
Eine Studie in "Sex Roles" zeigt, dass Afroamerikanerinnen das Gefühl unfairer Behandlung wie andere chronische Stressfaktoren als psychologische Belastung empfinden.
New York/Heidelberg - Diskriminierung aufgrund ihrer Hautfarbe bedeutet für die geistige Gesundheit von Afroamerikanerinnen eine Gefahr und gibt ihnen das Gefühl, ihr Schicksal nicht mehr beeinflussen zu können. Ausserdem macht es sie anfällig für Depressionen. Das sind die Ergebnisse von Verna Keith von der Florida State University in den Vereinigten Staaten und ihren KollegInnen, die in der Online-Ausgabe des Springer-Journals "Sex Roles" nachzulesen sind.
Um den Zusammenhangs zwischen dem Gefühl von Diskriminierung und Depressionen genauer zu bewerten, nutzten Keith und ihr Team Daten von 2.300 erwachsenen Afroamerikanerinnen basierend auf der Erhebung "National Survey of American Life: Coping with Stress in the 21st Century". Das WissenschaftlerInnenteam ging auch der Frage nach, ob persönliche Überlegenheit - das Gefühl, wichtige Lebensumstände unter Kontrolle zu haben - die Intensität der psychologischen Reaktion auf Diskriminierung erklärt und welche Rolle die Tönung der Haut bei dem Erfahren von Diskriminierung spielt. Die Auswirkungen von Alter und Bildungsstand wurden auch untersucht.
Ältere Frauen weniger betroffen
Hatten die befragten Afroamerikanerinnen das Gefühl, ihre Lebensumstände unter Kontrolle zu haben, berichteten sie seltener von depressiven Symptomen. Ein höheres Maß an unfairer Behandlung allerdings führte auch häufiger zu Depressionen - die alltägliche Diskriminierung höhlte das Selbstvertrauen aus und führte zu einem Gefühl von Kontrollverlust und Machtlosigkeit.
Ältere Afroamerikanerinnen litten in der Regel weniger unter dem Gefühl, diskriminiert zu werden, selbst wenn sie weniger das Gefühl hatten, ihr Leben unter Kontrolle zu haben. Sie klagten auch weniger über Depressionen als jüngere Frauen. Je höher der Bildungsstand der Frauen war, umso eher hatten sie das Gefühl, ihr Leben unter Kontrolle zu haben und litten seltener unter depressiven Symptomen.
Psychologische Belastung
"Unsere Ergebnisse machen deutlich, dass Afroamerikanerinnen das Gefühl unfairer Behandlung wie andere chronische Stressfaktoren als psychologische Belastung empfinden", schlussfolgern die AutorInnen. Es zeige sich, dass ein Gefühl der Kontrolle über das eigene Leben der Wahrnehmung von Diskriminierung und depressiven Symptomen entgegenwirke - und es zeigt auch, warum viele Afroamerikanerinnen anfälliger für Diskriminierung sind als andere: "Viele Frauen empfinden Leidensdruck, weil ihnen im Umgang mit dem Leben Selbstwertgefühl fehlt, wenn man ihnen mit Misstrauen begegnet und sie sich gedemütigt fühlen." (red)
Link
Keith VM et al (2009). Discriminatory experiences and depressive symptoms among African American Women: do skin tone and mastery matter? in: Sex Roles; DOI 10.1007/s11199-009-9706-5
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Bitte.. bin ich wirklich so abnorm
Aber allein der Satz:
"Unsere Ergebnisse machen deutlich, dass Afroamerikanerinnen das Gefühl unfairer Behandlung wie andere chronische Stressfaktoren als psychologische Belastung empfinden"
Ist für mich Sexismus und Rassismus pur. Das erinnert an grausige Zeiten in denen diskutiert wurd ob Schwarze wirklich Menschen sind.
Für Afroamerikanerinnen gilt also das selbe wie für andere Menschen auch. Na gut das der Weiße Mensch das jetzt geklärt hat.
Denkt irgendwer darüber nach was hier so geschrieben wird? auch nur eine Sekunde?
Ich find die ganze Studie eine bodenlose Frechheit.
es gibt auch studien ueber die frauen der unterschicht "white trash" genannt. da kann ich sie beruhigen denen geht es nicht anders. viel intresannter ist es wohl das man nicht eine gruppe von diskriminierten frauen macht sondern das man die gruppen aufspaltet. eine art sie gegeneinander auszuspielen. oder die untersuchung wurde hier falsch wiedergegeben. gibt eine recht besorgnisserregende studie die aufgezeigt hat das in amerika menschen mit dunkler hautfarbe schwerere strafen bekommen und oefters zum tode verurteilt werden. und bevor jemand schreit, ganz ohne rassismus, da selbst afroamerikaner so urteilen. es gibt bereiche des gehirns die eben bei den meisten ueber den verstand reden und man da aufpassen muss.
Lieber Christian.
Bei allem Respekt
Lies dir den Artikel nochmal gut durch
Und dann erklär mir
Warum sollte es bei Afroamerikanerinnen anderes sein als bei jedglicher säugetier ähnlichen lebensform (im sinne der sozialen strukturen) anders sein sollte das Diskriminierung (=unprovozierte andersbehandlung innerhalb der gruppe) einen merkbare andersartige Verhandlungsweise beinhalten sollte als bei allen artigen derartigen Lebewesen.
Wenn du mir das erklären kannst.. dann entschuldige ich mich gerne.. wenn nicht....... dann denk nochmal über deine aussage nach.
Es zeigt aber sehr schon die Normenhierarchien auf in denen völlig unbewusst gedacht wird.
Das Mass aller Dinge ist:
1. der weisse Mensch
2. der weisse Mann
und alles andere wird von diesem Ausgangspunkt aus beleuchtet bzw. an diesem gemessen und verglichen.
So abnorm finde ich Sie nicht ;-). Sie können nur lesen UND verstehen. Dadurch fallen einem halt solche Diskrepanzen auf.
es gibt einige tiere die mitleid haben, aber da durch die spezies, etwas was man dem menschen wohl nicht nachsagen kann.
das menschen depressionen bekommen wenn sie benachteilig werden wurde schon festgestellt. das viele afroamerikaner in der usa benachteiligt sind auch. aber werden sie nun mehr benachteiligt als asiaten? oder moslem? oder die weisse unterschicht? oder will die studie aussagen das eine frau eher der deppresion anheimfaellt wenn sie eine dunklere hautfarbe hat?
Wieso?
Muss man Tiere darüber aufklären das ständige benachteilungen und auf einem rumhacken zu Psychischen Problemen beim Opfer führt? wahrscheinlich nicht.
Menschen muss man das aber scheinbar erklären.. nein man muss es sogar wissenschaftlich belegen.
Also.. ich wär verdammt gerne ein Tier, leider bin ich aber nur Mensch.
Ignorante.... sind wohl eher leute die solche Studien wichtig finden, ganz ehrlich vor denen die das vorher nicht wussten, vor denen gruselt mir.
ich bin mir nicht sicher aber laut darwin ist der mensch auch nur ein tier, und da nicht mal das hoeechstentwickelte. aber moeglicherweise haengen sie doch lieber der schoepfung an, aber auch da muss ich sie entaeuschen, menschen wurden mit den tieren erschaffen, nur adam und eva(die juden) entstanden nach gottes ebenbild im garten eden. aber weil ja die langlebigen nachkommen so gefallen an dem menschen gefunden haben und gott gar nicht wollte das die seele so lange im menschen verweilt wurde das leben auf 120 jahre begrenzt, und die langlebigkeit wie adam, kain etc hatten wurde damit abgelegt(buch genesis) also egal wie man es dreht, menschen sind teil der natur, und damit weder besser noch schlechter als tiere.
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