Die designierte Frauenministerin Heidrun Silhavy hat sich im Ö1-Morgenjournal für den "Papamonat" ausgesprochen. Sie betonte, dass "Kindererziehung keine Privatangelegenheit von Frauen" sei und man Männern die Gelegenheit geben müsse, aktive Väter zu sein.
Dass "frauenrelevante Kompetenzen" zur Zeit auch in anderen Ministerien
untergebracht seien, gibt der künftigen Frauenministerin Probleme auf. Sie wolle dieser Situation mit Genderbudeting und -mainstreaming entgegenwirken, so Silhavy. Dennoch: Eine gelingende Frauenpolitik sieht Silhavy nicht im Frauenministerium endend - die müsse in allen Ministerien durchgeführt werden. Um die "reale Situation" von Frauen zu verbessern, setzt sie auf Frauenquoten und Förderpläne. (red)
Wer vom anderen Geschlecht viel fordert, sollte selbst auch viel vorzuweisen haben (Eigenschaften, die das jeweils andere Geschlecht interessieren.) Und daran scheitert es dann halt insb. bei hochgebildeten Frauen (Ansprüche>>) und wenigverdienenden Männern (Wert<<).
Noch nie in der Menschheitsgeschichte hat der Partnerschaftsmarkt so kapitalistisch funktioniert wie heute. Wer Ansprüche stellt, die den eigenen "Wert" überschreiten bleibt halt über.
Das einzige, was diesen Mechanismus außer Kraft setzen kann, ist der männl. Sxu@ltrieb, der leider nicht nach dem ökonomischen Prinzip funktioniert. Darum scheitern auch so viele Beziehungen nach ein paar Jahren, wenn Sx als einziges Bindeglied nicht mehr zieht.
Also gerade den ersten Absatz unterschreibe ich voll und ganz. Ich kenne Frauen, die machen Listen mit Eigenschaften, die der potenzielle Traumprinz haben sollte bzw. auf gar keinen Fall haben darf. Die Damen haben sich dabei kein einziges Mal gefragt, ob sie umgekehrt den Ansprüchen ihrer Traumprinzen entsprechen würden. Man kann doch bitte nicht von einem potenziellen Partner oder einer Partnerin Perfektion verlangen, wenn man selbst auch nicht perfekt ist. Dann bleibt man nämlich über und ist irgendwann hoffnungslos frustriert, wurscht ob als Mann oder als Frau.
Auf der einen Seite sollen Väter nur zahlen aber keinen Kontakt zu Kindern haben, siehe SPÖ Aktion: www.kindesunterhalt-neu.at
Slogan: "Zeugungsfähig? Zahlungsfähig!"
Hier wird der Mann klar auf die Rolle Zeugen und Zahlen reduziert.
Dies ist auch die Variante die bei Gerichtsentscheidungen angewandt wird (kein Sorgerecht oder Besuchsrecht für Väter).
Nun sollen Väter aber auch Papamonat machen (ohne Sorge- oder Besuchsrecht machen sich Väter damit strafbar!) und sich um die Kinder kümmern (weniger arbeiten und damit Alimente reduzieren endet allerdings im Gefängnis oder der Exekutor schaut vorbei und treibt das Geld ein).
Fazit: Männer/Väter sollen kriminalisiert werden egal wofür sie sich entscheiden.
anstatt bei vollem Gehalt nur rumzusitzen.
§ 94 ABGB:
(1) Die Ehegatten haben nach ihren Kräften und gemäß der Gestaltung ihrer ehelichen Lebensgemeinschaft zur Deckung der ihren Lebensverhältnissen angemessenen Bedürfnisse gemeinsam beizutragen.
(2) Der Ehegatte, der den gemeinsamen Haushalt führt, leistet dadurch seinen Beitrag im Sinn des Abs. 1; er hat an den anderen einen Anspruch auf Unterhalt, wobei eigene Einkünfte angemessen zu berücksichtigen sind.
Außerdem - wem die althergebrachte Rollenverteilung nicht gefällt, muss ja nicht heiraten. Die Ehe als Institution ist doch sowieso total antiquiert.
wenn es aber gesetze gibt, die den frauen ein einkommen ermöglichen, das von den männern erarbeitet wird? ich hätte nichts gegen eine frau, die statt meiner arbeitet und für mich mit (nicht nur für sich). die haus- und erziewhungsarbeit würden wir uns dann gleichberechtigt gerecht teilen.
Eine gleichberechtigte Teilung der Haus- und Erziehungsarbeit gibt es aber nur, wenn auch beide arbeiten. Ist eine/r alleine zu Hause, hat er/sie den Großteil dieser Arbeit zu leisten.
Genannte Gesetze gelten außerdem nur für Ehepaare. Wer zwingt Sie zu heiraten?
Nur dann kein Unterhalt an die Frau wenn sie über längere Zeit deutlich mehr verdient als der Mann.
Irgendein eigenes Einkommen ist kein Grund Unterhalt zu verweigern.
Ich frage mich wie diese ganzen Falschinformationen in die Welt gesetzt werden, das ist jetzt schon das 2. Mal das ich in diesem Zusammenhang Unsinn ausbessern muss.
[...<]und man Männern die Gelegenheit geben müsse, aktive Väter zu sein[>...]
Besonders seltsam ist das eine Sache schon so selbstverständlich geworden ist, das sie nicht mehr hinterfragt wird:
Männer wird ständig gesagt wie sie zu sein haben.
Dieses Recht auf Fremdvorgabe scheint naturgegeben.
Vor diesem Hintergrund ist der Satz das man ihnen die Gelegenheit geben muss enorm modern. Es wäre noch vor kurzem undenkbar gewesen so etwas aus dem Mund einer Frauenpolitikerin zu hören.
Die Spätfolgen von Herbert Haupt und seiner Männerabteilung?
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