Keine Gesetze oder "gar Sonderrechte" gewünscht: "kath.net" berichtet von bislang 22.000 Unterschriften für die "Rettung der Ehe"
Es geht ihnen nicht um die Diskriminierung von Homosexuellen "als Personen" oder deren "persönliches Lebenskonzept" - es geht um die Rettung der Ehe. Darüber sind sich laut "kath.net" die UnterzeichnerInnen einer notariellen Unterschriftenaktion der Ökumenischen Initiative "Nein zur HOMO-EHE" einig. 22.000 sollen sich demnach schon verewigt haben.
Johannes Hoffmann,
einer der Initiatoren der Plattform, berichtet kath.net, dass das Hauptanliegen das Heraushalten des Staates aus intimen Beziehungen sei: "Für das Zusammenleben brauchen
Paare keine Gesetze oder gar Sonderrechte, die nur den Familien als
Ausgleich für besondere Lasten zustehen, die sie für das Gemeinwohl
tragen", ist da zu lesen.
Ein weiterer Mitinitiator verwies auf die "für gläubige
Katholiken an sich klare Sachlage", die sich in der Position des nunmehrigen Papstes ausdrückt: "Dass es geboten sei, im Falle
der rechtlichen Anerkennung von homosexuellen Lebensgemeinschaften
'klar und öffentlich Widerspruch zu äußern und gegen den Gesetzentwurf
zu votieren'." (red)