Verbot von Informationsarbeit über Homosexualität

19. Juni 2009, 18:47
  • Solche Plakatkampagnen wie diese in der Schweiz sollen in Litauern künftig verboten sein.

    Solche Plakatkampagnen wie diese in der Schweiz sollen in Litauern künftig verboten sein.

Neues Gesetz gilt für öffentliche Einrichtungen und Schulen - Menschenrechtsorganisationen verurteilen Parlamentsbeschluss

Vilnius/London - Informationen über Homosexualität an allen Schulen sind künftig in Litauen verboten. Wie die Zeitung "Baltic Times" am Freitag berichtete, stimmten 67 Abgeordnete der Seimas bei drei Gegenstimmen und vier Enthaltungen für das Gesetz. Das Verbot umfasst neben Schulen auch alle anderen öffentlichen Einrichtungen, zu denen Kinder und Jugendliche Zugang haben.

Bei einer Abstimmung in der Vorwoche hatte das Parlament nur mit knapper Mehrheit einen wesentlich schärferen Gesetzentwurf abgewiesen, der Haftstrafen von bis zu drei Jahren für das "Propagieren von Homosexualität" vorsah. Auch Litauens Mitte-Rechts-Regierung hatte sich für dieses Gesetz eingesetzt.

Klagen wurde angekündigt

Menschenrechtsorganisationen und Homosexuellenverbände kündigten Klagen gegen das EU-Mitgliedsland Litauen vor europäischen Gerichtshöfen an. Weiter hieß es, man wolle Staatspräsident Valdas Adamkus durch Petitionen zur Verweigerung seiner Unterschrift unter das Gesetz bewegen. Adamkus wird im Sommer von der früheren EU-Kommissarin Dalia Grybauskaite abgelöst, die im Wahlkampf mehrfach öffentlich mit der Frage konfrontiert wurde, ob sie lesbisch sei.

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International verurteilte den Parlamentsbeschluss als "Festschreibung von Vorurteilen gegen Homosexuelle" und "massive Diskriminierung von Menschen wegen ihrer Sexualität". In dem baltischen Land mit knapp 80 Prozent KatholikInnen unter den 3,4 Millionen BürgerInnen hat der Einfluss der Kirche seit der staatlichen Unabhängigkeit 1991 massiv zugenommen. Zuvor war ein Skandal um ein in Litauen erschienenes holländisches Kinderbuch, in dem sich zwei Prinzen ineinander verlieben und am Schluss küssen, entbrannt. (APA)

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"Sie ist alkoholisiert, internetsüchtig, lesbisch, steht auf Drogen - Na und? "

Normale moderne juinge Frau? Oh, je, self-elimination-Ideologie...

Eigentlich eh g'scheit!

Etwas über das nicht informiert werden kann, gibt es gar nicht. Also gibt es auch keine Homosexualität! Problem gelöst.
<Sarkasmus>

Wie haben die es in die EU geschafft?

ganz richtig

warum sollen solche sex-plakate auch in schulen hängen? nur weil ein blauer balken über die brüste drübergemalt wird ist das noch lange nicht in ordnung.

außerdem gibts hier im standard doch dauernd berichte über sex in der werbung und das ist angeblich schlecht und gehört abgeschafft - dabei sollte es aber wurst sein ob es um hetero- oder homosex geht.

was würden die leute zu einer werbung für hetero-sex sagen mit ein paar nackerten?

Akzeptanz

Es geht um Akzeptanz der Lebensform Homosexualität. Und dabei geht es nicht (nur) um Sex. Das Plakat ist leider nicht besonders glücklich gestaltet. Es geht um Lebensweisen, Liebe usw...schon mal daran gedacht, daß Lesben auch einen Alltag haben in dem sie immer wieder diskriminiert werden?

Alltag?

Also nichts für ungut, aber warum sollte irgendein jugendlicher Mann an den Alltag von Homosexuellen denken, wenn er so ein Plakat sieht?

Was der im Kopf hat, sind 3 Frauen, die sich gleich gegenseitig an die nicht vorhandene Wäsche gehen...

Und warum junge Frauen den Rückschluss vom gemeinsamen Duschen auf den Alltag ziehen sollen, das ist mir eigentlich ein Rätsel.

auf diesen aspekt wollte ich nicht eingehen

was mich stört ist die prüderie in der diestandard-redaktion wenn es um heterosexuelle freizügigkeit geht(da werden zitronen verteilt ohne ende) wohingegen dieses plakat anscheinend für gut befunden wird.

gerade weil das plakat durch die nackheit suggeriert,daß es bei homosexualität eben nur um sex geht, wäre auch hier eine zitrone für das plakat angebracht gewesen.....

ich bin

selber lesbisch und mir gefällt es überhaupt nicht!
Eine Mischung aus "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" und Dr. Kolles Aufklärungsfilm. Weiters ist die Vermischung von Englisch und Deutsch nicht meins. Bin aber eventuell nicht Zielgruppe, da weit über 30 ;-)

So what?

Wenn's nach den Grünen geht, wären entsprechende Plakate in Ö auch ganz schnell weg vom Fenster:
http://diestandard.at/fs/124446... er-Werbung
Diesen Damen würde es auch passen:
http://diestandard.at/124446035... eht-online
Also bitte erstmal um den Balken im eigenen Auge kümmern, bevor man anderswo "Freiheit" fordert.

das

bild erinnert eher an Schulmädchenreport-Filmplakate.

gebt die

lästigen balken auf dem bild weg

Balken weggeben und warum ? a Thomas wird sie nicht interessieren !

es ging ja nicht darum, dass die mädls an einem thomas interessiert sind

sondern ein thomas an den mädls.

ist doch ganz normal.

richtig gred

Lasst sie pleite gehen!

Der aufgeklärte Rest Europas soll diese Hinterweltler vor dem Bankrott retten, sie aber mit ihren Werten verschonen? Lasst sie pleite gehen!

viel besser ists bei uns auch nicht

Zum Verzweifeln

Anstatt dass man Homosexuelle ENDLICH normal behandelt, werden sie auf diese Weise von konservativen (latent homosexuellen?) Volksvertretern diskriminiert.

Dass die blinde Wählerschaft auf diese Weise nicht auf die Idee kommen wird, dass Homosexualität normal ist, davon kann man ausgehen.

Ein Armutszeugnis für die Welt in der wir leben. Auch hier in Österreich diskutiert man lieber tagelang im Hohen Haus über die darin vertretenen Personen, anstatt Beschlüsse für das Volk zu fixieren.

Zum Ko!zen!

Altersangemessenheit

Sind die Mädchen nicht etwas jung für solche Bilder?

Ich finds auch ein bisschen grenzwertig, versteh auch nicht wer rot gibt. Tag der Pädo... oder wie?

die sind doch mindestens 16

wäre das eine werbung für badezimmer

hätte es ja eine zitrone dafür gegeben.

stimmt

zumal angezogene frauen ebenso lesbisch sein können. hier wird nicht kritisiert, dass man sich wahrnehmungstechnisch der schlüsselreize bedient. gelebte doppelmoral.

Womit man sieht: Es kommt eben doch auch auf die Aussage an

Es sind und bleiben etwa 10% homosexuelle.

Daran wir sich nichts ändern. Also muss man es akzeptieren und das beste draus machen.

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