Eine Prager Klinik versucht mit kostenlosen "Schönheits-OPs" neue Arbeitskräfte zu werben - Dafür gibt es eine Zitrone
Worauf es im Arbeitsleben in Wirklichkeit ankommt, könnte aus dem Suchmodus einer Prager Privatklinik nach neuen Mitarbeiterinnen geschlossen werden. Dort ist man nämlich aufgrund eines angeblich eklatanten Personalmangels dazu über gegangen, Bewerberinnen eine kostenlose "Schönheitsoperation", genauer gesagt Brustvergrößerung, anzubieten.
Natürlich nicht ganz umsonst, da würden sich ja die Frauen scharenweise Riesenbrüste ausstopfen lassen und gleich danach dem neuen Arbeitgeber entfliehen. Glaubt man in der Klinik und deshalb müssen sich die willigen Frauen als Gegenleistung für drei Jahre Arbeit dort verpflichten. Immerhin kostet so eine Brust-OP regulär 60.000 Kronen (2.250 Euro), sagte ein Krankenhaussprecher.
Natürlich wissen wir, dass ein solch eigenartiger Deal nicht überall stattfindet und es in vielen Arbeitsbereichen darauf ankommt, welche Qualifikationen eine sich bewerbende Person aufweisen kann. Aber alleine dieses Beispiel zeigt, wie leichtfertig sowohl mit der Bewertung von Arbeit und Leistung als auch vor allem mit der Verharmlosung körperlicher Eingriffe umgegangen wird. (dabu/dieStandard.at, 26.05.2009)