Queerograd

Homosexualität und Männlichkeit

5. Oktober 2009, 14:29
  • Artikelbild
    foto: queerograd

    Flyer von Queerograd

In Graz verbindet das Festival "queerograd" einmal mehr Diskurs mit Party und Performance - ab 15. Oktober

Graz - Vom 15. - 17. Oktober gastiert das Festival "Queerograd" in Graz mit dem Anspruch, eine Plattform zwischen seriösem Diskurs und Politainment zu bieten. Dazu heißt es auf Seiten der VeranstalterInnen: "queerograd ist ein Plattform-Format zwischen seriösem Diskurs und trashigem Politainment, bei dem in Theorie & performativer Praxis über heteronormative Matrix, Identitäten und Identitätskonstruktionen, Geschlechter- und Gesellschaftsverhältnisse, linke Perspektiven und radikale Globalismen diskursiv verhandelt wird."

Bereits zum dritten Mal findet das multi-disziplinäre Festival in der steirischen Hauptstadt statt und wieder zeichnet sich der Verein "Kultur in Graz" (KiG) dafür verantwortlich. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt dieses Jahr bei Homosexualität(en) und Männlichkeit - dazu arbeiten toxic dreams, Didi Bruckmayr, Bulbul, nincompoop, meanmachine, djane teutonia aka Casper G. Zehner, Ljiljana Radonic, Gerhard Scheit, Marcel Wolters, Astrid Hanisch und Xela.

Zum Programm:

 

Donnerstag 15.10.

20:00 Casper G. Zehner: Intro & Fragmente zum Schwerpunkt Marcel Wolters: Geschlechterfantasien: Von der Psychoanalyse des soldatischen Mannes zur Psychoanalyse des Geschlechterverhältnisses
Astrid Hanisch: Antisemitismus als Ideologie und Strategie in der 1. Frauenbewegung im Deutschen Reich und der Habsburger Monarchie
Podiumsdiskussion mit Moderator Xela
anschließend: Umtrunk

Freitag 16.10.

18:30 Vorträge mit Podiumsdiskussion
Ljiljana Radonic: Die Politisierung der Lust - Sexualität im Nationalsozialismus

Gerhard Scheit: Erhabener Körper, quälbarer Leib
Moderation: Xela
21:30 Performance toxic dreams: Mein Camp - Eine Lecture Demonstration
23:00 Liederabend mit Imbiss. djane teutonia feat. Dr.Didi Bruckmayr: der mordtraurige Max - nazi-schwule Larmoyanz-Barden-Songs nach Jonathan Littell und Jean Genet
anschließend: leichtes Fest

Samstag 17.10.

20:00 Performance toxic dreams: Mein Camp - Eine Lecture Demonstration
21:30 One-Woman-Orgel-Show: The Mean Machine
23:00 Rock-Tuntismus-Schau: Bulbul feat. nincompoop anschließend rauschendes Fest

Der Eintritt ist frei. (red)

 

queerograd Graz 2009
Donnerstag, 15.10. - Samstag, 17.10.2009
Theater am Lend
Wienerstraße 58a
8020 Graz

Link

queerograd.antville.org

Christian S
01
8.10.2009, 21:54

Also ich habe mich über den Flyer halbtot gelacht.

Kein Begriff drückt Mich aus
20
5.10.2009, 19:30

Der "Flyer" macht mich irgendwie wütend. Am meisten dieser debile Satz.

Lethawae
00
8.10.2009, 21:06

Mich macht auch wütend, daß die das Wort "Ideolgie" verwendet haben.

Die dritte Seite der Medaille
00
7.10.2009, 11:12

naja, er fällt auf.. und das ist ja der Sinn.

bixente uhudla
 
01
5.10.2009, 20:33

ist aber eine meinung die in einem teil der gay community(fetisch szene) durchaus auf zustimmung trifft

Tethys
01
7.10.2009, 14:14

Das ist ja das ambivalente: die SS ging gnadenlos gegen Homosexuelle vor - aber heute stehen manche aus der Szene auf die Uniformen, weil Sie "geil aussehen".

Mir persönlich läuft es kalt über den Rücken, wenn ich das so lese, aber die Fetischszene hat damit vermutlich kein Problem.

Caligulas Gaul
10
9.10.2009, 19:05
Wie war das gleich noch einmal...

Die dümmsten Schafe suchen sich ihren Schlächter selber aus?

Aber jetzt ernsthaft: Das soll halt um jeden Preis Aufmerksamkeit erhalten, denn darum geht es ja meistens in der modernen Kunstszene.
Aufmerksamkeit erregen, um zu verdecken, was für ein erbärmlicher Nichtskönner man auf dem Gebiet er Kunst ist.

Trotzdem ist mir lieber sie nutzen ihre "Kunst" als Ventil für ihren Größenwahn, als ihn unnötig zu stauen und später komplett durchzudrehen.

Denke man nur an einen kleinen, geisteskranken Spinner, der an der Wiener Kunstuni abgelehnt wurde, auswanderte und....

Oha, sind wir schon wieder beim Thema NS-Zeit angelangt?

Martin Major
 
00
7.10.2009, 12:53
diese meinung

trifft für jede "community" zumindest für einen teil zu.

kopfsalat
00
5.10.2009, 16:19
ideolgie

mag ich auch nicht

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