
Lise Meitner gehörte zu den ersten in Österreich zum Studium zugelassenen Frauen und war 1906 die zweite Frau, die an derUniversität Wien promovierte.
Link:
Frigga Haug und andere Wissenschafterinnen widmen sich im neuen Heft "Das Argument" dem gegenwärtigen Diskurs über die Stärken von Frauen - und bleiben in alten Dualismen gefangen
Das Verkehrsministerium bündelt die Aktivitäten der Humanressourcen-Programme
"Die Sterne holen wir uns selbst vom Himmel!" - wie Frauen in Wissenschaft und Forschung nach oben wollen, und wer dabei stört
Mädchen-Anteil in der Klasse entscheidet über Interesse für Naturwissenschaften
"Gesundheits-Geschlechter-Paradoxon" auf der Spur: Frauen leben länger, obwohl sie öfters krank sind - Biologische Faktoren scheinen kleinere Rolle zu spielen
Eine deutsche Wissenschaftlerin beschreibt in ihrer Dissertation vier Typen von Schwiegermütter und relativiert ein Negativ-Image
Männerforscher Erich Lehner über die Obsorge-Debatte und gesellschaftspolitische Versäumnisse in Sachen Vaterschaft
WissenschaftlerInnen ließen Männer durch die Augen eines jungen Mädchens sehen, dem körperliche Gewalt angetan wird
Frauen leiden unter männlicher Belästigung am Arbeitsplatz auch wenn keine sexuelle Komponente im Spiel ist - Studien-Autorinnen fordern ein Überdenken von Definitionen
Soziologin Duru-Bellat: In der Schule wird das Modell der "männlichen Dominierung" angewandt
Frauen übernehmen mehr Pflege-Verantwortung und werden häufiger selbst zum Pflegefall - Männer trauen familiärer, Frauen professioneller Unterstützung
Jede zweite Frau ändert ihre beruflichen Karrierewünsche wegen Familie und Beruf oder gibt sie ganz auf - 60 Prozent für Frauenquote in Betrieben
Heterosexuelle Frauen haben höchstes Frustrationspotenzial für Männer mit narzisstischen Störungen - was mitunter in Frauenhass resultiert
Krebsdiagnose stellte sich als falsch heraus - Klage wegen fahrlässigem Handeln bringt 200.000 US-Dollar Schadenersatz
Die Anthropologin Jelena Tošić forscht zu Migration und dem Wandel am Balkan
Soziale Kontakte für die Psyche von Schwangeren sind, einer Studie zufolge, wichtiger als materieller Reichtum und Status
Frauen verbringen deutlich mehr Zeit in Social Networks als Männer - "Mitarbeiterinnen im sozialen Marketing besonders wertvoll"
Als schön geltende Frauen werden in traditionellen Männerberufen diskriminiert - Attraktive Männer werden bei jedem Job bevorzugt
Die Sparpläne im Wissenschaftssektor treffen den außeruniversitären Bereich hart - Institute stehen vor existenziellen Problemen
Viele machen es, wenige reden darüber: Wiens Gynäkologen bieten – zu sehr unterschiedlichen Preisen – so genannte "Re-Virginisierungen“ an
Asiye Kaya beschäftigt sich in ihrer Studie mit den Mutter-Tochter-Beziehungen in der türkischen Einwanderergruppe
Steirische Universitäten bieten ForscherInnen-Paare bei Job- und Wohnungssuche sowie Kinderbetreuungsfragen Hilfestellung
Das TU Career Center vergibt in Kooperation mit der Donau-Universität Krems Stipendien an Frauen
Sind Frauen oder Männer die besseren FrauenärztInnen? dieStandard.at bat Kassenarzt Volker Korbei und Privatärztin Bibiana Kalmar zur Diskussion
Wie Gender Studies in den Ingenieurwissenschaften die Zukunft der Technik mitbeeinflussen, zeigen Bente Knoll und Brigitte Ratzer in einem neuen Lehrbuch
Eine Auswahl an rezensierten Büchern aus dem Bereich Wissenschaft und Forschung
manchmal fürchte ich, die wissenschaftsgemeinde ist auch heute noch nicht so weit. wenn wir uns die nobelpreisverleihungen ansehen, kommen mir manchmal ganz böse gedanken auf. (und dabei gehts nicht nur um mann-frau, sondern auch v.a. um die hintergründe, warum man in welchem jahr welchen preis vergibt.... ich schätz mal, in den meisten fällen erhofft man sich damit profit.)
tja, wir erziehen halt unsere kinder noch immer sehr geschlechtsspezifisch. mädchen, die begeisterung für physik haben, werden heute noch gerne umerzogen, wie einst linkshänder auf die rechte hand....
wir müssten endlich mal aufhören, den kindern schon als babys rosa mascherl oder blaue strampler anzuziehen. es muss sich noch viel ändern im denken der menschen, bis endlich gleichberechtigung stattfindet.
Bin voll bei Ihnen. Alleine das ungläubige Staunen meiner Verwandtschaft, wenn ich meinem Sohn wiedermal eine Puppe mitbringen, gibt zu denken. Mein Junior spielt mit allem, das er in die Finger bekommt (und Puppen liebt er). Bis die "geschlechterspezifische" Erziehung Geschichte ist, werden noch viele Klischees zu überwinden sein.
An sich bin ich mit Ihnen einer Meinung. Allerdings orte ich hier ein Henne-Ei Problem: Wenn die Gesellschaft so weit ist, dass die Betroffenen Kinder nicht leiden unter überkommenen "moraleinstellungen". Allerdings wird das nicht der Fall sein, wenn die Leute nicht daran gewöhnt sind und es als "normal" empfinden, was es ja auch ist. Kann mich noch erinnern wie ich Fragen anderer Kinder gehaßt habe, warum ich keinen Vater habe.
kann ich nachvollziehen.
glaubst nicht, wir können so mauern durchbrechen?
ich weiß, wir menschen verändern uns nur ganz langsam, aber wenn ich bedenke, was wir in den letzten 50 jahren so weitergebracht haben, dann bin ich zuversichtlich. (nicht mehr für mich, aber für meine enkelkinder. ;-))
Ich bin da ehrlich gesagt nicht so optimistisch im Hinblick auf die Enkerln (weiß aber auch nicht, wie alt Ihre Kinder sind ;-)
Bis die gelernten Verhaltensmuster überarbeitet sind, kann es dauern. Leider stelle ich fest, dass ein guter Teil dieser Muster von Frauen (ist jetzt kein Abputzen) weitergegeben werden (Ohrringe im Babyalter, hübsche Kleidchen usw.), da, meine persönliche Vermutung, wenn sie anders handelten, sie ein wenig ihrer eigenen Welt schlechtmachen würden.
Wie auch immer, die Richtung ist richtig, den Zug hält man nicht mehr auf, aber es braucht Geduld.
was für ein glück, dass die verwandtschaft sehr weit weg wohnt (bei beiden!!).
mein freundeskreis tickt eher so wie ich. ;-))
ich glaub, spätestens ab dem kindergarten wird der kampf aber beginnen.... wenn andere kinder z.b. zu anderen buben sagen "bäh! rosa? das kannst du doch nicht anziehen! rosa ist eine mädchenfarbe!" :-/
Nachdem wir das Forum hier offensichtlich für uns haben (mangels Interesse der anderen), noch ein kleiner Nachtrag:
War letzte Woche mit meinem Junior im Speilzeugladen, wegen Adventkalender. Er durfte sich einen aussuchen. Zielsicher hat er auf den Barbie-Kalender gezeigt, mit den Worten: Genau den will ich haben. ich persönlich finde barbie Puppen ja nicht das Gelbe vom Ei, aber das behalte ich für mich.
Da er seine Puppen als seine Töchter bezeichnet, bin ich also schon Großpapa (mit 41 !! shit). Er selbst sieht sich als ihre Mama, nicht als Papa. Ein Anzeichen für mich, dass mein Sohn den Unterschied zwischen Mama und Papa nicht vom Vorhandensein irgendwelcher Geschlechtsmerkmale abhängig macht.
haha. mein mann arbeitet auch mit kindern und hat einen kleinen, der partout immer rosa sachen aussucht, wenns belohnungssachen gibt. ;-)))
er bekam schon von anderen kindern die rüge, dass das "nichts für buben" sei.
als mein mann die kinder gefragt hat, warum denn, waren die kinder sprachlos. super. man sollte schon die kleinen zum denken anregen. (die lassen sich nämlich eh nicht gern mit "das ist halt so und das war schon immer so" abspeisen)
übrigens. eine sehr schöne geschichte ist das!
Das können Sie auch. Lise Meitner war nicht nur ein Vorbild an wissenschaftlicher Integrität (und glauben Sie mir, das heißt schon was), sondern sie hat Bahnbrechendes geleistet, ohne sich in den Vordergrund zu spielen. Frau Meitner kann getrost als Leitbild für alle Naturwissenschafter/innen gelten.
Die Kommentare von User und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.