Global Gender Gap Report 2008: Österreich rutscht weiter ab

von Tombor  |  12. November 2008, 10:37
  • Artikelbild: Mädchen und Frauen, egal ob in Entwicklungsländern oder
Industrienationen, sind mit den Männern fast gleich auf, was die
Bereiche Bildung und Gesundheit anbelangt. Wirtschaftlich
sieht die Sache schon ganz anders aus.

    Mädchen und Frauen, egal ob in Entwicklungsländern oder Industrienationen, sind mit den Männern fast gleich auf, was die Bereiche Bildung und Gesundheit anbelangt. Wirtschaftlich sieht die Sache schon ganz anders aus.

  • Artikelbild: Saadia Zahidi, Weltwirtschaftsforum (im Bild), Ricardo Hausmann, Universität Harvard und Laura Tyson, Universtät Kalifornien,
Berkeley sind die HauptautorInnen des Gender Gap Reports 2008.

    Saadia Zahidi, Weltwirtschaftsforum (im Bild), Ricardo Hausmann, Universität Harvard und Laura Tyson, Universtät Kalifornien, Berkeley sind die HauptautorInnen des Gender Gap Reports 2008.

Weltwirtschaftsforum veröffentlicht Analyse der Gleichstellung der Geschlechter im internationalen Vergleich: Norwegen Top, Jemen Schlusslicht, Österreich auf Platz 29

Der Volltext dieses auf Agenturmeldungen (z. B. APA und REUTERS) basierenden Artikels steht aus rechtlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
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son_of_perseus
15.11.2008 21:27
wenn man den report genau liest,

dann muß man glücklich darüber sein, daß österreich da an boden verliert.
menschenhassender ausfluß eines kranken geistes, dieser report.

Rosie Bauer
14.11.2008 23:48
Ich finds auch arg

dass es die minderbemittelten Vorposter hier aus dem Forum nicht in den Gender Gap Report geschafft haben! Bin voll bei euch, Typen

Cassius 
14.11.2008 13:33
Tja liebe Östereicherinnen dann strengt euch mal

ein bisschen mehr an im Berufsleben, nächstes Jahr, sonst rutscht Österreich noch weiter ab.

die ratte
13.11.2008 07:44
und das trotz sp-frauenministerin ...

... eine schande!

arouet2
13.11.2008 01:17
Warum?

Warum finde ich in diesem Report nur Geschlechterungleichheiten gelistet, die Frauen negativ betreffen?
Warum finde ich nichts über einseitig Männer betreffende Zwangsdienste?
Warum wird die geringere Lebenserwartung von Männern nicht als Geschlechterungleichstellung gelistet?
Warum spielt die Tatsache, daß 90 % der tödlichen Arbeitsunfälle Männer betreffen, keine Rolle bei der Beurteilung der Geschlechtergleichheit, ebenso wenig, wie die Tatsache, daß 24 der 25 schmutzigsten und gefährlichsten Berufe fast rein männlich sind, ebenso wenig wie die Tatsache, daß 75 % der Obdachlosen Männer sind usw.?
Ist nur das, was Frauen negativ betrifft, bemerkenswert?
Spielt das, worunter Männer leiden, keine Rolle bei der Einschätzung eines Gender Gap?

rober777
13.11.2008 12:29
Wir sind noch nicht so weit,

daß die Gleichberechtigung auch Männchen betreffen würde! Oder können sie sich vorstellen den Staat auf Verdienstentgang zu klagen, weil mann zum BH/ZD muß und frau nicht?

MarioV 
13.11.2008 11:03

Weil das gegen die Religion der politischen Korrektheit verstossen würde.
Diese Berichte sind ja nicht dazu da um etwas aufzuzeigen und zu verbessern, sondern sind bestellte ideologische gefärbte Propaganda.

Mein Senf dazu:
12.11.2008 21:30
Einkommensunterschiede?

Das pfeiffen doch schon die Spatzen von den Dächern, dass die Statistik Autria gar nicht die Daten bekommt die sie für eine seriöse Berechnung benötigen würden.

http://tinyurl.com/45w9jc

Redrum
13.11.2008 02:40
Das ist ein Skandal!

Und aufgrund solch krummer Zahlen werden nicht nur Förderungen an Frauen vergeben sondern auch noch fragwürdige Daten an den GGGR'08 übermittelt.

Selbst die Frau Prammer spricht im Zusammenhang mit 20%, gar 40% Paygap von "bizarr[en]" Zahlen - bei 03:00.

Da muß doch politisch endlich etwas geschehen, wann fragt denn da im Parlament mal jemand genauer nach? Geht ja um enorme Steuermittel.

Schluß mit der Legendenbildung vom Gender-Paygap!

christoph123
12.11.2008 18:52
zum report

gehaltsunterschied männer / frauen; quelle: "Executive Opinion Survey 2008"
sample size austria: 73 firmen die einen fragebogen subjektiv beantwortet haben.
danke.

Eine Kreatur
12.11.2008 21:17
aus einer menge subjektiver befragungen können auch rückschlüsse gezogen werden ..

aber das darf ja nicht sein, weil das ergebnis nicht ihren wünschen entspricht ..

christoph123
13.11.2008 11:42
es geht nicht darum was ich mir wünsche!

das frauen in unser gesellschaft nicht gleichberechtigt sind trifft sicher zu. und das es meine freundin als frau schwerer hat sich gegen ihre vorgesetzten etc durchzusetzen - nur weil sie nicht wie ich 190 cm groß, breitschultrig und ein mann ist - finde ich genauso mies.
mir gehen nur rankings auf die nerven, wo ein königreich in südafrika auf grund statistischer fehler besser ausgewiesen wird als ö. das hinterfrage ich. tendenzen sind feststellbar, aber so weit sind wir von norwegen auch nicht entfernt wie uns dieser report weiß machen will......

Das geläuterte gesuderte Übliche
12.11.2008 22:09
Für ein halbwegs brauchbares Ergebnis...

sollten es aber schon mindestens 1000 Befragungen sein, besser 2000. Aber nicht 73, oder würden sie einer Nationalratswahlumfrage, bei der man 73 Menschen befragt hat vertrauen. Da kanns ziemlich leicht sein, dass bei einer Umfrage 60% die Grünen wählen wollen und bei der nächsten Umfrage 75% das BZÖ.

christoph123
12.11.2008 19:03
und natürlich

bin ich froh, dass es das Königreich Lesotho in Südafrika auf einen Platz vor Österreich geschafft hat. plausibilisiert wird da ja wohl gar nichts.

Das geläuterte gesuderte Übliche
12.11.2008 18:49
Aha!

Offenbar ist die Tatsache einer weiblichen Regierungschefin bereits Garant für einen guten Platz. Was lernen wir daraus: Hauptsache irgendwelche Quotenfrauen, dann sind auch Länder gendergerecht, in denen 50% der Bevölkerung in absoluter Armut leben. Es ist ja auch besser, die Hälfte aller Männer und die Hälfte aller Frauen kämpft täglich ums überleben als wenn es 20% der Frauen und 10% der Männer wären.
Sagt schon alles über die Studie aus.

Eine Kreatur
12.11.2008 21:18
"quotenfrau" ..

ist es für sie so unvorstellbar, das frauen als politikerinnen so akzeptiert und anerkannt sind?

österreich ist wirklich im hintersten winkel des kohlenkellers ..

ihr kommentar ist bezeichnend und eine bestätigung der momentanen situation in diesem land ..

Das geläuterte gesuderte Übliche
12.11.2008 21:44
Haben sie zu meiner Kritik an der Studie auch was zu sagen?

joergipoergi 
12.11.2008 23:55

haben sie die Kritik an ihrer Kritik nicht verstanden?

Das geläuterte gesuderte Übliche
13.11.2008 13:22
Nochmals etwas einfacher!

Meine Kritik: In besagter Studie wird die Massenarmut in fast allen afrikanischen Ländern als "Gendergerechtigkeit" hochgejubelt. Ich finde das wissenschaftlich extrem unsauber.
Wenn für sie Gleichberechtigung aber bedeutet, dass es allen gleich miserabel geht, ist ihnen das unbenommen.
Ich finds nur extrem albern, die gleichverteilte Armut in Lesotho etc. als Vorbild für Österreich zu nehmen. Wenn sie das frauenfeindlich finden, o.k.

Redrum
12.11.2008 17:19
Ja...und?

Warum zählt man die rechtlichen Benachteiligungen der Frauen nicht auf?

Wie soll man denn da etwas dagegen unternehmen?

MarioV 
13.11.2008 16:31

Hier die Aufzählung:

janina xxx
12.11.2008 16:04

Global Gender Gap Report 2008

gender ist gut, eigentlich handelt es sich um einen von frauenverbänden erstellten report für frauen

was wird erfasst wirtschaft: wo gibt es gesetzliche regulungen, die frauen da etwas verbieten??
bildungsabschluss: wo sind da frauen benachteiligt??
politische ermächtigung:: angeblich gibt es mehr wahlberechtigte faruen in österreich, eigentlich sind da männer im nachteil
am besten aber gesundheit und überleben: frauen leben im schnitt 6 jahre länger, es wird mehr in forschung und gesundheitszentren investiert als bei männern, aber frauen sind was? ja richtig benachteiligt

Mac Smith
13.11.2008 12:24
wo gibt es gesetzliche regulungen, die frauen da etwas verbieten??

Der Report differenziert offenbar nicht, ob Frauen benachteiligt sind, weil sie keine Möglichkeiten haben sich zu entfalten bzw. etwas an ihrer Situation zu änndern (Zwang, echte Benachteiligung!), oder ob sie gegebene Möglichkeiten nur nicht ausschöpfen (freiwillige Entscheidungen!).
Was bleibt, ist ein unseriöser Apfel/Birnen/Bananenvergleich.

Eine Kreatur
12.11.2008 21:20
wie kommen sie auf die idee ..

dass frauen sich nicht selbst benachteiligen, weil sie ihre gesellschaftliche rolle, die ihnen seit der geburt eingetrichtert wird, erfüllen wollen?

ein bisserle selbstreflexion wäre nicht schlecht ..

Mac Smith
13.11.2008 12:35
"dass frauen sich nicht selbst benachteiligen, weil sie ihre gesellschaftliche rolle, die ihnen seit der geburt eingetrichtert wird, erfüllen wollen? "

Sehen Sie Frauen als denkfaule, ausschließlich fremdbestimmte Wesen, die sogar ihre eigene Emanzipation vergekaut brauchen?

Siehe auch:
>"Powerfrauen" keine Vorbilder<
http://diestandard.at/?id=1226396509954
Die Vorbilder sind da, die Möglichkeiten sind da, also wo hängt's?
Zu anstrengend?
Oder hier:
"Nur 30 Prozent der [österreichischen] Frauen gehen zu regelmäßigen Kontrollen bei GynäkologInnen."
http://diestandard.at/?id=1226396606301
Brauchen die Damen Zwangsmaßnahmen, um Ihre Gesundheit zu verbessern?

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