Das Buch "Das F-Wort" sammelt aktuelle Definitionen von Feminismus -
In "Stichwortgeberinnen" werden Vorbilder für Frauen vorgestellt und einem "konservativen Feminismus" das Wort geredet
Die MinisterInnen Buchinger, Bures, Plassnik und Pröll stellten sich der Herausforderung, das "F-Wort" für sich zu definieren
Bekannte intellektuelle Frauen äußern sich über Frauenbewegung und ihr Verständnis von Feminismus - eine Ansichtssache
Vielfalt und Notwendigkeit, Grundhaltung und Infragestellen: Heimische Fraueninstitutionen beschreiben ihr Verständnis von Feminismus
LeserInnen von dieStandard.at haben uns ihre Feminismus-Definitionen geschickt - eine Auswahl
Carola Meier-Seethaler plädiert in ihren "Essays zur Aufkündigung patriarchaler Denkmuster" für eine Abkehr von Geschlechterpolaritäten - ein Buchtipp
"This is what a feminist looks like" war der Titel und in der Ausschreibung gings darum, mit einem Bild Stereotype Assoziationen zu Gender Mainstreaming aufzuheben. DAS ist aus meiner Sicht bei weitem nicht gelungen. Thema verfehlt von Seite der Jury. Dass Frau oben ist beim Sex und sich Lust nimmt....nunja, wenn das ein Sinnbild von Gender sein soll, dann "Gute Nacht". Hätte mir mehr erwartet. Mehr Intellektualität, mehr Pfiff, mehr klare Positionierung.
nun, ich frage mich allen ernstes, ob irgendwer aus der jury die ausschreibung gelesen hat.
hier wurde nach individuellem GEFALLEN geurteilt.
weit entfernt von der zielsetzung.
meine MEINUNG: die jury hat komplett versagt.
den 10 veröffentlichungen dennoch meine ANERKENNUNG.
beste grüße aus salzburgANDERS
mMn sind vor allem die plätze 1-3 von kunst soweit entfernt wie der mond von der erde.
bild 7 ist kompletter nonsens-hier fehlt mir kunst und verbundenheit mit dem thema gender.
bild 9(die frau die halb männlich halb weiblich bekleidet ist) ist das einzige,das künstlerisch wirklich was zu bieten hat und gehört mit überwältigender mehrheit auf platz 1.
auf platz 2 und 3 gehören bild10(widerstand) und bild 4(die collage aus mehren einzelbildern).
fazit:die jurymeinung deckt sich nichtmal ansatzweise mit meiner.
wahrscheinlich gibt es noch sehr viele künstlerisch wertvolle arbeiten,die es nicht unter die top11 geschafft haben.
Und du bist ja - wie wir Unwürdigen aus deinen Postings erfahren dürfen - der Maßstab aller Dinge.
Um an ein anderes Gespräch anzuknüpfen: Wenn alle so drauf wären wie du, sähe die Welt wirklich traurig aus ...
jeder mensch hat das recht auf seine meinung und darf diese artikulieren - ein problem würde erst bestehen, wenn man andere leute,ohne daß sie dies wollen, unbedingt von der eigenen meinung zu überzeugen versucht.
bitte lesen sie meine postings nicht in der art,daß ich ihnen(und anderen)meine meinung aufzwingen möchte.
desweiteren:sogar wenn ich von mir so überzeugt wäre,daß meine meinung die einzige ist,die zählt, wäre das besser,als jeder kinderschänder,vergewaltiger,schläger oder sonst irgendwelche gewalttäter.
deshalb bin ich zu 100% überzeugt,daß eine welt ohne einen einzigen gewaltbereiten menschen besser wäre,als die heutige.
dass die Natur/die Gene/das "Wesen" einzig und allein für das, was aus einem Menschen wird bzw. werden kann, verantwortlich sei. Und pseudowissenschaftlich? Words fail me.
Aber Sie halten es wohl lieber mit Julius Meinl V. - der glaubt auch an die Richtigkeit der Aufgabenteilung aus der Steinzeit und hat kein Problem zwischen Steinzeitmodus und Gegenwart hin und her zu switchen. Wobei, thinking about it, ob der wirklich in der Gegenwart lebt ...?
Dem Lehrling, der männlich sein will, wird vom bierwamperten Polier ein 150 kg Sack auf die Schulter gelegt, den er dann herumtragen soll. Mit 30 ist dann sein Stützapparat im A..... und er sitzt nur noch rum und erzählt unter viel Auwehauweh, wie männlich er doch einmal war ... Oide lar ma no a Bier ins Glasl, ... wast eh, mei hinichs Kreiz ... oisa wo woar i grod ... ah jo, Floschnzüge hobn wir nur fürs Bier braucht ... :)
Richtige Männer (nix sozial) verrecken unter Asbestose und haben fette Metallsplitter im Aug... so schaut's aus.
Niemand denkt daran, dass sich der Arbeitsschutz auf Grund der Gendersache auch weiterentwickelte und uns viele Mannsein-Rehakosten erspart.
Arbeitnehmerschutzgesetze gibt es schon weit länger als Gender Studies. Es waren glaube ich Errungenschaften der solidarischen Arbeiterschaft - als Gewerkschaften organisiert - nicht der Einfluss der Frauen ("schaut's auf euch!" oder was?).
Angesichts der Tatsache, dass "Gender Studies" sich fast ausschließlich mit Belangen von Frauen beschäftigen, wäre es auch nicht anzunehmen, dass den Vertretern dieser "Wissenschaft" das Problem "gefährlicher Arbeitsplatz" überhaupt aufgefallen wäre.
That's what a feminist acts like? Aha. Wenn Mann sowas macht - Anathema. Wenn Frau sowas macht - Platz 1.
Ich finde das Bild durchaus gelungen. Beiden macht das offenkundig Freude, sexuelles Begehren könnte doch durchaus vielleicht auch auf Wechselseitigkeit beruhen. Oder? Der Kommentar der Jury ist indiskutabel - get real, folks!
M.E. drückt das Bild vielmehr aus, das Doris Lessing in ihrer Kritik nicht mehr Recht hat, als sie vor acht Jahren meinte: 'I have nothing in common with feminists. They never seem to think that one might enjoy men.'
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