London - Dass Verhütungsmittel die Folgen des Klimawandels für die Menschen in Entwicklungsländern abfedern können, konstatieren ForscherInnen nun im Medizinjournal "The Lancet".
Bevölkerungswachstum bremsen
Weltweit gebe es pro Jahr 76 Millionen ungewollte Schwangerschaften, weil mehr als 200 Millionen Frauen keinen Zugang zu Verhütungsmitteln haben, berichtet das Journal im Vorwort seiner neusten Ausgabe. Würde diese Nachfrage erfüllt und das Wachstum der Bevölkerung gebremst, wären die Auswirkungen des Klimawandels in diesen Regionen geringer, und auch die Umwelt würde entlastet.
Aspekt miteinbeziehen
Obwohl die Entwicklungsländer die geringste Schuld am Ausstoß von Schadstoffen hätten, würden sie am stärksten unter des Auswirkungen der Erderwärmung leiden. Ein schneller Bevölkerungszuwachs verschärfe die Situation angesichts von Wasser- und Lebensmittelknappheit und Umweltzerstörung noch. Die MedizinerInnen bemängelten, dass das Thema Familienplanung noch zu selten in Klima-Diskussionen einfließe. (APA/dpa)
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mehr das grooooße Weltbild der Menschheit im Blick haben und nicht die Gesellschaft in der sie leben.
Ok, wenn man sich zwanghaft selbst für seine Herkunft hasst mag das zwar ein linkes psychologisches Problem sein aber in Bezug von Bevölkerung und Gesellschaft hier ein Aufklärungskurs:
Gesellschaften sind geografisch in Staaten unterteilt, EGAL wie "Internationalisten" kreischen.
Ist so, wird immer so sein.
JEDER beruft sich auf seine Herkunft weltweit.
Während in Afrika Überbevölkerung herrscht, schrumpft bei uns die Bevölkerung.
Zusammen mit dem kollektiv ausgerichteten Sozialstaat hat das katastrophale Folgen für die zukünftige Lebensqualität.
Ein Idiot versteht den Zusammenhang, bei "Intellektuellen" ist das allerdings schwieriger
CO2 Verbrauch/Mensch ist nicht überall gleich.
Europäer und Nordamerikaner verbrauchen im Schnitt so 100-150 mal MEHR CO2/Person als Afrikaner im Vergleichsrahmen.
Das summiert sich durch den Verbrauch von Konsumgüter, Dienstleistungen und technisierten Produktionsmethoden.
Also an alle diesbezüglichen "Umweltaktivisten".
Die Verhütung von 100 afrikanischen Kindern wiegt statistisch gerade mal den Tod eines Europäers auf.
Durch freiwillige Selbstauslöschung könntet ihr die Relation zu Zentausenden herstellen und zum Wohle von Mutter Erde abtreten.
Das ist Effizienz pur ;)
Sorry, aber für mich hört sich das in etwa so an: Sollen doch bitte die Entwicklungsländer ihre Fortpflanzung gefälligst eindämmen, damit die uns die nicht unsere (Nahrungs)Ressourcen verknappen, damit wir in den "entwickelten"Ländern weiterhin in aller Ruhe so so "umweltschonend" wie bisher weiterleben können(Autoverkehr und Produktion, Städtereisen mit dem Flugzeug, Strom wann immer wir ihn wollen, Heizung, Nahrungsüberschuss, der in der Mülltonne entsorgt wird usw.)
Diese malthusianistischen Argumentationslinien (exponentiell wachsende Bevölkerung, linear wachsende bzw. linear stagnierende Ressourcen) sind lächerlich überholt (ihnen kann systematisch auch cornucopianism/Füllhorngesellschaft argumentativ entgegengestellt werden, nicht minder gut empirisch belegt), genau wie der Begriff oder das Konzept der Überbevölkerung als globales - und nicht lediglich regionales - Problem.
Da bisher noch kein ökologischer Indikator (Stichwort CO2-Fußabdruck) existiert, der tatsächlich akkurat und nuanciert das Gewicht des Individuums ggnü. einer (ebenfalls nicht ermittelbaren) Tragekapazität der Welt existiert, sind auch ökologisch-malthusianistische Modelle nicht ernstzunehmen.
Malthus wurde durch die Erfindung des Kunstdüngers widerlegt, leider erfordert dessen Herstellung viel Energie, die z.Zt. aus fossilen Quellen erzeugt wird. Ein weiteres Anwachsen der Erdbevölkerung wird über kurz oder lang zum Kollaps führen, siehe das gleichnamige Werk Jared Diamonds.
Immer noch wird gepredigt, daß Verhütung was verwerfliches sei - soweit mir bekannt in sämtlichen Religionen.
Leider ist die Fläche auf unserer schönen Erde begrenzt und je mehr Menschen drauf leben, desto weniger Fläche steht für den einzelnen zur Verfügung - Schlagwort 'Global Hectar' und 'ökologischer Fußabdruck'.
Verteilungskämpfe und Kriege um Land und Rohstoffe ist eigentlich nur noch eine Frage der Zeit!
Liebe Religionsführer! Redet doch mal mit Eueren div. Herren da oben, ob sie das wirklich so geplant haben!
dass man das Bevölkerungswachstum weltweit als "Problem" ansieht - interessant, das es über die klimawandelschiene daherkommt ;)
Auch interessant dazu ein Feldversuch. Durchgeführt mit nicht so unglaublich intelligenten Wesen wie dem Menschen, aber imho trotzdem aussagekräftig.
http://dieoff.org/page80.htm
Rentierpopulation auf einer Insel mit hervorragenden Entwicklungsbedingungen. Verlauf: exponentieller anstieg, danach scharfer cut und abfall auf nahe der Anfangspopulation.
Mal schaun obs der Mensch besser hinbekommt mit seiner Insel Erde...
cya
p.s. wahrsch. müssen wir dazu erst mal erkennen, das unser Wirtschaftssystem auch exponentielles Wachstum FORDERT(sic!) und dadurch der dominierende Faktor unserer Gesellschaft ist.
Nur sollte jeder Mensch, mit Ausnahme des Papstes, den Unterschied zwischen töten und nicht gebären kennen.
Nur das Problem in der 3. Welt liegt aber auch daran, dass in diesen Ländern die Kinder die Pension der Eltern sind. Deshalb sollten nicht die ärmsten sondern die reichsten Länder etwas an der Geburtenschraube drehen.
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