Magazin "Madonna" gegen Magermodels

22. Oktober 2009 16:53
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    Foto: ap/joel ryan

    Üppig statt mager bzw. "normal" statt untergewichtig will "Madonna" die "Models" im nächsten Heft präsentieren.

Aktion à la "Brigitte": Durchschnittsfrauen anstelle von Models in den nächsten Heften

Wien - Das Frauenmagazin "Madonna" stellt sich in seiner Samstag erscheinenden Ausgabe klar gegen die zuletzt von Designer Karl Lagerfeld propagierten Magermodels. Die beiden Ernährungs-Spezialistinnen Julia und Ursula Pabst, die ihre Leserinnen ab sofort auch zum Thema beraten, sowie das Institut SoWhat, das interdisziplinäre, professionelle Unterstützung für von Ess-Störungen Betroffene und deren Angehörige bietet, unterstützen die von Herausgeberin Uschi Fellner initiierte Langzeit-Aktion.

Erstmals werden im gesamten Modeteil des Heftes Leserinnen statt Models gezeigt. Damit soll das Bewusstsein für normalgewichtige Frauen und gegen falsch verstandene Vorbilder sensibilisiert werden. Die "Leserinnen-statt-Models"-Shootings wird das Magazin in regelmäßiger Form ab sofort beibehalten.

Thema mit höchster Brisanz

"Wie brisant das Thema bei Frauen ist wurde deutlich, als wir die Geschichte über Top-Model Chrystal Renn, die in ihrem Buch 'Hungry' die Missstände in der Modelbranche und ihre eigene Hungergeschichte beschreibt, brachten", erzählt Uschi Fellner.

"Hunderte Frauen haben sich daraufhin bei uns gemeldet, die selbst von Ess-Störungen betroffen sind. Wir wollen mit der Madonna-Aktion dazu beitragen, vor allem junge Frauen, die Models als Vorbilder betrachten, eine gesunde Einstellung dem eigenen Körper gegenüber zu vermitteln." In Österreich sind laut offiziellen Auskünften über 200.000 Mädchen und Frauen von Magersucht und Bulemie betroffen, die Dunkelziffer wird weitaus höher eingeschätzt. (red)

Sust1
04.10.2010 14:38
Seid doch endlich mal mit euch selbst zufrieden!!

Ich finde es einfach nur schlimm wieviel Aufmerksamkeit dem Gewicht in letzter Zeit zukommt. Natürlich sind Menschen bei denen die Knochen markant zu sehen sind nicht unbedingt schön, aber Dicke nun mal wirklich auch nicht. Anstatt aber die einen gegen die anderen aufzuhetzen, wäre es doch angebracht, mehr über eine gesunde Lebensweise zu berichten (Ernährung, Sport etc.) Man gilt ja heute schon fast als magersüchtig, wenn man eine normale Konfektionsgröße von 36 hat. Das kann es doch wirklich nicht sein!! Schlank und sportlich ist nun mal unser aller Schönheitsideal, diese ganzen Hetzkampagnen gegen Dünne in letzter Zeit sind doch nichts anderes als purer Neid!!

Petrinchen
23.10.2009 00:03
katie price

warum um gottes willen ist neben diesem artikel ein foto von "boxenluder und busenwunder" katie price???
ist sie nun das angestrebte idealbild anstatt der magermodels???

Mmmmmmm
 
17.01.2011 07:35
Das stimmt

Mir wird von meiner Familie (Mutter+sonstige weibliche Verwandte) auch vorgeworfen, mager süchtig zu sein. Und das bei Kleidergröße 36, BMI ca. 20. Wenn "normalgewichtige" Models propagiert werden, bin ich aber immer vorsichtig. Mögerlicherweise ist dann statt Kleidergröße 28-30 32 gemeint. Und was ist "normalgewichtig"? BMI 25? Das schaut auf Fotos aber meist auch nicht mehr sooo gut aus.

Pygar
 
22.10.2009 22:40

Mich würde es sehr freuen wenn die Zeit von Lagerfeld & Co endlich zu Ende ist und man wieder Models ohne Essstörungen zu sehen bekommt!

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