Keine klare Linie zu Frauenqoten

7. Oktober 2009, 10:57
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    Frauenministerin Heinisch-Hosek eröffnete die Parlamentsenquete mit der Forderung nach einer verpflichtenden Frauenquote für den Nationalrat.

SPÖ und Grüne dafür, BZÖ und FPÖ lehnen ab, einzig die ÖVP ringt noch mit ihrer Parteilinie - Auch ExpertInnen kritisierten "Quoteneuphorie"

Wien - Eine rege Diskussion über verpflichtende Frauenquoten in der Politik hat die parlamentarische Enquete "Frauen in der Politik - mehr Frauen in die Politik" am Mittwoch in Wien gebracht. Während sich FPÖ und BZÖ vehement gegen Quotenregelungen aussprachen, traten SPÖ und Grüne sogar für Sanktionen bei Nichteinhaltung von Quoten ein. Die ÖVP dürfte ihre Position zu diesem Thema noch nicht eindeutig festgelegt haben, hörte man doch verschiedene Meinungen im Parlament. Auch die Expertinnen und Experten sind sich uneinig.

Ist-Zustand unzufriedenstellend

Zurzeit sind rund 27,9 Prozent der Nationalratsabgeordneten weiblich. Zu wenig, wie alle Rednerinnen der Enquete betonten. "Ich bekenne mich dazu, dass es notwendig wäre, eine verpflichtende Quote einzuführen, damit sich etwas ändert", sagte SP-Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek zu Beginn der Veranstaltung. Auch Nationalratspräsidentin Barbara Prammer sprach sich klar für eine Quotenregelung aus. Diese solle auch Sanktionen bei Nichteinhaltung beinhalten, ergänzte SPÖ-Frauensprecherin Gisela Wurm.

Grüne: Keine Alternative zu Quote

Die Grünen fordern ebenfalls eine verpflichtende Frauenquote für die Politik. Der derzeitige Frauenanteil sei "befremdend", meinte die Grüne Frauensprecherin Judith Schwentner. Ein anderes wirksames Mittel als eine gesetzliche Quotenregelung gebe es nicht.

Unentschiedenheit bei der ÖVP

Ob sich im Parlament eine Mehrheit für eine derartige Quotenregelung finden würde, ist aber noch nicht klar, denn die ÖVP scheint in dieser Frage noch keine gemeinsame Parteilinie gefunden zu haben. VP-Familienstaatssekretärin Christine Marek erklärte, man müsse entsprechende Instrumente diskutieren, denn "ohne Druck wird's nicht gehen". Das Ziel sei "klar", so die Staatssekretärin: Frauen müssten entsprechend der Bevölkerung "auf allen Ebenen" vertreten sein. Dies bedeute eigentlich einen Anteil von 51 Prozent, "wir geben uns aber mit 50 Prozent zufrieden".

Als "unelegant", aber "wirksam" bezeichnete die Abgeordnete Ursula Plassnik die Idee der Quoten. VP-Frauenchefin Maria Rauch-Kallat machte unmissverständlich klar: "Wir brauchen auch die Quote und zwar verpflichtend und mit Sanktionen, damit sie wirkt."

Nicht so eindeutig äußerte sich VP-Frauensprecherin Dorothea Schittenhelm: "Wir sagen nicht Quote, aber wir wollen 50 Prozent." Skeptisch gab sich vor allem ÖVP-Klubobmann Karlheinz Kopf, der auf "demokratiepolitische Bedenken" hinwies.

FPÖ: Frauenquote diskriminierend

Gar nichts anfangen können FPÖ und BZÖ mit verpflichtenden Quoten. "In jeder Form der Quote steckt eine Diskriminierung", sagte die freiheitliche Frauensprecherin Carmen Gartelgruber. Der Schlüssel zu mehr Frauenbeteiligung liege bei den Parteien, die Profilierungsmöglichkeiten bieten müssten. Auch BZÖ-Frauensprecherin Martina Schenk ist gegen "Zwangsverordnungen", denn diese würden "Neid, Missgunst und Geschlechterkampf" bewirken.

Verfassungsrechtliche Bedenken äußerte der Jurist und frühere Dritte Nationalratspräsident Wilhelm Brauneder von der FPÖ, da bei Quotenregelungen nicht mehr die WählerInnen die Entscheidung treffen würden. Auch die Psychotherapeutin und Juristin Rotraud Perner sagte, "strukturelle Gewalt" könne nicht durch "strukturelle Gewalt von oben" beseitigt werden. Die frühere BZÖ-Abgeordnete Helene Partik-Pablé ernete Kritik aus den ZuschauerInnenreihen, weil sie "Qualität vor Quantität" forderte.

Andere Expertinnen stehen einer verpflichtenden Quote wiederum positiv gegenüber: So betonte die Politikwissenschaftlerin Monika Jarosch, dass es in all jenen Ländern, die einen Frauenanteil von über 40 Prozent haben, nur in Finnland keine Quote gebe. "Das stärkste Argument für Quotenregelungen ist: Sie wirken."

Hamann: Bessere Ergebnisse in gemischten Teams

Eine US-amerikanische Studie habe gezeigt: je vielfältiger die Besetzung von Entscheidungsgremien, desto besser die Ergebnisse, betonte die Journalistin und Autorin Sibylle Hamann. "Was für amerikanische Unternehmen gilt, kann für die österreichische Politik nicht ganz falsch sein." Es komme sehr wohl auf quantitative Faktoren an, denn als einzige Frau in einem Gremium werde man stets als etwas Besonderes gesehen und könne sich nicht individuell entfalten. Erst ab einer gewissen Masse könnten Frauen auch das tun, was Männer selbstverständlich tun, nämlich "verschiedener Meinung sein und Bündnisse schließen".

Durch eine verpflichtende Quoten könne man beispielsweise das Argument von Männern in Führungspositionen, man wolle eine Frau einstellen, finde aber keine, schwächen, glaubt Hamann. "Bei einer Quote muss er so lange weitersuchen, bis er eine geeignete Frau gefunden hat, und er wird sich wundern, denn er findet immer eine." Auch die Sprachwissenschaftlerin Luise Pusch sprach sich für eine Quotenregelung aus. (APA)

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dr.ban cok
02
10.10.2009, 03:54

vmtl läuft vieles in dieser diskussion auf die forderung der gleichen bezahlung heinaus. obendrein hat der job im parlament natürlich wesentlich höheres ansehen als eine kindergartentante...

nicht in der quote sondern in der anerkennung der berufe liegt der hund. wenn ich nur höre wie im moment wieder über die lehrer diskutiert wird - fakt ist, dass die lehrer im grunde ein wichtigerer berufsstand sind als unsere politische elite. einzig das rampenlicht und die bezahlung fehlt.

offensichtlich ist, dass politiker überbezahlt sind und sich auf ihren beruf viel zu viel einbilden. DAS ist ein gesellschaftliches problem. wenn lehrer und professoren von politikern denunziert werden stehts schlimm um die gesellschaft.

Zocker aus Leidenschaft
00
8.10.2009, 21:57

Wieso soll es wo festgeschrieben sein wieviele Frauen wo arbeiten? Wie wenn das jetzt einen Unterschied macht, ob da ein Mann oder eine Frau sitzt. Sitzen nicht genügend Frauen dort, müssen gleich mehr her, wie wenn das keine Menschen sind sondern 2 verschieden Spezien...

dermartino
03
8.10.2009, 17:50

Die SPÖ sollte mal zusehen, dass sie in ihren eigenen Reihen auf 50% kommt, bevor sie große Töne spuckt.

Parteiinterne Quote ok.. man wird sehen wie das Wahlvolk reagiert, aber parlamentsweite Quote ist demokratiepolitisch sehr bedenklich.

Thomas Felder
00
8.10.2009, 14:41
spö dafür ?

wurden da die mitglieder befragt ? kaum

Jan Nesbeda, MPr
00
9.10.2009, 06:54
Mitgliederbefragung

Früher, als ich mich noch brav engagiert habe und auch auf der Liste für den Gemeinderat stand, da haben wir in einer Versammlung die Liste der Kandidaten aufgestellt. Durch Wahl.
Basisdemokratischer gehts ja wohl nicht.
"Die Partei" wurde also befragt und die Liste hat so ausgesehen, wie sie eben ausgesehen hat. Quotenregelung gabs da nur für die Ortsteile.

geniusgenitalis
01
8.10.2009, 14:00

ich bin für eine verpflichtende quote von mindestens 51% hausmännern! wenn wir hier keine quote einführen wird sich mittel und langfristig an diesem problem auch nichts ändern!

4simo
00
19.10.2009, 19:13
also ich hab nichts dagegen

:)

Zenon
01
12.10.2009, 23:02

Volle Zustimmung. Da muss sich auch etwas ändern.

Das erinnert mich an die Diskussion über unterschiedliche Studienwahl von Männern und Frauen. Konkret: Frauen entscheiden sich selten für technische Studienrichtungen (oder solche mit technischem Image).

Der Zusammenhang zu ihrem Posting: Frauen wollen einen eigenen Beruf haben und selber für ihren Lebensunterhalt sorgen können, aber sie müssen nicht, deshalb können sie es eher riskieren weniger direkt wirtschaftlich verwertbare Studienrichtungen zu wählen! Für einen Mann sind die Aussichten, eine Frau zu finden, die die Familie ernährt eher gering. Warum? Siehe oben.

rggre rewqfew
02
8.10.2009, 12:54

waere es gendermaesig ein fortschritt, 50% aller kindergartendirektoren mit maennern zu besetzen. wissend, dass es nur einen einstelligen prozentsatz an maennlichen kindergaertnern gibt?

drea66
01
8.10.2009, 15:35
natürlich.

setzen Sie sich doch dafür ein.

rggre rewqfew
00
8.10.2009, 15:45

ehrlich gemeint oder ironie?

das ist auf "diestandard" oft schwer zu erkennen?

drea66
01
8.10.2009, 15:50

das war durchaus ernst gemeint. wobei die männlichen (und weiblichen) kindergartendirektoren sich hoffentlich dafür einsetzen würden, dass insgesamt mehr männer in die erziehungsberufe kommen.

rggre rewqfew
04
8.10.2009, 16:15

ich habs befürchtet, dass sie das ernst meinen.

nach meinem gefühl gibt es bestenfalls einen "onkel" pro 50 "tanten". wenn man jetzt mal davon ausgeht, dass vielleicht jede/r 20 direktor werden kann, hätte ein mann eine chance von 100% direktor zu werden (jeder mann müsste direktor werden um die quote zu erfüllen, selbst wenn er der schlechteste in ganz österreich wäre) während frauen eine chance von 1/40 hätten. und sie hätten die quote noch nicht einmal erreicht.

wäre es da nicht besser, nicht auf das geschlecht zu schauen und einfach den oder die bestqualifizierte zu nehmen? wäre das für unsere kinder nicht deutlich besser und für die betroffenen auch fairer?

drea66
00
9.10.2009, 13:33
wenn Sie parlamentsabgeordnete unbedingt mit kindergartendirektoren vergleichen möchten...

ist klar, dass da ein argument gegen eine quote rauskommt. nur: vergleichen kann man nur, was sich vergleichen lässt ;)

daher gegenfrage: wieso haben parteien, die die quote intern einführen, niemals probleme, qualifizierte frauen in den eigenen reihen zu finden? ich stelle mal die - nicht belegbare - these auf (die sich in vielen spitzenpositionen bestätigt hat), nämlich dass frauen, die es in die zweite reihe in parteien schaffen, ohnehin MINDESTENS so qualifiziert sein müssen wie die besten männer dort. vielleicht ist es deshalb nie ein problem, aus der weiblichen auswahl zu rekrutieren, ohne dass ein qualitätsabfall entsteht? wie gesagt, das ist nur eine these, die mir aber plausibel erscheint.

(jetzt könnte man natürlich annehmen, dass das bei kindergartendirektoren ähnlich ist: wenn ein onkel auf 50 tanten kommt, muss er sich wahrscheinlich nochmal mehr anstrengen, um in einem "frauenjob" als mann anerkannt zu werden. vielleicht ist dann der eine onkel tatsächlich so gut qualifiziert wie die beste der 50 tanten? ;) zugegeben, nicht extrem realistisch, aber das verhältnis 1:50 ist bei NR-kandidatInnen ja auch unrealistisch. ich würde eher von 40/60 ausgehen.)

guggi102
83
8.10.2009, 12:21

Hui, da herrscht ja Heulen und Zähneknirschen, wenn die angestammten Pfründe verloren gehen...jetzt gehts ans Eingemachte, meine Herren! Die Hälfte der Macht den Frauen, alles andere ist Unrecht.

geniusgenitalis
14
8.10.2009, 14:04

genau ... wieso sollen auch nur die knapp 30%, die sich dafür qualifiziert haben, und sich gegen andere durchgesetzt haben vertreten sein. ziehen wir doch lieber noch 20% zweite-Wahl kandidaten vor. neues wort für inkompetenz: quotennützling!

guggi102
01
9.10.2009, 06:40

Ach, und die 70% Männer sind alle hervorragende Genies? Die Besten der Besten? Da gackern ja die Hühner. Wir wissen aber schon, wie man(n) in diese Position kommt - bestimmt nicht durch Leistung und Qualifikation.

geniusgenitalis
12
9.10.2009, 10:38

es steht außer frage, dass die kompetenz in politischen ämtern oft wohl nicht dem gewünschten standard entspricht. doch das ist ein anderes problem.
fest steht aber, dass mit einer quotenregelung der gerechtigkeit ein riegel vorgeschoben werden würde.
oder was würden sie sagen, wenn plötzlich eine horde hochmotivierter frauen auf gerechte weise das parlament stürmen würden, auf 80% kämen, und dann ein mann ruft: FRECHHEIT - 50% Quote!

ich möchte auch anmerken, dass ich kein problem damit hätte von einer frau regiert zu werden, und auch nichts gegen 50+ frauenanteil im parlament habe. jedoch sind quoten in solchen bereichen einfach nur unfair und lächerlich.

drea66
01
9.10.2009, 15:32
dann käme es darauf an,

warum die übrig gebliebenen männer nicht mehr als 20 prozent schaffen. gehts ums politische interesse? die motivation? gehts ums können? das alles ist im 21. jhdt. sehr unwahrscheinlich.
wenn es also berechtigte gründe gibt, anzunehmen, dass diese männer trotz genügender qualifikation und motivation innerhalb der parteien aufgrund der weiblichen dominanz unterrepräsentiert bleiben, es also offenbar strukturelle gründe gibt, warum männer verdrängt werden - warum nicht eine quote vorschlagen? in dem fall gäbe es höchstwahrscheinlich auch enorme unterstützung für den vorschlag ;)

Gerburg Herberstein
32
8.10.2009, 11:35
-> Auch ExpertInnen kritisierten "Quoteneuphorie"


Diese Überschrift gibt die Enquete völlig falsch wieder!

Von allen namhaften ExpertInnen hat nur Rotraut Perner leise Bedenken angemeldet, alle anderen haben sich FÜR Quoten in der Politik ausgesprochen. (Brauneder – Überraschung! – natürlich ausgenommen)

In den Wortmeldungen der Abgeordneten ging die Zustimmung zu einer Quote quer durch alle Parteien, ausgenommen FPÖ. Und wenn sogar Rauch-Kallat und Kopf vorsichtig "schauma mal" sagen, dann kann man nur von einer erfolgreichen Enquete reden. Die sowas wie einen "common sense" PRO Quote im Parlament produziert hat.

(PS, die APA wird rasant immer schlechter, das geht bis zur Desinformation, die Leute dort sind offenbar unterbezahlt und scheren sich einen Dreck um qualitative Arbeit.)

rggre rewqfew
35
8.10.2009, 11:08
grundsaetzliches

mal ganz offen u. verkuerzt: es gibt weniger frauen in spitzenpositionen aus einem einfachen grund. weil ab mitte 20 sich maenner in der ueberzahl fuer die karriere entscheiden und frauen immer noch mehr fuer die familie.

als folge erreichen 20 jahre spaeter maenner spitzenpositionen und frauen bekommen bei der scheidung die kinder zugesprochen. wer das aendern will, muss bei der karriere/familienwahl ansetzen.

es waere absurd, 50% alle scheidungskinder per quote an den vater zu geben, um eine quote zu erfuellen. genauso absurd ist es, 50% aller spitzenfunktionen an frauen zu geben. das erste wuerde zu ungluecklichen kindern fuehren, dass zweite zuerfolglosen firmen.

Nevim
00
14.10.2009, 23:00

Da haben Sie schon Recht (teilweise), aber in diesem Artikel geht es um etwas anderes: Den Frauenanteil im Parlament. Und das ist mit Firmen und anderen Karrieren insofern nicht hundertprozentig vergleichbar, als es in der Politik nicht nur um bestimmte Faehigkeiten und Qualifikationen geht, sondern darum, große Teile der Bevoelkerung zu repraesentieren. Deswegen haben Parteien ja auch Jugend- und Seniorenvertreter, aber Firmen meistens nicht.

drea66
01
8.10.2009, 15:39
und wieso meinen Sie, dass familie und politik nicht vereinbar sind?

das klappt doch bei vielen männlichen politikern wunderbar! natürlich ist es für viele frauen heute noch sehr schwer, karriere und familie zu kombinieren. und genau da muss man ansetzen - und auch dafür sind quoten gut, weil sie parteien zwingen, für ihren weiblichen nachwuchs (der ja vorhanden ist, wenn auch noch nicht in gleicher zahl in spitzenpositionen) bedingungen zu schaffen, die das ermöglichen.

wenn Ihr argument gegen quoten die unvereinbarkeit ist, dann sollten wir doch diese unvereinbarkeit kritisieren und sie nicht einfach unhinterfragt im raum stehen lassen, oder?

woidviadla
02
8.10.2009, 16:16
Des Pudels Kern.

Vereinbarkeit von Karriere und Familie ist ein Frauen-Thema. Das finde ich als Vater sogar diskriminierend (zB wenn meine Kleinen auf der Straße aus irgendeinem Grund (zB Kommunikation, sie können als Babies nicht anders) geweint haben, und so manche Zeitgenossin das automatisch ohne Kenntnis irgendeiner Ursache mit "Oijeee, woinns zua Mamma, gö?" quittiert haben.

Es sollte ein Eltern-Thema sein.

rggre rewqfew
21
8.10.2009, 15:56

und by the way, es klappt bei männern auch nicht, familie und spitzenpolitik zu vereinbaren. ich kenne keinen mann, der einen grossteil seiner energie für haushalt oder kinder (oder für irgendetwas anderes) einsetzt und trotzdem in wirtschaft oder politik ganz nach oben gekommen wäre.

wenn ich mich dafür entscheide, viele jahre für meine kinder da zu sein, dann bekomme ich dafür (hoffentlich) die liebe meiner kinder, aber die karriere werden nun mal die machen, die die gleiche zeit in die karriere gesteckt haben. und das ist auch richtig so. wenn ich den ganzen tag arbeite, werde ich bei meinen kindern defizite haben und ich werde auch nicht so gut tennis spielen, wie der, der den ganzen tag tennis trainiert, ist doch logisch...

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