Grüne: "Konjunkturpaket für Frauen"

17. November 2008 13:18
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    Jobs und Geld für die Frauen ...

"Aktion Frauen plus" soll 10.000 Jobs im Non-Profit-Bereich und in Mikrounternehmen schaffen - Zielgruppe vor allem über 35-Jährige

Graz - Eine "Aktion 10.000 Frauen plus", die an die Akademiker-Beschäftigungsaktion "Aktion 8.000" angelehnt ist, fordern die Grünen. Wie die geschäftsführende Bundessprecherin der Grünen, Eva Glawischnig, und die neue Frauensprecherin der Grünen, Judith Schwentner, am Montag bei einer Pressekonferenz in Graz sagten, müsse jetzt mit einem frauenpolitischen Konjunkturpaket gegen die Krise vorgegangen werden.

Die bisher von der Regierung beschlossenen Investitionen kämen in erster Linie Männern zu Gute, während bei tendenziell von Frauen ausgeübten Jobs im Gesundheits- und Sozialbereich der Sparstift angesetzt werde, kritisierten Schwentner und Glawischnig. Dabei sei die Ausgangssituation für die Frauen - Stichworte: auseinandergehende Einkommensschere, hoher Anteil im Bereich Teilzeit- und geringfügiger Arbeit - ohnedies schlecht. In das zu schnürende frauenpolitische Konjunkturpaket gehörten demnach Investitionen in qualifizierte Bildung und Weiterbildung, Kinderbetreuung sowie Pflege und Betreuung.

Grüne erwarten "Nullsummenspiel"

Konkret soll die auf die Legislaturperiode angelegte "Aktion 10.000 Frauen plus" Jobs vorrangig im Non-Profit-Bereich und in Mikrounternehmen schaffen, wobei insbesondere Frauen mit längerer Berufsunterbrechung bzw. über 35-Jährige Zielgruppe sein sollen. Die dafür eingesetzten Mittel könnten durch die gesparten Leistungen der Arbeitslosenversicherung und über zusätzliche Abgaben aus den neuen Beschäftigungsverhältnissen wieder hereingespielt werden, so dass ein "Nullsummenspiel" zu erwarten sei, so Glawischnig.

Weiters werden Bildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Arbeitnehmerinnen, ein Mindestlohngesetz (1.000 Euro netto), die Umsetzung der bedarfsorientierten Mindestsicherung sowie eine Wirtschaftsförderung, die Frauenförderung und Einkommensgerechtigkeit voraussetzt, gefordert. (APA)

 

ernst-rosmer
 
17.11.2008 20:20

in deutschland hat man - allerdings nicht auf der genderschiene - mit solch schönen worten im non-profit-bereich sogenannte ein-euro-jobs eingeführt.

als partei der akademikerInnen und der besserverdienenden werden die grünen schon wissen, wie sie ihre zur schau gestellte ideologie am besten zu nutzen und frommen ihrer klientel einsetzen können.

Pink Boy
17.11.2008 15:23

Presseaussendungen der "Grünen" sind wie Spam-Mails zu handhaben..

HansHass1
17.11.2008 16:15

Wieso postest du das?

Blindgänger Inc.
17.11.2008 15:34
Die werden noch darum beten, vdB Exhumieren zu dürfen.

Heinz Hackinger
17.11.2008 14:09
Na das wird wieder was !

Also ein Konjunkturpaket für Frauen in der Öffentlichen Verwaltung (vornehm mit Non-Profit-Bereich formuliert) wo man mit Quotenregelungen argumentieren kann
und bei den Ein-Personen-Unternehmen (elegant mit Mikrounternehmen bezeichnet), also bei den Künstlerinnen etc, wo es keine männliche Konkurrenz gibt.

Ich frag mich nur, wie ernst es diesen PolitikerInnen mit ihren Forderungen ist.

Wahrscheinlich sehr ernst, denn mit derart wirkungslosen Vorschlägen tritt man ja schon seit man sich erinnern kann auf der Stelle.

das böse Binnen-I
17.11.2008 18:42
Non-Profit-Bereich = Öffentliche Verwaltung?!?

Keine Ahnung haben, aber einfach mal posten, gell!

arouet2
17.11.2008 17:46
Es dauert nicht mehr lange und die GRÜNEN sind auch nur noch ein Ein-Personen-Unternehmen. Dann kommt Frau Glawischnig in den Genuß ihres eigenen Konjunkturprogramms. Das ist doch weitsichtig und durchdacht.

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