Neu Delhi - Vor einem "Liebes-Djihad" warnt die katholische Kirche im indischen Unionsstaat Kerala. Radikale islamische Gruppen setzten Männer auf christliche Mädchen an, um sie zur Hochzeit zu überreden und anschließend zum Religionsübertritt zu zwingen, melden indische Medien laut Kathpress am Mittwoch.
Die "Liebes-Kämpfer" seien vor allem an Universitäten unterwegs, zitiert die asiatische katholische Nachrichtenagentur "UCA News" einen zuständigen Mitarbeiter der Bischofskonferenz. Die Kirche müsse das Phänomen aufmerksam beobachten. Seit 2005 seien etwa 4.000 Mädchen auf diese Weise zum Islam übergetreten. Laut den Berichten sind sowohl christliche als auch hinduistische Frauen betroffen.
Es handle sich um eine "weit verzweigte organisierte Bewegung", wird ein Polizeisprecher zitiert. Beschuldigte muslimische Organisationen wiesen die Vorwürfe dagegen zurück. Religionswechsel sei kein Verbrechen und im Christentum und Hinduismus bekannt. Man könne nicht aus jeder Liebesgeschichte einen Fall von erzwungener Konversion machen. (APA)
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derStandard.at/SMS: Nachrichten in Echtzeit auf Ihr Handy! Die katholische Kirche hat immerhin das weströmische Reich weitgehend ohne Schwert und Feuer christianisiert - und auch einen Großteil des restlichen, nördliche Europas primär durch Missionare erreicht (ohne damit von den Heidenkreuzzügen zB im Baltikum ablenken zu wollen)
Ohne "Schwert" ist die sprichwörtliche Friedensreligion hingegen nicht nach ganz Nordafrika, in den ganzen Nahen Osten, nach Persien, in das frühere Byzanz, auf den Balkan und bis nach Indien (inkl. Pakistan und Bangladesch) gekommen, gell, liebe ApologetInnen. Da hat die überall so ziemlich dasselbe aufgeführt wie die katholischen Kolonialherren in Amerika.
.. gerade die kreuzzüge so sehr herausgestrichen werden, wo doch ein mehr als nur hundertfach grösseres gebiet mit blutigster gewalt und nicht selten gnadenlosigkeit durch "die andere seite" unterworfen wurde ...
warum das wohl so ist.
schau mal, mir ist sowohl die katholische kirche als auch der islam in etwa so wichtig wie ein ruelpser der fpoe... ich wollte hier nur auf den umstand hinweisen, dass gerade die katholische kirche hier ihren mahnenden zeigefinger mal schnell wieder einstecken sollte. denn es ging nicht um die vergangenheit, sondern um die aktuelle situation, die im obigen artikel beschrieben ist. dass ich dafuer hier von ex-ministranten "gerotet" werde, ist allerdings amuesant.
abgesehen davon hast du offensichtlich in deinem ach so friedlich missionierten europa die germanen und slawen vergessen, von afrika und suedamerika ganz zu schweigen....
Heidenkreuzzüge als Beispiel als negatives Beispiel eingebracht, stellvertretend für eine Reihe ähnlicher Ereignisse steht.
Diese Gebiete lagen ja gerade nicht mehr im römischen Reich, für den Rest Europas sprach ich lediglich von "einem Großteil", nicht mehr, nicht weniger.
Trotzdem breitete sich das Christentum zunächst friedlich aus (wäre ja auch nicht anders gegangen) und auch noch eine Zeitlang, als es bereits etabliert war, was für die andere Religion schlicht nicht zutrifft. Zur Germanenmission siehe zB hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Germ... nenmission - zu Beginn wurde, wie gesagt, nicht gewaltsam missioniert, erst zu einer späteren Zeit.
der grossteil der slawn und der überwiegende teil der germanen wurden tatsächlich friedlich christianisiert.
die sachsen meinen sie im konkreten?
das war ein eher kleiner teil der germanen.
abgesehn davon behauptet der vorposter in keiner sekunde das die christliche kirche sich wie ein haufen engerl verhalten hätte.
nur ist es eben längst zur routine geworden erstmal auf die christen von gestern hinzuhaun .. wenns kritik am i-lam von heute gibt.
und genau dieser reflex ist einfach billig geworden ...
Es ist allgemein bekannt, dass der Islam für eine Frau, die einen Moslem heiratet, nur die Option zum Islam zu konvertieren vorgesehen hat. Ein nicht moslemischer Mann darf und kann im islamischen Umfeld gar keine moslemische Frau heiraten.
Ansonsten wird es nicht viel nützen wenn die Christen immer fanatischere "Brüder im Glauben an den gleichen Gott" nur beobachten. Stattdessen sollte lieber sofort damit begonnen werden Frauen unter selbstbestimmten, freien Bedingungen aufwachsen zu lassen. Dann werden diese nicht mehr so oft den destruktiv-patriarchalen Dogmen unterordnen.
... verbreiten und halten sich deshalb so hartnäckig, weil die MütterInnen und GroßmütterInnen sie so traditionsbeflissen weitergeben.
Ich möchte nicht wissen, zu wie vielen jungen Frauen der Ehemann nur deshalb despotisch und schließlich grausam wird, weil seine Mutter und andere ältere weibliche Verwandte keine Ruhe geben und unentwegt über dessen Frau stänkern und sie kritisieren.
Und der der Mama tut "Mann" ja nicht widersprechen, net wahr, wenn "Mann" ein braver Sohn sein will.
Das gibt es aber nicht nur im näheren oder ferneren Orient...
In Europa tun die Frauen das (relativ frei und selbstbestimmt) - und trotzdem haben auch wir sehr viele von diesen Konversionen aus Liebe. Und da es sich oft um sehr emanzipierte, gebildete Frauen handelt, sind das dann sehr häufig die, die sich in der ersten Reihe in Organisationen und Interessensvertretungen hervortun oder die vor Gericht oder in der Politik engagiert für religiöse Vorrechte kämpfen.
Also die gebildeten und emanzipierten Frauen die ich kenne und sich auf eine derartige Liebe eingelassen haben, sind zwar nicht konvertiert, haben aber nach einem schmerzhaften Intermezzo des "richtige Männer sind eben so" zu ihren emanzipierten Wurzeln zurückfinden können.
Ohne Religion geht das zurückfinden sicher leichter...
Wahr ist, dass ein Nichtmuslime eine muslimische Frau nicht heiraten darf (zumindest in den streng religiösen Vorstellungen), er muss vorher konvertieren.
Wahr ist aber auch, dass ein Muslime sehr wohl eine Nichtmuslimin heiraten darf, weil in allen muslimischen Gesellschaften sowieso der Mann das Sagen hat, und die Kinder dann den Islamunterricht "genießen" werden. Die Kontinuität der Religion bleibt also gewahrt!
Daher ist berechtigt, von "Sorge" zu sprechen, falls die Ehemänner Druck und Zwang auf ihre Ehefrauen ausüben, damit diese zum Islam konvertieren.
In Ländern, wo in gemischt-religiösen Ehen von Gesetzes wegen die Kinder die Religion des Vaters erhalten, wird in muslimischen Familien wohl strikt Wert darauf gelegt, dass ein Bräutigam bei Eheabschluss Muslim ist (egal ob von Anbeginn an oder konvertiert).
In Staaten, wo das Religionsbekenntnis der (künftigen) Kinder einvernehmlich durch die Eltern geregelt werden kann, wird auf das Bekenntnis eines Mannes darauf eben nur in s t r e n g religiösen Kreisen Wert gelegt.
In Ex-Jugosöawien z.B. gab es durchaus auch die Kombination Mann=Christ, Frau=Muslima, dies allerdings in eher laizistischem politischen Klima.
auch eine große Rolle - wenn die Christen oder Hindus arm sind und eine Christin heiraten will, springt reiche muslimische "Bekanntschaft" ein
-und die Christin kann entscheiden - Wohlstand in Islam oder Armut im Christentum - was wiegt mehr?
(das hat uns schon Marylin Monroe erklärt)
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