vergrößern 450x411
Mütter in Österreich entscheiden sich immer noch für lange Auszeiten vom Berufsleben, wenn sie ein Baby bekommen.
Die Autorität von Zahlen in der Politik war noch nie so groß wie heute. Für jede erdenkliche politische Entscheidung wird heute evidenzbasiertes Wissen herangezogen, um Meinungen von Tatsachen zu trennen, wie es so schön heißt. Manchmal dienen Statistiken aber auch einfach nur dazu, gesellschaftliche Realität zu demonstrieren, wo sie vielleicht sonst von vernunftgeleiteten Politiken gern übersehen wird. Zu letzterem gehört die aktuelle Auswertung der BezieherInnen des Kindergelds in Österreich: Die Zahlen für Mai 2009 zeigen, dass der Väteranteil bei den KindergeldbezieherInnen weiterhin bei sehr geringen 4,5 Prozent liegt. Darüber hinaus belegt die Statistik, dass die Mehrheit (79 Prozent) die längste Variante für den Kindergeldbezug gewählt hat (436 Euro für 36 Monate, 30 plus 6 für den/die andere/n PartnerIn). Auf die anderen beiden kürzeren Modelle mit höheren Zahlungen teilen sich die restlichen 20 Prozent auf.
Betrachtet man die Neuzugänge isoliert, also nur jene, die ab 2008 überhaupt erst die Möglichkeit hatten, zwischen den drei Modellen zu wählen, so zeigt sich, dass sich immer noch die Mehrheit, nämlich 64 Prozent aller BezieherInnen, für die längste Variante entscheidet (siehe Grafik links).
30 Monate indoor
Nicht nur, dass es weiterhin Frauen sind, die die Kinder aufziehen, nein, sie entscheiden sich außerdem trotz der nun vorhandenen Wahlmöglichkeiten dafür, die längstmögliche Bezugsdauer in Anspruch zu nehmen. Nur 19 Prozent der KindergeldbezieherInnen nehmen darüber hinaus die Möglichkeit eines regelmäßigen Zuverdienstes wahr (laut Statistik vom Mai 2009). Die Risiken in Bezug auf ihr berufliches und persönliches Fortkommen (verfallener gesetzlicher Kündigungsschutz, gesunkene Chancen am Arbeitsmarkt, geringere Pensionszahlungen, etc.) scheinen dabei in Kauf genommen zu werden.
Somit bleibt die Gewissheit, dass die Mehrheit der österreichischen Jung-Mütter zweieinhalb Jahre mit 436 Euro in der eigenen Geldtasche leben. In totaler Abhängigkeit von ihrem meist erwerbstätigen Partner. Ohne Anschluss an eine Erwachsenenwelt außerhalb des Kinderspielplatz-Universums. Und das auch noch freiwillig?!
Fakten kommen nicht an
Wenn die Politik versucht, Frauen durch diverse Anreize zu kürzeren Karenzzeiten zu bewegen, dann passiert das nicht aufgrund persönlicher Meinungen. Auch eine fortschrittliche Familienpolitik hat Fakten im Auge - etwa die Einkommensschere zwischen den Geschlechtern, die im Alter fehlende finanzielle Absicherung von Frauen oder ganz allgemein die nachlassende gesellschaftliche Teilhabe von Frauen durch eine Mutterschaft, die geprägt ist von Rückzug aus der Öffentlichkeit. Nur zeigt sich, dass diese Fakten bei den Betroffenen offensichtlich nicht ankommen, oder eben in Kauf genommen werden.
Sie stellen auch die politischen Verantwortlichen vor eine heikle Grenze: Wie eine fortschrittliche Familienpolitik umsetzen, wenn sie von den Frauen nicht angenommen wird? Für die Frauen- und Familienpolitik ist es zentral, herauszufinden, warum sich ihre Wählerinnen in der Phase der Mutterschaft so beratungsresistent gegenüber ihrem eigenen Schicksal erweisen: Können sie ihren Job nicht leiden, vertrauen sie ihrem Partner mehr als sich selbst, mangelt es an Kinderbetreuung, gibt es nicht genügend Jobs für sie oder haben sich Frauen quer durch alle Bildungsschichten einfach noch nicht gelöst von den traditionellen Ansprüchen einer Mutterschaft "made in Austria"? Gerade jetzt, wo bereits die vierte Variante des Kindergeldes in Arbeit ist, sollte endlich Klarheit darüber geschaffen werden, welche komplexen gesellschaftlichen Vorgänge Frauen so zählebig von einer nüchteren Betrachtung ihrer prekären Situation abhalten. (freu, dieStandard.at, 29.6.2009)
Kornelia Hauser über Schlüsse aus der aktuellen Studie "Menschenrechte in Österreich" - Fehlende Mündigkeit greift zu kurz, solange es so schwierig ist, mündig zu sein
Der Leviathan streift Verantwortung ab: Mindestsicherung ist ein Beispiel des aktivierenden Staates - Scheitern wird zum Ergebnis misslich gelenkter Aktivität
Eine vermeintlich benachteiligte Gruppe wird konstruiert und bedient - Die Debatte ist oberflächlich, verkürzt und patriarchal
Dass nun auch Syrien ein Teilverbot für Gesichtsschleier in der Öffentlichkeit erwägt, fügt sich nur vordergründig ins Bild der europäischen Debatte und ihrer jüngsten durchaus fragwürdigen politischen Konsequenzen
Das neue Online-Magazin babylog.at bleibt von der Hinterfragung elterlicher Rollen meilenweit entfernt und kredenzt stattdessen lieber Aufgewärmtes
"Leistung statt Regelung" lautet häufig das Argument von Quoten-GegnerInnen - Das ist allerdings nicht nur betreffend Frauen überholt
Der Plan von Maria Fekter "Österreich zum sichersten Land der Welt zu machen" zieht Folgen auf Leben und Alltag von Frauen nach sich
Warum Werbung so besonders nervt, in der "patente" Frauen auftreten
Präsentation des Frauenberichtes: Ein weiterer Tag im Jahr, an dem es feministische Forderungen geben darf - und einen Tag später?
Vom Missbrauch des Begehrens und der Abwegigkeit eines richtigen "Gebrauchs" von Kindern und Jugendlichen. Und warum die "Bedeutung des Weibes" ein Fundament von all dem ist, erläutert Kornelia Hauser
Warum der Begriff, unkritisch verwendet, genauso viel versteckt wie er enthüllen möchte - Von Gastautorin Andrea Roedig
Ein kleines Stückchen Text der Bundeshymne wurde für eine Kampagne geändert - Große Aufregung um dann festzustellen, dass es auch andere Probleme gibt - Kommentar
Grundsatzdiskussion trifft Detailarbeit: Möglichst kein Geld ausgeben für Kinderbetreuung sollen die Familien - und nicht der Staat
Ein Gedenkbrief an die Vergesslichen in ihrer Partei
Alle reden von der Erziehungshölle in Männerklöstern und Knabeninternaten. Hier eine Erinnerung aus weiblicher Sicht - an die pädagogische Performance eines Lehrkörpers in Nonnentracht
Kommentar zum Totschlag-Urteil von Roman David-Freihsl
Was hat der Kampf um Frauenrechte mit Homosexuellen-Aktivismus zu tun? Eine ganze Menge, weil die Ablehnung gegenüber Frauen und Homosexuellen dieselben Wurzeln hat
So wird Ungleichheit festgeschrieben: Ein Wiener Gericht hat das Recht einer Frau auf Trennung von ihrem Mann als provokantes Verhalten angesehen
Zur Argumentationslogik von VerteidigerInnen und KritikerInnen des umstrittenen Totschlagurteils gegen einen gebürtigen Türken - und über dessen mögliche Folgen für künftige Verfahren gegen "kulturfremde Männer"
Kein Kavaliersdelikt - Oder: Macho Macho Man
Wer eine Revolution ankündigt, darf nicht so feige sein: Die erste Ausgabe der Frauenzeitschrift Brigitte "Ohne Models" sagt Schönheitsdiktaten nicht den Kampf an
In der Politik gewinnen Männer- und Väterbewegungen an Einfluss und gefährden damit erstrittene Erfolge der Emanzipation - Antworten auf die andauernde Identitätskrise der Männer bieten sie aber dennoch nicht
Kann die kritische Geschlechter-Theorie Wesentliches zu Sport und Intersex sagen? Mit "doing gender" kommt man jedenfalls nicht weit - Von Gastautorin Andrea Roedig
Eine Sozialdemokratin ist für die erste Schließung eines Frauenhauses in Österreich verantwortlich - Von Thomas Neuhold
An der Fristenlösung wird gerüttelt - ein bisschen. Die Argumente zu ihrer Verteidigung werden mit Verve vorgetragen. Ein Meinungsmosaik zum Bestandsjubiläum einer Abtreibungsklinik, zu Demos und Gegendemos
In der aktuellen Debatte spielt neben Schönborn und Häupl noch ein dritter Mann eine große Rolle: Bruno Kreisky, der 1973 die Legalisierung der Abtreibung ermöglichte
Der jüngste Fall eines Sex Verification Tests um die Leichtathletin Caster Semenya zeigt eines: Fairness ist in der Welt des Spitzensports Auslegungssache
Mit dem "Boys' Day" gibt es jetzt auch einen eigenen Tag, bei dem sie die Chance bekommen, ihren Berufshorizont auf den Care-Bereich auszuweiten
Wenn es darum geht, gesellschaftliche Anerkennung in menschenwürdigen Arbeitsbedingungen und auf den Gehaltszetteln zum Ausdruck zu bringen, ist Schluss
Der Gratiskindergarten für alle ist eine wünschenswerte Einrichtung - aber nur, wenn er mit einer Besserstellung der PädagogInnen einhergeht
Über die Frage, ob werdendes Leben beendet werden darf gibt es keinen Konsens, über die Losung "Helfen statt strafen" schon - von Barbara Coudenhove-Kalergie
Computerspiele für "coole Mädchen"? Mit Würfen wie "Meine tolle Küche" unterschätzt die Branche Gamerinnen und die, die es noch werden wollen
Das öffentliche Zurschaustellen bestätigt, dass es immer noch Männer gibt, die glauben, es sei eine außergewöhnliche Leistung, auch einmal die Windeln zu wechseln
Wieso stellt kaum jemand die Frage, warum die Opfer nahezu ausschließlich Frauen waren? - Kommentar der anderen von Alice Schwarzer
Warum Frauen beim MedizinerInnen-Test scheitern
Im Westen wird die Frauenpolitik neu ausgerichtet: Die alten ÖVP-Politikerinnen werfen entnervt das Handtuch, die neuen streichen kritischen Einrichtungen wie dem FrauenLesben-Zentrum die Subventionen
Die "Österreichische Lebensbewegung" legt "Aufarbeitung seelischer Belastungen nach einer Abtreibung" nahe - Kommentar
Der "Tatort" in der Parallelgesellschaft - Eine Analyse von Gastautorin Birgit Sauer
Vom Abnehmen bis zur Genitalchirurgie - Was mal als "Schönheitspflege" galt, stößt heute mit dem Argument "Gesundheit" den absurdesten Praktiken Tür und Tor auf
In Österreich gibt es keine Zahlen darüber, wie viele Frauen von ihrem (Ex-)Partner umgebracht werden - Morde an Frauen sind aber bekanntlich keine Einzelfälle - ein Kommentar
Normierung war gestern: Die "Brigitte"-Aktion "Ohne Models" ist nicht gewagt, sondern einfach kundinnenorientiert und realistisch
Die Diskussion um den Fall Polanski zeigt einmal mehr, wie schnell eine Opfer-Täter-Umkehr stattfinden kann
Der Kindergarten wird nun verpflichtend, doch an die Aufstockung der Ganztageskindergärten hat niemand gedacht - von Uschi Staffa
Anmerkungen von Nationalratspräsidentin Barbara Prammer vor dem Hintergrund jüngster Äußerungen des designierten Linzer Weihbischofs zum Thema Fristenlösung
Besonders sexistisch und entwürdigend: "Austria's next Topmodel" ab Jänner auf Puls 4
In ihrem neuen Buch fällt FPÖ-Politikerin Rosenkranz über die Dekonstruktion der Geschlechter her
Natürlich möchten die meisten Mütter so lange wie möglich bei ihrem Kind / Kindern bleiben - das ist verständlich, und für die Kinder gut.
Leider werden Kinderzerziehungszeiten nach wie vor nicht wie Vollarbeit für die Pension angerechnet.
Leider kommt der Moment, wo der Wiedereinstieg in den Beruf nach einer langen Auszeit sehr schwierig ist.
Leider gibt es nach wie vor viel zu wenig Flexibilität im Berufsleben / Kinderbetreuungsmöglichkeiten etc.
Leider zerbrechen sehr sehr viele Partnerschaften, und dann stehen viele Frauen ohne Einkommen da.
Ist das auch so gut für die betroffenen Kinder?
von jahrelangen Auszeiten vorzustellen (was passiert, wenn die Partnerschaft nicht hält, geringe Pension, etc.). In der Situation hat das Kind / die Kinder Vorrang, und die österr. Gesellschaft redet Müttern halt immer noch ein, dass es besser ist, Vollzeit zu Hause zu sein, lässt sie dann aber allein, wenn's um den Widereinstieg geht, bzw. wertet die Arbeit einer Mutter nicht entsprechend auf. Außerdem mangelt es nach wie vor an guten Kinderbetreuungsplätzen, und das nach 25 Jahren Diskussion. Es wunder mich langsam nix mehr.
Also, ihr Frauen, richtet euer Leben nicht so ein, wie ihr es für vernünftig haltet, denkt daran, ihr habt kein Wissen, das haben andere, und denen sollt ihr gefälligst folgen.
Was wird denn da für ein "Wissen" angesprochen? Etwa, daß es für Kinder nicht besser ist, eine Mutter ständig zuhause ansprechen zu können, eine Mutter, die immer Zeit hat, sondern schlechter?
Nochmal ihr Frauen und Mütter, geht also arbeiten, damit ihr euch das Arbeitengehen und die Kinderbetreuung etc. leisten könnt.
Schlechter und du**er Artikel.
Generel moechte ich anmerken das diestandard von Zensur und schlechten Artikeln nur so strotzt. Wie waere es die Meinung der Leute gelten zu lassen und keine Posting freien Tage einzufuehren.
hat diestandard Angst vor der Meinung der Leute?
Oder sind gewisse Meinungen gleicher als andere. Mit dieser Art und weise werden genau die Methoden angewandt gegen die diestandard auftritt. Na ja ich denke mal auch dieses Posting wird geloescht werden da es nicht der Meinung von diestandard entspricht.
"Frauen bleiben wider besseren Wissens so lange wie möglich zu Hause bei den Kindern."
Vielleicht haben die Frauen in dem Fall besseres Wissen?
...davon, dass die frühe Kindheit die wichtigsten Jahre für eine Mutter-Kind-Beziehung sind
...davon, dass diese Jahre nie wieder zurückkommen
...davon, dass sich mit dem eigenen Kind beschäftigen für manche Leute ein persönlich wichtigeres Ziel ist als die Karriere in dem Moment.
Und vielleicht, vielleicht, würden viele Männer das auch gerne ausnutzen, wenn sie die gleiche Möglichkeit hätten (in Schweden geschieht das bereits).
;)
das ist ziemlich nüchtern betrachtet. denn in manchen fällen geht es einfach nicht anders als dass mami beim kind bleibt. dem staat ist es scheinbar wurscht wenn talente und arbeitskraft und hochmotivierte (junge) frauen zu hause bleiben. mich kotzt es hochgradig an, dass ich weder förderung für weiterbildung bekomme aufgrund meines "unklaren status'" (waff), fakt ist, ich bewege mich in einer grauzone, in der ich eigentlich gar nicht existiere. und beruflich muss ich, wenn ich ab wegfall des KBG ende august (variante 30+, partner bezieht nichts) mit einem job außerhalb meiner ausbildung rechnen, wenn ich überhaupt einen bekomme. sonst ist notstand angesagt. da nützt der schönste magistratitel nichts.
"Frauen bleiben wider besseren Wissens so lange wie möglich zu Hause bei den Kindern. Eine fortschrittliche Familienpolitik stößt damit an ihre systembedingten Grenzen."
Schon der Eingangssatz ist eine unglaublich arrogante Anmaßung, "freu"!
Alle Frauen, die "wider besseren Wissens" zu Hause bleiben, sind also rückständig und dumm, die Autorin allerdings weiß natürlich, was "fortschrittliche" Familienpolitik ist. Und da wundert SIE sich, dass IHRE "fortschrittliche Familienpolitik" von den Frauen nicht angenommen wird?
Von jemanden wie der Autorin, die alles besser weiß, solch einen Kommentar schreibt und ihn mit einseitigen "Fakten" unterlegt, wird sich kaum jemand "belehren" lassen wollen.
Dumm sind übrigens auch Engstirnige wie "freu"!
wie ich von bekannten weiss, die bei der pva arbeiten, sind vor allem frauen vom geringen ausmaß ihrer pensionen schockiert - bis zu weinkrämpfen. wenn man sich den versicherungsverlauf und die bemessungsgrundlagen ansieht, sieht man die langen unterbrechungen und die niedrgen einkommen in jahren mit teilzeitarbeit.daran wird sich nichts ändern, solange die elende familienideologie in ö so bleibt, wie sie ist.
Mir ist der Feminismus sehr sympathisch, weil er Frauen endlich eine Stimme gibt. Quer durch unsere Geschichte kamen Frauen kaum vor, was eine Schande ist. Was ich nur grundsätzlich nicht verstehe - und das kommt in dem Kommentar gut zur Geltung - ist, dass per se weibliche Stärken wie etwa Mutterschaft als Manko angesehen werden.
Diese Funktion ist für eine Gesellschaft schlichtweg überlebenswichtig. Deshalb bin ich übrigens auch für das strengste Alimente-Gesetz, das man sich vorstellen kann, da die Frau unmöglich alleine gelassen werden darf.
Aber ich finde, das männliche Lebensmodel auf Frauen zu übertragen und sie in diese in dieses Korsett zu zwingen, zutiefst sexistisch, weil es Frauen abwertet.
bin nicht so ganz deiner Ansicht, was diese Alimente-Geschichte angeht.
Wenn eine Gesellschaft Kinder möchte und propagiert - haben sie auch von dieser Gesellschaft versorgt zu werden.
Was heißt das:
1. es ist für Ernährung, Kleidung, Bildung, und die Struktur aufzukommen.
2. wenn sie die Mutter dafür entscheidet, die Kinder hauptberuflich zu betreuen, hat sie dafür gefälligst auch Anspruch auf Ernährung, Kleidung, die Struktur und Weiterbildung.
3. wenn die Mutter sich dagegen entscheidet, die Kinder hauptberuflich zu betreuen, sind Kinderbetreuungseinrichtungen zu stellen - kostenfrei und zeitmäßig auf die Arbeitszeiten der Eltern abgestimmt.
Nur: so läuft das nicht. Was heißt das also: Mütter/Eltern haben die Arschkarte.
Frauen haben immer gearbeitet. Das ist ja nichts neues. Was ist ein männliches u. ein weibl. Lebensmodell? Hat man Kinder sollten beide dafür verantwortlich sein. Und auch jeder sollte seinen Lebensunterhalt bestreiten können. Das kann ja nicht so schwer sein.
Ich finde es nicht sexistisch, dass ich arbeite und e. gute Berufslaufbahn habe - im Gegenteil. Sexistisch würde ich es finden, wenn ich diese Möglichkeit nicht hätte. Muttersein ist ja kein lebenslanger Beruf und es ist grotesk Frauen wegen e. paar Jahren kinderbetreuungsintensiver Zeit für's weitere Leben auf die Mutterschaft zu redzuieren u. damit die Möglichkeit a. finanzielle Selbständigkeit zu nehmen.
Die Kommentare von User und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.