

Es soll keine keine Ausreden mehr geben, so Heinisch-Hosek.
Wien - Deutlichen Nachholbedarf offenbart bei der Gleichstellung von Frauen der "Global Gender Gap Report 2009". Vor allem in der heimischen Wirtschaft. Im internationalen Vergleich liegt Österreich auf Platz 103 von 134 erhobenen Staaten (2008: Platz 84). Besonders schlecht sieht es bei leitenden Funktionen aus, die nach wie vor Männerdomäne sind. Frauenministerin Heinisch-Hosek will nun erste Maßnahmen setzen.
Der Anteil von Frauen am Arbeitsmarkt hat sich hingegen leicht erhöht. Bewertet werden in der Studie der Grad der Gleich- bzw. Ungleichstellung der Geschlechter auf einer Skala von null bis 100 Prozent - Österreich erreichte seinen 103. Rang in der Wirtschaft mit insgesamt 57 Prozent. Der Anteil von Frauen am Arbeitsmarkt liegt im aktuellen Report bei 84 Prozent, im Jahr davor waren es 83. Bei der Einkommensgleichheit bei ähnlicher Arbeit blieb der Wert konstant bei 48 Prozent, der Anteil bei den Führungskräften sank von 40 auf 36 Prozent.
Verpflichtende Einkommenstransparenz
Angeführt wird das internationale Ranking von der Mongolei, die auf rund 83 Prozent bei der Gleichstellung von Frauen kommt. Das erste europäische Land ist Schweden auf Platz sechs.
Angesichts des schlechten Zeugnisses für Österreich bei der Gleichbehandlung von Männern und Frauen vor allem in der Wirtschaft will Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek nun erste Maßnahmen setzen. So zeigte sie sich am Freitag bei einer Pressekonferenz überzeugt, die verpflichtende Einkommenstransparenz für Unternehmen noch im ersten Quartal 2010 umsetzen zu können. Am Dienstag präsentiert Heinisch-Hosek im Ministerrat außerdem einen Zwischenbericht zum Nationalen Aktionsplan.
Ökonomisch noch immer stark benachteiligt
Viele Studien würden schwarz auf weiß belegen, dass Frauen vor allem ökonomisch noch immer stark benachteiligt werden, so die Frauenministerin. So zeige etwa eine schwedische Studie, dass man mit einem Wirtschaftswachstum von drei Prozent bei einer höheren Quote von Frauen in Führungspositionen das BIP auf vier Prozent steigern könnte. Die gesamte Regierung habe sich zur Gleichstellung bekannt, und "es wird Zeit, unterschiedliche Standpunkte aufzugeben". Im Zuge des Nationalen Aktionsplans zur Gleichstellung habe man bisher rund 150 Maßnahmen gesammelt. Am Dienstag will Heinisch-Hosek die bisherigen Ergebnisse im Ministerrat darlegen und diskutieren, welche Schritte umgesetzt werden können.
Nach wie vor pocht die Frauenministerin auf eine verpflichtende Einkommenstransparenz für Unternehmen. Ab 25 MitarbeiterInnen sollen die Gehälter anonym aufgelistet und an eine Kontrollstelle, etwa die Gleichbehandlungsanwaltschaft oder Ministerien, weitergeleitet werden. Nach einer Evaluierungsphase von etwa zwei Jahren müsse man auch über Sanktionen für säumige Unternehmen nachdenken, betonte Heinisch-Hosek.
"Keine Ausreden mehr"
Verankert werden soll diese Maßnahme in der Novelle zum Gleichbehandlungsgesetz für die Privatwirtschaft, an der gerade gearbeitet wird. Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner war bisher allerdings wenig begeistert von den Plänen der Frauenministerin. Mitterlehner sei nur gegen den bürokratischen Aufwand, so Heinisch-Hosek, und dieser halte sich in Grenzen, da der entsprechende Fragebogen für die Unternehmen zwei Seiten lang sei. "Ich glaube, seine Begeisterung ist gewachsen." In Anspielung auf das von der ÖVP geforderte Transferkonto meinte Heinisch-Hosek außerdem: "Wenn ich von der ÖVP höre, dass ja niemand in diesem Land etwas gegen Transparenz haben kann, kann man ja auch nichts gegen Einkommenstransparenz haben."
Um den Frauenanteil in Führungspositionen zu erhöhen, will Heinisch-Hosek bis Jahresende eine Internetseite einrichten, auf der Frauennetzwerke gebündelt werden. Dann gebe es "keine Ausreden mehr", wonach ArbeitgeberInnen für freie Stellen keine qualifizierten Frauen finden würden. (APA)
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Eva Matt von der Gleichbehandlungskommission über die beschränkten Möglichkeiten der geplanten Einkommenstransparenz und über ungewollte Pensionskündigungen
Hier ein Link, wo deutlich wird, dass die sogenannte Einkommensschere aufgrund von Diskriminierungen der Frauen in Wahrheit ein Mythos ist: http://manndat.de/fileadmin... studie.pdf
und dieser halte sich in Grenzen, da der entsprechende Fragebogen für die Unternehmen zwei Seiten lang sei."
Also, ein zwei-Seiten Fragebogen für Unternehmen mit mehr als 25 Mitarbeitern. Die Gehälter dieser >25 MA in einer anonymisierten Liste. Transparenz sieht anders aus. Denn was kann dabei anderes herauskommen, als was wir schon seit Jahren wissen: Frauen verdienen im Schnitt weniger als Männer. Nur macht das per se keine Diskriminierung aus. Um die nachzuweisen, wäre es notwendig, zu jedem einzelnen Mitarbeiter eine Menge persönlicher Daten zu erheben, wie Ausbildung, Berufserfahrung, Aufgaben, Geschlecht, Arbeitszeit, Alter und Gehalt. Und das ist wesentlich mehr Aufwand.
http://www.zeit.de/2009/48/L... it-Schweiz
so etwa...
Ich will ja der Ministerin nichts unterstellen, aber nachdem sie eigentlich Deutsch und Zeichenlehrerin für Hauptschule ist, wird sie vermutlich nicht allzu viel Ahnung von Statistik haben. Vielleicht sollte sie selbst das Potential von Frauen einmal ausschöpfen und eine vernünftige Statistikerin einstellen, die ihr mal sagt, dass ihre Methoden höchst bedenklich sind.
-) Zivildienst
-) Pensionsalter
-) Sorgerechtsstreit (falls beide das Kind wollen)
-) Scheidung (wer wohnt denn in der vom Mann finanzierten Wohnung/Haus)
noch Fragen?
Doch hört man in den Medien davon etwas? NEIN!
Wieso? Weils die Frauen nicht hören wollen.
Man könnte meinen, dass Frauen in Käfigen gehalten werden, ohne Rechte und nix, so wie die werte Frau Heinisch-Hosek daher redet.
Ich habe fertig
eine relativ kurze liste, die sie da habe:
sie sollte in wahrheit um etliches länger sein, ich darf das kurz nachholen!
bei gerichtprozessen werden frauen weniger hart bestraft als männer!
es gibt keine vergewaltigung durch frauen an männern, andererseits wird jede anzeige gegen männer hierbei grösstenteils geandet, obwohl die beweise mehr als nur dürftig sind.
wie aus statistiken des justizministerium herauszulesen ist...
bei ca. 90% der anzeigen wegen vergewaltigung ist entweder die beweislage zu dünn(weil das opfer nicht sofort anzeigt, keine zeugen zu finden sind oder es einfach unwahr ist)und bei den restlichen 10% kommt es nur in bei ca.20% zu einer verurteilung und diese zu mehr als der hälfte auf bewährung.
Das kann aber nicht Ihr Ernst sein, dass Sie Vergewaltigungen und die Verurteilung der Männer in die Waagschale werfen und die Vergewaltigung auch gleich mitanzweifeln??
Geht es Ihnen noch gut?
Dann sind wir bald weitere 40 Jahre hinten und jedes Mädl, dass einen Minirock trägt ist selber schuld, wenn ihr ein Bock auf den Hintern greift oder sie gar sexuell nötigt.
Ich klinke mich jetzt aus diesem Forum aus. Diese Diskussion mit Uns-Männern-geht-es-so-schlecht, sollen Frauen doch mal was für die Gesellschaft leisten (PFLEGE DER ANGEHÖRIGEN, SAG ICH NUR!!!) oder Sollen-sie-es-doch-mal-lernen-die-Dummerl (siehe junger Poster Little W.)..., ist nur mehr traurig und sagt viel mehr über Sie aus, als Ihnen vermutlich lieb ist.
Dieses Gejammere "Uns Männern geht es auch schlecht" hängt mir langsam zum Hals heraus.
Selbe Arbeit - selber Lohn. Was ist so schwer daran?
Warum soll jemand der ein Muttermal auf der Nase hat oder verschieden große Ohren oder grüne Augen oder als Frau, anders bezahlt werden, als ein Mann?
Ist doch lächerlich.
Und wenn Sie mit Zivildienst und dergleichen anfangen, dann könnte ich gleich kontern mit Schwangerschaft und Erwerbslosigkeit in dieser Zeit und danach. Tu' ich aber nicht, weil es lächerlich ist eines mit dem anderen zu vergleichen.
Alle Menschen sind gleich viel wert und aufgrund von Geschlecht, Hautfarbe, sexuellen Neigungen etc. Unterschiede zu machen, ist mehr als kleingeistig.
naja wieso bekommen manche menschen aufgrund ihres geschlechtes eine zwangsarbeit zugeteilt, müssen länger arbeiten (penionsantrittsalter), müssen für manche leistungen mehr zahlen (seniorentickets erst später etc) oder werden vor gericht schlechter gestellt (härtere strafen, weniger (bis keine) chancen bei einem sorgerechtsstreit)
gleiches geld für gleiche arbeit unter gleichen bedingungen.. das gibt es schon
jetzt wären nur mehr gleiche rechte und pflichten gut (und hier sieht es momentan schelcht aus)
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