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Solche Plakatkampagnen wie diese in der Schweiz sollen in Litauern künftig verboten sein.
Vilnius/London - Informationen über Homosexualität an allen Schulen sind künftig in Litauen verboten. Wie die Zeitung "Baltic Times" am Freitag berichtete, stimmten 67 Abgeordnete der Seimas bei drei Gegenstimmen und vier Enthaltungen für das Gesetz. Das Verbot umfasst neben Schulen auch alle anderen öffentlichen Einrichtungen, zu denen Kinder und Jugendliche Zugang haben.
Bei einer Abstimmung in der Vorwoche hatte das Parlament nur mit knapper Mehrheit einen wesentlich schärferen Gesetzentwurf abgewiesen, der Haftstrafen von bis zu drei Jahren für das "Propagieren von Homosexualität" vorsah. Auch Litauens Mitte-Rechts-Regierung hatte sich für dieses Gesetz eingesetzt.
Klagen wurde angekündigt
Menschenrechtsorganisationen und Homosexuellenverbände kündigten Klagen gegen das EU-Mitgliedsland Litauen vor europäischen Gerichtshöfen an. Weiter hieß es, man wolle Staatspräsident Valdas Adamkus durch Petitionen zur Verweigerung seiner Unterschrift unter das Gesetz bewegen. Adamkus wird im Sommer von der früheren EU-Kommissarin Dalia Grybauskaite abgelöst, die im Wahlkampf mehrfach öffentlich mit der Frage konfrontiert wurde, ob sie lesbisch sei.
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International verurteilte den Parlamentsbeschluss als "Festschreibung von Vorurteilen gegen Homosexuelle" und "massive Diskriminierung von Menschen wegen ihrer Sexualität". In dem baltischen Land mit knapp 80 Prozent KatholikInnen unter den 3,4 Millionen BürgerInnen hat der Einfluss der Kirche seit der staatlichen Unabhängigkeit 1991 massiv zugenommen. Zuvor war ein Skandal um ein in Litauen erschienenes holländisches Kinderbuch, in dem sich zwei Prinzen ineinander verlieben und am Schluss küssen, entbrannt. (APA)
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warum sollen solche sex-plakate auch in schulen hängen? nur weil ein blauer balken über die brüste drübergemalt wird ist das noch lange nicht in ordnung.
außerdem gibts hier im standard doch dauernd berichte über sex in der werbung und das ist angeblich schlecht und gehört abgeschafft - dabei sollte es aber wurst sein ob es um hetero- oder homosex geht.
was würden die leute zu einer werbung für hetero-sex sagen mit ein paar nackerten?
Es geht um Akzeptanz der Lebensform Homosexualität. Und dabei geht es nicht (nur) um Sex. Das Plakat ist leider nicht besonders glücklich gestaltet. Es geht um Lebensweisen, Liebe usw...schon mal daran gedacht, daß Lesben auch einen Alltag haben in dem sie immer wieder diskriminiert werden?
Also nichts für ungut, aber warum sollte irgendein jugendlicher Mann an den Alltag von Homosexuellen denken, wenn er so ein Plakat sieht?
Was der im Kopf hat, sind 3 Frauen, die sich gleich gegenseitig an die nicht vorhandene Wäsche gehen...
Und warum junge Frauen den Rückschluss vom gemeinsamen Duschen auf den Alltag ziehen sollen, das ist mir eigentlich ein Rätsel.
was mich stört ist die prüderie in der diestandard-redaktion wenn es um heterosexuelle freizügigkeit geht(da werden zitronen verteilt ohne ende) wohingegen dieses plakat anscheinend für gut befunden wird.
gerade weil das plakat durch die nackheit suggeriert,daß es bei homosexualität eben nur um sex geht, wäre auch hier eine zitrone für das plakat angebracht gewesen.....
selber lesbisch und mir gefällt es überhaupt nicht!
Eine Mischung aus "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" und Dr. Kolles Aufklärungsfilm. Weiters ist die Vermischung von Englisch und Deutsch nicht meins. Bin aber eventuell nicht Zielgruppe, da weit über 30 ;-)
Wenn's nach den Grünen geht, wären entsprechende Plakate in Ö auch ganz schnell weg vom Fenster:
http://diestandard.at/fs/124446... er-Werbung
Diesen Damen würde es auch passen:
http://diestandard.at/124446035... eht-online
Also bitte erstmal um den Balken im eigenen Auge kümmern, bevor man anderswo "Freiheit" fordert.
Anstatt dass man Homosexuelle ENDLICH normal behandelt, werden sie auf diese Weise von konservativen (latent homosexuellen?) Volksvertretern diskriminiert.
Dass die blinde Wählerschaft auf diese Weise nicht auf die Idee kommen wird, dass Homosexualität normal ist, davon kann man ausgehen.
Ein Armutszeugnis für die Welt in der wir leben. Auch hier in Österreich diskutiert man lieber tagelang im Hohen Haus über die darin vertretenen Personen, anstatt Beschlüsse für das Volk zu fixieren.
Zum Ko!zen!
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