Katherine Ronderos zu Frauenmorden und wirtschaftlicher Benachteiligung in Honduras - Clip der Frauensolidarität
Die gehäufte Ermordung von jungen Frauen - "femicidios" - ist in
etlichen mittelamerikanischen Ländern bittere Realität. Es besteht ein
klarer Zusammenhang zwischen struktureller und wirtschaftlicher
Benachteiligung und Gewalt gegen Frauen im öffentlichen und im
häuslichen Bereich. Frauennetzwerke kämpfen für überregionale Maßnahmen
bei der Beseitigung von Gewalt gegen Frauen im wirtschaftlichen und im
sozialen Leben.
Katherine Ronderos ist Aktivistin des zentralmerikanischen
Frauennetzwerkes CAWN mit Sitz in London. Im September 2009
recherchierte sie zur Situation der Arbeiterinnen in Honduras und im
Oktober war sie Gast bei der Frauensolidarität in Wien, wo sie über die
Ursachen der Gewalt gegen Frauen in Honduras und über notwendige
Gegenmaßnahmen berichtete.
Interview in englischer Sprache. (red)
Info:
Das Videoprojekt "Klappe auf!" ist eine Aktion im Rahmen der "16 Tage gegen Gewalt an Frauen" 2009. Es wird getragen von den Autonomen Österreichischen Frauenhäusern, CARE Österreich, Frauensolidarität, LEFÖ - Beratung, Bildung und Begleitung für Migrantinnen, Miteinander Lernen - Birlikte Ögrenelim sowie WIDE - Netzwerk Women in Development Europe. Der Vor- und Abspann wurde von Doris Mayer gestaltet, Bearbeitung und Schnitt der Beiträge: Katja Schröckenstein. Das Projekt wurde mit finanzieller Unterstützung der MA 57- Frauenabteilung der Stadt Wien realisiert.
Link
www.frauensolidaritaet.org