
Die neue fünfte Ausgabe des Missy Magazines erscheint am 30.11. mit der R'n'B-Künstlerin Janelle Monáe auf dem Cover.
Gut ein Jahr ist es her, dass die erste überregionale popfeministische Zeitung namens "Missy Magazine" in die Läden kam. Damals zierte die österreichische Chanteuse Soap & Skin das Cover und seither folgten nicht weniger einnehmende Frauenköpfe auf dem Titelblatt des Magazins.
Heilige Kuh Kleinfamilie
Treu geblieben ist Missy seither ihrer Abscheu gegenüber Diät-Ratgebern, dem "richtigen Look" oder diversen Psycho-Kaltduschen. Stattdessen berichtet Missy von anderen Frauen, die Musik machen, Filme drehen oder die Welt retten. In der neuen Ausgabe ist ein großes Dossier alternativen Familienmodell gewidmet: Als heilige Kuh wird die Kleinfamilie zwar weiterhin von Medien und Politik hoffiert, doch in Wirklichkeit haben sich in den vergangenen Jahrzehnten zahlreiche Alternativen entwickelt.
Neben diesem Dossier erwartet die LeserInnen außerdem ein Interview mit der feministischen Pornoregisseurin Erika Lust und passend zur Vor-Geschenk-Zeit ein Schwerpunkt über "Bling Bling zum Häkeln".
Dass das Missy Magazine in Zeiten von Wirtschaftskrise und allgemeiner Katerstimmung bei den Print-Medien das erste Jahr überstanden hat, gibt Anlass zu feiern. Neue Abos und Inserate würden helfen, die Missy krisenresistent auch ins neue Jahr zu begleiten. (red)
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Aktuelle Aboangebote finden Sie auf derStandard.at/Aboaber warum schimpft man schon wieder über das modell der kleinfamilie?
wers nicht macht solls nicht machen und wer will soll in einer leben...
warum kann man menschen nicht einfach so leben lassen wie sie wollen und wenn eine frau gerne einen mann und 2 kinder hat dann soll sie das verdammt noch mal können und nicht von feministinnen als dumm und rückständig bezeichnen lassen.
-das können sie ja! ich versteh die panik nicht, die entsteht sobald über alternative lebensformen ebenso diskutiert wird-es geht ja nicht darum, daß das eine besser ist als das andere-oder gar abgeschafft werden soll. vielmehr geht es um die akzeptanz und vermehrung von möglichkeiten.
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