ein arbeitskollegen in der gleichen position wie ich verdient 600,-- mehr als ich.
wär ich eine frau wärs diskriminierung
da ich jedoch ein mann bin hab ich einfach schlecht verhandelt
...
so einfach ist die schöne neue welt.
btw, die antwort welches unternehmen in Ö denn frauen um soviel schlechter bezahlt als männer...die antwort sind die herrschaften bislang schuldig geblieben...
vielleicht ergibt sich die "gehaltsschere" einfach dadurch das mehr frauen in schlechter bezahlten berufen arbeiten als männer(das ist jetzt in keinster weise abwertend gemeint).
Und wenn die frauen der spö gefragt werden welche Betriebe ungleichen Lohn zahlen, können oder wollen die damen keine antwort geben.
In der Privatwirtschaft ist Lohn eine Verhandlungssache - ergo jeder ist für das ergebnis selbst verantwortlich. Im Staatsdienst gibt es ein schema F dafür.
Frauen arbeit weitaus öfter in jobs mit niederer qualifikation, sie arbeiten öfter in teilzeitjobs, gehen öfter in Karenz usw. Das ist der Grund warum der Durchschnittslohn geringer ist.
Typischer = undifferenzierter und an einer tatsächlichen Lösung der Ursache vorbeigehender SPÖ-Vorschlag, der mit Zwangsmaßnahmen die Auswirkungen einer schöneren Statistik zu liebe kaschieren soll, aber genau Null in einer verfehlten Gesellschaftspolitik begründeten Problemstellung der anhaltenden Diskriminierung von Frauen beiträgt ...
wenn man mit den "üblichen" Methoden die Frauen nicht mehr zurück an den Herd kriegt, dann eben so ...
warum sollte ein Arbeitgeber Frauen einstellen wenn das auch noch kommt? Neue Regierungstaktik ist scheinbar - "Frauen aufgrund dessen bekommen keinen Job - also bleibt eh nur wieder der Versorger Mann" - Bravo! *sarkasm*
sicher wär gleicher Lohn nicht schlecht, nur dann müßten Frau und Mann eben gleich 40 h arbeiten und alles andere auch aufteilen ...
sich nur auf das berufen ist zu wenig ...
Das Frauenbild der SPÖ ähnelt offenbar jenem der ÖVP sowie des rechten Mobs mehr als man glauben könnte: Frau = dummes Hascherl?
Kann sich Frau (offenbar im Unterschied zu den Männern) eigenverantwortlich keinen fairen Gehalt ausverhandeln? "Muss" der Staat deshalb mit Überwachungs- und Zwangsmassnahmen in private Unternehmen reinhauen und dazu natürlich auch diese mit zusätzlicher Bürokratie plus zusätzlichen Beamten belasten? Weltoffene Menschen verstehen unter mündigen Bügern und unter dem Begriff "Feminismus" jedenfalls etwas ganz anderes ....
Werner Becher, LIF
Das Problem ist ja auch, dass der Staat diese Kontrolle nicht einmal zu leisten *vermag*. In der komplexen Arbeitswelt ist "gleiche Arbeit" ein nicht mehr zu definierender Begriff. Reine Anwesenheitszeiten und Funktionsbeschreibungen sind da bei weitem nicht ausreichend.
Wie verhält sich die Person im Team? Ist sie gut im Zeitmanagement? Verfolgt sie selbständig ihre Ziele? Kann sie ev. sogar etwas andere anleiten? Und und Und...
Und ja, Verhandlungsgeschick spielt auch eine gewisse Rolle, wurde schon oft erwähnt. Und dann will ein staatlicher "Kontrollor" (oder ein Gericht) entscheiden, ob die Leistung gleichwertig ist? Was für Arbeitskollegen schon oft nicht mehr nachvollziehbar ist?
In privaten Unternehmen verdienen auch Männer nicht alle das gleiche, obwohl sie grundsätzlich eine idente Job-Description haben = individuelles Verhandlungsgeschick ist unabhängig vom Geschlecht in einer Marktwirtschaft gefragt …
In der Praxis könnte man wohl beim Versuch bzw. Zwang eine absolute Gehaltstransparenz herzustellen, wohl nur alle Gehälter auf das Niveau des Höchstverdieners bzw. der Höchstverdienerin anheben, was die Lohnkosten stark in die Höhe treiben und den Standort Ö weiter unattraktiv machen würde. Alternativ dazu die Gehälter einfach auf den Mittelwert festsetzen und damit automatisch den Gehalt von 50% der Arbeitnehmer/Innen auf diesen Mittelwert reduzieren würde wohl in der Praxis nicht funktionieren ...
Hundsgemein für die Arbeitnehmer - Betriebsratdenke, sonst nichts.
Hr. Betriebsrat wird einen Weg finden, alten Zustände als gerecht zu Vertägen zu machen - auf niederem Niveau.
Schließlich sind Hr. Betriebsrat in vielen Firmen die das zu schätzen wissen.
und ist eine standard methode der empirischen sozialforschung.
zB in http://econpapers.repec.org/paper/jku... 7_5f12.htm erklärt.
Da werden die österr. Betriebe (ab 25 Mitarbeiter !!!) sicher eine große Freude haben, wenn sie sich jetzt auch noch mit empirischer Sozialforschung der Beschönigung einer Statistik wegen zusätzlich beschäftigen dürfen, wo wir doch ohnehin so wenig Bürokratie in diesem Land haben ...
Warum werden eigentlich nur Unternehmen mit mehr als 25 MitarbeiterInnen zur Transparenz verpflichtet? Tendetiell ist es doch so, dass gerade große Unternehmen oft fixe Gehaltsschemata haben, wo gleiches Geld für gleiche Arbeit gewährleistet wird. Ich vermute mal, die wirklichen Schweinereien bezüglich einkommensmäßiger Ungleichbehandlung passieren in Klein- und Mittelbetrieben.
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