Rasch aufeinanderfolgende Schwangerschaften sind ein hohes Gesundheitsrisiko - Die Ärztin Jutta Reisinger engagiert sich für Wissen über Familienplanung
Bayer-Präparat soll krampfartigen Regelschmerzen beikommen
Ovulations-Ring misst Körperinnentemperatur permanent und ermöglicht darüber präzise Vorhersage fruchtbarer Tage
Jenseits des "Kampfs um die Deutungshoheit über den weiblichen Körper" thematisiert die deutsche Forscherin Eva-Maria Silies die Pille als weibliche Generationserfahrung: Sie lässt Frauen darüber reden
Junge Mutter zeigt sich als Aushängeschild einer Kampagne geläutert: "Glaubt mir, das wäre nicht schön!"
Elf Studien zeigen, dass ein leichter Zugang zur "Pille danach" nicht zu ungeschütztem Sex verleitet
Für "jedes einzelne" Problem des Planeten mitverantwortlich: Primatenforscherin für Sexualerziehung und Unterstützung bei Familienplanung
Poleiminze galt bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts als königliches Heilmittel
GynäkologInnen kritisieren mangelndes Wissen bei Jungen - Ungewollte Schwangerschaften sollen über praxisnahe Aufklärung bekämpft werden
Überbevölkerung als Konsequenz fehlenden Zugangs zur Verhütung: MedizinerInnen fordern Einbindung des Themas in Klima-Diskussionen
Chinesische ForscherInnen halten Entwicklung in fünf Jahren für marktreif: Keine Nebenwirkungen bislang
Eine kleine Gruppe von Frauen nimmt durch Gebrauch einer Dreimonatsspritze zu - Dieser Gruppe droht exzessive Gewichtszunahme
WHO-Studie testet die nächsten Jahre Zuverlässigkeit - Auf den Markt wird Hormonpräparat frühestens 2012 kommen
Verhütung soll nicht länger Frauensache bleiben - Immer mehr Männer möchten Mitverantwortung übernehmen - Doch noch ist die einzig sichere Alternative zur Pille die männliche Sterilisation
Schmied hat Schulen vor HLI-Aufklärung zum Thema Sexualität gewarnt - Nun herrscht Aufregung bei den KatholikInnen
Weder beim Geschlechtsverkehr noch beim Sport darf die Spirale spürbar sein - Einzig das Rückholfädchen kann zu lang sein
Zukünftige Verhütungsmethoden für den Mann werden eine gesellschaftspolitische Debatte auslösen, ist sich Gynmed-Leiter Fiala sicher - und das Vertrauen der Frauen auf die Probe stellen
Die Entwicklung des Intrauterinpessars - Eine Spurensuche des Museums für Verhütung und Schwangerschaftsabbruch
Sexualberaterin Bettina Weidinger im dieStandard.at- Interview über das Verhütungsverhalten junger Frauen und "alte feministische Argumente"
Das Verhüten von Schwangerschaften war bis 1900 verboten, dennoch existierten damals viele skurrile und schädliche Methoden
Deutsche Ärztin empfahl vor hundert Jahren Pessare als Verhütungsmittel
Im Fall einer Zulassung für den europäischen Markt: Würden Sie zur Monatsblutung unterdrückenden Pille greifen?
Das Wiener Museum für Verhütung und Schwangerschafts- Abbruch stellt den Kampf um die Kontrolle der Fruchtbarkeit dar
Es gibt viel Aufklärungsbedarf zur "Pille danach", sagen ExpertInnen und fordern deren rezeptfreie Abgabe - dieStandard.at recherchierte zum Stand der Dinge
Auf den Spuren der geschichtlichen Empfängnisverhütung - Präservative gegen Geschlechtskrankheiten
Aber warum wehrt sich Stöger gegen eine "Abtreibungsstatistik"?
"sagte er zum Vorwurf von Abtreibungsgegnern, wonach jedes dritte Kind in Österreich angetrieben würde. Die Zahl selbst zog er in Zweifel."
Wie kann er die Zahl anzweifeln, wenn er keine Statistik darüber in der Hand hat? Ein Selbstschuss ins Knie. Für jede Qualitätskontrolle allein schon ist eine Statistik notwendig!
Gehen wir doch ehrlicher an die ganze Sache heran. Die Abtreibung muss erlaubt bleiben UND die Statistik sollte erhoben und auch bekanntgegeben werden!
eine viagrastatistik. jeder, der sich viagra verschreiben lässt, soll 40 fragen oder mehr dazu beantworten, denn viele sind schon an den nebenwirkungen der pillen gestorben.
ich möchte wissen, mit wem er diese benutzt (langfristige partnerschaften, one night stands, mann, frau), wie oft, wie lange "er" bisher gestanden ist, ob er dabei verhütet, ob ihm bewusst ist, dass dabei kinder entstehen können, wie er zur potenziellen zeugung steht, ... .
da die pille danach erhebliche nebenwirkungen haben kann, und oft genommen sicher "ungesund" ist, ist eine völlige freigabe sicher auch keine ideallösung. frage an die fachleute: was passiert, wenn ich regelmässig (jahrelang) ca 5 x im jahr die pille danach nehme? was riskiere ich damit?
bzw. die zu häufige Einnahme kann sicher eine schwere Belastung für den Körper (und auch die Psyche) darstellen. Die beste Lösung ist immer noch Vorsorgen und ein Kondom verwenden - wenn man sich, was ich verstehe, die reguläre Pille nicht antun möchte. Das Kondom schützt ja bekanntlich nicht nur vor Schwangerschaft - hier macht mir allerdings echt ernsthaft sorgen, dass immer mehr junge Leute - nach US Vorbild - glauben Kondome sind kein zuverlässiger Schutz (angeblich ist ja jedes sechte defekt - Blödsinn hoch drei).
Grundsätzlich finde ich die rezeptfreie Variante aber ok - immer noch besser als eine ungewollte Schwangerschaft oder eine spätere "echte" Abtreibung.
Jugendliche sollten diese Pille aber nur in Beratungseinrichtung bekommen
Es kann das genau gleiche passieren, wie wenn Sie sie 5 mal im jahr nehmen und vorher jedes Mal beim Arzt (oder bei verschiedenen Ärzten) waren. Der Ihnen dann in einem 2 minütigem "Aufklärungsgespräch" (sonst passiert da in der Regel nichts) das Zetterl mitgegeben hat. Und Sie gehen die gleichen Risiken ein.
wonach vor abgabe eines rezepts für die pille danach ein schwangerschaftstest und ein ultraschall gemacht werden muss ist schwachsinn.
wenn man schwanger ist sieht man das in den ersten tagen der schwangerschaft weder durch einen streifentest noch durch einen ultraschall. das wissen auch viele ärztInnen - ich hab die pille danach einmal gebraucht, war dazu im AKH und musste diese tests nicht machen.
Endlich ein Minister, dem die Zukunft "wurscht" ist. Ein Zunahme der Show-Gesellschaft und wenig Verantwortungsbewusstsein. Übrigens: Die militanten Abtreibungsgegner müssen endlich gezwungen werden, ihre Gewehre und sonstigen gefährlichen Waffen abzugeben
weißt Du nicht, dass Du für diese schwere Sünde in die Hölle kommst und Durst leiden musst?
Dort wartet schon der Teufel mit den gefallenen Erzengeln auf Dich, damit er Dich mit seiner Mistgabel aufspießen und im flüssigen Schwefel kochen kann.
falls es wirklich so sein sollte, dass diese bigotten pfaffen wegen ihrer "vereinsangehörigkeit" und ungeachtet ihrer menschenverachtenden meinungen und handlungen das ticket ins "himmelreich" fix gebucht haben und leute, die diese dinge kritisieren oder über ihr leben selbst entscheiden wollen deshalb in der hölle landen, dann ist die hölle eindeutig der erstrebenswertere ort...
"Stöger treibt voran" kann so nicht stimmen, da es einzig und allein an den Pharmafirmen liegt, Rezeptfreiheit für ein Medikament einzureichen.
Dass der oberste Sanitätsrat zustimmt, hängt auch nicht an der Person des Ministers.
Die Firmen werden dann einen Antrag auf Rezeptfreiheit einreichen, wenn sie es für opportun empfinden, sie haben ja nicht nur Vikela oder Postinor auf dem Markt, sondern andere verschreibungspflichtige Produkte mit weit höherem Umsatz...vielleicht könnte man da oder dort einen verschreibenden Arzt verärgern, wenn sich schon hochoffiziell die Ärztekammer gegen die Liberalisierung ausspricht?
Evtl. reicht irgendeine Tochterfirma unter anderem Markennamen ein darauf wird es vermutlich hinauslaufen..
ist, dass die Pharmafirmen von sich aus bereits einmal Rezeptfreiheit beantragt haben (2000 oder so). Nur wurde dies damals von der ÖVP Ministerin abgelehnt (steht hier in einem Artikel über die Pille Danach).
D.h. die Pharmafirmen werden sich nicht zweimal bitten lassen einen erneuten Antrag zu stellen, wenn sie wissen, dass der Gesundheitsminister diesmal zustimmen wird.
...was in meiem posting steht und Sie offensichtlich nicht verstanden haben, ist, dass der Minister keine Verfügungsgewalt hat, welche Medikamente Firmen auf den Markt bringen wollen (ganz wertfrei!!! Das hat überhaupt nichts mit Abtreibungsgege
nern zu tun).
Worum er sich jedoch kümmern muss, ist die Exekution von Gesetzen, z.B. das Gesetz zum Schutz vor Tabakrauch in der Gastronomie. Dafür ist er zuständig und gerade da laviert er herum, ohne sich festlegen zu wollen.
positiv ist trotzdem, dass er für die Entscheidungs- und Verhütungsfreiheit der Frauen eintritt. Man ist ja von manch anderen MinisterInnen das Gegenteil gewohnt. Im Blockieren können MinisterInnen ganz gut sein.
Bei der strengen Durchsetzung von Raucherschutz, zumindest für Angestellte, bin ich ganz Ihrer Meinung. Das hat mit der "Pille danach" jedoch ziemlich nix zu tun.
Mir geht es weder um Verfügungsgewalt oder Rezeptfreiheit, sondern dass der Minister einerseits beim Rauchschutzgesetz seine Zuständigkeit an die "Bürgergesellschaft" abschiebt, statt für klare Durchführungsbestimmungen zu sorgen, andererseits bei der "Pille danach" Diskussion eine Zuständigkeit für sich in Anspruch nimmt, die eigentlich die Firma hat, nur sie entscheidet, ob sie ein Med. rezeptfrei einreicht oder nicht. Und die agiert natürlich hauptsächlich nach wirtschaftlichen Kriterien. Und wenn sie die Gynäkologen gegen sich hat (siehe Artikel: GynäkologInnen gegen Pille danach), wird sie sehr wohl abwägen, ob ihr der Kunde "Gynäkologe" oder der Minister lieber ist.
Die Firma vertreibt eben nicht nur die "Pille danach" ...
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