
Mädchen und Frauen, egal ob in Entwicklungsländern oder Industrienationen, sind mit den Männern fast gleich auf, was die Bereiche Bildung und Gesundheit anbelangt. Wirtschaftlich sieht die Sache schon ganz anders aus.

Saadia Zahidi, Weltwirtschaftsforum (im Bild), Ricardo Hausmann, Universität Harvard und Laura Tyson, Universtät Kalifornien, Berkeley sind die HauptautorInnen des Gender Gap Reports 2008.
UN soll Warnung ignoriert haben - Klausur in Alpbach befasst sich unter anderem mit Schutz vor sexueller Gewalt
"Es wäre schlecht, am ersten Schultag mit zehn Schulpsychologen vor Ort zu sein": Lieber nur Beratung im Anlassfall
Sohn zur Steinigung verurteilter Iranerin: Weltweiter Druck auf Teheran muss steigen
Generalsekretär Ban Ki Moon will internationale Maßnahmen besser koordinieren
Strafbarkeit erst in den 1990ern abgeschafft: "Wenn einer verantwortlich ist, dann bin ich es"
Frauenministerin will Fortführung der Anstoßfinanzierung über 2010 hinaus, um Ausbau zu garantieren
Bußgeld schon bei Kontaktanbahnung und generelles Verbot von Straßenprostitution gefordert - SPÖ plant Gesetzesnovellierung im Herbst
Vater verhängte Eheverbot - In Saudi-Arabien haben alle Mädchen und Frauen einen "männlichen Vormund"
Noch nie haben sich so viele Frauen um einen Sitz im Parlament beworben, obwohl die Kandidatinnen mit Drohungen und Vorurteilen zu kämpfen haben
Die Buwog stellt dem Verein zwei kostenlose Wohnungen zur Verfügung - Betroffene sollen rasch wieder selbstständig werden
"Ich bin ich" ist der schonungslose Bericht einer Feministin, die sich nach jahrzehntelanger psychischer und physischer Tortur von ihrem "Eigentümer" trennt und einen neuen Anfang wagt
Der Ministerrat hat am Dienstag den entsprechenden Antrag von Annemarie Aufreiter abgelehnt
Demo für Iranerin - Auch Frauenrechtlerin Anna Pak war bei der Kundgebung für die Mutter, die 2006 wegen Ehebruchs verurteilt wurde
Gabriele Heinisch-Hosek fordert weniger Überstunden - 72 Prozent der Überstunden werden von Männern geleistet
Rechtsextremisten stellten ihren Werbespot für die Parlamentswahl am 19. September vor
Parlamentswahl-Kandidat Rojas sammelt Geld für seinen Wahlkampf mit Lotterie und sieht keinen Unterschied zu Verlosungen von Elektrogeräten
Die britische Frauengruppe "Catholic Women's Ordination" will den Ausschluss vom Priesteramt nicht länger hinnehmen
USA räumen Defizite bei Menschenrechten ein - Chancen für Frauen und BürgerInnen hispanischer Herkunft verbessern sich aber
Neues Humanressourcenpaket des Infrastrukturministeriums soll Forschungsprojekte nach Gender-Kriterien bewerten und vergeben
Hamid Karzai will sich für die Sicherung von politischen, sozialen und wirtschaftlichen Gewinne für Frauen einsetzen
Mehr als 150 chirurgische Instrumente wurden in Auschwitz entdeckt - Sie dürften von SS-Gynäkologen Claudberg benutzt worden sein
Die Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebadi eröffnete das Forum Alpbach und richtete mehrere Appelle an die Öffentlichkeit, Kritik an Europa inklusive
Die Textänderung der Bundeshymne ist bei geänderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen rechtlich zulässig - Grüne und SPÖ sind erfreut
Nach dem Vorschlag eines Mini-Rockverbots droht die Frauenministerin mit Protesten - Gouverneur Sergio Gahona rudert zurück
Männer dürfen in Spanien für Gewalt in der Ehe härter bestraft werden als Frauen - "Frauen in schwächerer Position"
Nach Polygamie-Diskussion und Burka-Debatte nun Ermittlungen wegen Vergewaltigung
Der VSStÖ protestierte mit einer Aktion gegen sexistische Werbung und forderte eine gesetzliche Regelung und Sanktionen
Der Geheimdienst Nationale Agentur für Geographische Aufklärung wird erstmals von einer Frau geleitet
Frauenministerin trifft auf Frauenversteher: Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) und Beauty-Doktor Artur Worseg fachsimpeln über das Los schöner Frauen
Die medizinische Versorgung kommt einem "Lotteriespiel" gleich - Frauen würden gesetzlich garantierte Leistungen verweigert, kritisiert die NGO
Das Bundesheer rüstet sich für Soldatinnen mit Babybauch - Ein neuer Erlass regelt die Bekleidung für schwangere Bundesheerangehörige - Eine eigene Umstandsmoden-Linie in Tarnfarbe wird es nicht geben
Ärzte ohne Grenzen verweisen auf "alarmierende Muster" - Konfliktparteien werden aufgefordert, ZivilistInnen zu schützen
Neue Regelung soll Situation von Frauen auf dem Arbeitsmarkt und als Unternehmerinnen stärken
Brigitte Ruprecht resümiert ihr erstes Jahr als ÖGB-Frauenvorsitzende und will "den Finger immer wieder in die Wunde drücken"
Online-Unterschriftenaktion gegen Strafe in Iran
Neuer Ratgeber enthält Tipps für Betroffene und politische Forderungen
Mit "Damenwahl" sollen SteirerInnen für den politischen Handlungsspielraum für Gleichstellungspolitik sensibilisiert werden
Gabriele Michalitsch, feministische Wirtschafts- und Politikwissenschaftlerin, über die Macht der Finanzinvestoren, das "neoliberale Geschlechterregime" und Gender-Budgeting
In ihrem neuen Buch "Zum Mann gehätschelt. Zum Mann gedrillt" ist Pinar Selek den Konstruktionen männlicher Identität auf der Spur - Im Fokus ihrer Erörterung steht der Wehrdienst in der Türkei
In Deutschland rufen Grün-Politiker in dem Manifest "Nicht länger Machos sein müssen" zur Befreiung von Rollenzuschreibungen auf
Die deutsche Netzcommunity traf sich zum vierten Mal in Berlin. Feministische Äußerungen blieben Randnotizen mit lautem Hintergrundrauschen
Eine neue Ausstellung in Dachau zeichnet die Geschichte von sieben Jüdinnen nach, die im Lager ein Kind zur Welt brachten und überlebten
Die Feministin Erika Wisselinck hat die Frauenbewegung und -politik in Deutschland entscheidend mitgestaltet - Jetzt ist ihre Biografie erschienen, die sich als ein Dokument von 50 Jahren frauenbewegter Geschichte erweist
Frau sein heißt hierzulande vor allem schlecht bezahlt sein – Platz 26 hält Österreich im EU-Vergleich. Die Frauenministerin findet das zum "Schämen"
Das Binnen I bekommt Konkurrenz: Der _ stellt Unsichtbarkeit und sprachliche Repräsentation jenseits von "er und "sie" zur Debatte
Eine Auswahl an rezensierten Büchern aus dem politischen Bereich
Warum finde ich in diesem Report nur Geschlechterungleichheiten gelistet, die Frauen negativ betreffen?
Warum finde ich nichts über einseitig Männer betreffende Zwangsdienste?
Warum wird die geringere Lebenserwartung von Männern nicht als Geschlechterungleichstellung gelistet?
Warum spielt die Tatsache, daß 90 % der tödlichen Arbeitsunfälle Männer betreffen, keine Rolle bei der Beurteilung der Geschlechtergleichheit, ebenso wenig, wie die Tatsache, daß 24 der 25 schmutzigsten und gefährlichsten Berufe fast rein männlich sind, ebenso wenig wie die Tatsache, daß 75 % der Obdachlosen Männer sind usw.?
Ist nur das, was Frauen negativ betrifft, bemerkenswert?
Spielt das, worunter Männer leiden, keine Rolle bei der Einschätzung eines Gender Gap?
Das pfeiffen doch schon die Spatzen von den Dächern, dass die Statistik Autria gar nicht die Daten bekommt die sie für eine seriöse Berechnung benötigen würden.
http://tinyurl.com/45w9jc
Und aufgrund solch krummer Zahlen werden nicht nur Förderungen an Frauen vergeben sondern auch noch fragwürdige Daten an den GGGR'08 übermittelt.
Selbst die Frau Prammer spricht im Zusammenhang mit 20%, gar 40% Paygap von "bizarr[en]" Zahlen - bei 03:00.
Da muß doch politisch endlich etwas geschehen, wann fragt denn da im Parlament mal jemand genauer nach? Geht ja um enorme Steuermittel.
Schluß mit der Legendenbildung vom Gender-Paygap!
das frauen in unser gesellschaft nicht gleichberechtigt sind trifft sicher zu. und das es meine freundin als frau schwerer hat sich gegen ihre vorgesetzten etc durchzusetzen - nur weil sie nicht wie ich 190 cm groß, breitschultrig und ein mann ist - finde ich genauso mies.
mir gehen nur rankings auf die nerven, wo ein königreich in südafrika auf grund statistischer fehler besser ausgewiesen wird als ö. das hinterfrage ich. tendenzen sind feststellbar, aber so weit sind wir von norwegen auch nicht entfernt wie uns dieser report weiß machen will......
sollten es aber schon mindestens 1000 Befragungen sein, besser 2000. Aber nicht 73, oder würden sie einer Nationalratswahlumfrage, bei der man 73 Menschen befragt hat vertrauen. Da kanns ziemlich leicht sein, dass bei einer Umfrage 60% die Grünen wählen wollen und bei der nächsten Umfrage 75% das BZÖ.
Offenbar ist die Tatsache einer weiblichen Regierungschefin bereits Garant für einen guten Platz. Was lernen wir daraus: Hauptsache irgendwelche Quotenfrauen, dann sind auch Länder gendergerecht, in denen 50% der Bevölkerung in absoluter Armut leben. Es ist ja auch besser, die Hälfte aller Männer und die Hälfte aller Frauen kämpft täglich ums überleben als wenn es 20% der Frauen und 10% der Männer wären.
Sagt schon alles über die Studie aus.
Meine Kritik: In besagter Studie wird die Massenarmut in fast allen afrikanischen Ländern als "Gendergerechtigkeit" hochgejubelt. Ich finde das wissenschaftlich extrem unsauber.
Wenn für sie Gleichberechtigung aber bedeutet, dass es allen gleich miserabel geht, ist ihnen das unbenommen.
Ich finds nur extrem albern, die gleichverteilte Armut in Lesotho etc. als Vorbild für Österreich zu nehmen. Wenn sie das frauenfeindlich finden, o.k.
Global Gender Gap Report 2008
gender ist gut, eigentlich handelt es sich um einen von frauenverbänden erstellten report für frauen
was wird erfasst wirtschaft: wo gibt es gesetzliche regulungen, die frauen da etwas verbieten??
bildungsabschluss: wo sind da frauen benachteiligt??
politische ermächtigung:: angeblich gibt es mehr wahlberechtigte faruen in österreich, eigentlich sind da männer im nachteil
am besten aber gesundheit und überleben: frauen leben im schnitt 6 jahre länger, es wird mehr in forschung und gesundheitszentren investiert als bei männern, aber frauen sind was? ja richtig benachteiligt
Der Report differenziert offenbar nicht, ob Frauen benachteiligt sind, weil sie keine Möglichkeiten haben sich zu entfalten bzw. etwas an ihrer Situation zu änndern (Zwang, echte Benachteiligung!), oder ob sie gegebene Möglichkeiten nur nicht ausschöpfen (freiwillige Entscheidungen!).
Was bleibt, ist ein unseriöser Apfel/Birnen/Bananenvergleich.
Sehen Sie Frauen als denkfaule, ausschließlich fremdbestimmte Wesen, die sogar ihre eigene Emanzipation vergekaut brauchen?
Siehe auch:
>"Powerfrauen" keine Vorbilder<
http://diestandard.at/?id=1226396509954
Die Vorbilder sind da, die Möglichkeiten sind da, also wo hängt's?
Zu anstrengend?
Oder hier:
"Nur 30 Prozent der [österreichischen] Frauen gehen zu regelmäßigen Kontrollen bei GynäkologInnen."
http://diestandard.at/?id=1226396606301
Brauchen die Damen Zwangsmaßnahmen, um Ihre Gesundheit zu verbessern?
Die Kommentare von User und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.