"Hungern, fressen, das war mein Lebensinhalt"

Dagmar Buchta, 22. Juni 2008, 17:00
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    daniel roland
    Menschen mit Binge Eating Disorder kaufen große Mengen an Lebensmitteln, um sie dann in kürzester Zeit aufzuessen.

Eine ehemals an Binge Eating Disorder erkrankte Frau spricht im dieStandard.at-Interview über ihre Erfahrungen, Vermutungen und Hoffnungen

Die Initialien E. K. sind frei erfunden, um die Anonymität der Interviewten zu schützen. Das Gespräch führte Dagmar Buchta.

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dieStandard.at: Wie lange haben Sie unter Ess-Attacken gelitten?

E.K.: Etwa zehn Jahre. Ganz selten überkommt es mich auch jetzt noch - im Vergleich zu früheren "Ausfällen" fällt das aber in die Kategorie "zu viel gegessen" und nicht "komplett überfressen".

dieStandard.at: In welchem Alter ist die Erkrankung aufgetreten?

E.K.: Ich war 16. Damals habe ich begonnen, wahllos Essen in mich hineinzustopfen. Nachmittags, nach der Schule. Natürlich nur, wenn ich allein zu Hause war. Ich wollte nicht, dass mein "Heißhunger" jemanden auffällt. Beim Essen mit anderen habe ich ganz normale Portionen genommen - "öffentliches Fressen" war für mich tabu. Natürlich ist es meiner Familie aufgefallen, dass mein Gewicht stark schwankt - meine Eltern haben mit einem "Reiß dich doch zusammen" reagiert.

dieStandard.at: Wieviele Kilo haben Sie in dieser Zeit zugenommen?

E.K.: In den ersten zwei Jahren habe ich ständig ab- und zugenommen, in einer Gewichtsspanne von etwa fünf Kilo. Ich habe gefressen, dann Diät gehalten, gefressen, Diät gehalten. Nach der Matura bin ich ein Jahr ins Ausland gegangen. Da sind alle Hemmungen gefallen. Mein Gewicht hat dort niemanden interessiert, niemand hat mich kontrolliert. Um zehn Uhr morgens hatte ich meistens schon zwei Tafeln Schokolade gegessen. Ohne Genuss - ich habe einfach alles in mich hineingestopft, was ich in die Finger bekommen habe. Oft bin ich auf meinem Bett gelegen und konnte mich nicht mehr rühren. Mir war unglaublich schlecht, in diesen Momenten habe ich mich selbst gehasst. Aber wenn nichts zu essen im Kühlschrank war, bin ich rotiert. Innerhalb eines halben Jahres habe ich 20 Kilo zugenommen.

dieStandard.at: Unter welchen Umständen traten die Ess-Attacken auf?

E.K.: Ich hatte oft das Gefühl einer "inneren Unruhe" - wenn ich Stress hatte, überfordert war, mich alleine gefühlt habe. Das habe ich alles mit Essen bekämpft.

dieStandard.at: Was glauben Sie war bei Ihnen die Ursache für diese Erkrankung? Und gab es einen bestimmten Auslöser?

E.K.: Das ist schwer zu sagen. An einen Auslöser kann ich mich nicht erinnern. Ich war immer sehr ehrgeizig und diszipliniert, ein, wenn man so will "braves Mädel" halt. Meine Selbstkontrolle habe ich nur beim Essen abgelegt - das hat schlussendlich zu meinem Suchtverhalten geführt.

dieStandard.at: Hat es Ihrer Meinung nach bestimmte Prägungen bzw. Traumata in Ihrer Kindheit und Jugend gegeben?

E.K.: In meiner Familie war es immer wichtig, auf sein Gewicht zu achten. "Du musst mehr Sport machen", "Iss nicht so viel", das kam von Seiten meiner Eltern schon relativ früh. Mit meinem späteren Übergewicht konnten meine Eltern nur schwer umgehen. Ich bekam oft das Gefühl, dass sie in mir nicht mehr als die 80 Kilo gesehen haben, die ich auf die Waage brachte.

dieStandard.at: Welchen Stellenwert hatte Essen bei Ihnen zuhause?

E.K.: Essen war immer ein Thema, vor allem das "zu viel". Deswegen habe ich schon früh begonnen, mir ab und zu heimlich etwas zu gönnen.

dieStandard.at: Suchten Sie ärztliche und / oder therapeutische Hilfe? Wurde dabei die Diagnose Binge Eating Disorder gestellt? Oder wussten Sie selbst durch Lektüre etc. darüber Bescheid?

E.K.: Ich habe Anfang 20 mit einer Therapie begonnen. Damals ging es mir einfach generell schlecht, ich war total desorientiert und habe mich vor allem selbst gehasst, weil ich meine Anfälle einfach nicht unter Kontrolle bekam. Ich wollte unbedingt abnehmen. Andere wollten auch, dass ich abnehme. Hungern, fressen, hungern, fressen, das war mein Lebensinhalt damals, am Ende hab ich es weder mir selbst noch den anderen Recht machen können: Das Gewicht ist gleich geblieben. Meine Therapeutin damals konnte mit den Fressattacken, die ich ihr beschrieben habe, nicht viel anfangen. Sie hat mir geraten, mir halt "ein Schaumbad zu gönnen", wenn mir alles über den Kopf wächst, und nicht gleich den Kühlschrank zu plündern. Und wenn schon essen, dann mit Genuss. Das war nicht unbedingt hilfreich, ich habe den Fehler wieder bei mir gesucht. Ich bin nie davon ausgegangen, dass ich eine Krankheit haben könnte - ich habe erst vor acht Monaten erfahren, dass es eine Ess-Störung mit meinem Krankheitsbild gibt.

dieStandard.at: Was glauben Sie, welchen Einfluss Frauenbild und Medien auf die Entstehung von Ess-Störungen haben?

E.K.: Eine schöne Frau ist eine schlanke Frau - das ist der Status quo, das ist auch das Frauenbild, das die Medien vermitteln. Wenn die Ess-Störungsthematik aufgegriffen wird, dann meist sehr einseitig: Im Zentrum stehen Magersucht und Bulimie. Ausgemergelte, halb verhungerte Mädchen- und Frauenkörper erregen Mitleid, die Gesellschaft fühlt mit ihnen. Binge Eating Disorder ist eine Krankheit, die genauso selbstzerstörend ist - nur: Verständnis gibt es dafür keines. Übergewicht ist eben anders konnotiert als Untergewicht: Da heißt es nicht "Mein Gott, du armes Ding", sondern "Du kannst dich wohl nicht zusammenreißen. Ist ja widerlich."

dieStandard.at: Wodurch und wie fanden Sie aus der Erkrankung wieder heraus?

E.K.: Das klingt jetzt zwar ziemlich banal, aber: durch meine jetzige Beziehung. Da war plötzlich jemand, der nicht mit "Beherrsch dich halt" auf mein Übergewicht reagiert hat, sondern hinterfragt hat, was da los sein könnte. Ich konnte mit jemanden über meine Anfälle reden, der den Fehler nicht gleich bei mir gesucht hat. "Bevor du den Kühlschrank aufmachst, ruf mich an" - das hat geholfen. Auch, weil dann kein "Nein, tu es nicht!" gekommen ist, sondern einfach jemand zugehört hat. Die Selbsterkenntnis, eine "Binge Eaterin" zu sein war wohl am hilfreichsten - ich war einfach erleichtert, mir selbst mein abnormes Essverhalten erklären zu können. Das Bedürfnis, mich mit Essen voll zu stopfen, ist in den vergangenen Monaten immer weniger geworden.

dieStandard.at: Wie ist Ihr Essverhalten heute? Befürchten Sie wieder einmal hineinfallen zu können? Uund haben Sie irgendwelche Strategien für ein gesundes Essverhalten entwickelt?

E.K.: Ich bin zur Zeit sehr optimistisch. Es geht mir gut, ich esse "normal", verbiete mir nichts, mache mir aber schon Gedanken, warum ich etwas esse - Hunger, Appetit, oder ist es gar kein körperliches Bedürfnis? Sollte es wirklich einmal zu einem Rückfall kommen, lasse ich mir ganz sicher professionell helfen - ich will meinem Körper keine Fressattacken mehr antun. Meiner Seele auch nicht.

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guggi102
02
24.6.2008, 14:51

"interessant ist für mich der zusammenhang zwischen "funktionierendem-kontrollierendem" background. dieses "funktionieren wollen" und die dadurch auftretende desorientierung ist oft suchtauslöser."

Dem kann ich nur zustimmen. Überkontrolle ist sicher eine Wurzel des Übels, und nicht nur aufs Essen bezogen, aber auf diesem Feld spielen sich im Baby/Kleinkindalter sehr, sehr viele Konflikte ab.

Manche Mütter kriegen einen Koller, wenn das Kind mehr Hunger hat als das normierte 300g-Glas. Andere werden kribbelig, wenn das Kind nicht mindestens 500 Kalorien zu sich genommen hat und rennen mit dem Löffel hinterher.

Und ja, das ist anfangs zu 90% Müttersache, die Väter steigen dann später mit dem Sportwahn ein.

presonic
02
25.6.2008, 10:27

kommt vielleicht auch daher, dass das einzelne kind total überbetont wird.
früher hatte man mehrere kinder, man hätte gar nicht die zeit gehabt, sich um jedes einzelne so extrem zu kümmern, wie das heute bei den einzelkindern der fall ist.
und den eltern wird ja relativ schnell eingeredet, sie wären rabeneltern. der wahn überträgt sich natürlich auf die kinder.

Lisa Überreither
03
24.6.2008, 10:09
meine meinung, teil 2

familiengeschichte, gesellschaftliche erwartungen (und ja: die gibt es tatsächlich, auch wenn viele hier so tun, als könnten sich alle - vor allem junge menschen, die oft von essstörungen betroffen sind - so einfach darüber hinwegsetzen - konnten sie das immer mit 18? wenn ja, dann gratulation!), schönheitsideale, mangelndes selbstbewusstsein etc.etc. die zusammenhänge sind äußerst kompliziert, betreffen gesellschaft und individuum, und sind auch für betroffene nur schwierig zu durchschauen. meiner ansicht nach sind essstörungen falsche problembewältigungsstrategien - der körper wird zu einem schlachtfeld für kämpfe, die eigentlich an anderen orten geführt werden müssten.

presonic
01
24.6.2008, 11:04

das kann ich unterschreiben. allerdings muss ich ergänzen, dass es in der heutigen welt, in der aussehen und se* extrem überbetont werden, weit leichter ist, seine probleme am körper auszuleben, als es das früher war.
auch, weil viele glauben, die models auf den plakaten wären eh gesund und normal und halt natürlich schlank!

jokergirl
03
24.6.2008, 10:20

Schön gesagt bzw. geschrieben. Danke!
Einen einfachen Erklärungsansatz gibt es sicher bei keiner psychischen Erkrankung. Dazu sind die Opfer und individuelle Krankheitsbilder einfach zu unterschiedlich.
Das gibt trotzdem niemandem das Recht, den Opfern selbst die Schuld zuzuschieben. Ein jeder sollte die Möglichkeit haben, einzugestehen, ein Problem nicht allein bewältigen zu können. Psychisch Erkrankte wie Aussätzige zu behandeln, verstärkt das Problem ja noch eher.

Lisa Überreither
00
24.6.2008, 10:02
meine meinung, teil 1

ich verfolge die diskussionen in diesem forum zum thema essstörungen sehr aufmerksam. auch deshalb, weil ich selbst jahrelang bulimie hatte und mich daher für das thema und seine wahrnehmung in der öffentlichkeit interessiere. eigentlich erstaunt mich jedes mal wieder - abgesehen von der üblichen dummheit in solchen foren -, dass poster/innen das thema derart einseitig betrachten. es glaubt doch hoffentlich niemand ernsthaft, dass nur "die werbung" daran "schuld" ist? oder "die männer"? oder "der schlankheitswahn"? oder "die frauen"? die zusammenhänge sind multifaktoriell (zumindest bei mir waren sie das):

comantante
00
24.6.2008, 12:49

wie sind sie von der bulemie weggekommen?

Lisa Überreither
00
24.6.2008, 20:41

das dauerte eine weile. mir half es, dass ich die essstörung weniger als krankheit (obwohl sie mit all ihren folgen das natürlich auch ist), sondern als eine (vollkommen fehlgeleitete) strategie, die ich mir gewählt hatte, ansah. nur so war es mir möglich, die bulimie - ebenso selbst gewählt - auch wieder zu sein zu lassen. sich zeit zu geben ist wichtig. ein rückfall war keine tragödie, sondern nur eine episode. an jedem tag, in jeder stunde konnte ich neu beginnen bzw. beim aufhören weitermachen. wichtig ist mir aber zu sagen: diese vorstellung der eigenverantwortlichkeit half mir, weil dies meinem wunsch nach autonomie entsprach, sie entsprach meinen wertvorstellungen. andere menschen haben andere wege.

ernst-rosmer
 
144
24.6.2008, 00:57

das phänomen ist so neu nicht: die superreichen römer in der antike machten dasselbe - zu viel essen, absichtlich kotzen, zwischendurch irgendwelche asketischen kuren, dann wieder zu viel essen ... alles ein luxusphänomen, das voraussetzt 1.) das genügend da ist, um so damit umzugehen und 2. freie zeit (befreiung vom erwerbszwang), um sie so verbringen zu können. typisch für luxusgeschöpfe ist dann noch das jammern und das "empfinden" ... während andere den wohlstand erschuften. aber das sind ja nur sklaven, leibeigene, männer, minderwertige geschöpfe. das recht, im luxus zu jammern ist das recht auf herrschaft, das recht auf beachtung, auf bedeutung, auf sklaven und macht. das recht der frauen.

Erika Gutjahr
00
28.6.2008, 16:23
ad freie Zeit und Energie zum Arbeiten

na gut, bei essgestörten Frauen ist das ja anders, die müssen zwar arbeiten, aber dann wenn sie es mit ihrer Essstörung zu weit getrieben haben, fallen sie bei der Arbeit aus, weil sie die Arbeit einfach nicht mehr packen, die sind dann monatelang krankgemeldet usw.usw.

Soviel zum Thema "freie Zeit und wer Energie zum Verdienen des Geldes braucht, wird sowas wohl nicht nötig haben"

Sie haben wohl nicht viel Ahnung, wie das so läuft..

Ingrid Goeschl1
02
24.6.2008, 11:28
ernst-rosmer:

Wo gibt es bitte leibeigene Männer, die für Frauen den Unterhalt erschuften?

Dies nur rein interessehalber, selber möchte ich weder versklaven noch versklavt werden...

ernst-rosmer
 
40
24.6.2008, 13:58

1. schon mal was von "erhöhter unterhaltsobliegenheit" gehört?

2. wer (wie es für männer als "normal" gilt) körperlich hart schuften muss, hat für solche probleme weder die zeit noch die energie.

3. das ganze ist ein luxusproblem, das nur dort auftreten kann, wo frau mehr zur verfügung hat, als frau selbst erarbeitet. allein ein ausgewogener energiekreislauf würde die sache von selbst lösen: wieviel energie muss ich verbrennen, um mir das essen des nächsten tages zu erarbeiten, wobei dieses essen wiederum ausreichen muss, um mir die energie zu geben, das essen für den dann folgenden tag zu erarbeiten.

diese energie misst man in kalorien. den begriff kennen sogar luxusgirls. wissen sie auch, was er bedeutet?

Ingrid Goeschl1
04
28.6.2008, 13:51

Unterhalt bezahlt mann heutzutage praktisch ausschließlich für seine Kinder, arbeitsfähige Frauen bekommen prinzipiell bei Scheidungen keinen Unterhalt zugesprochen.

Es ist immer wieder erstaunlich, wieviele Männer intellektuell nicht zwischen Kindsunterhalt und Ehegattenunterhalt unterscheiden können/wollen.

Sollten Sie sich allerdings jahrzehntelang eine "Hausfrau" zur persönlichen Bedienung geleistet haben, die nach der Scheidung beim besten Willen nicht mehr am Arbeitsmarkt vermittelbar war, dann würde ich sagen, dass es durchaus auch moralisch gerechtfertigt ist, wenn das Gericht Sie zur Unterhaltsleistung verpflichtet hat.

Der Hasenflüsterer
10
Ach, Arbeit findet sich schon für die Dame.


Muß ja nicht gleich ein Vorstandsposten sein.

Rosa Stahl
00
29.6.2008, 02:28

da muss ich ihnen recht geben. Kaum ein Mann, der Kindesalimente zahlen muss, der nicht glaubt, die Mutter lebt davon in Saus und Braus.

Naschgul
01
24.6.2008, 17:02

Nicht alle Männer schuften körperlich hart, es gibt auch genug, die im Büro sitzen und dabei weniger Energie verbrauchen als z.B. jemand, der auf einer Baustelle hackelt. Es gibt außerdem genügend übergewichtige Männer; für die müsste dann dasselbe gelten, was Sie unter Punkt 3 als Luxusproblem beschreiben.

anonymous coward
02
24.6.2008, 21:49

es rennen ja auch genug männliche brocken umeinand, bei denen man sich die frage stellt, ob die nach einem sturz selbständig aufstehen könnten.

ernst-rosmer
 
30
24.6.2008, 13:46

1. noch nie was von unterhaltspflicht, noch nie was von "erhöhter unterhaltsobliegenheit" gehört?

2. und unabhängig davon: harte körperliche arbeit (wie sie für männer als normal gilt) ist sicherlich das beste mittel, solche probleme in den begriff zu bekommen. sie beruhen auf purem luxus...

fünfkäsehoch
02
24.6.2008, 18:19
Harte Arbeit

Auch "typische Frauenberufe" können mit harter oder schwerer Arbeit verbunden sein: Pflegeberufe, Arbeit am und mit dem Körper von Kranken oder Alten Menschen; Mütter, die ihre Kleinkinder (3- keine Ahnung, 6 Kilo) oft stundenlang herumtragen müssen; Kellnerinnen, die stundenlang auf den Beinen stehen und Getränke herumtragen müssen: oftmals Männern, die abendlich ihre "Gössermuskeln" mittels "Harter Arbeit" trainieren müssen (diesen Eindruck erhält man machmal, wenn man Männer in den mittleren Jahren mit einer bedenklichen Leibesfülle um die Mitte herum sieht.

Gefräßige Gebärmutter
03
24.6.2008, 16:29
"harte körperliche arbeit (wie sie für männer als normal gilt)"


Bin mir sicher, keiner der hier dauerpostenden Trolle hat schon mal hart gearbeitet.

Clochard
 
20
24.6.2008, 19:57

selbst wenn das so wäre, wären wir eine statistisch bedeutungslose minderheit.

bei frauen hingegen, kann man das getrost pauschalieren.

Gefräßige Gebärmutter
01
25.6.2008, 13:12
So ein Quatsch ...!

xv22
01
24.6.2008, 11:22

Genau, und Krebs hatte man in der Steinzeit auch nicht, denn das bekommt man nur, wenn man fauler Luxusmensch is und nicht mit 40 an irgendwelchen Arbeitskrankheiten oder Unfällen stirbt.

ernst-rosmer
 
31
24.6.2008, 15:36

bauarbeiter, müllmänner etc. sind für sie also steinzeitmenschen?

außerdem wüsste ich nicht, dass ich etwas gegen vernünftige arbeitsregelungen gesagt habe - und sogar die luxusfrau, die nicht darauf angewiesen ist, kann sport treiben, holz hacken etc. sie hat die FREIHEIT dazu. nur möge sie bitte denen, von deren arbeit sie lebt, nicht auch noch die ohren volljammern mit folgeproblmen nicht bewältigten überflusses. niemand verbietet ihr, abzugeben.

A.B. Artig
 
01

Also echt, diese Krankenschwestern, vor allem die mit Nachtdienst, und die Altenpflegerinnen auf einer überfüllten Station, also diese Luxusgeschöpfe sind wirklich sehr verwerflich.

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