
Wien - Die SPÖ-Frauen haben gemeinsam mit den Jungen Roten eine T-Shirt-Aktion für weibliches Empowerment in der Fußballwelt initiiert - und die Leiberl selbst kreiert. "Wir müssen Frauen im Fußball stärken, die Spielerinnen ebenso wie die weiblichen Fans", betonte Bundesfrauengeschäftsführerin Bettina Stadlbauer bei der Präsentation am Donnerstag. "Mädchen dürfen nicht mit dem Gedanken aufwachsen, dass sie etwas weniger gut können als Männer", so auch Jugendsprecherin Laura Rudas und wies darauf hin, dass Fußball hier nur ein Beispiel von vielen sei. "Wir wollen den Österreichischen Frauenfußball fördern," betonten Stadlbauer und Rudas.
Auf den Shirts prangen die Aufschriften "Fußballversteherin", "Spielmacherin" und "1:1 Gleichberechtigung". Ihr Verkauf kommt dem Frauenfußball in Österreich zu Gute. "Mit diesen T-Shirts können weibliche Fußballfans ihre Begeisterung für das Spiel, aber auch ihre Forderung nach Gleichberechtigung zum Ausdruck bringen", erläuterte Stadlbauer.
Laura Rudas gab Einblick in ihre persönliche Motivation, die Aktion zu unterstützen: "Obwohl ich damals unbedingt Fußball spielen wollte, gab es an meiner Schule keine Frauenmannschaft und fußballspielende Mädchen waren etwas fast Abnormales", erzählte Rudas. "Frauenfußball erhält viel zu wenig Aufmerksamkeit und finanzielle Unterstützung", kritisierte die SPÖ-Jugendsprecherin und meinte abschließend: "Bisher hat mir noch niemand erklären können, warum Fußball ein reiner Männersport sein soll."
Stadlbauer wies auch darauf hin, dass das Österreichische-Frauen-Nationalteam am 21. Juni ein wichtiges Qualifikationsspiel für die Frauen-Europameisterschaft 2009 bestreiten wird und dass die SPÖ-Frauen dort "gemeinsam hinfahren und unseren Spielerinnen die Daumen drücken" würden. (red)
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Die Shirts können für 10 Euro auf www.frauen.spoe.at bestellt werden, und 3 Euro des Verkaufspreises kommen der Förderung des Österreichischen Frauenfußballs zu Gute.
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[...<]und fußballspielende Mädchen waren etwas fast Abnormales", erzählte Rudas[>...]
Interessant ist, dass dies am Land ganz anders ist. Dort spielen Mädchen ganz einfach mit den Burschen mit. Bei uns war es ganz normal.
Zum Glück für unsere Mädchen gab es da noch kein Gender Mainstreaming. Sonst hätte wahrscheinlich die Hälfte der Zeit etwas mädchenspezifisches gemacht werden müssen, damit die armen Mädels sich nicht nach den Burschen und ihren Vorlieben richten müssen.
an der schule gabs keine frauenmannschaft? na sowas.
dafür gibt es buben, die fahren jeden tag fast eine stunde mit dem bus zum training, weil es weder an ihrer schule noch in ihrer ortschaft einen fußballverein gibt. wieder andere kicken in ihrer freizeit in wiener parks im käfig. einfach so, aus reiner begeisterung. einer von diesen typen spielt ab herbst sogar in der deutschen bundesliga. er heißt ümit kormaz.
unfaßbar, was es so alles gibt, gell fr. rudas?
Ahso, na dafür sorgt dann schon das Leben.
Die Damen werden selbstverständlich gegen Männermannschaften - und den Beweis zumindest ebenbürtig zu sein - antreten?
KinderlKinderlKinderl...
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