Parlament verschob Debatte und Abstimmung zum Gesetzesentwurf wegen Anwesenheit einer verschleierten Zuhörerin
Bildungsministerin Schavan spricht sich für mehr Zuwanderung aus - Muslimische Lehrerinnen untersagt sie im Unterricht das Kopftuch zu tragen
Frauen sollten Schleier tragen: Verbote wie in Frankreich seien "Diskriminierung", gegen die es sich zu verteidigen gelte
Bei Burka-Verbot sollen sich Muslimas an Gesetz halten
Burka-Verbot: Feministische Solidarität muss von institutionellem Rassismus und Sexismus entkoppelt werden, so Kulturwissenschafterin Gabriele Dietze
Tragen von anderen Bekleidungen neben Badeanzug und -hose aus "hygienischen" Gründen untersagt
Parlamentarier bringt Gesetzesentwurf ein - Zwei von drei BritInnen sind gegen die Vollverschleierung
Antrag der konservativen Volkspartei abgelehnt - Auf kommunaler Ebene gelten jedoch derartige Verbote
Pariser Nationalversammlung verabschiedete am Dienstag ein Burkaverbot - Haftstrafe für Männer, die Frauen zur Verschleierung zwingen
Premier Cameron dagegen: Gesetzesentwurf des Konservativen Hollobone hat kaum Chancen auf Mehrheit
Hohe Abneigung gegen die Burka in Frankreich, gefolgt von Deutschland
Laut Minister entspricht der Gesichtsschleier nicht den "akademischen Gepfolgenheiten"
Antrag der Freiheitlichen stößt auf Zustimmung: Vorstoß für Verbotsgesetz wird nun beim Bund eingebracht
Innenministerium lehnte entsprechenden Antrag ab - Glaubensvertreter wollen sich nun ans Parlament wenden
Überraschende und knappe Mehrheit für Antrag der Konservativen, der im Vorfeld als chancenlos galt
Gesetzliche Regelungen nur punktuell akzeptabel, heißt es aus Straßburg
Freiheitliche und auch die Grünen bemüht um entsprechendes nationales Gesetz
Vorgehen der Polizei umstritten, auch Staatschef Mahmoud Ahmadinejad sprach sich dagegen aus
Burka oder Nikab sind in öffentlichen Einrichtungen von nun an untersagt - Unklar, ob Gemeindeverwaltung zu Verbot befugt ist
Nikab verstoße gegen Straßenverkehrsordnung - Regierung will noch heuer Verschleierungsverbot erlassen
Stadtverwaltung von Brüssel äußert Sicherheitsbedenken - Bürgermeister verbietet daher die Kundgebung
Frankreichs Minister für Einwanderung, nationale Identität und solidarische Entwicklung, Eric Besson, will mit dem Burkaverbot den Laizismus verteidigen
Landtagsabgeordnete Vahide Aydin fordert Burka-Verbot - Widerspruch zu den Bundes-Günen
Gesetzesentwurf sieht Maßnahme als Strafe bei Verstoß gegen geplantes Verbot der Vollverschleierung vor
Nach anfänglichem Zögern wählt Frankreichs Präsident in Sachen Körperverschleierung die harte Tour. Damit riskiert er ein Veto des Verfassungsgerichtes
Initiative liberaler Muslime Österreich fordern ein Verbot, ebenso ÖVP, FPÖ und BZÖ
Partei des Premiers Dodik legt Entwurf vor - BeobachterInnen sehen darin Manöver zum Stimmenfang bei SerbInnen
OIC-Generalsekretär: Freiheit der Mohammed-Karikaturisten müsse auch für Burka-Trägerinnen gelten
Warum Integration keine Holschuld der Migranten ist und sich alle ändern müssen, erklärt Tufyal Choudhury
Das belgische Parlament ist die erste Volksvertretung, die ein Verbot der Vollverschleierung installiert - Mit Video
Deutscher Bundespräsident will Diskussion nicht ideologisch geführt sehen
Menschenrechtskommissar Hammarberg ist gegen ein in Europa derzeit heiß diskutiertes "Burka-Verbot"
Autorin Chorherr sieht keinen Handlungsbedarf in Österreich - Ein Verbot würde zudem Tourismus und internationalem Ansehen schaden
Dem rechten Flügel geht es um die Unvereinbarkeit "mit unserer Werteordnung"
Vizepräsidentin des Europaparlaments für europaweites Verbot
Prediger in den konservativen arabischen Staaten kritisieren das geplante Burka-Verbot
Muslimrat rief Frauen auf "alle Rechtsmittel auszuschöpfen" - Verbot "ist vollkommen unangemessen"
Diskussionen um ein Burka- und Niqab-Verbot gibt es mehreren Ländern - In Österreich lehnen einzig die Grünen ein Verbot ab
Debatte über Ganzkörperschleier geht weiter - Kritik kommt von den Grünen
Europäische Verschleierungsverbote bzw. Pläne dazu im Überblick
Vom Kopftuch bis zu Tschador, Niqab, Burka, Hidschab bis zur Pardesü reichen die Bezeichnungen rund um das Bedecken
Bei Kopftuch & Burka scheiden sich die Geister - Welche Motive zur freiwilligen Verhüllung bewegen und was es mit Kopf- und Ganzkörperbedeckung historisch und symbolisch auf sich hat
Die meisten arabischen Frauen verhüllen sich heute freiwillig - Um die arabische Welt zu verstehen, müssen die Europäer Geschichte lernen, so die Frauenrechtlerin Lilia Labidi
Terres des Femmes kritisiert Human Rights Watch-Bericht über doppelte Diskriminierung von muslimischen Lehrerinnen: Keine Frauen befragt, die sich gegen Kopftuch entschieden hätten
Rechtswissenschafterin Sabine Berghahn über rechtliche und historische Hintergründe der Kopftuch-Debatte in Europa
darunter ein Gymnasium und die Religionspädagogische Akademie und die Fachschule im gleichen Haus.
Kopftücher sind dort - obwohl Privatschule - nicht vorgeschrieben, dürfen aber getragen werden.
Muslime scheinen da liberaler zu sein als Flamen.
Es überrascht mich nicht, dass die nationalistischen Flamen, die schon die französischsprachigen Walonen nicht ertragen können, auch gegen eine Minderheit im Land neue Schikanen entwickeln.
Mein ursprüngliches Posting scheint nicht durchzukommen.
Kopfbedeckung für verheiratete Frauen ist eine orthodoxe Tradition, die ihren Ursprung nicht in der Religion hat. Orthodoxe Jüdinnen würden nur in orthodoxen Schulen unterrichten - ob sie dort ihr Haar bedecken weiß ich nicht. An liberalen Schulen wäre mir das nicht aufgefallen. Und Jüdinnen, die an normalen öffentlichen Schulen unterrichten sind keine Orthodoxen, insofern tragen die auch keine Kopfbedeckung.
Nun, es gibt Schulen, die der Israelitischen Kultusgemeinde unterstehen. Dort unterrichten Männer und Frauen. Je nach Strenge der Religionsauslegung gibt es verschiedene Schulen. Die Beth Jakob ist eine orthodoxe Schule, ob die Lehrerinnen (welche verheiratet sind) Kopfbedeckung tragen weiß ich nicht. Die Zwi Perez Chajes Schule hat eine Kleiderordnung für Schüler: keine Kopfbedeckung für Mädchen, die Lehrerinnen wie ich so feststellen konnte auch nicht. Jüdische Lehrerinnen, die an öffentlichen Schulen unterrichten sind eher nicht orthodox, bedecken also auch nicht ihr Haar. Die orthodoxe jüdische Frau empfindet die Kopfbedeckung auch nicht als "identitätsstiftend" oder ausschließlich mit Religion verbunden.
wenn es von einer moslema oder einer juedin getragen wird.
auch der turban oder das kopftuch fuer sikhs ist in frankreichs schulen verboten.
in einer weltspiegel sendung (ard) konnte man sehen, wie eine junge franzoesin mit modernen kopftuch dass ihre rastalocken zusammenhielt gefragt wurde, wieso sie eines tragen darf.
die lehrerin beantwortete die frage der journalistin: weil es keinen religioesen hintergrund habe...
-bitte beachten, dies gilt nur fuer die flaemischen schulen.
dann müssten Sie auch die Kirchenglocken verbieten, es wäre aber schade darum.
Religiosität lebt eben in hohem Maße von Traditionen, und so gut wie gar nicht von wohldurchdachten rationalen Begründungen.
Mal ganz abgesehen das am Land in oesterreich so manche oma mit kopftuch herumlaeuft, wo ist bitte das grosse problem? wenns um eine komplette verhuellung des gesichts geht, dann sehe ich es ja ein (bzw stimme ich zu das sowas weder im gericht noch in der schule etwas verloren hat, man soltle schon das gesicht der schueler sehen koennen), aber 'kopftuch' an sich???
fuer mich ist das genau das gleiche spiesbuergertum das sich in den achzigern ueber 'oben ohne' baden aufregte.
sie stellen sich eine art gewissenspruefung vor bei der frau das kopftuch nur dann tragen darf falls es keine 'politische oder religioese' motivation hat.
also oma am land darf es weil ihr sonst kalt ist.
wenn in milan wieder schleier in sind (kommt ja alle paar jahre vor) dann darf frau ein kopftuch tragen aber wenn es eine modeerscheinung ist.
bei verdacht auf religioese motivation darf frau so ein tuch nicht tragen.
richtig?
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