnenswert. für mich bedeuted feminismus, selbstbestimmt und gleichzeitig partnerschaftlich mein leben zu führen, und nicht, männer zu killen.

was jetzt: bin ich keine feministin? oder ist Ihre denkweise ähnlich dem polarisierungswahn anheim gefallen, wie jene der autorin des artikels?

polemisierung scheint ja generell das stichwort auf diestandard.at zu sein.
nicht nur in den journalistischen beiträgen - auch unter den postern und posterinnen.

feminismus hat viel gutes getan. ich brauch mir nur die möglichkeiten anschaun, die meiner mutter in den 60ern und 70ern geboten wurden, und sie mit jenen vergleichen, die ich habe.

der artikel oben ist nicht feminismus, sondern polemik.

María José
13.05.2008 13:08

Ihren Optimismus in Ehren, aber polemische Artikel hab ich hier noch nicht viele gesehen. Die meinen das erst.

Chefermittler 
13.05.2008 00:10
Von Ihnen können sich viele der Damen hier eine dicke Scheibe abschneiden.

Respekt.

Robert Heinrich der Erste
12.05.2008 13:53
na bravo

deportationsphantasien radikalerfundamentalistischer feminaz*s. bravo.

der feuerrote frederik
11.05.2008 20:01
meine herren,

liebe geschlechtsgenossen: nicht künstlich aufregen - mit etwas humor kann man die sache doch recht entspannt, vielleicht sogar mit einem schmunzeln lesen.
ich werde das buch jedenfalls lesen!

Mac Smith
13.05.2008 10:39
"mit etwas humor kann man die sache doch recht entspannt, vielleicht sogar mit einem schmunzeln lesen. "

Lesen Sie sich bitte einmal die "Zitronen" durch, dann können wir nochmal über "Humor" reden. :o)

Chrima83
12.05.2008 01:29
Lieber Geschlechtsgenosse(?)

"der feuerrote frederik"
In lila steckt ja auch ein bißchen rot. Und als lila Pudelchen wird dir sicher das eine oder andere Schmunzeln beim lesen dieses Schunds das Mäulchen umspielen.
Als nächstes sei dir Solanas für die Erweiterung deines noch leicht eingeschränkten Horizonts empfohlen.

Drosselbart, König
11.05.2008 20:09
Sind Sie der Bruder vom Frl. Yecke?

Die hat auch so einen tollen "Schmäh"!

George Costanza
11.05.2008 14:59

Ist die Autorin dieses Artikels, die hier in ihrem genozidalen Männerhass schwelgt, die selbe, die den folgenden besorgten Artikel über Gewalt in den Medien schrieb:
http://www.yomag.net/article.p... p?f_id=869

Tobias78
12.05.2008 11:54
Aus feministischer Sicht

können Männer keine Gewaltopfer sein. Das ist was gaaaaanz anderes.

floehli
13.05.2008 16:22

das ist völlig falsch!

Di Fazz
12.05.2008 14:11

Das haben Sie missverstanden. Die Argumentation läuft in etwa so: Es gibt sehr wohl männliche Gewaltopfer, es ist auch möglich, das die Mehrheit der Opfer männlich sind; diese sind allerdings selbst schuld, da die Mehrheit der Täter ebenfalls männlich ist, und somit die Opfer auch potentielle Täter.

Chefermittler 
11.05.2008 18:42
Ach, das ist schon 6 Jahre her...da muß in der Zwischenzeit etwas vorgefallen sein.

Tobias78
11.05.2008 12:36
Hintergrundinfos zum Thema geschlechtsbezogene Massentötungen

über Gendercide Watch: "[...]ignorieren die Medien beispielsweise Massenmorde an Männern im Sudan, die dazu geführt haben, dass der Frauenanteil der Bevölkerung dort mittlerweile 70 Prozent beträgt. Heute geht Gendercide Watch davon aus, dass staatlich angeordnete geschlechtsbezogene Massentötungen in der gesamten Meschheitsgeschichte wie in der Gegenwart weit überwiegend Männer zum Opfer hatten und haben. Dieser Punkt werde aber weder von der Politik noch von anderen Menschenrechtlern, noch von der wissenschaftlichen Forschung zur Kenntnis genommen. Gendercide Watch bezeichnet dies als eines der größten Tabus unseres Zeitalters.[...]"

Quelle: "Sind Frauen bessere Menschen?" von Arne Hoffmann.

Wenn es umgekehrt wär, auch amüsant?

alles neu macht der mai
12.05.2008 16:39
der artikel-titel ist zynisch.

ich stimme Ihnen vollkommen und ganz zu, was die opferzahl von männern in kriegerischen auseinandersetzungen betrifft.
was männer an der front, in schützengräben, oder auch daheim durchmachen mussten, wenn das dorf in die hand des feindes gelangte, ist unvorstellbar und tatsächlich "genderzide".
frauen mussten anders leiden - die grauslichen vergewaltigungsgeschichten hinterlassen vielleicht nominell weniger todesopfer, aber gebrochene menschen.
auch frauen werden gender-spezifisch zu millionen ermordert. 2007 veröffentlichte die UN zahlen, dass der erde 60 millionen frauen fehlen. häusl. gewalt, gezielt abgetrieben, gezielt verhungert, weil söhne bevorzugt.

hören wir auf, schicksale gegeneinander auszuspielen.

Drosselbart, König
12.05.2008 20:48

Hier werden keine Schicksale gegeneinander ausgespielt, hier wird gefordert, dass sich das Verhältnis fürs nächste mal gerechter verteilt. Immerhin gab es bei der letzten Volkszählung auf Grund der Kriegsfolgen(!)56,5% Österreicherinnen und nur 43,5 Prozent Österreicher.

Gleiche Rechte, gleiche Pflichten.

alles neu macht der mai
12.05.2008 21:40
Replik, die Zweite

erklären Sie diese bevorzugung einer jüdin, einer roma, einer kommunistin.
ja, dass ist zynisch.

zu Ihren daten: die quelle würde mich interessieren. habe gerade auf der statistik austria nachgesehen. bei der letzten volkszählung 2001 wurden 3 514 800 männer und 3 807 200 frauen gezählt.
das ist ein unterschied. wie weit das mit dem letzten Krieg zusammenhängt, weiß ich nicht. Diese Altersgruppe "stirbt ja aus". Männer haben eine geringere lebenserwartung und dezimieren sich mehr während ihrer jugend auf grund ihres risikoverhaltens.
eine traurige sache.
also, rein aus statistischem interesse wäre ich dankbar um die quelle.
obwohl es an dieser stelle eigentlich nichts zur sache tut.

Drosselbart, König
12.05.2008 22:43

Ihre Zahlen inkludieren auch die hier lebenden (EU)Ausländer. Ohne diese sind es 56,5(!) Prozent Österreicherinnen. Erklärung mit Geschlechterverhältnis 2001 hier http://tinyurl.com/39oqjs

Ausgleich auf 50:50 etwa im Jahr 2030.

alles neu macht der mai
12.05.2008 22:48

nein, ohne ausländer. ich habe extra darauf geachtet, nur österr. staatsbüger und -innen anzugeben.

sehens nach auf der statistik austria. bevölkerung nach alter und geschlecht

alles neu macht der mai
12.05.2008 23:08

aber - was ich vergessen habe - trotzdem danke für den link.

Drosselbart, König
12.05.2008 22:51
Was hindert Sie den Link anzugeben?

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