Gebärmutterhalskrebs

Impfkommission rät erneut zu Impfung

14. August 2009, 13:38

Nach Kritik an Vorbeugemaßnahme rät die deutsche Impfkommission erneut zur Impfung, nimmt aber keine Stellung zu Kosten-Nutzen-Diskussion

Frankfurt/Main - Nach Ansicht der deutschen Ständigen Impfkommission (STIKO) ist die HPV-Impfung ein zuverlässiger Schutz vor Gebärmutterhalskrebs. Nach einer neuerlichen Überprüfung bekräftigte die STIKO ihre Empfehlung zur Impfung gegen den Erreger, die Humanen Papillom Viren (HPV), für zwölf bis 17 Jahre alte Mädchen. Die Deutsche Krebsgesellschaft begrüßte dies am Freitag. Die Impfung war in Deutschland von manchen ÄrztInnen, aber auch vom sogenannten Gemeinsamen Bundesausschusses der ÄrztInnen und Krankenkassen (G-BA) kritisiert worden.

"Wir sind froh, dass mit der aktuellen Bewertung durch die STIKO ein unabhängiges, ausgewogenes und sehr differenziertes Gutachten vorliegt", erklärte der Erlanger Gynäkologe Matthias Beckmann, der Vorstandsmitglied der Deutschen Krebsgesellschaft ist. "Das Gutachten sollte helfen, den zuletzt nicht immer sachlich geführten Streit zwischen WissenschafterInnen und MedizinerInnen über die Wirksamkeit der Impfung zu schlichten." Er äußerte die Hoffnung, dass die ÄrztInnen nun geschlossen für die Impfempfehlung einträten.

500 Euro pro Impfung

Bereits im März 2007 hatte die STIKO die HPV-Impfung für Mädchen vor dem ersten Geschlechtsverkehr empfohlen. Die meisten deutschen Krankenkassen hatten bereits zuvor erklärt, die Kosten von rund 500 Euro pro Impfung zu übernehmen. Im Frühjahr forderte der G-BA, der die Relation zwischen Kosten und Nutzen der Impfung in Frage stellte, die STIKO zu einer Neubewertung der vorliegenden Impfstudien auf. Diese wurde jetzt am Montag der Öffentlichkeit bekannt; unverändert wird darin die Impfung empfohlen.

Allerdings nimmt die STIKO keine Stellung zu der Kosten-Nutzen-Diskussion. "Die Frage, ob die in der Öffentlichkeit geäußerte Kritik an dem Preis der Impfung berechtigt ist, kann durch die STIKO nicht beantwortet werden. Die Aufgabe der STIKO besteht in der Durchführung einer epidemiologischen Nutzen-Risiko-Bewertung und ausdrücklich nicht in der Beurteilung des Kosten-Nutzen-Verhältnisses", heißt es im Epidemiologischen Bulletin des Robert-Koch-Instituts, bei dem die STIKO angesiedelt ist.

Am Montag hatte auch die deutsche Regierung die HPV-Impfung für Mädchen von zwölf bis 17 Jahren empfohlen. Dafür ausgesprochen haben sich außerdem die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) sowie der Berufsverband der Frauenärzte.

Kritik

Hauptkritikpunkt neben dem Kosten-Nutzen-Verhältnis sind Bedenken von ÄrztInnen, dass Frauen als Folge der Impfung Vorsorgeuntersuchungen unterlassen könnten, obwohl der Schutz nicht umfassend sei. Das könnte die Zahl unerkannter und unbehandelter Krebsfälle sogar steigen lassen. In Österreich haben sich der Impfausschuss des Obersten Sanitätsrates und die Krebshilfe mehrfach vehement für die HPV-Impfung ausgesprochen. Gefordert wurde auch eine flächendeckende Finanzierung durch die öffentliche Hand. Das wurde aber bisher nicht umgesetzt. (APA)

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Posting 1 bis 25 von 65
1 2
Josef Iber
02
17.8.2009, 13:51
Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs

http://www.youtube.com/watch?v=R... re=related

contains sugar
00
30.9.2009, 16:57

das ist ja ein geniales video! vielen dank!!!!!!!

Josef Iber
01
17.8.2009, 13:00
Gebärmutterhalskrebs - Die Impfung nützt nichts!

http://www.youtube.com/watch?v=FEUsOD5lAjE

presonic
01
17.8.2009, 20:42

die impfung nützt nichts und ist v.a. gesundheitsgefährdend!

J.Iber
02
17.8.2009, 07:50
Ihr Immunsystem ist dazu da, Sie vor schädlichen Einflüssen zu schützen

Jede Impfung ist so ein schädlicher Einfluss! Paradox: jede Impfung versucht uns vor einem schädlichen Einfluss zu schützen, indem sie uns mit genau diesem schädlichen Einfluss in Kontakt bringt. Das kann nicht funktionieren - Sie würden ja auch nicht mit dem Hammer auf Ihr Auto einschlagen, um es vor zukünftigem Hagelschaden zu schützen, oder...?

mfg

gotteskind
00
22.8.2009, 12:59
erst nachdenken dann posten!

bei einer impfung wird entweder ein abgeschwächter (direkte Immunisierung) oder ein inaktivierter (indirekte Immunisierung) Erreger gespritzt.. Die Dosis wird dabei so gering gehalten, dass das Immunsystem damit klar kommt und Antikörper bildet. Wenn der Erreger dann nochmals Auftritt, sind bereits Antikörper vorhanden -> die Abwehrreaktion erfolgt um einiges schneller!

J.Iber
01
23.8.2009, 10:07
Vielleicht funktioniert das mit dem Erreger ja,...

...allerdings sollten sie sich Gedanken machen welche zusätzlichen Stoffe in so einer Impfung sind.
Da finden sie Krebszellen, Blei, Aluminium und vieles mehr, meist nicht deklariert da es Betriebsgeheimnisse sind.
Also beschäftigen Sie sich ein bisschen besser mit der Thematik.

mfg

contains sugar
00
30.9.2009, 16:57

quecksilber nicht vergessen. ist grad wieder super modern!

Mike 23
10
17.8.2009, 10:07
Was für ein schädlicher Einfluss ist die Impfung denn?

mfg Michael

Peter Widzky
01
15.8.2009, 22:42
horsti
10
15.8.2009, 15:55
gute Sache

Sollte man ernsthaft diskutieren, nicht den esoterischen Schreihaelsen ueberlassen. Es gibt hier die seltene Moeglichkeit, zukuenftige Krebserkrankungen zu verhindern (selbverstaendlich zusaetzlich zu einem gesunden Lebenswandel). Das sollten wir nuetzen.
Wenn's funktioniert, warum soll man die Impfung nicht durchfuehren? Allerdings flaechendeckend und bei Maedchen und Buben, damit's auch Sinn macht, schliesslich soll das Virus weitestgehend zurueckgedraengt werden. Leider kann man nicht vorhersehen, wie promisk der Lebenslauf eines jungen Maedchens werden wird, daher muessen alle geimpft werden. Weiters ist es nunmal so, dass HPV meist durch (hetero-) Geschlechtsverkehr uebertragen wird, also beide Geschlechter geimpft werden muessten.

J.Iber
10
16.8.2009, 09:30
Ja, wenn der Arzt das Formular (unten) unterschreibt, dann ja.

http://www.aegis.ch/neu/downl... nigung.pdf

Alaska Saedelaere
00
17.8.2009, 02:46
Warum sollte irgendein Arzt das unterschreiben wollen?

J.Iber
01
17.8.2009, 07:35
Warum soll er das nicht unterschreiben?

Ich gehe davon aus, dass ein Arzt weiß was er tut.

mfg

J.Iber
54
15.8.2009, 08:26
Für alle Impfbefürworter:

Geben Sie das unten verlinkte Formular Ihrem Arzt zum Ausfüllen.
Wenn er dies unterschreibt, dann können sie sich oder ihre Kinder getrost impfen lassen.

mfg

http://www.aegis.ch/neu/downl... nigung.pdf

Mike 23
23
15.8.2009, 11:41
An alle Impfgegner

Bitte unterschreiben, oder Kinder impfen lassen:

Ich versichere hiermit, dass die Nicht-Impfung meines Kindes zu .....% zu keiner Krankheit führt. Ich habe mich überzeugt und mich beraten lassen, dass einige etwaige Krankheit aufgrund fehlender Impfung auf keinen Fall zu Nebenwirkungen wie Fieber, Gliederschmerzen etc. führt. Des weiteren übernehme ich für jegliche Folge der Nicht-Impfung, wie Gebärmutterhalskrebs in späteren Jahren, die volle und alleinige Verantwortung und somit die Kosten. Sollte mein Kind aufgrund einer nicht erfolgten Impfung schon in jungen Jahren z.B. aufgrund von Masern eine lebenlange Schädigung davontragen, werde ich mich selbst wegen "Vernachlässigung eines Kindes" anzeigen.

Josef Iber
23
15.8.2009, 12:29
Nicht Impfung ist natürlich keinesfalls eine Garantie...

...dass mein Kind nicht erkranken kann, sowie eine Impfung keine Garantie ist an der Krankheit zu erkranken gegen die geimpft wurde.
Eine Impfung ist aufgrund der unbekannten Inhaltsstoffe des Impfstoffes wesentlich gefährlicher als eine "Nichtimpfung".
Impfstoffe werden zB. auf Krebszellen gezüchtet die nacher im Körper nachweisbar sind, oder werden auf getöten Föten gezüchtet was subjektiv gesehen ein ethisches Problem ist.
Es gibt auch Impfungen die gar nicht wirken können, da der Körper gegen die geimpften Krankheiten nicht immun werden kann, dies gilt insbesondere für Tetanus und die Pocken.
Die in Österreich herrschende Impfpropaganda führt zB. dazu dass Eltern zb Ihre Kinder zum Zeckenentfernen ins Krankenhaus fahren usw..

mfg

Mike 23
11
15.8.2009, 12:43
Das sind gefährliche Halbwahrheiten, an die Sie da glauben.

Impfstoffe, die auf menschlichen Zellen gezüchtet werden, sind Viren, die man danach aufreinigt und abtötet. Ganze Zellen findet man im Impfstoff aber keine mehr (würde im Grunde aber nicht einmal etwas ausmachen, da sie durch das Immunsystem ohnehin getötet würden).
Die alte Methode der Impfstoffherstellung verwendet Hühnerembryonen, keine getöteten Föten.
Schon in der Antike haben chinesische und indische Forscher erkannt, dass man gegen Pocken immun werden kann. Wo haben Sie anderes gelesen?
Man impft nicht gegen Tetanus, sondern gegen das Gift, dass das Bakterium herstellt. Man verhindert also nicht die Infektion, aber man verhindert, dass das Gift dem Körper schadet.
Michael

Josef Iber
02
15.8.2009, 20:57
Wirksamkeit der Imfpung!

Bei den 11 Pockenausbrüchen nach dem 2. Weltkrieg in Deutschland von 1947 bis 1974 gab es 94 Erkrankungen. Vier ungeimpfte Kinder erkrankten so leicht, dass an der Diagnose Pocken gezweifelt wurde. Alle übrigen waren zweifach oder noch öfters geimpft, 10 Personen sind verstorben.

mfg

Josef Iber
11
15.8.2009, 20:56
Am 8. Mai 1980 erklärte die WHO die Pocken weltweit als ausgerottet. Der somalische Koch Ali Moaw Maalin erkrankte 1977 als letzter Mensch an den Pocken. Er war übrigens kurz vor Ausbruch seiner Krankheit gegen Pocken geimpft worden. Doch dies ...

... wird uns heute mit Absicht verschwiegen.
Der englische Arzt Edward Jenner entwickelte die Pockenimpfung, so wie wir sie heute kennen. Anfangs wurde der Impfstoff noch auf Waisenkindern gezüchtet, später dann auf Kühen. Der heutige, neue Impfstoff ist auf abgetöteten, menschlichen Föten gezüchtet. Jenner war sich später sehr wohl bewusst, dass er etwas Unheilvolles geschaffen hatte, doch er konnte es nicht mehr rückgängig machen. Sein eigener, bis anhin gesunder Sohn, den er selber gegen Pocken impfte, starb mit 21 Jahren an Tuberkulose als Impfschaden.

mfg

presonic
00
17.8.2009, 20:37

man sollte auch erwähnen, dass kurz nach jenners menschenversuchen herausgefunden wurde, dass seine theorien wissenschaftlich gar nicht haltbar waren und nur durch eine fälschung das "richtige" ergebnis (nämlich, dass eine kuhpocken-impfung vor menschenpocken schützt) herauskam.
der versuch war nirgendwo wiederholbar und es ist kein wunder, dass lt. aufzeichnungen die größten pockenepidemien NACH den massenimpfungen auftraten.

presonic
00
17.8.2009, 20:35

die geschichte mit jenners sohn stimmt so nicht ganz. jenners sohn war nach der pockenimpfung im kindesalter behindert und sein immunsystem war im eimer. das war der impfschaden. gestorben ist er mit 21 an tuberkulose. klar überlebt man die mit einem geschwächten immunsystem nicht so leicht. den tod kann man aber meiner meinung nach nicht direkt mit der impfung verbinden. seine schwere behinderung schon.

lg
presonic

Mike 23
10
16.8.2009, 10:54
Das ist Blödsinn.

Beim Impfstoff handelt es sich um Kuhpocken, die beim Menschen keine tödlichen Pocken auslösen, weil es eben Kuhpocken sind. Da sich die Viren (vom Mensch und von Kuh) ähneln, lernt das Immunsystem trotzdem, wie es gegen die gefährlichen Pocken vorgeht.
Das war die Erkenntnis von Jenner, der im Übrigen sein ganzes Leben der Verbreitung der Methode gewidmet hat.
Eine Methode (und das Meinen Sie vielleicht mit "auf Waisen gezüchtet") war, Menschen zu inokulieren (zunächst mit der milden Form der Pocken, in späteren Jahren mit Kuhpocken). An der Stelle der Inokulation entstand eine Pustel. Die ließ man trocknen und hatte danach Material für weitere Inokulationen.
Mit Waisenkindern hat das im Speziellen nichts zu tun.
Michael

Josef Iber
01
15.8.2009, 20:49
Andere sehen dies anders.

Der eine Mensch verträgt ein wenig mehr als der andere, aber eine Immunität gegen Gifte gibt es nicht (Lewin Louis, Gifte und Vergiftungen, 6. Auflage, Haug Verlag 1992). Wie kann hier die Impfung uns einen "Schutz" geben?

mfg

Mike 23
10
16.8.2009, 10:46
Das passiert durch so genannte Antikörper

Antikörper werden von den B-Zellen produziert und können selbst sehr kleine Moleküle - wie Gifte erkennen. Man muss dem Immunsystem diese aber in ungefährlicher Form zeigen, damit er lernt, sie zu "bekämpfen" bzw. zu binden.

Ich empfehle Ihnen, einmal ein Immunologiebuch in die Hand zu nehmen. Hier werden zunächst einmal die Grundlagen der Erkennung von Antigenen erklärt, was Ihnen zu einem Verständnis der Theorie hinter der Impfung verhelfen könnte.
Denn anscheinend haben Sie davon keine Ahnung.
Oder wissen Sie, wie die wissenschaftliche Theorie der Funktion der Impfung lautet?
mfg Michael

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