Einflüsse auf Beschwerden im Wechsel erhoben

Redaktion, 18. Juni 2008, 14:34
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    foto: ap/daniel maurer

Studie: Rauchen, Alkoholkonsum und ungesunde Ernährung erhöhen die Wahrscheinlichkeit für Symptome wie Hitzewallungen und Schlafstörungen

München - Rauchen und Alkoholkonsum erhöhen das Risiko für Beschwerden wie Hitzewallungen und Schlafstörungen in den Wechseljahren, berichtet der deutsche Berufsverband der Frauenärzte unter Berufung auf eine französische Studie mit den Daten von mehr als 28.000 Frauen, die alle zwei Jahre Fragebögen zu ihren Beschwerden, Gewohnheiten und Lebensumständen beantworteten.

Laut der Auswertung erhöhen Rauchen und Alkoholkonsum die Wahrscheinlichkeit für Symptome und darüber hinaus auch für verschiedene Erkrankungen wie Depressionen, Migräne, gutartige Schilddrüsenveränderungen sowie allergische Überempfindlichkeiten. Auch ungesunde Ernährungsgewohnheiten wie der Verzehr von schnell verfügbarem Zucker oder anderen Snacks erhöhen demnach das Risiko für die Beschwerden.

Einfluss verschiedenster Faktoren 

"Die Studienergebnisse weisen darauf hin, dass Wechseljahresbeschwerden, die durch das Erliegen der Östrogenproduktion der Eierstöcke bedingt sind, von verschiedensten äußeren und inneren Faktoren beeinflusst werden. Dabei scheinen allgemein ungesunde Verhaltensweisen wie das Rauchen aber auch Alkoholkonsum ein Beschwerdebild zu begünstigen", kommentierte der stellvertretende Vorsitzende des Verbandes, Klaus König, die Datenlage.

Bewegung empfohlen

Umgekehrt hätten viele Studien gezeigt, dass man mit einer bestimmten Lebensweise und einer gesunden Lebensführung Symptome lindern oder gar abwenden kann. Insbesondere regelmäßige Bewegung habe sich als besonders vorteilhaft erwiesen, um den Problemen des Östrogenmangels entgegenzuwirken.

Vegetative Beschwerden wie etwa Hitzewallungen können gut mit pflanzlichen Präparaten behandelt werden, beispielsweise durch Kapseln mit Traubensilberkerzen oder Mönchspfeffer. (APA/AP/red)

Dagmar Rehak
 
00
15.8.2008, 05:33
Glaub ich nicht.

Da wird nur wieder einmal moralisiert.

Ingen Ting
00
Es ist ungeheurlich

Nachdem jetzt Hormonpräparate "pfui" sind(werden somit weniger verschrieben und die Krankenkasse kann sich etwas Geld sparen) sollen statt dieser natürlichen Hormone ähnliche Stoffe "genauso gut sein" , quasi natural Replacement (aber die Patientin darf sich die wertvollen exklusiven Präparate selbst zahlen, dafür sind sie weniger wirksam).Jetzt wird Frauen auch noch mehr oder weniger eine Mitschuld gegeben an ihren Beschwerden, aber es gibt genügend Frauen,die weder rauchen noch Alkohol trinken und trotzdem massive Schlafstörungen haben, somit morgens todmüde sind,Schweißausbrüche im 30 Minutentakt, Migräneattacken usw.Woran liegts bei denen? Zuviel/Zuwenig Kaffee, Arbeit..? Bei solchen Beschwerden wären vermutlich die meisten Männer krank

Die Stimme
02
15.6.2008, 23:51
Es ist genau umgekehrt:

Körperliche Symptome der Wechseljahre lassen einen zu Zigaretten und Süßigkeiten greifen, damit man sich wohler fühlt. Und das funktioniert auch!
Aber das werden die Ärzte nie kapieren.

snake
00
29.6.2008, 21:50

is aber schon ein bisserl ein quatsch?

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