
Ingolf Schädler vom bmvit gratuliert den GewinnerInnen des FEMtech-Sonderpreises "Technikerin im Film", Ulrike Schweiger und Nikolai Kanow, der im Rahmen des BMWF-Drehbuchwettbewerbs vergeben wurde.
Wien - Das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) hat am Mittwoch im Rahmen des BMWF-Drehbuchwettbewerbs den FEMtech-Sonderpreis für ein Drehbuch mit einer Technikerin in zentraler Spielfilmrolle vergeben. Ausgezeichnet wurde Ulrike Schweiger und CO-Autor Nikolai Kanow für ihr Projekt "Luna 3", der auf Tatsachen beruhenden Lebensgeschichte einer russischen Pionierin der Fernsehentwicklung: Die bis dato der Allgemeinheit unbekannte visionäre Forscherin verwirklicht ihren Traum, die Rückseite des Mondes medial darzustellen.
Das Wiener Drehbuchforum unterstützt diesen mit 6.000 Euro sowie 2.500 Euro (dramaturgische Beratung) dotierten Sonderpreis in Form von dramaturgischer Beratung und Stoffentwicklung.
Rollenvorbilder in Spielfilmen
Der Frauenanteil in Forschung und Entwicklung ist nach wie vor gering. Nur eine von vier forschenden Personen in Österreich ist eine Frau. Kinofilme und Fernsehserien sind eine Möglichkeit, Einblicke in die Berufswelt von Wissenschaft und Technik zu geben, Rollenbilder zu vermitteln und Berufswirklichkeiten zu transportieren. "Unser Ziel ist es, Technikerinnen und ihre Berufswelten in Spielfilmen sichtbar zu machen und damit Rollenvorbilder und Informationsquellen für die Berufs- und Karriereplanung junger Frauen zur Verfügung zu stellen bzw. Hemmschwellen abzubauen", so Infrastrukturministerin Doris Bures.
Im audiovisuellen Bereich wurde in Österreich im November 2008 eine vom BMWF initiierte Filmserie mit Wissenschafterinnen präsentiert, in der Filme aus den Jahren von 1928 bis 2005 gezeigt wurden. Zu den Vorführungen gab es erläuternde Worte von Expertinnen sowie persönliche Stellungnahmen von Forscherinnen aus dem Feld, ausgewählt unter anderem aus der "FEMtech Expertinnendatenbank".
Maßnahmenbündel
FEMtech setzt gezielt Maßnahmen, um Frauen Rollenvorbilder aus dem Bereich Forschung und Entwicklung verfügbar zu machen. Dazu zählen die regelmäßig medial vorgestellten FEMtech Expertinnen des Monats, ihre jährliche Porträtierung in der FEMtech Expertinnen Broschüre beziehungsweise filmische Kurzporträts. (red)
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