Porträt Judy Chicago

"Ablehnung, weil ich eine Frau war"

Dagmar Buchta, 18. Juli 2009, 20:55
Bild 1 von 14»
Dieses Bild darf aus Gründen von Copyrightbestimmungen nicht im Archiv angezeigt werden.
foto: ap

"Mein ganzes Leben ist ein Kampf gewesen, und ich habe mich schließlich damit abgefunden, dass es wohl bis zum Ende so weitergehen wird", schrieb Judy Chicago 1982 im Nachwort ihres Buches "Durch die Blume. Meine Kämpfe als Künstlerin": "Für mich zählt nur, dass ich weiter arbeite und durch meine Arbeit weiter für die Freiheit der Frauen kämpfe". Dieser Entschluss, der viele Jahrzehnte des Lebens und Werkes von Judy Chicago geprägt hat, ist bereits recht früh aus ihren leidvollen Erfahrungen, als Künstlerin und Frau in der patriarchalen Gesellschaft diskriminiert zu werden und fortwährend Hindernissen ausgesetzt zu sein, erwachsen.

Künstlerin Judy Chicago vor ihrer Installation "The Dinner Party"

weiter ›

homo zappa
00
20.7.2009, 18:27
also

schon eine beeindruckende künstlerin. aber wen regt das noch auf (ausser vielleicht im us mittelwesten..) jederhalbwegs bindungsfähige hat diese formen doch zuhause.....

merz1
 
01
23.7.2009, 12:30

find wichtig was sie gemacht hat-allerdings war ihr maskulines auftretetn und die agression die sie damit ausgelöst hat, meines erachtens weniger frauenfeindlich sondern eher transphob

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.