Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Eine Leerstelle anzuzeigen schlägt sich in ihr dialektisches Gegenteil um, die Leerstelle verweist so auf Vorhandenes, so Gudrun Perko.
Geschlechtergerechte Sprache ist längst nicht mehr nur in explizit feministischen Kontexten vorzufinden. Immer mehr SprecherInnen besinnen sich darauf, den Vorstellungshorizont, wer was wann und wo macht, auf Männer und Frauen gleichermaßen auszuweiten und traditionelle Rollenbilder somit aufzuweichen - "mitmeinen" gilt nicht mehr. Ganz ist es aber mit der Verwendung der bereits gängigen geschlechtergerechten Varianten (Binnen I, Querstrich usw.) nicht getan, denn alle fühlen sich mit "er" oder "sie" nicht repräsentiert.
Vielfalt
Deshalb gibt es auch eine noch relativ unbekannte Schreibvariante, die über die Vermeidung der einseitigen Verwendung des Maskulinums oder des Femininums hinausgehen möchte. Die Idee dazu hatte Steffen Kitty Hermann, auf die er in seinem Text "Performing the Gap - Queere Gestalten und geschlechtlicher Aneignung" näher eingeht. Geschrieben kann der "Gap" werden, indem zwischen der männlichen und der weiblichen Form eine Leerstelle eingefügt wird, die mit einem Unterstrich markiert wird: Freund_in, Leser_in, Lieberhaber_in usw. Was oder wem wird mit dem "Gap" hier Platz gemacht?
"Wir könnten uns das so vorstellen: eine Leerstelle anzuzeigen schlägt sich in ihr dialektisches Gegenteil um, die Leerstelle verweist so auf Vorhandenes. Im Sinne der Unterstrichvariante auf Menschen, die gesellschaftlich und strukturell unsichtbar gemacht werden", erklärt Queer-Theoretikerin und Philosophin Gudrun Perko gegenüber dieStandard.at. In der Unterstrichvariante geht es somit um das Auf- und Anzeigen der Unsichtbarkeit und gleichzeitig auch um einen Platz für Transgender, Transsexuelle, Intersexuelle, Lesben, Schwule, Drags u.v.m, so Perko. Sie sieht die Notwendigkeit einer neuen Sprachform in der Forderung und dem Ziel, die Vielfalt von Menschen anzuerkennen, "sowohl in Hinblick auf verschiedene Genderformen, verschiedene Formen von Sex, verschiedenen Begehrensstrukturen als auch auf 'andere Kategorien', über die Menschen sich definieren (und auch definiert werden) wie Alter, Klasse, Hautfarbe, kulturelle Herkünfte, Ability u.v.m.". Perko ist sich sicher, dass es neue sprachliche Formen braucht, damit sich das altbekannte "mitmeinen" nicht wieder in veränderter Form wie "Ich schreibe in weiblicher und männlicher Form, meine aber alle anderen Menschen mit" fortsetzt.
Diskriminierende Ableitungen
Luise F. Pusch, Verfasserin mehrerer Klassiker rund um geschlechtergerechte Sprache
(z.B. "Das Deutsche als Männersprache: Aufsätze und Glossen zur feministischen Linguistik") findet den Unterstrich zwar interessant, zeigt sich gegenüber dieStandard.at aber nicht ganz überzeugt. "Er erinnert ja sehr an den Aufbau von Email-Adressen. Besser als der Schrägstrich (Leser/innen) ist er allemal, aber nicht so gut wie das große I in der Mitte, das auf schlaue Weise eine feminine Lesart suggeriert, die trotzdem auch für Männer akzeptabel sein sollte, da sie sich ja von der rein femininen Form 'Leserinnen' graphisch deutlich unterscheidet." Die Idee des Unterstriches, als Leerstelle Raum für Menschen zu schaffen, die sich geschlechtsmäßig nicht festlegen wollen oder können, findet sie im Ansatz gut, "die Lösung scheint mir jedoch nicht überzeugend." Pusch spricht sich hingegen für ein konsequentes Hinarbeiten auf neutrale Formen aus, ähnlich dem "the" im Englischen. Sie plädiert für "eine rigorose Abschaffung der im Kern diskriminierenden Ableitungen 'nebensächlicher' Formen aus den 'Hauptformen'. Alle Geschlechter einschließlich der nicht Festgelegten haben Anspruch auf die Grundform und sollten nicht mit irgendwelchen Wurmfortsatzbildungen in Ecken abgeschoben werden", so Pusch.
Wie Sprechen?
Kann der Unterstrich ausgesprochen werden? Oder ist die (Un)Möglichkeit der Aussprache des Gap ein Handicap für seine Verbreitung?
Schlechtere Voraussetzungen für die Möglichkeiten des Aussprechens der Unterstrichvariante gegenüber anderen geschlechterneutralen Formen sieht die Linguistin Karin Wetschanow nicht. Probleme mit der Aussprache seien auch beim Binnen I konstatiert worden, so Wetschanow auf Nachfrage von dieStandard.at, dennoch sieht sie Unterschiede zwischen Sprechen und/oder Schreiben in den verschiedenen Kontexten. Die Aussprache von geschlechtergerechten Formen sei nicht in allen Situationen gleichermaßen praktikabel, "wenn wir beispielsweise informell plaudern, dann denken wir in der Regel auch nicht an eingelernte oder einzulernende Sprachreglements, das ist für mich auch der Bereich, in dem ich nicht reglementieren möchte - ich finde eine geschlechterneutrale Regelung in Gesetzestexten und öffentlichen Schreiben oder vorbereiteten/öffentlichen Reden wichtig", so die Linguistin.
Letztlich sei es aber in den Anfängen des geschlechtergerechten Sprachgebrauchs schon auch darum gegangen, dass geschlechtergerechte Sprache auch in andere Bereiche vordringt, was für Wetschanow ein Zeichen ist, "dass diese sprachpolitischen Maßnahmen vom Geist einer breiten Basis getragen wurden und daher in der Folge auch das Große I als Glottisverschluss [Anm.: kurze Pause vor dem großen I] seinen Weg vom Papier in die gesprochene Sprache gefunden hat. Eben weil es gesprochen werden wollte, wurden dann auch Wege gefunden."
Dass der _ nicht sprechbar sei, ist auch für Persson Perry Baumgartinger, der rund um transinterqueere Räume, Theorien und Praxen arbeitet, kein Argument. Mündlich kann der Gap "mit dem Glottisverschluss (einer kurze Pause zwischen der männlichen und weiblichen Variante) und mit einer gleichzeitigen Handbewegung von außen nach innen realisiert werden", so Baumgartinger in einem Artikel in "Liminalis - Zeitschrift für geschlechtliche Emanzipation", in dem er aber auch auf die Grenzen dieser Möglichkeiten für seheingeschränkte und blinde Menschen verweist. Baumgartinger macht auch auf eine wesentliche Kritik am Gap aufmerksam, nämlich, dass damit "dem Zweiersystem Mann/Frau viel Raum und einer unermesslichen Vielfalt an Geschlechtlichkeiten nur ein kleiner Raum, ein _, zugewiesen wird."
Kleiner feiner Kreis?
Der Gap wird aber derzeit noch hauptsächlich geschrieben, und hier wiederum vorwiegend innerhalb queerer, feministischer oder universitärer Zusammenhänge. Das verwundert nicht weiter, wenn Plädoyers für den Gap mit der Kritik der "Leugnung eines Außerhalb der binären Geschlechterordnung" formuliert werden oder damit, dass es beim Gap um einen Ort gehe, "den es zu erforschen gilt", wie etwa Steffen Kitty Herrmann betont.
Hingegen scheint für die Allgemeinheit die Forderung, Frauen durch die Verwendung des Femininums sichtbar zu machen, unweit einfacher vermittelbar zu sein. Der _, eine akademische Angelegenheit also?
Perko sieht die Benennung von in öffentlichen Diskursen unsichtbar gemachten Menschen, die sich weder als Mann oder Frau deklarieren (wollen), nicht nur in dieser eingeschränkten Weise. "Wenn es bislang nicht in alle Bereiche gedrungen ist, so ist das für mich eine Frage der Vermittlung. Und da würde ich doch meinen, sie ist in Gang gesetzt. Auch Queer-Theory wurde zunächst in wissenschaftlichen Kontexten diskutiert. Mittlerweile sind es schon sehr viele andere Bereiche, in denen diese Theorien, aber auch Begriffe wie Queer, Transgender, Intersexuell etc. bekannt sind. Im Sinne der Vermittlung gibt es allerdings noch sehr viel zu tun."
Für Wetschanow ist denkbar, dass die Verbreitung des Gap sogar leichter sein könnte als die des Binnen I, da der Gap die Konnotation der Vielfältigkeit zulässt, "während es beim geschlechtergerechten Sprachgebrauch "paradoxerweise immer wieder vorkommt, dass sich 'die Männer' benachteiligt und ausgeschlossen fühlen."
Dieselbe (Gegen)Argumentation
Der _ mag zwar eine neue Form sein, die Argumentationslinien - egal ob dafür oder dagegen - werden sich aber im Wesentlichen wiederholen. Die Forderungen nach Sichtbarkeit werden einmal mehr auf Einwände wie "umständlich, ästhetisch nicht vertretbar, verwirrend, eingeschränkt auf bestimmte soziale Bereiche" usw. treffen.
Die gesellschaftspolitische Haltung, Sprechen und Sprache als politische Handlung zu verstehen, werden jene, die für die Verwendung des Gaps plädieren ebenso wenig überall vorfinden, wie VerfechterInnen anderer geschlechterneutraler Sprachformen.
Für eine Verbreitung der bevorzugten Variante ist somit schlichtweg die Anwendung der einzige Weg. "Ich verwende die Unterstrich-Variante mündlich und schriftlich, auch wenn ich manchmal damit anecke, was manchmal auch bedeutet, dass es zu redaktionellen Veränderungen in manchen meiner Artikel kommt", so Gudrun Perko. (Beate Hausbichler, dieStandard.at, 26.10.2008)
"Sie" und "er" bekommen Zuwachs: "Hen" soll Diskriminierungen aufgrund des Geschlechts eliminieren helfen
Auf die Anrede "Mademoiselle" soll verzichtet werden - Frauenrechtlerinnen fordern das seit langem
Ein Wissenschaftsblog seziert genauestens und mit kühlem Kopf ein Thema, das selten unaufgeregt debattiert wird, und erklärt, warum die männliche Form für alle schlichtweg falsch ist
Eine Kampagne fordert, dass die Behörden nicht mehr zwischen der verheirateten Madame und der ledigen Mademoiselle unterscheiden
Wegen Ressourcen-Knappheit und massiven Protesten wird es keine Unterlage zum Thema "Gendering in der schriftlichen Kommunikation" geben
Ein Tool für MS Office soll beim geschlechtergerechten Schreiben helfen – dieStandard.at hat’s getestet und festgestellt: Den guten Willen ersetzt es nicht
"Das Maskulinum ist nicht mehr das, was es mal war," sagt die Pionierin der feministischen Sprachkritik Luise F. Pusch im dieStandard.at-Interview
Eine Replik auf den Leserbrief eines Users, der sich an politisch korrekter Schriftsprache stößt, in Form eines amüsierten Kommentars
Berühmte Linguistinnen und Schriftstellerinnen äußern sich zur männlichen Dominanz in Sprache und Konversation - Zitate in einer Ansichtssache
Karin Eichhoff-Cyrus fordert zu mehr Kreativität beim Sprechen auf
Unterdrückung von Frauen in Sprechsituationen - Eine Analyse nach Senta Trömel-Plötz
Kommentar zur hohlen Argumentationslogik der Sprachreform-VerweigerInnen
Feministischer Sammelband zeigt die tägliche Vergewaltigung von Frauen in Gesprächen auf
Für ihr Beharren auf patriarchalem Sprachgebrauch bekommt F. H. Jourda eine saftige Zitrone
uh, da gibts wieder gezeter.
hier können sich die männer wie vorhersehbar mit über 140 postings echauffieren.
warum gibts eigentlich keinen protest über die 9 vorwiegend weiblich besetzten berufe, in denen der nettolohn unter 1000,- euro liegt?
weil den männern hier nichts weggenommen wird?
ab wann eine sache hauptsächlich ist
ab wann ein thema als berechtigt zu behandeln ist
was als lustig zu gelten hat
und selbstverständl. können auch (nur) männer erkennen, welche themen, die frauen als relevant empfinden. mit denen mann sich also auch nicht auseinanderzusetzen hat, obwohl mann dazu erst auf ein für frauenthemen publiziertes portal gehen muß.
weder das binnen i noch das _ überzeugen mich (auch wenn die überlegung dahinter interessant ist) im meiner kindheit wurde dezitiert geleugnet (und wir als kinder im bio unterricht falsch informiert) dass es menschen gibt, die psych/phsy. keinem eindeutigem geschl. zuzuordnen sind. das bedeutet für die zB leben im verborgenen. diese sichtbar zu machen ist für die ein st. freiheit!
... EINZIGE IHRER Aktivitäten (inklusive Ihres obigen Postings) zur Verbesserung des Nettolohns für die von Ihnen zitierten Frauen gebracht?
Und wenn Sie es gerne möchten:
Ich PROTESTIERE seit jeher gegen Billiglöhne, ob für Frauen oder Männer.
Ich PROTESTIERE aber gleichzeitig gegen die Verhunzung der Sprache aus pseudo-feministischen Gründen, nur damit sich ein paar pseudo-intellektuelle Frauen in Szene setzen können.
Beiden Protestbezeugungen schließt sich meine Frau an, die ist aber aus Ihrer eingeengten Sichtweise sicher nur Dienerin des Patriarchats.
warum gibts eigentlich keinen protest über die 25 vorwiegend (lies: ausschließlich) männlich besetzten berufe, in denen weltweit das höchste Unfall- und Sterberisiko zu verzeichnen ist?
Wie wärs denn mit einer Quotenregelung in der Bergbau-, Schwermetall- und Erdölindustrie?
Ach so, Gleichberechtigung heißt ja Rosinen picken weiblicherseits und nur überbezahlte Sesselschwitzerjobs für sich beanspruchen, sorry!, hab wohl kurz was durcheinandergebracht.
1. Quote = Zwang (es MÜSSEN so und so viel % Frauen da und dort vertreten sein, Berwerberinnen MÜSSEN bevorzugt werden usw....)
2. Ich wollte mit meinem Posting lediglich darauf aufmerksam machen, dass es einige Berufe gibt die Frauen aus physiologischen Gegebenheiten nicht adäquat ausüben können. Solche Schwerstarbeiten sind meist mit einem erhöhten Gesundheitsrisiko verbunden und werden deswegen gerechterweise besser bezahlt, ergo wirds immer eine Einkommensschere geben.
Aber du gehörst wahrscheinlich zu jenen realitätsfremden Feminist_en die jeglichen körperlichen Unterschied, bis auf den eindeutigen, als Vorurteil und anerzogenes Rollenbild abtun wollen.
und machen auch nicht den großen unterschied aus. die meisten menschen arbeiten in den industrienationen in sicheren jobs, männlein wie weiblein. in anderen gebieten ist dafür das seterblichkeitsrisiko während der geburt höher, sklavenarbeiterinnen sind in den *besseren familien* in manchen ländern usus, incl. sex. leistungen, kriegszeiten sind zeiten der massenvergewaltugungen, mänenr müssen sich verteidigen, frauen können es oft nicht!
diese welt ist auf dem prinzip der ausglecihenden ungerechtigkeit aufgebaut!, leider.
nur kann man die goodies und badies nicht beliebig globailisieren und dann selektiv das rausnehmen, was einem passt!
wenn wirs global nehmen, und auf das sterberisiko eingehen, gehören eben noch andere faktoren dazu!
... die ziemlich genervt sei, weil sie jeden tag wenn sie von der schule nach hause kommt, für ihren 2 jahre älteren bruder kochen müsse (da die eltern berufstätig sind).
nicht der 13jährige muss der 11jährigen etwas zubereiten, sondern umgekehrt!
und das ist nur ein sehr harmloses beispiel für die vielfältigen "genderungerechtigkeiten", die es hierzulande gibt.
da wird weder ein unterstrich noch eine unterstrichIn und schon gar nicht ein unterstrich_er etwas daran ändern, sondern schlicht und schwierig das tagtägliche hinweisen auf solche (so banale wie bezeichnende) merkwürdigkeiten.
ein Unterstrich wird auch nichts daran aendern, dass man (eigentlich frau) von Pharmareferenten und Besuchern immer danach gefragt wird ob man hier denn einen Kaffee bekommen koennte und ob denn der Herr Professor im Buero sei, wenn man (frau) in der Institutsbiliothek am Computer sitzt. Dann wird frau naemlich automatisch als "Sekretaerin oder Schreibkraft" angesehen, waehrend der maennliche Kollege natuerlich Univ.Assistent oder hoeher ist.
Der _ wird auch nix daran aendern dass frau bei der Ausgabe von Computerzubehoer gefragt wird, ob sie denn wisse was sie mit dem Ethernetkabel tun muss, waehrend mann diese Frage unter Garantie nicht gestellt bekommt.
Da muss man/frau im Kindergarten und zuhause ansetzen.
und Nein. Kindergarten und Zuhause ist notwendig. Aber reicht nicht.
Ein Ethernetkabel ist dazu gut sexistische Idioten an die Leine zu nehmen. Kaffee will er? Soll mir bitte auch gleich einen machen, die Maschine is in der Kuchl, den Weg wird er ja finden.
Der Herr Professor hat sich einer Geschlechtsumwandlung unterzogen, ob er sich auch dazu anmelden möchte.
Ich frag mich, wer dort entschieden hat, dass SIE kocht und nicht ER. Wenns der Vater war, ist er - wenn mir erlaubt ist, hier eine Einschätzung zu äussern - in der Augen der dieStandard.at-Redaktion ein phallokratisches Chauvinistenschwein.
Ich tipp jedoch stark auf die Mutter!
Und damit beisst sich die Katze in den Schwanz. Da nützen auch Sprachverschandelungen wie Binnen-Is und Underscores nichts.
Ich hatte mit meiner Schwester (abgeschl. Studium, nicht blöd) auch eine heisse Diskussion, als ich gesehen habe, dass meine Nichte ein Spielzeug-Bügelbrett bekommen habe. Da habe ICH gesagt, sie fördere damit die "traditionelle" Rolle der Frau und das Patriarchat. Sah sie nicht ein. Das Kind wollte halt eins.
vorgelebte rollenbild der eltern, (solange frauen weniger verdinen werden frauen eher in karenz gehen, hat die wirtschaft einen grund frauen weniger zu zahlen... und der kreis schlißt sich)
und es ist die peergroup, die auch die jungmänner, die von den mütern anders erzogen wurden, zuerst mal zu eine, traditioellem roillenbild zu verhelfen wissen!
es geht ja um die teenager zeit, da gehen halt alle gern in opposition (und freiwillig mehr tun teenager nun auch wiederum nicht)
natürlicherweise hats auch mit dem vorleben zu tun (und nicht mit verbalen forderungen seitens der mutter) sondern damit was gelebt wird. wenn dann eine partnerin entsprechendes verlangt, wird dieses vorgelebte rollenbild auch eher gefestig, als wenn man wieder an eine rundumdieuhrputze kommt.
es geht immer um anteil nie um schuld an!
anteil heisst: jeder sollt seinen teil anschauen und überarbeiten.
mutter muss verantwortung abgeben, vater übernehmen, sohn hausarbeit lernen, tochter diese abgeben und sich in den beruf trauen...
wo hätte ich das geschrieben?
das thema ist dieser überlegungen ist: das sichtbar machen von menschen/ gruppen von menschen, die bieher übersehen weil ignoriert wurden.
wie man damit umgeht ist vielfältig. ein bereich ist die sprachliche sichtbarmachung, weil diese eben auch theorien/wahrnehmung erzeugt. ob das binnen I oder das _ der richtige weg ist, ist ne andere diskussion.
ich versuch dann, wenn es mir notwendig erscheint beide anzusprechen das zu tun.
zumal es bei solchen themen immer schwierig ist, wenn die nicht betroffene gruppe über die notwendigkeit einer maßnahme, die sie eben nicht betrifft diskutieren will.
der rest Ihres posts ist von Ihnen hier abgesetzte warme luft und sonst nichts!
- auch Maedchen sollte man zeigen wie der Feuerloescher funktioniert
- der Junge sollte imstande sein einfache Gerichte zuzubereiten, sonst wird er nicht aus Hotel Mama ausziehen koennen bis er eine Freundin gefunden hat die ihm den Popo abwischt. Also so abhaengig moechte ich mich nicht machen. Ausserdem sollte er die kleine Schwester versorgen, nicht umgekehrt.
jedem burschen
jedem mädel kann und sollt beigebracht werden:
- ein einfaches essen zubereiten
- einen pc aufzusetzen
- einen knopf anzunähen
- ein bild an die wand kriegen
- wäsche waschen
....
alles skills, die beiden zu gute kommen
damit muss ich leben
wobei ich das weder der 11 noch dem 13 jährigen antun würd
wobei
mit aller wahrscheinlichkeit müssen die auch nicht zu mittag kochen, sondern sich das essen wärmen, und das könnten wiederum beide, also eigentlich müssten sich beide abwechseln.-.....
schön wäre es, würde eine Diskussion um die in der Sprache enthaltenen Werte stattfinden, an stelle des debattierens über Formen...
doch so schön, so leicht korrekt zu sein, den Gegnern zu entwischen
Afrikaner sagen, Neger meinen...
ja die Gedanken sind frei...
und schön getarnt
niemand greift sie an ...
macht also doch nur die Kleidung feine Leute???
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.