Ein Großaufgebot an PolizistInnen schützte Parade-TeilnehmerInnen vor GegendemonstrantInnen
Ein eigens eingerichtetes Büro für homosexuelle TouristInnen will die Gäste betreuen und vor Diskriminierung schützen
Lesben- und Schwulenverband resümiert über "unvollendetes Erfolgsmodell": Steuerliche Gleichstellung fehlt noch
Präsidentin Fernandez: "Heute sind wir eine Gesellschaft, die ein bisschen egalitärer ist als vergangene Woche"
"Wandel" des David Berger und seine "Auffassungen" wurden mit "tiefem Schmerz" aufgenommen - und er aus Lehrtätigkeiten entlassen
Nur zwei Prozent der Vorträge befassen sich mit Thema, obwohl HIV Männer, die Sex mit Männern haben, überproportional betrifft
Britische Studie besagt, dass Mehrheit Homophobie vom Platz stellen will und nicht den homosexuellen Profi - Outings dennoch von Seltenheitswert
Schulbehörde muss nun 35.000 Dollar Entschädigung zahlen
Teilnahme für alle offen: Im Zentrum steht nicht der sportliche Wettkampf, sondern der politische Hintergrund
Die TeilnehmerInnen der EuroPride mussten homophobe Parolen und Angriffe über sich ergehen lassen
Bis zu einer Millione Menschen werden zum Kulturfest erwartet - Nach der Love-Parade-Katastrophe wird die Sicherheit neu hinterfragt
Osteuropa: Diesen Sommer durchbrechen bunte Paraden das Schweigen zur Homosexualität
Queerer Kleinprojektetopf unterstützt Projekte aus dem Bereich Homosexualität und Transgender - Einreichfrist endet mit Juli
Teure Pentagon-Erhebung zu Befindlichkeiten der SoldatInnen über Zusammenleben mit Lesben und Schwulen ruft KritikerInnen auf den Plan
Bedingungen für Mitversicherung bis 2007 abhängig von der sexuellen Orientierung - Kläger erhält Schadenersatz
Rückwirkender Anspruch auf Hinterbliebenenrente kann laut Verfassungsgericht erst ab 2005 geltend gemacht werden
UN-Studie bestätigt massivste Diskriminierungen: 90 Prozent der homosexuellen PatientInnen in Asien erhalten keine Behandlung - Kriminalisierung erschwert Hilfe
Landtag verabschiedete neues Dienstrecht - SPD und Grüne kritisieren Gesamtpaket
"The Real L Word" über homosexuelle Frauen in Los Angeles will mit Stereotypen aufräumen und authentische Geschichten erzählen
In Wien wurde im letzten halben Jahr am öftesten verpartnert, zwei Drittel der neu Registrierten sind Männer
Vorreiter in Lateinamerika: Senat stimmte mit 33 zu 27 Stimmen für Einführung - Paket umfasst auch Recht auf Adoption
Ein US-Bundesgericht befindet das landesweite Verbot der Homosexuellen-Ehe als verfassungswidrig
Verfolgungen auf Grund der Sexualität in Herkunftsländern: Schwule bekommen vor Oberstem Gerichtshof Recht
Auch im zweiten Anlauf wurde Jeffrey John von der Nominierungskommission abgelehnt
Rechtskomitee Lambda zieht mit Klage vor Verfassungsgerichtshof
Gedenken an die Verfolgung sexueller Minderheiten im Dritten Reich - Temporäres Kunstprojekt im öffentlichen Raum
Homosexuellenfeindliche Aktivisten besprühten TeilnehmerInnen und ZuschauerInnen
Jede/r fünfte/r BürgerIn Serbiens ist zur Unterstützung von Gewalt gegen Homosexuelle bereit
Laut VeranstalterInnen rund 110.000 TeilnehmerInnen bei 15. Auflage des Menschenzuges gegen die Diskriminierung Homosexueller
Frauenstadträtin Sandra Frauenberger initiiert die Aktion "Liebe hat viele Gesichter"
Unter dem Motto "We are family" wurde bei der Regenbogenparade in Wien für die Gleichstellung schwuler und lesbischer Familien demonstriert
Homo- und transsexuelle PolizistInnen aus ganz Europa tagen - Wiener Polizei startet Kampagne
Gefeiert wurde vor allem die historische Entscheidung der Stadtverwaltung, die Ehe für Homosexuelle zu erlauben
Schwuler Mann verklagt Blutspende-Einrichtung, nachdem diese ihn als Spender abgelehnt hat
Gleich am ersten Tag des neuen Gesetzes zur Homosexuellen-Ehe hat Jóhanna Sigurdardóttir geheiratet
Während die Vorbereitungen für die Parade am 3. Juli in die Schlussphase gehen, erinnern die InitiatorInnen an politische Anliegen
Rechtskomitee freut sich über Beschlüsse des Wiener Landtags und fordert Bund zur Umsetzung auf
Klage eines schwulen Paares, das standesamtlich heiraten wollte, in Straßburg gescheitert - HOSI Wien enttäuscht
Der Gender-Theoretikerin Judith Butler ist der Christopher Street Day zu wenig antirassistisch: "Von dieser rassistischen Komplizenschaft muss ich mich distanzieren"
Etwa einhundert homo- und heterosexuelle Pärchen küssten im MQ, um ein Zeichen zu setzen: Gegen Homophobie und für Solidarität für das Opfer eines gewaltsamen Übergriffs
Anwalt der GegnerInnen meinte, er brauche gar keine Beweise zum Zweck der traditionellen Ehe vorlegen - Urteil wird in den nächsten Wochen erwartet
"... als siebenmal mit den Zwergen" - Statements zum Lesbianismus von berühmten Frauen in einer Zitate-Diashow
Durch ein Fundraising-Projekt sollen Handys gesammelt und neue Büroräume adaptiert werden
Wiener Antidiskriminierungsstelle arbeitet an Projekt zum Thema
Neu im Netz: LAMBDA-Zeitschrift für gleichgeschlechtliche Liebe und Recht
Was hat der Kampf um Frauenrechte mit Homosexuellen-Aktivismus zu tun? Eine ganze Menge, weil die Ablehnung gegenüber Frauen und Homosexuellen dieselben Wurzeln hat
Mit "Lesben am Werk" gibt es in Österreich erstmals eine Studie zur Situation lesbischer Frauen im Erwerbsleben
Eine gesammelte Nachschau
Ja, vor allem die Wiener Linien!!!!!!!
http://diestandard.at/?url=/?id... 3586810348
"Nur ein geringer Anteil von lesbischen Frauen und schwulen Männern könne am Arbeitsplatz seine sexuelle Orientierung outen und positive Reaktionen erwarten, so die Presseaussendung." - Und abgesehen davon, dass es sicherlich an vielen Arbeitsplätzen Diskriminierung nach sich ziehen würde, fürchtet sich ein nicht unerheblicher Anteil von lesbischen Frauen nur bei dem Gedanken an ein Outing im Beruf zu Tode...ohne es je versucht zu haben....
ich verstehe aber nicht wirklich,warum sich jemand am arbeitsplatz "outen" sollte.
die eigenen sexuellen vorlieben präsentiert sonst doch auch niemand am arbeitsplatz.
oder hat herr maier schon erwähnt,dass er gerne strümpfe trägt bzw frau müller sich als dominante
peitschenschwingerin deklariert ?
;-)
sowas macht imho nur dann sinn falls mann/frau dort auf der suche nach einem geschlechtspartner ist und/oder
anbaggerungsversuche von heteros mit dieser holzhammermethode abwehrt.
Zweiter oder dritter Arbeitstag, ausführlicheres persönlicheres Gespräch (aus Platzgrünen etwas verkürzt wiedergegeben) mit der neuen Kollegin:
X: Und, wie lange bist du schon in Wien?
Y: Sieben Jahre.
X: Und du wohnst mit deinem Freund zusammen?
Y: Nein, mit meiner Freundin.
X: Waaaas? Du wohnst in einer WG? Wie hältst du das aus, ist das nicht eher was für Studenten...
Y: Nein, es ist keine WG. Ich habe keinen Freund, sondern eine Freundin - ich bin mit einer Frau zusammen.
X: Waaaaas? Wiiiiiirklich?
(nach 5 Minuten Erstaunen war das Thema dann auch für immer gegessen...)
Fazit: ein offenes Gespräch mit ehrlichen Antworten; und um sexuelle Vorlieben ging es dabei nicht...
Wenn das Arbeitsklima passt, ist es durchaus üblich, vom Wochenende zu erzählen bzw. vom Urlaub. Beispielsweise so: "Was hast du gemacht, mit wem fährst du in Urlaub?" - Ich finde es sehr schräg, wenn man/ frau den Partner/ die Partnerin einer verbalen Geschlechtsumwandlung unterziehen muss. Das hat nicht primär was mit sexuellen Vorlieben zu tun, sondern eher mit einer Lebensgestaltung, an der man/ frau die KollegInnen teilhaben lässt. Meine Kollegin erzählt ja z.B. auch, dass sie mit ihrem Mann nach xy fährt...
ich kannte eben bisher nur die "ich bin schwul-und das ist gut so !" methode,und die klingt für mich nun mal ein wenig provokativ.
was soll man denn darauf antworten,ausser mit achselzucken:
is mir wurscht,mach wasd willst,interessiert mi ned.....!
oder wird schulterklopferei und anteilnahme erwartet in der form:ma super,echt leiwand,und übrigens,wenn ma schon dabei sind,i bin a stark bi...
ich für meinen teil würde mich am anfang (was privates betrifft) eher zurückhalten-solange intoleranz noch weit verbreitet ist.
wieso sollte man sich das arbeitsleben unnötigerweise auch noch schwerer machen ?
es kristallisiert sich meistens in kurzer zeit sowieso raus, ob
die leute liberal sind oder spiessige idio*** mit blöden sprüchen.
Ich finde diese zum Himmel schreienden Kampagnen auch befremdlich.
Ich verstehe, dass es Leute gibt, die - wie Sie - in der Kommunikation am Arbeitsplatz eher zurückhaltend sind und weniger von sich preis geben. Ich persönlich bin halt eher offen, und da würde es einfach nicht passen, wenn ich ausgerechnet in diesem Punkt ausweiche. Vor allem gibts keinen Grund - mir gehts um Normalität, nicht um "gewaltsames Auf-Die-Nase-Binden" meiner sexuellen Orientierung. Ich binde meine Lebensgefährtin daher genauso in Erzählungen ein, wie ich es mit einem männlichen Partner auch tun würde. Komische Reaktionen darauf hab ich nie erlebt, nur vorläufiges Erstaunen.
Da hat aber jemand mitgedacht. Outing ist nicht nur "Hallo, ich bin XY und ich bin schwul/lesbisch/bisexuell/..., meine Lieblingsstellung ist [...]", sondern geht auch anders. Schon mal einen Arbeitsplatz mit Hochzeitsphotos gesehen? Oder vielleicht ein Bild aus dem letzten Urlaub? Familienphoto? Reicht doch schon, um dämlich angemacht zu werden.
sorry für meine pietätlosigkeit-komme aus der arbeiterklasse und kannte bisher diese büroproblematik nicht...
da es auf baustellen oder in werkstätten doch eher wenig schreibtische zum dekorieren gibt war mir der wunsch nach zur schau gestellter kleinbürgerlicher familienidylle am arbeitsplatz (bisher) fremd.
Hmm, und man unterhält sich auch nicht über Freizeitaktivitäten, sondern es geht in den Gesprächen nur immer um Berufliches????? Man erwähnt gegenüber den Kollegen nie die Frau, die Kinder?
Mag ja Betriebe geben, wo es wirklich so ist. Aber in vielen Betrieben gibt es eben auch eine persönlichere Atmosphäre, und da wird auch ohne Schreibtischfoto mal nch dem Partner gefragt...
Da gibt es glaub ich schon einen grundsätzlichen Unterschied zwischen Frauen und Männern. Wir Männer erwähnen unsere Familien auch - allerdings so oberflächlich, dass es genausogut gelogen sein kann - und oft auch ist. Schätzungsweise einem Drittel meiner Geschlechtsgenossen ist (vorallem auch sexuelle) Protzerei irre wichtig und einem Drittel ist es eigentlich ganz ganz egal was die Kollegen in ihrer Freizeit machen, solange das Betriebsklima passt. Der Rest unterhält sich über private Themen eigentlich lieber mit Frauen als mit Männern. (so weit meine persönlichen Beobachtungen zu dem Thema)
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