Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Das Model Kate Moss (rechts) hat für ein Bekenntnis zur Magerkeit wütende Kritik geerntet.
London - Kate Moss hat für ein Bekenntnis zur Magerkeit wütende Kritik geerntet. Auf die Frage nach ihrem Lebensmotto hatte das 35-jährige britische Supermodel in der Onlineausgabe der Modezeitung "Women's Wear Daily" geantwortet: "Da gibt es eine Menge. Eines ist: 'Nichts schmeckt so gut, wie sich dünn sein anfühlt'."
1,1 Million Fälle von Essstörungen
Magermodel-GegnerInnen reagierten empört. "Allein in Großbritannien gibt es 1,1 Million Fälle von Essstörungen, die Kommentare von Kate Moss werden wahrscheinlich weitere verursachen", kritisierte Ex-Modell Katie Grenn am Donnerstag in der "Sun". Deanne Jade vom Nationalen Zentrum für Essstörungen warnte, dass gerade junge Frauen für solche Sprüche sehr anfällig seien. "Das Problem mit diesen Sprüchen ist, dass sie zu einem Mantra werden und Macht über Dich ausüben." (APA/dpa)
Auch mit 29 Kilo fühlte sich Hanna-Charlotte Blumroth noch nicht dünn genug – In ihrem Buch "Kontrolliert außer Kontrolle" berichtet sie über ihren Kampf gegen die Magersucht
Die Leiterin der schwedischen Einrichtung, in der rund 1.700 Menschen behandelt werden, kritisiert hemmungslose Methoden der Modelagentur
"intakt" und "so what" betroffen: "Sehr, sehr kurzsichtig", meint Geschäftsführerin - Krankenfürsorgeanstalt kontert: "PatientInnen weiterhin gut versorgt"
Deutsche Studie bescheinigt vor allem jungen Frauen hohe Anfälligkeit und Männern eine Zunahme an Auffälligkeiten im Essverhalten
"Maggie Goes on a Diet" nimmt seine LeserInnen in die Pflicht, abzunehmen: Denn Dicksein macht unglücklich und unbeliebt
Hilfe und Beratung für Angehörige von Betroffenen - Einmal im Monat bei Wiener Therapiezentrum "Intakt"
Immer mehr ÖsterreicherInnen leiden an Essstörungen, die Zahl der Erkrankten steigt dramatisch - In Linz finden betroffene Mädchen jetzt eine ganz spezielle Hilfe
Psychologinnen der Ruhr-Universität-Bochum suchen weitere Teilnehmerinnen für ihr Online-Projekt rund um Essstörungen
Fälle von Essstörungen in Österreich haben sich in 20 Jahren verzehnfacht: Nur in Ausnahmefällen sind Erkrankte keine jungen Frauen
Das französische Model starb an einer Lungenentzündung - Sie startete mit Oliviero Toscani eine Kampagne zur Bekämpfung von Anorexie
Großbritannien: Bereits Kinder zwischen fünf und sieben Jahren wegen Anorexie in Behandlung - Expertin kritisiert Einfluss "idealer" Körperbilder
Studie deutet darauf hin, dass Makula samt den darunter liegenden Nervenzellen durch Unterernährung geschädigt wird
Frauengesundheitsprogramm startet SchülerInnen-Wettbewerb gegen Essstörungen und für positives "Körperklima" an Schulen: Kick-Off mit Vortrag und Workshop
Schaufensterpuppe mit 69 cm Hüftumfang verärgert Essstörungseinrichtungen - Hersteller verweist auf Marktnachfrage
Medizin-Uni-Heidelberg vergleicht Wirksamkeit zweier Therapien für Übergewichtige mit Binge-Eating-Disorder - TeilnehmerInnen gesucht
Therapiezentrum intakt: Ansetzen, wo der Ursprung von Essstörungen liegt - in Kindheit und Jugend
Der Schlankheitswahn der Überflussgesellschaft bildet zwei Extreme aus – Gefahren und Profitinteressen wurden beim Kongress "Der Kampf ums Gewicht" unter die Lupe genommen
Magersucht-Patientinnen weisen auffällige Hirnveränderungen auf, zeigt eine neue deutsche Studie
Am Anti-Diät-Tag werden international Zeichen gegen den Schlankheitswahn gesetzt
Reduzierte Dichte grauer Zellen könnte der Grund für die gestörte Wahrnehmung des eigenen Körpers sein
Essstörung stellt aber meist keine Gefahr für Embryo dar - Betroffene verspüren Drang die "perfekte Mutter zu sein"
Und welche Essgewohnheiten gelten als abnormal? Eine neue Ratgeberin für Betroffene und deren Angehörige von Essstörungen konzentriert sich auf das Wesentliche
Französische Abgeordnete fordert Kennzeichnungspflicht für bearbeitete Körper
Kanadische Umfrage bestätigt, dass jede siebente Frau regelmäßig damit kämpft - Ein Viertel der Frauen macht Sport nur aus Figurgründen
immerhin beschäftigen sich alleine hier ca. 80 posts alleine mit dieser einzigen aussage kates...tja, und damit macht sie doch ihr geld, mit medial präsent bleiben!so betrachtet wirkt sie auf mich fast schon genial, auch wenn ich ihre meinung nicht teile...aber bis dato hat sie mit ihren skandalen und skandälchen und eben ihrem verhungernden körper viel erfolg gehabt & gut verdient->von da her finde ich es nicht richtig sie anzuprangern, denn sie macht ihren job, das ist so als würde man schwarzkappler schimpfen wenn sie einen beim schwarzfahren erwischen und strafen..
welche ideale man selbst vertritt und was man aus sich und seinem leben macht ist doch schließlich jedem selbst überlassen und nicht kates verantwortung
http://www.wwd.com/beauty-in... ?full=true
skinny: dünn, hauteng, dürr, mager
vielleicht meinte sie skinny im sinne von enganliegend? im zweifel für die angeklagte :)
wird nichts bringen, sofern diese Gesellschaft ohnedies sozialdarwinistisch und menschenverachtend ausgerichtet ist. Nur die Bestangepassten sollen überleben, der Rest müsse "rausausselektiert" werden. Auch von der "Wirtschaftskrise" bekommen die Menschen psychische Störungen. Das unter dem humanistichen Brei effektiv wirksame Konkurrenzendenken macht sie fertig. Wenn ein Subjekt, das nichts besitzt, nicht hungert, sondern verhungert, ist es auch allen egal. Sagt ein Modell, das ausschließlich an seinem Äußeren gemessen wird, dass sich das Dünnsein gut anfühlt, dann gibt es einen Aufschrei. Das ist ultimativ verlogen. Was soll das naturalistische Gerede von einem gesunden Körper in einer kranken Kultur? Der Grund der Störung ist komplexer.
Angefangen von Sushi bis hin zu Creme brulee.
Gut schmecken tut auch eine funktionierende Beziehung und ein Mann, der nicht ständig auf Drogen und/oder besoffen ist und einer regelmäßig sagt, dass sie sexy ist.
Alles sehr leckere Dinge.
Viel leckerer als Zigaretten.
PS: Wieviel Kalorien hat eigenlich Kokain?
Einfach nicht ernst nehmen.
Und dünn sein fühlt sich nie so gut an, wie einen gesunden, fitten Körper zu haben. Und damit man den hat, muß man essen. Und weil man essen muß, darf man essen. Und essen kann ganz gut schmecken.
Man sollte etwas nachsichtig mit ihr sein. In den letzten Monaten gab es genug Bilder von ihr in den Medien, wo sie mit Speckröllchen zu sehen war. Hats doch geschmeckt? Klar muß sie ihr Image wieder korrigieren. Nur davon lebt sie, die arme Frau.
... sind wir selbst schuld an diesen seltsamen Auswüchsen!
Sich selbst spüren, den anderen spüren, Zeit nehmen, miteinander reden, das alles schützt Menschen, neben anderem, auch davor, seltsame Körperbilder zu übernehmen. Allerdings ist es systembedingt, dass das Individuum abstumpfen soll, dann hat das System eine Ruhe und es bleibt kontrollierbar.
Marketing und Medien tragen das ihre dazu bei...
wenn dünn= fett durch nix ersetzen:fühlt sich nicht gut an
wenn dünn= fett durch muskulatur ersetzen: schon
glaube aber das dämchen und sie meinen ersteres.
zweiteres erfordert ein bisschen mehr als hungern nämlich das lästige trainieren.
gegen 2. ist nix einzuwenden, gegen 1. schon.
abgesehen davon (und das erstes auch das hirnchen ein bissi anzugreifen scheint) soll jeder sich so fühlen wies ihr/ihm beliebt
ich reiss mich um kate nicht
Ich möchte echt mal wissen, wem es gefällt, wenn eine Frau (oder auch ein Mann) zauderdünn ist. Wer verbreitet so einen Unsinn? 80% der Männer gefällt eine ganz normale Figur. Normaler Busen, normaler Arsch. Das ist die Wahrheit und nichts als die Wahrheit, so wahr mir Gott helfe.
Manchen gefallen sehr dünne, manchen durchschnittlich schlanke, manchen mollige und manchen sogar richtig fette Frauen.
Geschmäcker sind nun mal verschieden. Und wir Frauen stehen ja auch nicht alle auf den gleichen Männertyp - George Clooney mal ausgenommen ;)
Ist doch gut so ...
Ich ertappe mich schon immer wieder dabei. Mir fällt eine Frau als sehr attraktiv auf und erst bei näherem hinsehen erkenne ich, dass diese eigentlich zaundürr ist. Vielleicht hat es etwas mit Beschützerinstinkt zu tun, angesichts der augenscheinlichen Zerbrechlichkeit? Ich kann es nicht sagen.
Dabei handelt es sich aber lediglich um ein Bild in mir. Woher dieses kommt kann ich auch nicht zurückverfolgen. Schlummert es in mir, habe ich es aus den permanenten Vergleichen, die mir Medien servieren?
In Wahrheit habe ich auch lieber wenn die Frau wirklich weibliche Rundungen haben. Ich glaube es gibt da sogar Studien, eine gewisse Beckenbreite verspricht Fruchtbarkeit und der Mann springt darauf an.
manche Menschen sind halt von Haus aus "stärker" und andere "zarter". Eine Frau, die 1,65 groß ist und 60 kg wiegt kann übergewichtig sein, weil ihre Statur eher auf 50 kg ausgerichtet ist. Umgekehrt kann auch ein Mann, der 1,8 ist und 90 kg wiegt normalgewichtig sein, weil er halt von Haus aus stämmiger ist. Und die Frage, ob dünn oder dick schöner ist, löst sich insofern von selbst, weil sich Partner ja meist sowieso in den gleichen "Gewichtsklassen" finden. Eine Frau schätzt aus meiner Erfahrung keinen Mann, der signifikant schmächtiger ist als sie selbst. Das ist also alles relativ. Hauptsache man/frau fühlt sich wohl!
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.