Noch immer: Haus-Frauen und Karriere-Männer

07. August 2009, 12:44

Fixierte Geschlechterrollen: In Österreich hält sich das traditi­o­nelle Rollenverständnis hartnäckig

Der Volltext dieses auf Agenturmeldungen (z. B. APA und REUTERS) basierenden Artikels steht aus rechtlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
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Cassius 
20.08.2009 12:06
Frauen sind willens zu arbeiten

Geld zu verdienen und Familie - Ehegatten mit ihrem verdienten zu versorgen. Solange dieses - nicht wegfällt, wird sich an den traditionellen Rollenbildren nichts ändern. In 500 Jahren werden wir wissen, ob die Gesellschaft flexibel ist, oder ob uns unsere Urinstinkte dominieren.

typograph
10.08.2009 10:06
Gähn!

lieschen müller 
09.08.2009 23:23
konservativ

Österreich ist ein noch immer oder schon wieder ein stramm rechts konservatives Land. Das manifestiert sich auch in Rollenbildern aus den 50ziger Jahren und macht die Bevölkerung nicht sympathischer.Wir hören ja derzeit auch mindestens 10x täglich: "konservativ liegt wieder im Trend...."
Revolutionen finden eben woanders statt!

Mac Smith
10.08.2009 14:35
"macht die Bevölkerung nicht sympathischer"

Das ist des Rätsels Lösung!
Wir brauchen keine politischen Lösungen mehr, wir brauchen schlicht eine neue Bevölkerung!

lieschen müller 
10.08.2009 19:07
Bevölkerung

Das ist kein schlechter Gedanke, es mangelt leider an Realisierungsmöglichkeiten.

Lila Strumpf
10.08.2009 08:22

das klingt aber sehr österreichisch, so nach dem Motto "ändert sich eh nix" Wenn alle so denken ändert sich nie etwas

lieschen müller 
10.08.2009 19:07
denken

Es denken vielleicht nicht alle so aber die meisten handeln in dem Sinn und das ist das Entscheidende!

Elisabeth E.
09.08.2009 22:09
halbe-halbe

Es gibt nur eine nachhatige Lösung. Während aufrechter und getrennter Gemeinschaft halbe-halbe bei Rechten & Pflichten!

AlBundyFan 
20.08.2009 10:42
das problem ist nur

daß frauen unter hausarbeit etwas anderes verstehen als männer.
für vielem männer ist 30-50% der hausarbeit ein teil, der nicht gemacht zu werden braucht und deshalb auch in single-männerhaushalten auch nicht gemacht wird.

wenn ich also jetzt die reinlichkeitsanforderungen der frau sehe und daß die hälfte des aufwands trotzdem 3x soviel ist wie vorher im singlehaushalt ist mein bereitschaft diese,aus meiner sichtunnotwendige, mehrarbeit auszuführen ziemlich gering.
die hälfte von meinen anforderungen übernehme ich gerne.

das ist natürlich nicht allgemeingültig aber ich denke bei vielen männern ist dies halt genauso und deshalb scheitert,unter anderem,das halbe-halbe.

Streuner
17.08.2009 20:36
Also meine will keine Wehr- oder Zivildienst machen

Was raten Sie, Dr.a Sommer?

sunra
17.08.2009 13:22
auch beim stillen des babies? ;-}

ganz so einfach is es halt nicht möcht ich damit sagen...

RS69 
09.08.2009 22:33

"Halbe - Halbe" heisst aber eben nicht, dass jeder die Hälfte der Hemden bügelt, jeder di eHälfte des Geldes heim bringt, und jeder genau die Hälfte der Zeit die Kinder beaufsichtigt.

Sondern, dass eben jeder seinen Beitrag leistet. Wie das genau auszusehen hat ist dann widerum nicht so eindeutig fest zu legen.

dieWolfsmutter  
12.08.2009 01:50
Für eine

gewisse Zeit muss es aber genau das heißen.

Warum?
Na woher sollen die Leute sich denn die jeweilige Kompetenz aneignen, wenn nicht durch Übung?

Sehts das als Lehrzeit. Wenn sich dann NACH dem Aneignen eben dieser Kompetenz zeigt, in welcher Richtung die jeweiligen Neigungen und Talente liegen - denn genau genommen ist das vorher gar nicht klar - können andere Lösungen gefunden werden.

Und das bedeutet aber nicht, dass die Drecksarbeit (die beide nicht mögen) allein an einer/einem hängen bleibt.

RS69 
12.08.2009 02:12

Wenn's für beide nicht die erste Beziehung ist, ist vieles bereits klar. Als wir (meine Frau und ich) uns kennen gelernt haben, war beispielsweise schon klar, dass keiner von uns gerne Hemden bügelt.

Manche andere Entscheidungen waren auch schon klar, ohne sie gross auszuprobieren.

Grundsätzlich kann man die Themen ja auch ausdiskutieren.

Richtige Männer jammern nicht
12.08.2009 12:04
"dass keiner von uns gerne Hemden bügelt"


Deine Frau trägt Hemden?

RS69 
12.08.2009 17:33

Gelegentlich Blusen - die genau so zu bügeln sind.

miranda7
10.08.2009 10:03
Klar

Sehe ich auch so. Es führt eh kein Weg daran vorbei, sich in einer Partnerschaft abzusprechen, wer welche Parts übernehmen kann/will und zu einem Konsens zu kommen, mit dem beide gut leben können. Von außen kann das nicht festgelegt werden. Jedes Paar muss sich schon die Mühe machen, sich die Aufteilung immer wieder neu auszumachen, da ja auch meist die Erwerbsbiografien nicht über Jahrzehnte statisch gleich bleiben. Wenn man als Paar nicht dazu in der Lage ist, sich über die Aufteilung der Hausarbeit einig zu werden, sehe ich nicht viel Licht für eine gelungene Paarbeziehung.

Es kann nur besser werden.
09.08.2009 05:22
ich bin aufrichtig entsetzt!

-Lachsfilet-
08.08.2009 21:11
Vorsicht!

Unterhalb dieses Beitrags herrscht ein Gefecht zwischen Männer-Hasserinnen und Chauvinisten.
Halten Sie sich aus psychohygienischen Gründen besser heraus, denn folgende Diskussionen führen zu Nichts ausser Unbehagen.

Sollten Sie meinem Rat nicht Folge leisten, sagen Sie später nicht, ich hätte Sie nicht gewarnt.

presonic
09.08.2009 21:46

danke, liebes lachsfilet! ;-)
mir ist aber grad eine laus über die leber gelaufen. meinst, ich könnte das zum abreagieren benützen? ;-)

fairytale
10.08.2009 16:25
Ist durchaus zu empfehlen.

Bevor Sie es Daheim am Partner auslassen. ;-)

Das wird dann Kommunikation genannt.
Die Art von Kommunikation, die dann nicht funktioniert. ;-)

Duskson 81   
08.08.2009 20:39

Seltsamer Artikel, aber mal zum wirklich interessanten:
Bei Frage 2 ist ja alles ok, wenn man folgende fakten berücksichtigt: "alten hunden bringt man keine neuen tricks bei" und die alten werden immer älter..

Das -1 bei der ersten nur auf der männlichen seite sind wohl die erstarkten (wegen der ständigen diskussion darüber) quotenphobiker und ähnliche.

Interessant find ich nur Frage 3, kann da irgendwer den abfall (auf beiden seiten) seit 2001 erklären?

fairytale
10.08.2009 02:57
Wesentlich interessanter ist

dass Frage 3 bei Frauen um 9% und bei Männern nur um 2% gefallen ist. :-)

Duskson 81   
10.08.2009 09:56

Stimmt, das hab ich glatt vergessen, danke.

fairytale
10.08.2009 12:26
Das kann man noch weiter spielen. Zu Frage 1 zwischen 95 und 01, bei den Männern 18% mehr, bei den Frauen nur 4%. Soweit zu: "Festgefahren" oder "Männer würden sich nicht ändern".


Oberflächlich erwecken die Zahlen den Eindruck, mehr Frauen aber weniger Männer würden darin eine gute Entwicklung sehen.

Da hier die Umfrage aber nur an "Berufstätige" gestellt wurde (so steht es zumindest da), fehlen die Werte der "Hausfrauen". Wie würden diese das Verhältnis verändern? Die der Hausmänner fehlen natürlich auch, werden aber kaum ins Gewicht fallen.

Andersrum könnte man sagen 24/20/15 % der Frauen sind im Beruf und finden das nicht gut. :-)

Zu Frage 2 wäre eine Gegenüberstellung der Ergebnisse auf die Frage: "Männer sind als Führungskräfte so gut wie Frauen" interessant. :-)

Bei Frage 3 wirken (für Männer) unterschiedliche Einflüsse gegeneinander, was sich anscheinend die Waage hält.

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