Bin ich zu dick: Freundinnen als Maßstab

2. Juli 2008, 11:57
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    foto: apa/epa/dolzhenko
    Die Forscherinnen fanden heraus, dass zwischen der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Peergroup und dem Gewichtskontrollverhalten der Mädchen ein komplexer Zusammenhang besteht.

Was Gleichaltrige, die als Identifikationsfiguren fungieren, als normales Körpergewicht erachten, zählt bei weiblichen Teenagern: Studie zeigt Beeinflussung durch die jeweilige Peergroup

Wenn es um die Beurteilung ihrer eigenen Figur geht, werden junge Frauen vor allem von Gleichaltrigen beeinflusst, mit denen sie sich identifizieren, besagt eine Studie von Eleanor Mackey vom Children's National Medical Center in Washington DC und ihrer Kollegin Annette La Greca von der University of Miami. Auch wird das Gewichtskontrollverhalten und die Definition, was als normales Gewicht empfunden wird, vor allem davon beeinflusst, was andere als normales Körpergewicht ansehen, schreiben die beiden Forscherinnen im "Journal of Youth and Adolescence".

Zugehörigkeit zu einer bestimmten Peergroup ausschlaggebend

Gefährliche Gewichtskontrollpraktiken, die häufig in Essstörungen münden, beginnen meist im jugendlichen Alter und können ernsthafte langfristige Beeinträchtigen der Gesundheit nach sich ziehen. Auch wenn offensichtlich ist, dass Gleichaltrige einen starken Einfluss auf diese Gewichtskontrollstrategien haben können, besteht bislang keine Klarheit darüber, wie der Einfluss von Gleichaltrigen ausgeübt wird. Die Wissenschaftlerinnen wollten klären, wie die Identifizierung mit einer bestimmten Gruppe von Gleichaltrigen dazu führt, ob sich die Mädchen über ihr Gewicht sorgen und wie sie es kontrollieren möchten.

Die Autorinnen testeten 236 Mädchen im Alter zwischen 13 und 18 Jahren und untersuchten, mit welcher Gruppe von Gleichaltrigen sie sich identifizierten, welche eigenen Bedenken sie wegen ihres Körpergewichts äußerten; ferner wurden sie über ihre Wahrnehmung der Gewichtsprobleme anderer Gleichaltriger sowie über ihr eigenes Gewichtskontrollverhalten befragt.

Die Wissenschaftlerinnen fanden heraus, dass zwischen der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Peergroup und dem Gewichtskontrollverhalten der Mädchen ein komplexer Zusammenhang besteht. Insbesondere bestand häufig ein Zusammenhang zwischen der Gruppe, mit der sich die Mädchen identifizierten und der Art der Gewichtskontrolle.

Sportlerinnen am wenigsten anfällig, Einzelgängerinnen am meisten

Insbesondere waren Mädchen, die sich mit sportlichen Gleichaltrigen identifizierten, weniger um ihr eigenes Gewicht besorgt und schienen weniger geneigt, ihr Gewicht zu kontrollieren. Mädchen, die sich mit alternativen Gleichaltrigen identifizierten, waren eher um ihr Gewicht und ihr Aussehen besorgt und versuchten aktiv Gewicht zu verlieren. Mädchen, die sich mit anderen identifizierten, welche die Schule abbrechen und häufig in Schwierigkeiten geraten ("Burnouts"), waren davon überzeugt, dass Schlanksein und Diäten bei ihren Gleichaltrigen eine hohen Stellenwert hätten. Mädchen, die keiner bestimmten Peergroup angehörten, waren am ehesten anfällig für Schlankheitskuren.

Würden diese Zusammenhänge begriffen, habe dies Auswirkungen auf die Vorbeuge- und Interventionsprogramme in Schulen und Vorschuleinrichtungen, sind die Autorinnen überzeugt. (red)

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fliegendes Bettgestell
00
19.7.2008, 23:56
Dazu fällt mir der alte j. Witz ein

Sprach Gott zu König Ahab:"Wenn du weiter so sündigst, schicke ich dir eine grosse Dürre."

Darauf König Ahab: "Schade, eine kleine Dicke wäre mir lieber."

Ich halte es mit König Ahab.

silte
00
22.7.2008, 14:55

Wie lustig!

Überigens - dank deiner jahrelangen Unterstützung - ist meine Neurodermitis inzwischen auch mit Cortison nicht mehr unterdrückbar und ich bekomme täglich rote Ringe um die Augen. Es steht mir also bevor, dass ich wirklich gar nicht mehr arbeiten kann, jedenfalls nicht in einer Gesellschaft, in der es nur um Äußerlichkeiten geht. Danke auch noch dafür! Du bist ein wahrer Held.

fliegendes Bettgestell
00
23.7.2008, 22:19
Ich poste aber erst seit ca eineinhalb Jahren beim Onlinestandard

Verwechseln Sie mich da nicht mit jemand anderen?

Günter Witzany
00
21.8.2008, 14:18

Und die neuen Cremen nützen auch nichts. Da ist das Gewicht nicht mal ein Problem dagegen.

silte
00
11.8.2008, 18:11

Das sagst du immer. Aber inzwischen habe ich einen neuen Arzt gefunden und hat bessere Salben, sodass ich gedenke doch noch eine Weile frisch und fröhlich weiter zu posten.:)

Jürgen Rembremerding
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Erika Gutjahr
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weil so ziemlich alle Dicken oder ein bisschen Dicken, die jemals eine Diät gemacht haben, eine Weile nach dieser Diät (es sei denn sie würden ihr Leben lang weiterhin Diät machen, was nur wenige durchhalten), dicker sind als davor.
x Diäten ergeben also insgesamt x mal mehr Übergewicht

es gab da mal eine Studie, weiß nur leider nicht mehr wo und wann genau, da fragte man Übergewichtige, wie dick sie vor ihrer allerersten Diät waren. Das schaute insgesamt gar nicht gut aus.

Im übrigen ist der Körper nicht so bescheuert, dass er sich Diäten gefallen lässt, denn der denkt sofort an Notzeiten und isst der Mensch dann wieder normal, verwertet der Körper das ihm dargebotene Essen doppelt und dreifach so gut wie davor.

Dingsbums1
00
Wofür? Für eine falsche Aussage?

Erika Gutjahr
12
tut mir leid, ich kann nicht anders

stellen sie sich mal vor, es gibt auch anderswo Menschen jenseits der Norm. zB haben manche Menschen einen höheren IQ als 100, oder einen niedrigeren. Sie liegen außerhalb der Norm. Was sollen also Menschen jenseits des 100er IQs machen, diese armen menschen liegen ja außerhalb der Norm, sollen sie versuchen, sich an die 100er Normalmenge anzugleichen (ehrlich gesagt tun sie das wirklich *gg* sie wollen ja auf keinen Fall arg auffallen) oder sollen sie gleich in den Keller gehen, um dort wochenlang zu weinen?
Einwurf: und jetzt überlegen wir uns, ob vielleicht die Gewichtsverteilung ähnlich wie die IQ Verteilung zustandekommt und ob Normwerte wirklich so zu verwenden sind, wie sie verwendet werden.

presonic
01
ich brachte schon mal anderswo den vergleich.

man stelle sich vor, eine studie (oder gleich mehrere) würde rausfinden, dass menschen mit schuhgröße 38 am längsten leben.
würden sich dann manche mit größe 45 die zehen abhacken?

anstatt uns über die vielfalt zu erfreuen wollen wir menschen alles normieren. wir sind seltsame tiere.

Erika Gutjahr
01

Was Sie nicht sagen! Da wäre dann ja jemand mit 26er BMI übergewichtig und laut ihrer Def- krank. Und das vielleicht sogar dann,w enn dieser 26-BMI Mensch gar k keine probleme hat, vielleicht sogar äußerst sportlich ist und statistisch länger leben wird wie jemand mit einem BMI geringer als 25.
Bevor jetzt der Verdacht kommt, ich muß sicher so ein größer-als-25-BMI-Mensch sein: nein, meiner ist unter 18

Erika Gutjahr
01

ja, das mit den sieben Prozent kann hinkommen. Aber wenn man das mit früher vergleicht, kommt raus, dass es in etwa gleich viele Dicke gibt. Es gibt aber einen Unterschied zu früher: Die Dicken sind heute dicker als die Dicken früher.
Woran das liegen mag, das fragt sich wohl selten jemand. Je öfter einer Diäten macht, desto höher wird dann später sein Übergewicht.
Und jetzt sollten wir eventuell dran denken, was wir Kindern antun, die ein bisschen rundlich sind und denen Diät anbietet. Die werden dann garantiert (!) richtig übergewichtige Erwachsene.

Erika Gutjahr
00

was? wieso soll ich (?) beleidigt sein?

Taschenlampe
10

Gibt´s nicht irgendetwas wirklich neues ??
ester villar wußte das schon vor 40 Jahren, sogar ganz ohne studie.

Duskson 81
 
00

Ha die kannte sicher keine Peergroups..
;).

Duskson 81
 
06

Moment.. der Freundes/Bekanntenkreis beeinflusst das eigene verhalten in der Jugend?
Wow.. gut das ich das jetzt auch weis.

AlBundyFan
 
34
das ist vielleicht für sie neu

die posterinnen "susi stattmann", "simba", "gefräßige gebärmutter" und andere feministinnen haben hier schon mehrmal eindeutig zum ausdruck gebracht, daß einzig und allein zu 100% die männer schuld sind an diesen dingen.

ob etwas einem selbst klar ist, heisst noch lange nicht, daß es auch für andere menschen klar ist...egal obs stimmt oder nicht.

Susi Stattnam
32
Bleiben Sie bei den Fakten und posten Sie hier keine

persönlichen Phantasien.

Simba
22
Also zu

Thema Essstörungen hab ich mich in Bezug auf Männer noch nie geäußert.

Ihr seid schuld an abartigen Computerspielen, daran dass Frauen arbeiten gehen müssen, weil ihr nix verdient und an Autounfällen. Nicht aber an Essstörungen.

Klar, soweit?

presonic
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haben sie einen komplex????

AlBundyFan
 
13
kann sein oder auch nicht

aber mein komplex ist sicher weniger schlimm als der von susi stattmann

wiewohl ich weiß, daß man aus postings keine rückschlüsse auf die persönlichkeit ziehen kann/darf

Lord Chaos
02


Nein, erkann nur lesen. Es gibt hier wirklich Posterinnen für welche grundsätzlich Männer an allem schuld sind.

Günter Witzany
00
21.8.2008, 14:19

gewisse jedenfalls

Simba
31
wissens woran das liegt?

Daran, dass sich immer zu allererst zu immer den selben Themen die immer gleichen Jungs zu Wort melden und so einen gehörigen Schwachsinn verzapfen, dass einem das Herz zu bluten beginnt..

Da muss man einfach was bösartiges drauf erwiedern. Es geht gar nicht anders.

Der Hasenflüsterer
02
Sie kommen wohl mit starken Männern nicht zurecht.

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