Nächste Woche gibt es gleich zwei Quote-Veranstaltungen:
Am Dienstag, 10.11. gibt es ein "Queer Tuesday" Spezial mit Filmvorführung im Badeschiff/Laderaum ab 20 Uhr. Gezeigt wird die Österreichpremiere von "The Fridge under der the Kitchen Wagon - Der schwarze Kanal" (Sophie Grohmann, Line Kühl, Bettina Mooshammer Berlin 2008, 50 min, DE/EN) in Anwesenheit der Filmemacherinnen.
Der Dokumentarfilm The Fridge under the Kitchenwagon gibt Einblick in das Leben des Frauen-Lesben-Transgender Wagenplatzes Schwarzer Kanal in Berlin Mitte. Der Film beschäftigt sich mit der Umsetzung queer/ feministischer Ansätze in die alltägliche Praxis. Der queere Wagenplatz gilt innerhalb Berlins als kultureller sowie politischer Ort des Austausches.
Im Film erzählen fünf Bewohner_innen, eine ehemalige Bewohnerin und eine aktive Unterstützerin über ihre persönliche Beziehung zum Platz und über die aktuelle Bedrohung ihres Lebensraumes.
Der queere Freiraum ist durch Senat, Grundstückseigen-tümer_innen und Anwohner_innen permanent von Räumung bedroht. Aufgrund einer Klage des benachbarten Grundstücksinhabers sowie der besonderen städtebaulichen Lage an der Spree, mitten im Zentrum Berlins, ist der queere Wagenplatz heftig umkämpft. Der alternative Freiraum soll dem groß angelegten städtebaulichen Projekt Mediaspree weichen. Dabei prallen die gegensätzlichen Vorstellungen von einem qualitativen Lebensraum in der Stadt aufeinander.
Aktuell gibt es einen konkreten Räumungstermin für den Wagenplatz. Der Vermieter HochTief hat dem Schwarzen Kanal den Vertrag zum 1. Januar 2010 gekündigt. Bis dahin muss der Platz geräumt sein.
Musik kommt an diesem Abend von den DJs C, mäx, shushu. Eintritt frei.
Unglücksquote
Eine Unglücksquote gibt es dann - selbstverständlich - am Freitag, den 13. ab 21 Uhr im Kaleidoskop, Schönbrunnerstraße 91, 1050 Wien. Mit den DJs C, IiF, subsilk. Dresscode: bad hair day or worse. denice is gonna cut your hair if you dare! (red)
Link
quote - der club gegen schieflagen
von electronica bis hip hop, von indie bis soul worth quoting!
Die Liebeskünstlerinnen Annie Sprinkle und Beth Stephens haben sich der Sexökologie verschrieben: der Kunst, die Erde als Liebhaberin zu erforschen - mit Ansichtssache
Ein Künstler hat in Bildern die sieben Todsünden dargestellt - Bild über "Wollust" sorgte für Aufregung
Die Jury wählte die Preisträgerinnenfilme 2010 - Signe Baumane und Linde Faas unter den Gewinnerinnen
Action-Regisseurin Kathryn Bigelow ist die erste Frau, die den "Regie-Oscar" gewinnt - Insgesamt gab es sechs Trophäen für ihren Kriegsfilm "The Hurt Locker"
"Männer haben meist noch immer die Budgets und Ressourcen in der Hand," so Theaterleiterin Barbara Klein
US-Dirigentin Karen Kamensek wird als erste Frau Generalmusikdirektorin
Die Schriftstellerin Justine Lévy über Mütter, die sterben, und Kinder, die zur Welt kommen - Im ALBUM-Interview
In den 1970er-Jahren beanspruchten Künstlerinnen Raum in einer männerdominierten Kunstszene: Die Sammlung Verbund stellt ihre feministischen Schwerpunkte aus dieser Zeit nun in Rom vor
Unvergessen ihre Rollen in "Moonlighting" und "Cybill" - Die große Kino-Karriere blieb ihr allerdings verwehrt
Aktuelles Thema in den USA: "Ziemlich gutes Timing" für Lisa Cholodenkos Film über lesbische Eltern
Die Bestände des Grazer Volkskundemuseums werden erstmals unter dem Blickwinkel les_bi_schwulen Begehrens sichtbar gemacht
Emma Dantes furioser Gesellschaftsroman "Mitternacht in Palermo" mit präzisen szenischen Beschreibungen und Dialogen
Neuer Schwerpunkt der Kulturservicegesellschaft soll aufzeigen, "was Frauen im Kulturbetrieb alles leisten können"
Einreichungen für "outstanding artist award" bis Ende April möglich
Das Leben Romy Schneiders in "Romy Schneider - Wien-Berlin-Paris" in der Deutschen Kinemathek
Die Kommentare von User und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.