Rechtsextremisten stellten ihren Werbespot für die Parlamentswahl am 19. September vor
Streit um religiöse Kopfbedeckungen provozierte im Vorjahr PopulistInnen-Sager über "schleichende Islamisierung"
Das Burka-Verbot wäre unverhältnismäßig - Sinnvoller seien Bestrebungen zur Integration
Stellt keinen Präzedenzfall dar, so die Richterin - Burka-Debatte schlägt Wellen
Die Anti-Rassismus-Kommission ist gegen das Kopftuchverbot in Schulen - Dies stelle einen Verstoß gegen die Rechtsgleichheitsbestimmung dar
Bildungsministerin Schavan spricht sich für mehr Zuwanderung aus - Muslimische Lehrerinnen untersagt sie im Unterricht das Kopftuch zu tragen
Muslimische Mitarbeiterin ohne Bezahlung nach Hause geschickt - Kopftuchträgerin verwies auf Fastenmonat Ramadan
Bei Burka-Verbot sollen sich Muslimas an Gesetz halten
Parlament verschob Debatte und Abstimmung zum Gesetzesentwurf wegen Anwesenheit einer verschleierten Zuhörerin
Tragen von anderen Bekleidungen neben Badeanzug und -hose aus "hygienischen" Gründen untersagt
Frauen sollten Schleier tragen: Verbote wie in Frankreich seien "Diskriminierung", gegen die es sich zu verteidigen gelte
Antrag der konservativen Volkspartei abgelehnt - Auf kommunaler Ebene gelten jedoch derartige Verbote
Burka-Verbot: Feministische Solidarität muss von institutionellem Rassismus und Sexismus entkoppelt werden, so Kulturwissenschafterin Gabriele Dietze
Premier Cameron dagegen: Gesetzesentwurf des Konservativen Hollobone hat kaum Chancen auf Mehrheit
Parlamentarier bringt Gesetzesentwurf ein - Zwei von drei BritInnen sind gegen die Vollverschleierung
Laut Minister entspricht der Gesichtsschleier nicht den "akademischen Gepfolgenheiten"
Pariser Nationalversammlung verabschiedete am Dienstag ein Burkaverbot - Haftstrafe für Männer, die Frauen zur Verschleierung zwingen
Innenministerium lehnte entsprechenden Antrag ab - Glaubensvertreter wollen sich nun ans Parlament wenden
Hohe Abneigung gegen die Burka in Frankreich, gefolgt von Deutschland
Gesetzliche Regelungen nur punktuell akzeptabel, heißt es aus Straßburg
Antrag der Freiheitlichen stößt auf Zustimmung: Vorstoß für Verbotsgesetz wird nun beim Bund eingebracht
Vorgehen der Polizei umstritten, auch Staatschef Mahmoud Ahmadinejad sprach sich dagegen aus
Überraschende und knappe Mehrheit für Antrag der Konservativen, der im Vorfeld als chancenlos galt
Nikab verstoße gegen Straßenverkehrsordnung - Regierung will noch heuer Verschleierungsverbot erlassen
Freiheitliche und auch die Grünen bemüht um entsprechendes nationales Gesetz
Frankreichs Minister für Einwanderung, nationale Identität und solidarische Entwicklung, Eric Besson, will mit dem Burkaverbot den Laizismus verteidigen
Burka oder Nikab sind in öffentlichen Einrichtungen von nun an untersagt - Unklar, ob Gemeindeverwaltung zu Verbot befugt ist
Gesetzesentwurf sieht Maßnahme als Strafe bei Verstoß gegen geplantes Verbot der Vollverschleierung vor
Stadtverwaltung von Brüssel äußert Sicherheitsbedenken - Bürgermeister verbietet daher die Kundgebung
Initiative liberaler Muslime Österreich fordern ein Verbot, ebenso ÖVP, FPÖ und BZÖ
Landtagsabgeordnete Vahide Aydin fordert Burka-Verbot - Widerspruch zu den Bundes-Günen
OIC-Generalsekretär: Freiheit der Mohammed-Karikaturisten müsse auch für Burka-Trägerinnen gelten
Nach anfänglichem Zögern wählt Frankreichs Präsident in Sachen Körperverschleierung die harte Tour. Damit riskiert er ein Veto des Verfassungsgerichtes
Das belgische Parlament ist die erste Volksvertretung, die ein Verbot der Vollverschleierung installiert - Mit Video
Partei des Premiers Dodik legt Entwurf vor - BeobachterInnen sehen darin Manöver zum Stimmenfang bei SerbInnen
Menschenrechtskommissar Hammarberg ist gegen ein in Europa derzeit heiß diskutiertes "Burka-Verbot"
Warum Integration keine Holschuld der Migranten ist und sich alle ändern müssen, erklärt Tufyal Choudhury
Deutscher Bundespräsident will Diskussion nicht ideologisch geführt sehen
Autorin Chorherr sieht keinen Handlungsbedarf in Österreich - Ein Verbot würde zudem Tourismus und internationalem Ansehen schaden
Vizepräsidentin des Europaparlaments für europaweites Verbot
Prediger in den konservativen arabischen Staaten kritisieren das geplante Burka-Verbot
Muslimrat rief Frauen auf "alle Rechtsmittel auszuschöpfen" - Verbot "ist vollkommen unangemessen"
Diskussionen um ein Burka- und Niqab-Verbot gibt es mehreren Ländern - In Österreich lehnen einzig die Grünen ein Verbot ab
Vom Kopftuch bis zu Tschador, Niqab, Burka, Hidschab bis zur Pardesü reichen die Bezeichnungen rund um das Bedecken
Europäische Verschleierungsverbote bzw. Pläne dazu im Überblick
Bei Kopftuch & Burka scheiden sich die Geister - Welche Motive zur freiwilligen Verhüllung bewegen und was es mit Kopf- und Ganzkörperbedeckung historisch und symbolisch auf sich hat
Die meisten arabischen Frauen verhüllen sich heute freiwillig - Um die arabische Welt zu verstehen, müssen die Europäer Geschichte lernen, so die Frauenrechtlerin Lilia Labidi
Terres des Femmes kritisiert Human Rights Watch-Bericht über doppelte Diskriminierung von muslimischen Lehrerinnen: Keine Frauen befragt, die sich gegen Kopftuch entschieden hätten
Rechtswissenschafterin Sabine Berghahn über rechtliche und historische Hintergründe der Kopftuch-Debatte in Europa
Wir empfinden es entwürdigend wenn Frauen sich verschleiern müssen, auf der andren Seite würden es Frauen entwürdigend finden wenn sie oben ohne herumlaufen müssten weil ein Gesetz verabschiedet wird das genau das verlangt.
Das klingt im ersten Moment völlig absurd, aber durchaus erschreckend im zweiten Moment.
Ich bin auch der Meinung, dass die die Burka ein Instrument der Unterdrückung ist und von daher abschaffenswert ist. Aber ob das objektiv richtig ist trau' ich mich nicht zu behaupten.
"Wir empfinden es entwürdigend wenn Frauen sich verschleiern müssen, auf der andren Seite würden es Frauen entwürdigend finden wenn sie oben ohne herumlaufen müssten weil ein Gesetz verabschiedet wird das genau das verlangt. "
der simple riesige denkfehler.. Es wird hier keine Frau gezungen oben ohne rumzulaufen. (es ist noch nichteinmal annährend gebräuchlich ausser im bad).
Und es ist "dort" nicht Entwürdigend für die Frau sondern für die gesamte Familie der Frau und jedem armen Mann der sich die Frau anschauen muss und von dieser Hexe verführt wird dadurch das sie ihr haar zeigt.
dass eine Gläubige sich ohne der Vermummung so nackt fühlen könnte wie eine Frau hierzulandes die oben ohne herumläuft. Nacktheit ist Definition, für viele Naturvölker ist ein freier Oberkörper nicht 'nackt', für uns feacto schon.
Kommt nun eine westliche Frau in ein Land in dem es Pflicht wäre mit freiem Oberkörper herumzulaufen wäre das Geschrei auch gross, oder?
Ich nehme die Praxis der Vermummung nicht in Schutz, ich behaupte nur dass unsere eigene Wahrheit nicht unerschütterlich ist. Man kann natürlich sagen 'das sind unsere Regeln, wenns euch nicht passt geht eben'. Trotzdem ist der Glaube wir wären im absoluten Recht eben ein wenig arrgoant.
Es zeigt nur schön wie relativ Wahrheit ist.
ich würd eher sagen, wenn man nicht der burka und damit der unterdrückung der frauen einhalt gebietet, könnte es sein, dass in 30 jahren die frauen wieder von vorn mit den emanzipationsbestrebungen anfangen können. der bikini wär dann sowieso kein thema mehr, weil die frauen in den häusern und nicht im bad anzutreffen wären.
wehret den anfängen, auch gegen diese strömung.
gesichtsverschleierung ist in unseren breiten (außer bei faschingsfesten) unüblich, es gibt kein religiöses gebot dazu, vielmehr dient sie ausschließlich der völligen unsichtbarmachung u kontrolle der frau, ganz im sinne der taliban.
kein mann, der seine frau, tochter schwester... unter einer burka sehen will und keine frau, die meint sie müsse dieses kleidungsstück „freiwillig“ irgendwo in europa anlegen, haben hier einen auftrag.
in meiner kultur ist es üblich den mitbürgerinnen ins gesicht sehen zu können u ich fühle mich unwohl, wie kürzlich in wien 16, an der supermarktkassa zw 2 komplett verhüllten „zelten“ zu stehen - und jetzt komme bitte keine/r und erkläre mir, dass meine befindlichkeiten weniger wert seinen als deren.
..aber das sind persönliche Befindlichkeiten...
Jeder kann die Sonnenbrille tragen, die er will und wird sie aus Höflichkeit zB. in der Schuhe abnehmen bzw. bei der Ausweiskontrolle abnehmen müssen.
Abgesehen davon ist das kein Thema, das zwischen Mann und Frau existiert und keines das "Rechte einschränkt"...
Vielleicht hät ich klarer ausdrücken sollen auf was ich mich beziehe bei cranberry's post:
"in meiner kultur ist es üblich den mitbürgerinnen ins gesicht sehen zu können u ich fühle mich unwohl, wie kürzlich in wien 16, an der supermarktkassa zw 2 komplett verhüllten „zelten“ zu stehen"
Ich fühl mich einfach auch unwohl dabei. Und vor allem wenn ich weis das es jemand wirklich freiwillig macht auch noch.. Das hat dann nochmal ne ganz andere Dimension.
ihr helmvergleich ist langsam ein bissi langweilig. einmal noch eine entgegnung dazu, dann muß aber schluß damit sein, okay?
also: ein helm wird nicht im normalen leben getragen, sondern ist als schutz beim motorradfahren vorgesehen. niemand wird mit einen helm oder einer sturmhaube spazieren oder einkaufen gehen. wenn's das nicht glauben, dann gehen sie mal mit vollvisierhelm zu ihrer bank.
aber bitte, informieren sie uns hier im forum, wann und wo sie das tun wollen, ich glaub, das würden sich hier einige zur erheiterung geben.
aber in meiner welt gibt es einen unterschied ob kleidung eine temporäre - (einen helm oder eine sturmhaube tragen sie ja wohl nicht tagein, tagaus wenn sie das haus verlassen) - funktion hat, oder ob es darum geht (ausschließlich) frauen in der öffentlichkeit möglichst unsichtbar zu machen.
...an Europa ablehnt sollte ausgewiesen werden können. Es ist nicht einzusehn dass europäische Frauen in den moslemischen Staaten nur mit Kopftuch geduldet werden und Gefahr laufen bei Nichtbeachtung von willkürlichen Vorschriften, im Gefängnis zu landen, während Europa alles aufgezwungen werden soll das sich einige Mullahs ausdenken.
Die Kommentare von User und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.