Gesundheitsministerium

Stöger treibt Rezeptbefreiung für "Pille danach" voran

15. November 2009, 13:53

Gesundheitsminister: Anmeldung in den nächsten Tagen

Der Volltext dieses auf Agenturmeldungen (z. B. APA und REUTERS) basierenden Artikels steht aus rechtlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
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Posting 1 bis 25 von 39
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bluebeard's 8th wife.
18.11.2009 11:09
bravo -

viel bessere idee als eine abtreibungsstatistik.

werwolfi 
16.11.2009 15:35

ich staune - der mann gefällt mir immer besser.

1000 Kopfläuse können nicht irren
16.11.2009 11:18
Rezeptfreiheit ja. Keine Diskussion.

Aber warum wehrt sich Stöger gegen eine "Abtreibungsstatistik"?

"sagte er zum Vorwurf von Abtreibungsgegnern, wonach jedes dritte Kind in Österreich angetrieben würde. Die Zahl selbst zog er in Zweifel."

Wie kann er die Zahl anzweifeln, wenn er keine Statistik darüber in der Hand hat? Ein Selbstschuss ins Knie. Für jede Qualitätskontrolle allein schon ist eine Statistik notwendig!

Gehen wir doch ehrlicher an die ganze Sache heran. Die Abtreibung muss erlaubt bleiben UND die Statistik sollte erhoben und auch bekanntgegeben werden!

need a brake
18.11.2009 01:34
wenn ich schon ehrlich sein muss, dann will ich

eine viagrastatistik. jeder, der sich viagra verschreiben lässt, soll 40 fragen oder mehr dazu beantworten, denn viele sind schon an den nebenwirkungen der pillen gestorben.

ich möchte wissen, mit wem er diese benutzt (langfristige partnerschaften, one night stands, mann, frau), wie oft, wie lange "er" bisher gestanden ist, ob er dabei verhütet, ob ihm bewusst ist, dass dabei kinder entstehen können, wie er zur potenziellen zeugung steht, ... .

1000 Kopfläuse können nicht irren
18.11.2009 20:14
OK...

... Sie können diese Befragung gerne mit Ihren Bettpartnern durchführen!
(C:

silver_fish
15.11.2009 22:16
nebenwirkungen

da die pille danach erhebliche nebenwirkungen haben kann, und oft genommen sicher "ungesund" ist, ist eine völlige freigabe sicher auch keine ideallösung. frage an die fachleute: was passiert, wenn ich regelmässig (jahrelang) ca 5 x im jahr die pille danach nehme? was riskiere ich damit?

Para Dox
16.11.2009 16:05
Seltsames Posting

Einerseits weißt du, dass die Pille danach erhebliche Nebenwirkungen haben kann, andererseits fragst du aber, wie sich diese bei 5x jährliche Einnahme äußern.

freilife
16.11.2009 11:34
der zu leichtfertige Umgang

bzw. die zu häufige Einnahme kann sicher eine schwere Belastung für den Körper (und auch die Psyche) darstellen. Die beste Lösung ist immer noch Vorsorgen und ein Kondom verwenden - wenn man sich, was ich verstehe, die reguläre Pille nicht antun möchte. Das Kondom schützt ja bekanntlich nicht nur vor Schwangerschaft - hier macht mir allerdings echt ernsthaft sorgen, dass immer mehr junge Leute - nach US Vorbild - glauben Kondome sind kein zuverlässiger Schutz (angeblich ist ja jedes sechte defekt - Blödsinn hoch drei).
Grundsätzlich finde ich die rezeptfreie Variante aber ok - immer noch besser als eine ungewollte Schwangerschaft oder eine spätere "echte" Abtreibung.
Jugendliche sollten diese Pille aber nur in Beratungseinrichtung bekommen

fünfkäsehoch
16.11.2009 08:06

Es kann das genau gleiche passieren, wie wenn Sie sie 5 mal im jahr nehmen und vorher jedes Mal beim Arzt (oder bei verschiedenen Ärzten) waren. Der Ihnen dann in einem 2 minütigem "Aufklärungsgespräch" (sonst passiert da in der Regel nichts) das Zetterl mitgegeben hat. Und Sie gehen die gleichen Risiken ein.

Immer das Prolife-Gesabbere 
15.11.2009 22:48
Du bekommst in der Früh vorm Alibert mit, dass in deinem rechten Auge

ein rotes Licht blinkt. Das bedeutet: Du fährst auf Reserve!

Kathi 89
15.11.2009 21:14
das aktuelle gesetz

wonach vor abgabe eines rezepts für die pille danach ein schwangerschaftstest und ein ultraschall gemacht werden muss ist schwachsinn.

wenn man schwanger ist sieht man das in den ersten tagen der schwangerschaft weder durch einen streifentest noch durch einen ultraschall. das wissen auch viele ärztInnen - ich hab die pille danach einmal gebraucht, war dazu im AKH und musste diese tests nicht machen.

Kathi1609 
15.11.2009 15:55
Ein guter Sachpolitiker,

der medizinisch relevante Fakten auch gegen die Mauerei der Ärztekammer durchsetzt.

Kann ja nicht mehr lange dauern, bis er abgesägt wird ... :-(

astiberg
15.11.2009 15:08
Wie können wir denn leben?

Endlich ein Minister, dem die Zukunft "wurscht" ist. Ein Zunahme der Show-Gesellschaft und wenig Verantwortungsbewusstsein. Übrigens: Die militanten Abtreibungsgegner müssen endlich gezwungen werden, ihre Gewehre und sonstigen gefährlichen Waffen abzugeben

werwolfi 
16.11.2009 15:36
OMG...

bluebeard's 8th wife.
18.11.2009 11:12

das kraut hätte ich am wochenende auch gern einmal...

Ja wenn das so ist - dann Prost!
15.11.2009 15:05
Lieber Alois,

weißt Du nicht, dass Du für diese schwere Sünde in die Hölle kommst und Durst leiden musst?
Dort wartet schon der Teufel mit den gefallenen Erzengeln auf Dich, damit er Dich mit seiner Mistgabel aufspießen und im flüssigen Schwefel kochen kann.

werwolfi 
18.11.2009 17:36

falls es wirklich so sein sollte, dass diese bigotten pfaffen wegen ihrer "vereinsangehörigkeit" und ungeachtet ihrer menschenverachtenden meinungen und handlungen das ticket ins "himmelreich" fix gebucht haben und leute, die diese dinge kritisieren oder über ihr leben selbst entscheiden wollen deshalb in der hölle landen, dann ist die hölle eindeutig der erstrebenswertere ort...

19k
16.11.2009 09:11
nicht nur der Teufel wartet...

der wäre ja nicht so schlimm - es warten auch die bösen Pfaffen, die gegen Verhütung etc. sind und damit so viel Leid verursacht haben!

lanebbia
15.11.2009 14:21
Soll sich lieber um ein ordentliches Rauchschutzgesetz kümmern....

"Stöger treibt voran" kann so nicht stimmen, da es einzig und allein an den Pharmafirmen liegt, Rezeptfreiheit für ein Medikament einzureichen.
Dass der oberste Sanitätsrat zustimmt, hängt auch nicht an der Person des Ministers.
Die Firmen werden dann einen Antrag auf Rezeptfreiheit einreichen, wenn sie es für opportun empfinden, sie haben ja nicht nur Vikela oder Postinor auf dem Markt, sondern andere verschreibungspflichtige Produkte mit weit höherem Umsatz...vielleicht könnte man da oder dort einen verschreibenden Arzt verärgern, wenn sich schon hochoffiziell die Ärztekammer gegen die Liberalisierung ausspricht?
Evtl. reicht irgendeine Tochterfirma unter anderem Markennamen ein darauf wird es vermutlich hinauslaufen..

Para Dox
16.11.2009 16:01
Was du scheinbar nicht weißt,

ist, dass die Pharmafirmen von sich aus bereits einmal Rezeptfreiheit beantragt haben (2000 oder so). Nur wurde dies damals von der ÖVP Ministerin abgelehnt (steht hier in einem Artikel über die Pille Danach).

D.h. die Pharmafirmen werden sich nicht zweimal bitten lassen einen erneuten Antrag zu stellen, wenn sie wissen, dass der Gesundheitsminister diesmal zustimmen wird.

Ing. Breitfuss
15.11.2009 15:44
die militanten abtreibungsgegner u. die mnr


...sind die selbe bagage!

1000 Kopfläuse können nicht irren
16.11.2009 11:20
So einfach ist die Welt!

*g*

lanebbia
15.11.2009 17:02
Naja, ignorier ichs halt doch nicht...

...was in meiem posting steht und Sie offensichtlich nicht verstanden haben, ist, dass der Minister keine Verfügungsgewalt hat, welche Medikamente Firmen auf den Markt bringen wollen (ganz wertfrei!!! Das hat überhaupt nichts mit Abtreibungsgege
nern zu tun).
Worum er sich jedoch kümmern muss, ist die Exekution von Gesetzen, z.B. das Gesetz zum Schutz vor Tabakrauch in der Gastronomie. Dafür ist er zuständig und gerade da laviert er herum, ohne sich festlegen zu wollen.

need a brake
16.11.2009 03:27
Vielleicht hat er Ihnen zuwenig Verfügungsgewalt,

positiv ist trotzdem, dass er für die Entscheidungs- und Verhütungsfreiheit der Frauen eintritt. Man ist ja von manch anderen MinisterInnen das Gegenteil gewohnt. Im Blockieren können MinisterInnen ganz gut sein.

Bei der strengen Durchsetzung von Raucherschutz, zumindest für Angestellte, bin ich ganz Ihrer Meinung. Das hat mit der "Pille danach" jedoch ziemlich nix zu tun.

lanebbia
16.11.2009 10:40

Mir geht es weder um Verfügungsgewalt oder Rezeptfreiheit, sondern dass der Minister einerseits beim Rauchschutzgesetz seine Zuständigkeit an die "Bürgergesellschaft" abschiebt, statt für klare Durchführungsbestimmungen zu sorgen, andererseits bei der "Pille danach" Diskussion eine Zuständigkeit für sich in Anspruch nimmt, die eigentlich die Firma hat, nur sie entscheidet, ob sie ein Med. rezeptfrei einreicht oder nicht. Und die agiert natürlich hauptsächlich nach wirtschaftlichen Kriterien. Und wenn sie die Gynäkologen gegen sich hat (siehe Artikel: GynäkologInnen gegen Pille danach), wird sie sehr wohl abwägen, ob ihr der Kunde "Gynäkologe" oder der Minister lieber ist.
Die Firma vertreibt eben nicht nur die "Pille danach" ...

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