Einkommensstatistik

Größte Unterschiede bei vollzeitbeschäftigten Angestellten

23. September 2009, 12:01

Fraueneinkommen weiter unter dem der Männer - Mit 98 Prozent steigen Beamtinnen am besten aus

Wien - Der Einkommensunterschied zwischen Männern und Frauen bleibt in Österreich unverändert hoch. Wie schon in den beiden Jahren zuvor lag das Bruttoeinkommen ganzjährig vollzeitbeschäftigter Frauen im Jahr 2007 bei nur 78 Prozent jenes der Männer (Frauen 27.358 Euro, Männer 34.866 Euro). Am geringsten ist der Unterschied laut Statistik Austria bei BeamtInnen, am größten bei Angestellten.

Eine weibliche vollzeitbeschäftige Angestellte kam laut Allgemeinen Einkommensbericht auf nur 64 Prozent des Bruttoeinkommens ihrer männlichen Kollegen. Bei Arbeiterinnen sind es 67 Prozent, bei Lehrlingen 80, bei Vertragsbediensteten 91 und bei Beamtinnen 98 Prozent.

Noch größer ist der Unterschied, wenn auch die bei Frauen viel weiter verbreitete Teilzeitarbeit sowie nicht ganzjährige Beschäftigungen eingerechnet werden. Das Fraueneinkommen liegt dann nur noch bei 59 Prozent jenes der Männer (Frauen 16.748 Euro, Männer 28.226). Auch hier ist die Situation für Beamtinnen mit 91 Prozent am besten, dahinter folgen Lehrlinge (79 Prozent), Vertragsbedienstete (78 Prozent), Angestellte (49 Prozent) und Arbeiterinnen (44 Prozent). (APA)

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derEismann
24.09.2009 18:55
bei Beamtinnen 98 Prozent

Also böse könnte man Ausdrücken: "Dort, wo die Wirtschaftlichkeit eines Unternehmen am wenigsten wichtig ist, ist der Unterschied zwischen Mann und Frau bei der Bezahlung am geringsten".

eura 
18.03.2010 16:35

lieber eismann, da ist die wirtschaftlichkeit am wichtigsten, denn davon profitieren oder verlieren alle österreicher....
und derzeit verlieren sie, weil männer noch immer die führenden posten haben.
...in der privatwirtschaft sind die meisten eh schon in insolvenz gegangen oder wir subvetionieren sie mit unseren steuergeldern..
schon mal weitergedacht?

derEismann
18.03.2010 20:40

Wie kommens darauf, dass die Wirtschaftlichkeit in einem Amt wichtig ist? Dort besteht weder die Gefahr einer Insolvenz noch sonst irgendwas. Und wenn man sich dann auch noch die ÖBB anschaut, die jedes Jahr dank dem Staat 5 Mrd. Euro schulden machen darf, dann wissen wir eh wie es mit der Wirtschaftlichkeit aussieht.

Bei den Beamten ist es halt so, dass die nach einem Schema bezahlt werden. Dabei zählt halt nicht die Leistung sondern die Jahre der Zugehörigkeit.

Jolly09
24.09.2009 15:35

Hier wird ja gleich immer behauptet daß diese Vorwürfe nicht stimmen, gut ich habe dafür zwar keine Beweise, was aber wenn es doch so ist? Wenn die Kritik berechtigt ist?

L'Être et le Neant
24.09.2009 10:10

nö, mr. magic; ich hab ja das glück sehr gut auszusehen, natürlich abgesehen davon das ich sehr intelligent bin (was meiner meinung einen menschen sehr viel schöner macht als ein ange-messen-es gesicht) selbst brauch ich nicht viel zum leben und "traumjob" gibts sowieso nicht...wäre aber sonst wirklich gute idee "unhübsche" frauen mit solche jobs zu versorgen...und natürlich die sogenannten hässlichen männer...gibts ja auch genug davon die nen ordentlichen job brauchen für ihr selbstwertgefühl...dann ist man nämlich nicht mehr so neidisch wenn man zufrieden ist;)

derEismann
26.09.2009 19:19

nö, mr. magic; ich hab ja das glück sehr gut auszusehen, natürlich abgesehen davon das ich sehr intelligent bin.

Klingt jetzt ein wenig arrogant, oder? Und Sie sehen nicht nur gut aus, sonder sogar sehr gut :P.

it's all in mr. magic's wand
24.09.2009 11:05
Na, auf den Putz hauen beherrschen Sie ja immerhin. ;-)


Seltsam, wieviel Wind da um die Einkommensschere gemacht wird und dann bekommt mann ständig zu hören: "selbst brauch ich nicht viel zum leben"

Männer brauchen keinen ordentlichen Job für ihr eigenes Selbstwergefühl, sondern nur um auch bei den Frauen punkten zu können, die das vom Mann erwarten. ;-)

Gefräßige Gebärmutter
24.09.2009 15:02

Genauso gut aussehend und vor allem intelligent wie das Sein und das Nichts und dazu auch noch hilfsbereit kann ich dir das gerne erklären:

1. Selbst brauchen wir Frauen nicht viel zum Leben - aber wir haben ja meist Kinder.

2. Dass (manche) Männer bei den falschen Frauen punkten wollen (und das dann auch ausbaden müssen), dafür können wir nichts.

Bittesehr, nichts zu danken.

L'Être et le Neant
23.09.2009 17:38

das in diesem land die männer generell bevorzugt werden und das nicht nur in bezug auf ihr gehalt halte ich für ein faktum, da muss man ja nur die augen aufmachen, statistik braucht da eh keiner. warum männer die besseren jobs machen? die werden von anfang an mehr gefördert!!! ich bin für einen absoluten gebärstreik bis sie uns die kohle nachwerfen...aber für solcherlei gedanken sind die meisten frauen dann auch nicht zu haben...warum: die einzige perspektive als frau "erfolgreich" zu sein ohne dabei "auf alles" verzichten zu müssen ist in österreich immer noch die mutterschaft...für eine karriere muss man sich ja doppelt anstrengen...das würden auch wenige männer packen, und die dies tun kriegen trotzdem weniger.

derEismann
24.09.2009 18:57

warum männer die besseren jobs machen? die werden von anfang an mehr gefördert!!!

LOL, sie wissen schon dass die Buben laut Statistik zu den Bildungsverlieren gehören und den Großteil der Schulabgänger bzw. Pflichtschulabsolventen stellen.

So kann man die Realität auch verweigern.

L'Être et le Neant
24.09.2009 20:14

ja mein gott! ich bin ja soo eine realitätsverweigerin, jaja das macht spass!


ich nehme an, dass die weiblichen Schulabgänger weniger verdienen als die männlichen...aber wahrscheinlich machen sie alle nur einen läppischen frauenberuf wie zB "friseurin" ...das ist ja dann aber auch nicht so anstrengend wie äähhh so ein extrem harter männerberuf

...die dummen buben werden sichs schon richten, gibt ja genug seilschaften

derEismann
24.09.2009 20:20

Es ist zumindest ein Beispiel dafür, dass die Realität anders aussieht, als es oft wahrgenommen wird.

So werden Frauen ja angeblich noch immer bei einem Studium diskriminiert (daher gibt es ja auch die Fördermaßnahmen auf der Uni). Die Zahlen selbst sagen aber, dass wir beinahe 60 % als Abgänger haben. Die durchschnittliche Studiendauer ist bei Frauen auch kürzer und trotzdem werden Frauen dort gefördert.

Finden Sie das noch korrekt?

L'Être et le Neant
25.09.2009 10:50

Schaun sie doch mal in eine zb. geisteswissenschaftliche (Powi) oder auch eine Philosophie Vorlesung auf der Uni Wien an. Beobachten sie die Reaktionen (Mimik, Gestik, Vokabular) der Studenten auf Kommentare, Referate oder andere Beiträge von Studentinnen. Dann werden sie erkennen, was Diskriminierung wirklich bedeutet. Da sind die paar Förderungsmaßnahmen ein Tropfen auf den heißen Stein. Wir viele ProfessorInnen gibt es auf der Uni??? Ich glaube man nennt das strukturelle Diskriminierung.Denken sie bitte noch etwas darüber nach bevor sie mit irgendwelchen Statistiken daherkommen...Wenn Mann selber nicht betroffen ist, ist es aber natürlich sehr schwer diese Form von Aufmerksamkeit zu erzeugen.

derEismann
26.09.2009 19:15

Beobachten sie die Reaktionen (Mimik, Gestik, Vokabular) der Studenten auf Kommentare, Referate oder andere Beiträge von Studentinnen.

Also selbst bei unserem technischen Studium hatten die Frauen damit keine Probleme, obwohl die hier stark unterrepresentiert sind.

Und was wollens damit überhautp sagen? Nur weil Sie das Gefühl haben, dass die anderen sie nicht für voll nehmen, sind die Statistiken egal? Das ist doch Blödsinn. Und die Absolventenzahlen sprechen einfach nicht für eine Diskriminierung von Frauen an der Uni, sondern eher für die Männer (da sie seltener Abschließen). Also hörens mit dem Diskriminierungsblödsinn auf, das glaubt doch eh keiner.

Little Willy
23.09.2009 20:10
Werma halt importieren

Wird aber nicht notwendig sein. Die meisten Frauen sehnen sich nach Männern die ihnen die Unannehmlichkeiten, zB arbeiten gehen, vom Leib halten.

L'Être et le Neant
24.09.2009 09:46

klar, wenn man nur die schlecht bezahlten jobs bekommt ist arbeit natürlich irgendwie unangenehmer...noch dazu muss man sich permanent beweisen und auch noch hübsch aussehen dabei!
also wen wunderts?

Little Willy
23.09.2009 17:03
Oje, Zahlen der Statistik Austria

Die dürfen ja gar nicht in die Betriebe schauen.

moody 100 
23.09.2009 15:48
Berufe anschauen

Dass Männer "einfach so" mehr verdienen, stimmt nicht. Wahr ist, dass Frauen, auch Akademikerinnen, eben sehr oft in Berufen arbeiten, die traditionell schlecht bezahlt sind - mag damit zu tun haben, dass es sich darin oft um "weiche" skills wie Kommunikation etc. dreht.
Sprich: Pädagogin, auch akademische hat eben kein Hammergehalt. Ist eine technische Mathematikerin, verdient sie schon ordentlich.
Handwerk: Friseur verdient eben weniger als Schweisser. Und es gibt mehr Friseusen als Schweisserinnen.
Warum sich die Sache mit den "weiblichen" Berufen so entwickelt hat, das könnte man diskutieren.
Aber wenn man Gehälter vergleicht, muss man schon die Berufe selbst auch anschauen, sonst stimmt was nicht.

derEismann
24.09.2009 18:59

Und was auch noch dazukommt: Frauen suchen sich sichere Jobs, also in Branchen, wo die Fluktuation nicht so hoch ist. Bestes Beispiel: In der Wirtschaftkrise hats hauptsächlich Männer erwischt. Das diese Risikofreude auch irgend etwas wert sein muss, sollte doch auch klar sein.

Machiavelli, Niccolo 
23.09.2009 15:37

sieht wieder mal danach aus, als würde hier der Abteilungsleiter mit der Sekräterin verglichen werden (unter Angestellte), klar, dass der Abteilungsleiter hier mehr verdient als die Sekretärin, hier gleichen Lohn zu fordern wäre wohl unverschämt

Gefräßige Gebärmutter
23.09.2009 16:29
Wäre das der Grund, müsste es gleich viele Abteilungsleiter wie Sekretärinnen geben.

Und alle anderen Angestellten (auf mittlerer Ebene) gleich viel verdienen.

Thomas Haele
23.09.2009 15:07
unwahr

wie unwahr die behauptungen sind, sieht man bei den beamten. da gibt es nur eingehaltsschema. wie können also frauen weniger verdienen? ausser sie sind weniger qualifiziert, oder sie arbeiten weniger????

knurrhoernchen
23.09.2009 16:13
Soso,...

wie kommt's, dass der BeamtInnenchef mit dem Zug in der ersten Klasse, von Wien nach Innsbruck fährt, während die gemeine Sekretärin im Viehwagon Platz nehmen muss? Der Chef kriegt dieStandard zu lesen, während die Sekretärin dem Vieh die Läuse aus dem Pelz lesen darf.
Ist die Leistung des Chefs höher zu bewerten, dass diese Mehrleistung gerechtfertigt ist?
Soll ich mit den Übernachtungskosten fortfahren? Ist das Fernbleiben einer Mutter von ihren Kindern weniger Leistung, als das Fernbleiben eines Gigolos im Nadelstreif?
Soche Ungleichbehandlungen gab's auch mal im Handel,... weg sind sie, weil die Ungleichbehandlungen erkannt wurden. Auf welcher Stufe stehen die BeamtInnen?

PegasusNbW
23.09.2009 16:44
äpfel und birnen

wenn ich mich nicht irre, lautet doch die forderung: "gleicher lohn für gleiche arbeit". sprich die beatmtenchefin fährt genauso erste klasse wie der beamtenchef, und der C-beamte wird ebenfalls mit dem gemeinen volk fahren müssen wie die C-beamte.

knurrhoernchen
23.09.2009 17:01
Vergiss deine Äpfel mit Birnen

Die Tätigkeit des Zug fahrens bleibt gleich.
Hat der A-Beamte einen wertvolleren und schützenswerteren A*sch? Wieso werden ChefIn und SekretärIn, wie zu Kaisers Zeiten getrennt? Darf der gemeine Mob nicht bei den HofrätInnen sitzen? Allein dein Versuch das rechtfertigen zu wollen, kostet mich als Arbeitnehmer in der Privatwirtschaft einen Lacher. Diese wienernden Wappelnden könnten mir meinen Schuh aufblasen :)

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