
"Gemeinsam kämpfen für ein selbstbestimmtes Leben" lautet das Motto der heurigen Demo gegen Gewalt an Frauen.
"Millionen von Frauen weltweit erfahren mindestens einmal in ihrem Leben physische, psychische oder sexualisierte Gewalt durch Männer. Obwohl es in den meisten Gewaltverhältnissen eine ganz konkret betroffene Frau gibt, richtet sich diese Gewalt nicht gegen sie alleine. Vielmehr dient Gewalt gegen Frauen zur Aufrechterhaltung und Absicherung der patriachalen Herrschaft. In dieser sind Frauen täglich struktureller Gewalt ausgesetzt. Auf dem Rücken der Frauen soll der gesellschaftliche Reichtum vermehrt werden. Dazu dienen Strukturen, in denen Frauen gratis oder unterbezahlt arbeiten", heißt es im Aufruf zur FrauenMädchenLesben-Demonstration am 25. November 2009 in Wien.
Frauen seien auch von spezifischen Gewaltverhältnissen in ihrer alltäglichen Lebensrealität betroffen, wie "zum Beispiel Migrantinnen und Illegalisierte, denen das Asylrecht erschwert und ein vom Mann unabhängiges Bleiberecht verwehrt wird. Sexarbeiterinnen, die als sittenwidrig entrechtet und kriminalisiert werden und oft den Frauenhass als "Abschaum der Frauen" zu spüren bekommen".
Genauso "Alleinerzieherinnen, die die alleinige Verantwortung für die Kinder tragen müssen und in Armut gedrängt werden. Gleichzeitig versucht die VäterRECHTSbewegung (im Namen des "Kindeswohl") Frauen (wieder) mit rechtlichen Mitteln zu kontrollieren und an einen (Ehe-)Mann zu binden.Das Leben und die Liebe von Lesben wird im "normalen Alltag" ausgeschlossen und diskriminiert. Und gleichzeitig werden Frauen-liebende-Frauen als "männerhassende Feindbilder" oder für sexuelle Männerphantasien benützt".
Einige Fakten
Demo-Treffpunkt
17.00 Praterstern (hinten beim Würstel-Prater)
Demobeginn: 18.00 Uhr
Anschließend: Fest in der FZ Bar (Währingerstraße Ecke Prechtlgasse)
Nur für Frauen!
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Die Demo ist grad an mir vorbei - die haben jeden, der Fotos gemacht hat, im Sprechchor als "Arschloch" beschimpft. Wenn wer aus den Fenstern fotografiert hat, haben sie ihrerseits Bilder von denen und der Adresse (!!!) gemacht. Dazu die Hälfte der Teilnehmerinnen vermummt - häh???
Ich find's schade, dass eine Demo für eine gute und gerechte Sache durch seltsame Veranstalter entstellt wird.
männer können ja gern was eigenes auf die beine stellen, z.b. eine eigene demo gegen gewalt an frauen organisieren und veranstalten, männer könn(t)en endlich mal nichtpatriarchale verhaltensweisen erlernen, männer könn(t)en aufhören mit der gewalt an frauen und mädchen, sie könn(t)en selbst aktiv werden gegen sexismus, gewalt, patriarchat usw usf.
solange sie sich nur bei den frauen anhängen wollen und selber nix tun, sind sie weiterhin täter, mitwisser und nutznießer patriarchaler strukturen.
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