Frauen in Wandlung

17. Februar 2009, 12:50
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    foto: reuters

    Eine Frau durchwandert ein Labyrinth aus Luftballons.

Wann beginnen die Wechseljahre und wie werden sie bemerkt

Etwa um das 40. Lebensjahr herum beginnt im Frauenkörper die hormonelle Umstellung. Die Produktion von Östrogenen und Progesteron nimmt mit den Jahren immer stärker ab. Die Eierstöcke stellen ihre Funktion sukzessive ein, so dass nicht mehr regelmäßig jeden Monat eine Eizelle heranreift. Der Monatszyklus wird - vorausgesetzt es wird nicht die Pille genommen - unregelmäßiger.

Menopause und Postmenopause

Diese Phase markiert den Beginn der Wechseljahre. Sie wird als Prämenopause (lat.prä = vor) bezeichnet. Den Zeitpunkt der letzten Regelblutung nennt man Menopause. Mit Sicherheit kann man erst dann von Menopause sprechen, wenn ein Jahr lang keine Blutung mehr aufgetreten ist. Die Menopause lässt sich also immer nur im Nachhinein feststellen. Eine sichere Verhütung ist daher so lange notwendig, bis wirklich feststeht, dass die Menopause eingetreten ist. An die Menopause schließt sich die Phase der Postmenopause (lat. post= nach) an. In der Postmenopause treten keine Regelblutungen mehr auf. Die Eierstöcke haben jetzt ihre Tätigkeit vollständig eingestellt. Eine Schwangerschaft ist nicht mehr möglich.

Der Verlauf der Wechseljahre und die Beschwerden sind von Frau zu Frau sehr unterschiedlich. Viele Frauen nehmen ihre Wechseljahre einzig und alleine daran wahr, dass ihre Regel erst unregelmäßig wird und später ganz aufhört. Andere wiederum bemerken, dass ihr Leben sich durch verschiedene Symptome zu verändern beginnt.

Mögliche Beschwerden

  • Unregelmäßige Blutungen von unterschiedlicher Stärke und Dauer, die mit Schmerzen verbunden sein können.
  • Hitzewallungen von mehrminütiger Dauer.
  • Veränderungen des gewohnten Schlafrhythmus.
  • Depressionen, Nervosität, Schwermütigkeit, Reizbarkeit, Kopfschmerzen, Leistungsabfall, Gedächtnisschwäche, Gliederschmerzen.
  • Gewichtszunahme und Fettumverteilung im Körper.
  • Verdünnung von Haut und Schleimhaut.
  • Die Scheidenhaut gibt weniger Feuchtigkeit ab, die Drüsen am Scheideneingang produzieren weniger Sekret.

Nach der körperlichen Umstellung verbessert sich der körperliche und psychische Zustand wieder. (red)

 

Toeris
02
18.2.2009, 10:44
Nach ... verbessert sich der körperliche und psychische Zustand wieder.

Ist das einklagbar? Ich warte schon sehnlichst darauf, dass es endlich so weit ist! ;)

powercat
01
18.2.2009, 23:42

warte schon fast 3 Jahre - nehme Hormonersatztheraphie aber Beschwerden sind trotzdem da. In der Wechselambulanz andauernd wechselnde Ärzte was nicht unbedingt den Behandlungserfolg begünstigt und auch kein Vertrauensverhältnis schafft.

Lilith Boessse
 
00
25.3.2009, 13:01
na ja,

wenns aber auch wechsel-ambulanz heißt ;o)

gibts außerhalb von (leider oft männlich besezten) öffentlichen stellen selbsthilfegruppen/frauenaustauschrunden`?

peperl4a
00
Hilfe

ich kenne eine wunderbare Frauenärztin:
Dr. Beatix Urbanek
9, Heiligenstädterstraße 12
310 71 70

Alles Gute!

karina becker
01
21.6.2009, 12:40
wunderbare Frauenärztin:

... das wunderbarste haben Sie leider nicht erwähnt: Frau Doktor Urbanek behandelt ausschliesslich privat...

peperl4a
00
21.6.2009, 21:19
ausschließlich privat

Frau Dr. Urbanek ist Wahlärztin aller Kassen, das stimmt. Man bekommt eine Rechnung und je nach Kasse einen bestimmten Anteil der Kosten zurück. Allerdings sagt das wohl nichts über die Qualitäten der Ärztin aus! Ich kann sie wirklich nur empfehlen, und ich weiß, das das viele andere auch tun. - Wenn man eine kompetente und einfühlsame Beratung und Behandlung braucht und die sonst nicht finden kann, dann sollte man sich nicht scheuen, sich selbst einmal etwas zu "gönnen", meine ich. In unserem Gesundheitssystem sind leider auch Ärzte u Ärztinnen in Handlungskrosette gezwängt, daher ist es für Wahlärztinnen vielleicht leichter, auf ihre Patientinnen einzugehen und ihre Kenntnisse aus Homöopathie, Ostheopathie etc. einzubringen. Alles Gute!

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