"Ursprung Buam"

Band entfernt Onlinespiel von Webauftritt

29. Juni 2009, 19:15

Musiker weisen Vorwürfe zurück - ORF will in nächsten Tagen offene Fragen prüfen

Wien  - Aufgrund der massiven Kritik hat die Zillertaler Volksmusikgruppe "Die Ursprung Buam" das umstrittene Onlinespiel "Triff der Anna ihre Äpfel" von ihrer Homepage genommen. In einer offiziellen Stellungnahme wies Band-Mitglied Martin Brugger die Vorwürfe zurück. Das Spiel sei von einer deutschen Marketingagentur entwickelt und ins Netz gestellt worden. "Da wir selbst Familien haben (auch Töchter) liegt es uns fern, Frauenfeindlichkeit an den Tag zu legen", so Brugger.

In die Kritik waren auch Liedtexte wegen Herabwürdigung von MuslimInnen geraten. Der Titel "Achmed" sei bereits 20 Jahre alt und entstamme nicht der Feder der "Ursprungs Buam", so Brugger. "In diesem Lied wird weder jemand beleidigt noch diskriminiert, es liegt uns auch fern dies in irgendeiner Art und Weise zu tun", so der Musiker, der nach eigenen Angaben selbst "mit einer Behinderung und mehr als 20 Operationen sowie einem ausgeprägtem Gehörschaden leben muss" und daher genau wisse, was Diskriminierung bedeute.

Der ORF, wo die Band am 25. Juli in der Sendung "Wenn die Musi spielt" auftreten soll, will offene Fragen in den kommenden Tagen prüfen - Programmdirektor Wolfgang Lorenz werde dann entscheiden. "Unabhängig vom Anlassfall ist es für den ORF selbstverständlich, dass weder frauenfeindliche noch fremdenfeindliche Darbietungen und Haltungen in den ORF-Programmen Platz haben", betonte ORF-Unternehmenssprecher Pius Strobl in einer Aussendung. (APA)

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12 Postings
Vochomurka
01
16.7.2009, 17:58
Gehoerschaden

ich glaube, das ist der Grund fuer diese Musik.

Sachwalter
11
30.6.2009, 20:17
Super!


Danke an alle die mitgeholfen haben.

Und jetzt zitronieren wir noch alle Unternehmen die Frauen beim Einkommen diskriminieren. Am Jahresende hat die Community das Problem gelöst, an dem die Politik seit Jahrzehnten herumbstelt.

Kathi1609
 
02
29.6.2009, 22:11

die bösen deutschen haben das spiel auf meine homepage getan und da ich meine homepage nicht kenne und nienie anschaue, hab ich das nicht gewusst und drum kann i nix dafür.

bixente uhudla
 
01
29.6.2009, 21:17

was ich immer noch nicht verstehe...

warum hat es der zitronenredaktion nicht genügt,das dümmliche spiel zu kritisieren(was ja auch von vielen,die die zitronen rubrik sonst eher zur belustigung durchlesen mit zustimmung aufgenommen worden ist)-warum musste da noch eine nicht nachvollziehbare rassismuskeule ausgeteilt werden...

kenne ja nur die im zitronenartikel veröffentlichten textpassagen,und daraus rassimus zu konstruieren,geht etwas zu weit...in meinen augen ist das sogar kontraproduktiv,weil durch solche undurchdachten rassismusvorwürfe auch gerechtfertigtere rassismusvorwürfe nicht mehr ernst genommen werden!

Kathi1609
 
02

das motto einer gesellschaft ohne diskriminierung kann nur sein: wehret den anfängen.

man kann nicht ein bissi rassistisch sein, schon gar nicht, wenn man irgendeine öffentliche rolle spielt. entweder, man akzeptiert solche texte, oder man lehnt sie ab.

Der Österreicher
01
29.6.2009, 23:59

ja sie verstehen so einiges nicht...

Zapp Zarapp
00
29.6.2009, 20:49

Feig

Dr. Bitter
01
29.6.2009, 19:55

Die Kapelle auch hinsichtlich der Frauenquote überprüft werden. Ich kenne die Kapelle nicht, aber nach Ansicht der Fotos entsteht bei mir der Eindruck, dass die Frauen stark in der Minderheit sind.

rubberduck
44
29.6.2009, 19:46
als nächstes..

...werden sich die (um es politisch korrekt zu sagen) peersonen wohl auf "ursprung menschen" umbenennen müssen, da "ursprung buam" sexistisch sein könnte. Das ganze Theater ist ja nur mehr lächerlich

knurrhoernchen
00
Lächerlich?

Die Macht der KonsumentInnen hat wieder einmal erfolgreich zugeschlagen. Zumindest haben jetzt einige mitbekommen, dass Diskriminierung in der Werbung, ins Auge gehen kann.
Schön, dass die's eingesehen haben und nicht noch blöd rumdiskutiert und verteidigt haben.

Winni Wahn
12
29.6.2009, 22:01
relaxen sie sich in bisschen. so einen schrott zu verteidigen

ist armselig!

Zahnschmelz
00
29.6.2009, 19:37
... die bösen Deutschen.

Jaja... und beim nächsten Mal dr Osama, alles klar. Frechhheit, selbstverständlich wusste Brugger Bescheid deshlab lügt er. Die Marketer im Nachbarland sind um keinen Deut besser wenn sie so'n krankes Zeug zusammenbasteln...

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