
Zur Person
Christina von Braun lehrt seit 1994 als Professorin für
Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität in Berlin.
Publikationen u.a.:
Verschleierte Wirklichkeit. Die Frau, der Islam und der Westen. Berlin 2007

Das Interview mit Christina von Braun ist eine Textspende aus der neuen Ausgabe von MO/MENT, dem Menschenrechtsmagazin von SOS Mitmensch.
Moment: Wenn vom Islam die Rede ist, kommt immer auch das Bild des Frauenverachtenden muslimischen Mannes zur Sprache. Auffallend dabei ist, dass vor allem rechte Männerbünde, die sonst nie gegen Sexismus auftreten, sich plötzlich als Hüter der Frauenrechte darstellen.
Christina von Braun: Genau - und das können Sie schon im 19. Jahrhundert beobachten: Als Ägypten noch britische Kolonie war, gab es einen englischen Gouverneur, der sich in Ägypten für die Befreiung der Frau einsetzte. Er sagte den Männern: Ihr werdet nie ein moderner Staat werden, wenn eure Frauen nicht emanzipiert und entschleiert sind. Aber in England war er Leiter des Männerverbands gegen das weibliche Stimmrecht. Daran kann man sehr genau sehen, wie paradox argumentiert wird: Die Frauen der anderen können sich gerne emanzipieren - aber die Frauen im eigenen Land sollen bitte zuhause bleiben.
Moment: Die österreichische Innenministerin hat vorgeschlagen, für Zwangsheiraten oder Ehrenmorde den Straftatbestand ‚Kulturdelikt' einzuführen: Man müsse ‚die Dinge beim Namen nennen', um bei den Tätern ein ‚Unrechtsbewusstsein' zu schaffen. Ein guter Vorschlag?
Christina von Braun: Ich finde das höchst problematisch. Das ‚Kulturdelikt' relativiert ja eigentlich das Verbrechen. Unser Gesetzbuch erlaubt es durchaus, Straftaten wie Ehrenmorde oder Zwangsheirat zu verfolgen. Dazu bedarf es keines neuen Begriffes. Aber wenn man es ein Kulturdelikt nennt, dann sagt man damit: Eigentlich kann diese Person gar nicht anders handeln, die Kultur schreibt es ihr ja vor. Außerdem steckt dahinter die Behauptung, Ehrenmorde oder Zwangsheirat seien automatisch Teil der islamischen Kultur. Und das stimmt einfach nicht. Ehrenmord ist ein archaisches Ritual, das sich in islamische Gesellschaften hinein erhalten hat und das in diesen Gesellschaften auch geächtet worden ist. Und bis in die 1950er-Jahre gab es Ehrenmorde auch in Griechenland, in Kreta, und weiterhin auch in Südamerika, also in christlichen Gebieten.
Moment: Während Ehrenmorde in Deutschland - zu Recht - umfangreiche Medienberichterstattung nach sich gezogen haben, so werden Morde deutscher Ehemänner an ihren Frauen meist in Kurzmeldungen und als Familientragödien abgehandelt. Sehen Sie dafür eine Rechtfertigung?
Christina von Braun: Nein. Dass jeden zweiten Tag irgendwo eine Frau von ihrem Ehemann umgebracht wird, weil sie sich von ihm trennen will, und dass dies nur als Familientragödie betrachtet wird, das ist wirklich ein problematisches Phänomen, über das sich unsere Gesellschaft Gedanken machen müsste. Das christliche Ehe-Ideal hat die Vorstellung genährt, dass die Beziehung von Mann und Frau untrennbar ist. Will sich eine Frau daraus lösen, folgt der Schluss, dass sie gegen die höchste Einrichtung verstoßen hat und des Lebens nicht mehr würdig ist. Es gab in den USA bis in die 1970er-Jahre Staaten, die Männern das Recht gaben, ihre Frauen zu töten, wenn sie fremdgegangen waren. Die Logik ist ganz ähnlich wie beim Ehrenmord: Beim Ehrenmord steht die Ehre der Gruppe oder des ‚Stammes' auf dem Spiel, bei der Tötung des Partners, der sich getrennt hat, die Ehre der Ehe.
Moment: Sind weibliche Stereotype - Frauen seien emotionaler, fürsorglicher - in muslimischen Gesellschaften weniger verbreitet als im Westen?
Christina von Braun: Die Idealisierung der Mütterlichkeit ist überall gleich verbreitet. Im Westen ist aber seit den letzten hundert Jahren ein weiteres Ideal dazu gekommen: Die sexuelle Verfügbarkeit des weiblichen Körpers jederzeit, auch und gerade im öffentlichen Raum - das ist ein weiterer kategorischer Imperativ, der neben das Mutter-Sein getreten ist und der im Islam weniger verbreitet ist.
Moment: Beim Thema Kopftuch gehen die Emotionen hoch: Kaum eine Integrations-Diskussion, bei der nicht über den muslimischen Schleier polemisiert wird. Warum stürzt sich alles auf das Kopftuch - und nicht zum Beispiel auf den langen Bart, oder die Gebetskette?
Christina von Braun: Auf das Kopftuch lassen sich alle möglichen Wünsche und Normen projizieren, die zum Teil religiös, zum Teil politisch sind. Wer einen bestimmten Bart trägt, der hat zwar eindeutig eine Art religiöser Gruppenzugehörigkeit, aber das Kopftuch ist auch politisch - auch für die Trägerin des Kopftuchs selbst. Das kann man ganz deutlich sehen an den Unterschieden zwischen der Türkei, wo für einige Studentinnen das Kopftuchtragen zum Emanzipationssymbol wird, während im Iran viele Frauen nur unter Zwang den Schleier tragen.
Moment: Kann das Kopftuch für muslimische Immigrantinnen auch Mittel zur Emanzipation sein?
Christina von Braun: Absolut. Das hat man schon in Ägypten sehen können. Als das Land in den 1950er-Jahren allmählich in einen modernen Staat überging, da begannen junge Frauen aus nichtstädtischen, teils sogar aus analphabetischen Familien, die in die Stadt gingen, um sich eine höhere Ausbildung anzueignen, plötzlich das Kopftuch zu tragen. Und das gilt in noch stärkerem Maße für Frauen, die aus ihrer Heimat nach Deutschland kommen, die sich hier Bildung aneignen, aber gleichzeitig nicht aussehen wollen wie eine westliche Frau, sondern ein Bekenntnis ablegen wollen zu ihrer eigenen Kultur.
Moment: In Ihrem Buch 'Verschleierte Wirklichkeit' stellen Sie dem Zwang, sich zu verschleiern, den westlichen Zwang, sich zu entblößen, gegenüber. Ich kann mich aber als österreichische Frau diesem Zwang der Entblößung doch leichter entziehen als beispielsweise eine saudiarabische Frau dem Zwang zur Verschleierung.
Christina von Braun: Das stimmt in Maßen. Der Zwang läuft auf ganz anderen Ebenen im Westen. Wenn Sie sich anschauen, wie viele junge Frauen im Westen bei bitterer Kälte nabelfrei und in kurzen Miniröcken herumlaufen, weil es diesen Gruppenzwang gibt, seine Haut zu zeigen, dann wissen Sie, dass es sich hier nicht nur um Freiwilligkeit handelt. Es gibt einen ausgesprochenen Druck auf die westliche Frau, sich zu entkleiden.
Moment: Wer im Westen den Zwang zur Entblößung kritisiert, wird sofort als prüde, verklemmt, sexuell beschränkt dargestellt. Warum ist es so schwer, hier zu differenzieren?
Christina von Braun: Das ist wirklich eine interessante Frage: Jährlich werden - laut Aussage von Interpol und der Europäischen Kommission - 500.000 Frauen und Kinder zum Zweck der sexuellen Verfügbarkeit in die Länder der EU importiert. Dort wird immer mit der sexuellen Freizügigkeit argumentiert. Die Parolen der Frauenbewegung - Mein Bauch gehört mir, meine Sexualität gehört mir - werden jetzt zu Instrumenten, mit denen sogar Menschenhandel durchgeführt wird. Das ist höchst problematisch. Die Frage der sexuellen Freiheit wird für einen Zweck missbraucht, der niemals im Sinne der feministischen Emanzipation war.
Moment: Dienen muslimische Frauen den westlichen Frauen auch als Projektionsfläche, um den eigenen Selbstwert zu steigern - hier das unterdrückte, unselbständige, sexuell eingeschränkte Weibchen, da die emanzipierte, selbständige, freizügige Frau?
Christina von Braun: Absolut. Das sehe ich bei jenen Teilen der feministischen Bewegung, die nur das Ziel verfolgen, das Kopftuch herunter zu reißen, und die nicht begreifen, dass man differenzieren muss: Es gibt tatsächlich einige Mädchen oder Frauen, die von ihren Familien gezwungen werden, das Kopftuch zu tragen. Aber es gibt auch viele Frauen, die es tragen wollen. Da einfach nur die Parole auszugeben: Kopftuch weg, dann sind diese Frauen emanzipiert, greift viel zu kurz, und dient nur der Selbstvergewisserung der eigenen Überlegenheit. Das hat man schon im 19. Jahrhundert gesehen: Die ersten Frauen, die den Orient bereisten, traten immer mit diesem Anspruch auf: Wir leben in einer fortschrittlichen Gesellschaft, in der es Frauen gut geht. Dabei kämpften sie selber noch um ihr Stimmrecht und der Zugang zu den Universitäten war ihnen verboten. In dieser Zeit gab es in Ägypten schon längst eine Hochschule, in der Ärztinnen ausgebildet wurden.
Moment: Wenn es gelingt, mit einem kleinen Stück Stoff für solche Provokation zu sorgen, dann wäre das doch gefundenes Fressen für rebellierende Teenager ohne Islam-Hintergrund: Der Schleier als neues Punk-Symbol?
Christina von Braun: Das ist durchaus denkbar. Wenn man sieht, wie viele meiner Studentinnen mit Röcken über Hosen herum laufen, ohne zu wissen, dass das eine pakistanische Kleidungsart ist, dann halte ich es für denkbar, dass auch junge, aufsässige Frauen sagen: Ich möchte ein Kopftuch tragen, wie meine muslimische Nachbarin. Allein um die Bürgerlichen zu ärgern. (Die Fragen stellte Maria Sterkl, dieStandard.at, 20.3.2009)
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Hier widerspreche ich Frau Braun. Der Zwang, den sie hier beschreibt ist von einer komplett anderen Art, als ein direkter, körperlicher Zwang. Bei der Entblößung wirkt ein Gruppendruck, der vom Ideal bestimmt ist, dazu zu gehören.
Das frei gewählte Tragen eines Kopftuches geht in die andere Richtung und dient - so auch hier zu lesen - der Abgrenzung.
Sich auch äußerlich von einer Gesellschaft abzugrenzen muss in unserer Demokratie das gute Recht jedes Menschen sein. Aber man soll bitte nicht so tun, als ob die daraus entstehenden Vorurteile und Probleme ein Spezifikum bestimmter Religionen oder politischer Gruppen wären. Selbst ich habe bestimmte Bilder im Kopf, wenn ich z.B. an christliche Nonnen, an Punks oder Emos denke.
Michael
Die sexuelle "Revolution" des letzten Jahrhunderts, die jetzt zu diesem angeblichen Zwang geführt hat, war als Befreiung von eben jenen Praktiken und Moralvorstellungen angedacht, die Frau Braun als christliches Ehe-Ideal bezeichnet. Was viele vor dieser Revolution befürchtet haben, ist jetzt eingetroffen, weil die handelnden Personen viel zu Blauäugig waren.
Ein weiteres Beispiel ist die ständige Verfügbarkeit des weiblichen Körpers. Auch diese wurde erst durch eine tolle Erfindung möglich, der Pille.
Weder will ich hier für die christliche Ehe, noch gegen die Pille eintreten. Aber es ist an der Zeit, von der bornierten Ideologie wegzukommen. Frau Braun macht das gut, auch wenn ich persönlich keinen Zwang zur Entblößung sehe.
Michael
Nach Ihrer Meinung gibt es viele Frauen, die das Kopftuch gaaanz freiwillig tragen, also nicht nur keinem direkten Zwang ausgesetzt sind, sondern auch keiner Gehirnwaesche etc.
Warum raeumen Sie das nicht auch den bauchfreien MinirocktraegerInnen ein? Allesamt Opfer des gesellschaftlichen Zwangs im Westen?
Klingt insgesamt eher nach Apologismus, das ganze Interview. Schade.
im konkreten fall geht's um den weiblichen teil dieser gesellschaft bzw. gruppe.
man setze nun statt "weiblich" z.b. "farbig" ein.
der aufschrei wäre - zurecht - vielstimmung und weithin vernehmbar.
aber so?
sind ja nur frauen ....
stimmt.
ich sehe auch nur entblößte frauen.
als ich heute mittagessen ging, sah ich kein einziges mädchen und kaum eine frau in jacke, pullover oder mantel, sondern ausschließlich entblößte opfer westlicher bekleidungsdiktatur, die bauchfrei oder gar nur im bikini bei windigen 11°C durch die stadt eilten.
die einzige frau, die nicht halbnackt herumlief, hielt schamhaft den kopf gesenkt, um nicht die erbosten blicke der passanten wahrnehmen zu müssen, welche diesen verstoß gegen den westlichen entblößungszwang natürlich mit eisiger verachtung straften.
oder so ....
im konkreten fall geht's um den weiblichen teil dieser gesellschaft bzw. gruppe.
man setze nun statt "weiblich" z.b. "farbig" ein.
der aufschrei wäre - zurecht - vielstimmung und weithin vernehmbar.
aber so?
sind ja nur frauen ....
und heutige kritik an heutiger unterdrückung wird abgeschmettert mit dem hinweis, dass ein englischer gouverneur im 19. jahrhundert ......, bzw. dass auf Kreta in den 1950er-jahren ....... ?
geht's noch?
genau!
bei frau Schwarzer war es ja genauso:
die hat ja auch jahrelang gegen frauenrechte gekämpft, und erst jetzt unter dem eindruck des patriarchalischen islams die frauenrechte entdeckt.
und weil es "bis in die 1950er-Jahre Ehrenmorde auch in Kreta gab und weiterhin auch in Südamerika also in christlichen Gebieten",
darf frau natürlich auch nichts gegen heutige ehrenmorde einwenden (auch wenn man keine christin ist und somit mit diesen kretischen und südamerikanischen christen soviel zu tun hat, wie ein hochlandrind mit einer wüstenspitzmaus!
und ein eifersuchtsmord ist natürlich exakt genau das selbe, wie ein von der halben familie geplanter und von der verwandtschaft gutgeheißener mord, um die ehre der familie zu retten.
"London: Neue Entwicklung im Fall Rebecca W.: Die beiden Brüder der ermordeten 17-jährigen wurden nun unter dringendem Tatverdacht verhaftet. Einer von ihnen soll gestanden haben, seine Schwester ermordet zu haben, weil sie sich weigerte, bauchfrei und im Minirock auf die Straße zu gehen. Rebecca trug gerne Jeans und Schlabberpullis. Ihre Brüder sahen durch diesen unwestlichen Lebenswandel die Familienehre verletzt."
Ähnlichkeit dieser frei erfundenen Meldung mit realen Geschehnissen sind durchaus beabsichtigt.
http://www.stophonourkillings.com
wie das "der Standard" Publikum, dass sich sonst immer so elitär-liberal gibt in reaktionäre Hysterie verfällt, wenn der letzte Rest ernst zu nehmender Gesellschaftskritik in der österreichischen Mainstream-Medienlandschaft die erbärmliche Heuchelei dieser Pseudoprogressiven aufdeckt.
Ich hoffe, dass es diestandard.at noch länger gibt, glaube aber nicht dass sich die Linie längerfristig gegen den Sexismus und (zumeist nicht explizit, aber implizit geäußerten) Rassismus der eigenen LeserInnenschaft wird halten können.
Da und dort setzt der Verstand aus, so dass der Mensch sich in Suggestionen verliert.
Hie ist es die Freiheit, die selbst Grenzen setzt, da ein/das Tabu, das selbiges provoziert.
Mittendrin ist der Grat, wo manfrau das Leichte leicht und das Schwere schwer versteht.
Andersrum betrachtet, birgt es einen enormen Verlust an, tja Verstand eben.
Denn Vernunft ist nunmal eine Vor/Sorge von Reue.
Die Aussage "Es gab in den USA bis in die 1970er-Jahre Staaten, die Männern das Recht gaben, ihre Frauen zu töten, wenn sie fremdgegangen waren" ist so nicht korrekt. Es erweckt den Eindruck, der Mann könnte eine Frau auch noch nach Jahren legal töten. Dieses (barbarische) Recht hatte er nur, falls er Frau und Liebhaber in flagranti erwischte.
Einen Zwang zur Entblößung gibt es im Westen nicht. Es sollte aber einen Zwang zur Entblödung geben.
und selbst WENN sie korrekt wäre, verstehe ich nicht, wieso im jahr 2009 wegen dieser tatsache europäischen atheistInnen das recht auf kritik an patriarchalischer frauenunterdrückung im Europa des jahres 2009 abgesprochen wird.
Tut mir leid, aber Sie haben ihre Aussage einfach nicht verstanden. Sie haben nicht Recht. Das hat sie so nicht gesagt. Und sie HAT Recht mit dem was sie als "Zwang zur Enbloessung" bezeichnet, das meint sie ja auch nicht wortwoertlich sondern als Zwang durch viele Mechanismen die in der Gesellschaft am Werk sind und so stimmt das dann 100%.
sehe ich derzeit vielleicht 1% frauen mit entblössender kleidung .... alle anderen haben ganz normalle sachen an.
dasselbe bild wenn ich beim spar/billa einkaufe und mit dort die frauen ansehe - alle ganz normal gekleidet.
das bauchfreie top ist nur bei den <18jährigen außerordentlich modern....von älteren wird es nur bei wochendlichen ausgehen höchstens angezogen.
"Minirock und bauchfrei" ist eine MODEERSCHEINUNG, der ich mich FREIWILLIG unterwerfen kann oder nicht. Wenns morgen modisch ist meinen Schwanz raushängen zu lassen, würd ichs trotzdem nicht tun, dan nicht mein Stil ;-)
Darf ich bitte daran erinnern, dass das Kopftuch ein Symbol dafür ist, dass Frauen die Pflicht haben ihre Schönheit vor den Blicken der Männer zu verbergen um ihre sexuellen Instinkte nicht zu reizen.
DAS IST DISKRIMMINIEREND - JEDER MENSCH HAT DIE VERDAMMTE PFLICHT SEINE TRIEBE SELBST UNTER KONTROLLE ZU HALTEN!!!
..man biegt sie sich zurecht. also: 2007 wurden in deutschen familien etwa zwei drittel weniger straftaten an frauen begangen, als in familien mit migrationshintergund. so die statistik des dt. familienminsteriums. sicher ist diese statistik gelogen, oder so, denn auch hier gibt es eine individuelle wahrheit für jeden. die wahrheit im artikel lautet: wir sind genauso schlimm, deswegen dürfen wir auch nicht mit steinen werfen. aber immerhin werden ehrenmord und zwangsheirat nicht mehr als ultimativer bestandteil der fremden kultur angesehen, als import einer guten, ja sogar antifaschistischen tradition (authentische menschen)..
Ehrenmorde: wie oft werden die von Brüdern oder anderen Familienangehörigen begangen? Das würd ich nicht mit den Mord einer/s Ehefrau/-mannes vergleichen.
Wenn ich die bürgerliche Schicht schokieren will, trag ich sicher kein Kopftuch nach islamischer Art, bzw. lauf ich nicht verschleiert rum. Denn damit unterstütze ich nur eine andere konservative Geisteshaltung.
Auch die meisten muslimischen Mädchen/Frauen unterliegen dem Gruppenzwang in modischen Angelegenheiten (sich z. B. zuzuschminken, entblößt nur eben mit Kopftuch, Schönheitsoperationen, den Männern/dem Mann gefallen zu müssen, besser auszusehen als die anderen Mädchen,...). Nur: Gruppenzugehörigkeiten wechseln, bzw. deren Ansprüche können sich binnen Monaten ändern.
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