ExpertInnen: "HPV-Impfung eindeutig sicher"

22. April 2009, 18:14
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    Die HPV-Impfung habe zu Unrecht einen schlechten Ruf, so internationale ExpertInnen anlässlich der Europäischen Schutzimpfungswoche. Kreislaufprobleme träten auch bei anderen Immunisierungen auf, und die Todesfälle konnten nicht in Zusammenhang mit der HPV-Imfung gebracht werden.

    Im Bild: Elektronenmikroskopische Aufnahme mehrerer Humaner Papillomviren (HPV).

Zusammenhang zwischen Immunisierung und Sterbefällen sei ausgeräumt - 40 Millionen Mal wurde weltweit ohne schwere Zwischenfälle geimpft

Genf - In Großbritannien führten Meldungen über eine Verbindung zwischen der Masern-Mumps-Röteln-Impfung und Autismus zu großer Beunruhigung, in anderen Staaten überhaupt nicht. In Frankreich wiederum sorgten sich die Menschen phasenweise über eine angebliche Gefahr durch Multiple Sklerose infolge der Hepatitis B-Impfung.

Aufregung um Todesfälle nach Impfung

Unter weltweite Kritik geriet vor eineinhalb Jahren auch die neue Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs, welche Infektionen mit dem HPV-Virus vorbeugen soll. 70 Prozent der jährlich rund 550 Zervixkarzinom-Erkrankungen in Österreich, 70 Prozent der jährlich etwa 150 Todesfälle und ebenfalls 70 Prozent der jährlich 5.000 bis 6.000 gynäkologischen Eingriffe bei Frauen wegen Karzinom-Vorstufen könnten damit verhindert werden, meinen ExpertInnen.

Österreich hat die Impfung bisher nicht in das von der öffentlichen Hand finanzierte Kinder-Immunisierungsprogramm aufgenommen. Meldungen über Kreislaufkollaps-Fälle nach der Impfung von Mädchen und einige Todesfälle im zum Teil großen zeitlichen Umfeld der bisher weltweit verabreichten rund 40 Millionen Impfungen sorgten für Aufregung.

"Keine nachweisbare Verbindung"

Doch die HPV-Impfung sei eindeutig sicher, sagt John Iskander vom Impfsicherheits-Büro der US-Zentren für Krankheitskontrolle (CDC): "Wir haben in den USA mehr als 23 Millionen der weltweit 40 Millionen Verabreichungen dieser Vakzine beobachtet. Wir haben in einer Studie mehr als 350.000 dieser Teilimpfungen mit dem HPV-Impfstoff bei Jugendlichen zwischen neun und 17 Jahren und von mehr als 150.000 Teilimpfungen bei Erwachsenen zwischen 18 und 26 Jahren auf eine ganze Liste von möglichen Nebenwirkungen zwischen August 2006 und Juli 2008 untersucht. Es gab keine nachweisbare Verbindung zu schweren Ereignissen. Und von allen Meldungen waren 94 Prozent solche von möglichen leichten Nebeneffekten."

Kreislaufkollaps-Fälle gäbe es genauso häufig bei anderen Impfungen. Widerlegt sind alle Verdachtsmomente bezüglich der Todesfälle, so Iskander.

In den USA werden zunehmend Web-basierte Informationssysteme aufgebaut, mit denen sich die Behörden binnen kurzer Zeit bei auftretenden Verdachtsfällen ein Bild machen können. Doch oft helfen nicht einmal offene Vorausinformationen der Behörden. Brigitte Keller-Stanislawski vom deutschen Paul-Ehrlich-Institut in Langen bei Frankfurt: "Wir hatten in Deutschland alle Informationen über zwei Todesfälle von HPV-geimpften Frauen in unserer offen zugänglichen Datenbasis. Es war binnen Tagen klar, dass die Impfung nicht mit deren Ableben in Verbindung stand. Trotzdem konnten wir weder die Medien noch einige Fachleute davon überzeugen."

(Fast) Alles Relevante geklärt

Die Genfer Expertin Claire-Anne Siegrist meint: "Bei der HPV-Impfung müssen wir uns nach 40 Millionen Immunisierungen bereits fragen, was wir in zehn Jahren überhaupt noch mehr wissen sollten als jetzt. Die einzige Frage, die dann beantwortet sein könnte, ist die, ob man (für den lebenslangen Schutz vor Gebärmutterhalskrebs, Anm.) nach der ersten Impfung später noch eine Auffrischung benötigt oder nicht." Alles andere sei geklärt. (APA)

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17 Postings
Josef Iber
00
15.8.2009, 15:51
Die Genfer Expertin Claire-Anne Siegrist meint: "Bei der HPV-Impfung müssen wir uns nach 40 Millionen Immunisierungen bereits fragen, was wir in zehn Jahren überhaupt noch mehr wissen sollten als jetzt. Die einzige Frage,

..., die dann beantwortet sein könnte, ist die, ob man (für den lebenslangen Schutz vor Gebärmutterhalskrebs, Anm.) nach der ersten Impfung später noch eine Auffrischung benötigt oder nicht." Alles andere sei geklärt."

Die Aussage finde ich einfach kurios, für mich bedeutet dies, dass eine allfällige Erkrankung einer geimpften mit der Ausrede abgetan wird, es sei halt eine Auffrischung notwendig.
Die seltene Krankheit wird auch bei geimpften selten auftreten und riesige Gewinne bringen, da ja eine Auffrischung auch noch verkauft werden kann.
Das endgültige Aus der wahrscheinlich unnötigen Impfungen kann somit enorm lang hinausgeschoben werden.
Einfach pervers genial wie die Pharmas arbeiten.

mfg

karakal
00
23.4.2009, 15:43
Nur so ein paar Fragen...

Wieso ist die Impfung in Ö/D dreimal so teuer wie in den USA?
Wieso bringt man Mädels net einfach bei, auf Kondome zu bestehen?
Gibt es irgendwelche seriösen Studien, die einen Zusammenhang zwischen der HPV-Impfung und IRGENDEINEM Effekt zeigen?

presonic
11
23.4.2009, 14:30
was ist sicher?!?!?!?

sicher ist: die impfung minimiert gutartige genitalwarzen.
sicher ist: es gibt keinen beweis, ob die impfung gebärmutterhals überhaupt verhindern kann.
sicher ist: die studien wurden fast ausschließlich mit placebos durchgeführt, die keine kochsalzlösung waren, sondern mit giftigen aluminiumverbindungen, von denen man weiß, dass sie nebenwirkungsreich sind.
sicher ist: jede 43. studienteilnehmerin hat nach der impfung eine schwere autoimmunreaktion erlitten, die an schwere der krankheit mit dem cervixkarzinom vergleichbar ist.

Kapitalismus Luege
02
23.4.2009, 11:04
6 Staemme, gegen 4 geimpft

die anderen 2 Staemme werden durch die Impfung sogar noch gefaehrlicher.

Stand hier einmal im Standard.

Wer bezahlt die Studien? Warum gibt es wohl keine kritische Studien?

presonic
12
23.4.2009, 14:24

alleine wer sich die bestehenden studien kritisch ansieht, merkt: hier stimmt was nicht!
http://med.blogger.de/stories/1358079/

Bernhard Kubicek
11
22.4.2009, 20:29
so, und wieder mal meine gleiche Frage:

Warum sollen sich nur die Mädls impfen lassen? Wär ja genauso, wie wenn nur Mädls Hepatitis geimpft werden.

ameno
00
22.4.2009, 21:29

nicht alles was hinkt...
das gebährmutterhalskrebsrisiko steigt wohl wesentlich höher als das peniskrebsrisiko. auch stecken sich frauen grundsätzlich leichter an, weil die schleimhaut größer ist.
ich würde es eher mit einer "brustkrebsimpfung" vergleichen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Huma... er_und_HPV steht leider nix über wahrscheinlichkeiten...
</unqualifiziertes posting>

presonic
00
23.4.2009, 14:25

nur dass brustkrebs eine häufige krankheit ist im gegensatz zu gebärmutterhalskrebs.

Markus H.
 
10
22.4.2009, 20:51

Weil es fuer die beabsichtige Wirkung genuegt nur Frauen zu impfen. (Vorausgesetzt die Impfung ist wirklich wirksam, was bisher aus Prinzip noch nicht bewiesen hat werden koennen!)

Maenner haetten nur das Impfrisiko und niemand wuerde davon profitieren!

Oder schwebt ihnen in Wirklichkeit nur vor, dass sich alle Burschen impfen lassen sollten, damit sich die Maedchen nicht impfen lassen muessten? Also das gesamte Impfrisiko fuer Burschen, den ganzen Nutzen fuer Maedchen?

Lady Prudence of Fairfax
00
26.4.2009, 03:42

"wenn ich net krank werd, interessiert es mich einen sch**, wenn es jemand anders durch mich wird, gell?"
ich bin ja grundsätzlich auch gegen die impfung, aber die argumentationslinie verstehe ich nicht...

Bernhard Kubicek
03
22.4.2009, 21:37
soweit

ichs versteh, wird über Männchen übertragen. Also wär die Wirkung der Impfaktion doppelt so schnell.
So nach dem Motto, rette ein weibliches Leben, mann.

presonic
00
23.4.2009, 14:26

tja, wie bei der verhütung ist das alles wieder mal reine frauensache.

Æthelstæne 1
 
00
23.4.2009, 11:14

Das stimmt zwar, aber man(n) kann das Virus auch dann übertraen, wenn man selbst immun ist.

Bernhard Kubicek
00
23.4.2009, 12:33
?

Ich dachte, dass Imunität bewirkt, dass das Eigene Imunsystem gegen den Virus vorgeht, und in somit zerstört. Sprich, wenn ich nicht gerade, wie normalerweise :) , im 10minuten Abstand wen abschlepp, könnt ich demnach nicht übertragen..

Æthelstæne 1
 
00
23.4.2009, 13:34

Das ist natürlich an sich richtig.
Aber nur dann, wenn das Virus in den Körper eingedrungen ist. Wenn Sie es an der Körperoberfläche mit sich rumtragen, hat das Immunsystem keinen Zugriff, das Virus kann eine Zeitlang, natürlich nicht ewig, überdauern. Und wenn Sie innerhalb dieses Zeitraumes mit jemandem schlafen, können Sie Ihm/Ihr das Virus unterjubeln.

presonic
00
23.4.2009, 14:27

??????? die HAUT ist die erste barriere der immunabwehr. selbstverständlich hat es da "zugriff".
der krebs tritt ja auch auf der HAUT auf. nämlich auf der schleimhaut.

btw. was du hier propagierst, kommt maximal in der prostitution vor.

Æthelstæne 1
 
01
23.4.2009, 15:13

Wie meinen?

Was kommt maximal in der Prostitution vor? Partnerwechsel? Mit jemandem schlafen?
Und was propagiere ich?

*rätsel*

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